|  | | Lover Boy als Handpferd, daneben Neuburg, dahinter Mecox |  |  |  |
| |  | | Gestüt zu den Fichten, vorne Neuburg |  |  |  |
| Manchmal ist es doch von Vorteil, wenn man blond und Frau ist......vor dem Löwenberger Hof traf gerade eine größere Motorradtruppe ein, welche ich nett ansprach, ob mir einer der Männer nicht beim Ankoppeln des Pferdehängers helfen könne...????
Irgendwie funktioniert das doch immer. Kurz bedankt und ab ging's Richtung Pappelhof. Dort sollte ein Hof sein, wo wir kurz rasten könnten und ich wollte mich auch überzeugen, daß es meinem Pferd gut ging. Irgendwie schon ein komisches Gefühl, ihn so aus der Hand zu geben.
Zum Thema Handpferd; darüber werden Bücher geschrieben und tausend teure Tips gegeben, wie man ein Pferd als Handpferd ausbildet. Einige Westernreiter, welche ich kenne, erzählten mir von wochenlangen Übungen, bis das klappte mit ihren Quartern.
Keine 5 Minuten, nachdem wir mit den Autos am Pappelhof standen, kamen schon die Reiter. Gabi hatte inzwischen mein Pferd übernommen und zufrieden lief Lover Boy neben Neuburg her, als hätte er nie was anderes gemacht. Sagenhaft. Es hatte überhaupt keine Probleme gegeben.
Auf besagtem Hof war keiner zu Hause und richtig rasten wollte auch niemand. Konditioniert durch die letzten Tage wurde beschlossen, umgehend weiter zu reiten. Nächste Station: das Gestüt zu den Fichten.
Eine wirklich schöne Anlage, und knapp nachdem wir uns umgesehen und die Boxen kontrolliert hatten, trafen auch schon die Pferde ein. Ganz entspannt und mit guter Laune.
Die Pferde wurden versorgt und konnten sich in großen hellen Boxen ausruhen, welche zur Hofseite hin halboffen waren.
Birgit und Gabi gestanden mir, daß sie meinem Pferd nun beigebracht hatten, nie mehr Drinski oder Neuburg zu überholen. Jedesmal wenn er es versuchte, hätten sie ihm eins über die Nase gegeben. So als Vorsichtsmaßnahme für das Veteranenrennen LOL. Ausgesprochen witzig!
Auf dem Nachbarhof standen 2 mächtige schwarze Angus-Bullen. 1000,00 DM für denjenigen, der sich traut, die zwischen den Ohren zu kraulen. Verzichte gerne. Schon der Anblick des schmächtigen Stromdrahtes der Umzäunung ließ mich zittern. Wenn die mal losgehen............. besser nicht dran denken.
Auf einer der großen Koppel entdeckten wir Turfwind, von Windwurf. Ebenfalls ein Ehemaliger aus Hoppegarten, der wohl nicht schnell genug für die Bahn gewesen ist und nun hier ein glückliches Reitpferdeleben genießt. Überhaupt, hier ließ es sich aushalten. Platz für 30 Pferde, riesige Weiden und Koppeln, und vor allem eine sachgerechte Versorgung. Hier wollen wir wieder mal hin.
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