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| Leserbrief › 1996 zu Ausgabe › 472 16.04.08 AW: Ihr Bericht ueber das Berufsreiterchampionat Hallo! Danke. Fein. Ging ja rasend schnell und noch dazu direkt über meiner Freundin Kelly, die mir den Link geschickt hatte! [...] Unter Leserzuschriften ist auch ein Bericht von Licorno über barhuf. Wenn Sie den Pferden dieses Herrn oder dieser Dame den Link übermitteln zu meinem Hufheilpraktiker, dann finden sich dort unter Rezensionen genug Berichte, die sauber beschreiben, wie es möglich ist, dass Pferde auf JEDEM Grund ohne Probleme laufen können ohne Eisen und OHNE Hufschuhe, wenn sie denn RICHTIG ausgeschnitten werden, nämlich physiologisch richtig. Das macht kein Schmied! Ich jedenfalls kenne viele, aber keinen, der es richtig macht. Die Schmiede lernen es ja nicht anders! Steinchen in der Hufrille haben wir seit Jahren nicht mehr gehabt, das Horn wächst gerade und hart genug, im Sommer wässern wir sogar oft absichtlich, um die Geschmeidigkeit zu erhalten! Ich danke Ihnen für die Übermittlung, falls möglich, in Namen der Pferde :-) LG. K. Bady Anm. d. Red.: » Hufheilpraktik Gröning: Nicht das Barhuf laufen tut weh, sondern das Laufen auf kranken Hufen! » Kunden Rezensionen |
| Leserbrief › 1995 zu Ausgabe › 472 16.04.08 Kommentar Abo Großer Beifall für die kritischen Bilder und Berichte! Deshalb abonniere ich. Also bitte weiter so. Es wird Zeit, daß mehr Leute mit Einfluß die Mißstände dieses eigentlich so wunderbaren Sports/Hobbys aufdecken und die Menschen wachrütteln, dies nicht länger hinzunehmen. Bravo. Habe selbst jahrelang Turnier geritten, kümmere mich nun um die solide und respektvolle Ausbildung junger Pferde und Reiter. Lg Monika ( Aufmerksam gemacht auf Ihre Internetseite von Karola Bady ) |
| Leserbrief › 1994 zu Ausgabe › 472 16.04.08 Ihr Bericht ueber das Berufsreiterchampionat Hallo, Herr Dr. Popken. Nach Einführung Ihrer Idee eines Abonnements habe ich es versäumt, häufig auf Ihre Pferdezeitung zu klicken. Sie kennen meine Gründe dafür. Nun bekam ich aber von einer lieben Freundin den Hinweis auf Ihren Bericht über das Turnier in der Flutmulde, das ich kenne, seit ich in der Region gewohnt habe und mit dem Kurort eine andere, sportliche und private Verbindung hatte. Den Link dazu habe ich gleich Christoph Hess von der FN geschickt, vergnüglich, da ich seit über zwanzig Jahren kritische Gespräche mit der FN führe! Gleich zu Beginn gesagt: Es freut mich, dass immer mehr Menschen neuerdings dem Turniersport etwas kritischer begegnen als all die kleinen Mädchen (bis Mitte 30 und Anfang 40!), die am Abreitplatz stehen und die Herrenreiter anhimmeln! Allerdings frage ich mich bei Ihrem Bericht nun: Was will uns der Autor genau sagen? Wissen Sie, es ist leider so, dass die Presseszene längst nicht mehr aus Profis besteht, die diesen Beruf gelernt haben, dazu das Rückgrat besitzen, alle Fakten kritisch zu beleuchten und die noch saubere Recherche betreiben. Verleger und Ressortleiter, die kritische Berichte publizieren, sind inzwischen rar. Dafür sind auch Zeitungschefs wie Stefan Aust verantwortlich, die ja selbst in der Pferdeszene durch die Gegend wandeln! Das ist die Ursache dafür, dass auch im Reitsport die Beteiligten mit dem Opfer Pferd machen können, was sie wollen. Bis sich ein Pferd gegen die Methoden eines Reiters wehrt, geht viel Zeit ins Land! Beispiel nenne ich nur anonym, da ich keine Lust habe, verklagt zu werden. Reiter, die wiederholt als Dopingsünder, Touchierer und wegen anderer Delikte im Grenzbereich Tierschutz auffällig geworden sind, schmücken nach wie vor die deutschen Equipen. Reiterinnen, die sich immer wieder aus der Affäre ziehen konnten und aus zweifelhaften Gründen nicht verurteilt wurden (ein guter Anwalt findet immer Verfahrensfehler!), erfreuen sich nach wie vor ungehindert der Beliebheit von so genannten Pferdefans! Gerade habe ich das mit dem NDR, der Redaktion von Niedersachsen1930, erfolglos diskutiert, die jene Reiterin mit ihrem Pferd (bereits auffällig bei den WEG in Aachen/Pferdewechsel) wenige Minuten bei der Siegerehrung zeigten. Der Wallach war total von der Rolle, verdrehte die Augen, kaute nervig auf der scharfen Zäumung. Sinnlos, da noch als Berichterstatter mahnen zu wollen, wo fast alle Magazine im REitsport von solchen "Sportlern" nette, zahme Homestories machen! Sehen Sie nun, warum ich vor dreizehn Jahren meinen Beruf gewechselt habe und mich von Reitturnieren fern halte, wo immer ich kann? Ich habe erkannt, dass ich mehr für Pferde tun kann, wenn ich "den Laden von Innen heraus" verändere. Heißt: Pferden, die so ein Schicksal hatten, wieder auf die Beine helfe. Zu Ihrem Bericht kann ich nur explizit aus meiner Erfahrung beitragen: Ein Lkw für acht Pferde, wie Sie ihn vermutlich im Sielpark mehrfach gesehen haben, kann locker eine halbe Million und mehr kosten, mit Videoüberwachung und Komplettausstattung zum Kochen und Wohnen. Reiter, die da oben mitmischen wollen, haben meistens einen "Satz" von acht bis zehn Superpferden, die dann nicht jede Woche mit auf Turnier müssen. Schlimm genug, wenn es drei Wochen sind (je zu fünf Tagen!). Ich empfehle Ihnen nicht, ein Turnier der mittleren oder gar unteren Kategorie zu besuchen! Bei den Profis gehe ich wenigstens noch davon aus, dass die Pferde in Fütterung und medizinischer Betreuung 1a versorgt werden, dass Reiter und Ausbilder eine Ahnung von physiologischem Training haben sollten. Das ist bei den Halbprofis und Amateuren nicht der Fall! Sie glauben ja gar nicht, was ich bei FN-Fortbildungen so erlebe (und bei anderen, die in keinen Verbänden organisiert sind, erst recht!) und was für grauenhafte Bilder sich mir bei der Haltung und dem Unterricht in den Reitställen zeigen! Bei einem Besuch in einem Stall in Ihrer Gegend wurde ich auf einen Hengst mit bester Qualität aufmerksam, der kurze Zeit zuvor von einem auch von Ihnen aufgezählten Profi ausprobiert worden war. Der Hengst hatte Hämatome in der Schenkellage, wo das Bein dieses fragwürdigen Profis gelegen hatte. Das Wort gelegen ist dabei allein schon ein Witz! Dieser Reiter war zuletzt in Atlanta wirklich erfolgreich (Definition von Erfolg?) und ist inzwischen wegen seiner antiquierten Reitweise mit viel Kraft auf weniger intelligenten Pferden bei wahren Pferdefreunden verpönt. Seine eigenen Reiterkollegen sagen über ihn, er bräuchte eine Art von dümmeren Pferden, die sich das gefallen lassen, wie er sie behandelt, und solche Pferde gibt es im Hochleistungssport kaum noch! Diesen Text hier könnte ich noch um Seiten erweitern, tue es aber nicht aus Rücksicht auf Ihr Zeitbudget und meines. Meine Stute, die viele Jahre in dem umstrittenen Sport Vielseitigkeit trainiert wurde, ist heute auf den Tag 29 Jahre alt. Fragen Sie mal beim nächsten Turnier, wer Pferde im Sport kennt, die so ein Alter erreichen! Ich gehe jetzt mal raus zu ihr und gratuliere! Ihnen wünsche ich das Stehvermögen und die nötige Härte, um den Gegendwind zu ertragen, der Ihnen nach Ihrem Bericht von Seiten der FN, den Reitern und den Veranstaltern von solchen Turnieren entgegen wehen wird! Trotzdem weiter so! Die Pferde brauchen Berichterstatter wie Sie! Ich habe mich gewundert, dass mich bei den Euroclassics in Bremen noch so viele Reiter respektvoll grüßen, denen ich zwei Jahrzehnte das Pferde quälen so schwer gemacht habe!!! Ihre Stärke liegt in der Fotografie! Bieten Sie bitte mehr Ihrer Bilder den Kollegen der Fachpresse an, wenn Sie wirklich etwas verändern wollen! Auszüge aus dieser Mail dürfen Sie gern als Leserbrief verwenden! Ich stehe zu meinem Wort und veröffentliche bei mir noch regelmäßige kritische Berichte zu Turnieren, Hengstpräsentationen, Stutenschauen und anderen Greuelterminen! Herzliche Grüße Ihre ehemalige Redaktions-"Kollegin" Karola Bady (» www.karolabady.de) » www.pferde-auf-die-couch.de |
| Leserbrief › 1993 zu Ausgabe › 472 15.04.08 Leserbrief Hallo Redaktion! Ihr aktueller Bericht über den Beginn der Grünen Saison hat mich tief bestürzt. Seit Jahren halte ich mich von derartigen Veranstaltungen fern, weil ich das Leid der Pferde nicht mehr ertragen kann. Ich finde es großartig, dass Sie Missstände offen anprangern und Kritik üben an den "Großkopferten" der Reiterszene. Vielen Dank. Ich hoffe sehr, dass "Nachahmer" derartiger Tierquälermethoden endlich zu denken und zu fühlen beginnen und dass es eine schmerzfreie Zukunft für unsere Partner die Pferde geben kann. Liebe Grüße. Karin Kelly Rupprecht » www.meinPferdetraum.de |
| Leserbrief › 1992 zu Ausgabe › 472 15.04.08 Berufsreiter Turnier Hallo Redaktion! Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer wieder brillanten journalistischen Leistung. Da dankt man gleich wieder an "Finger in der Wunde" von Dr. Heuschmann. Man sollte es ins Programm nehmen bei der Vorauswahl aller junger Menschen, die beruflich "etwas mit Tieren machen" wollen...... wenn man erst drin ist, fällt es einem womöglich nicht mehr auf??!! "Stell Dir vor, es ist Krieg, und keiner geht hin" ... Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Wo bleibt da eigentlich unser Tierschutzgesetz "Man darf Tieren außer in Notlagen keine Leistungen abverlangen, zu denen sie nicht in der Lage sind" ? Ich hoffe, es bleibt nicht ihr letzter Bericht. In allen Reitsparten gibt es da viel Bedarf! Claudia S. Brunner » www.lucky-farm.de |
| Leserbrief › 1990 zu Ausgabe › 472 14.04.08 Fotos Bad Oeynhausen Hallo Herr Popken, danke für die Nahaufnahmen der Sportpferde und Ihren vorsichtigen Kommentar. Es tut gut zu lesen, wenn Menschen sich weitergehende Gedanken machen. Die Hilfslosigkeit des Betrachters ist angekommen. Mit freundlichen Grüßen Helga Koch |
| Leserbrief › 1989 zu Ausgabe › 472 14.04.08 zeitung Lieber Dr. Popken, herzlichen Glückwunsch für die jetzige Ausgabe, ich habe mal eben in Seite mit den Postern hereingeschaut. Toll,dass sie die Realitäten zeigen, selbst im Grand Prix gehen die meisten Pferde ja mittlerweile hinter der Senkrechten und keiner moniert das. In den 70 -igern hätte Sei dafür jeder normale Reitlehrer angeschnauzt... Ich habe es nicht gewagt, sowas in meinem Buch so drastisch von fremden Leuten zu veröffentlichen....und bin froh, dass Sie in Ihrer Zeitung das Alltägliche so zeigen....das ist ja das Schlimme, das es als normal empfunden wird..... Liebe Grüsse von Sabine Birmann |
| Leserbrief › 1988 16.03.08 Leserbrief Hallo Redaktion! Zwei Literaturhinweise: Der im Dezember 2005 verstorbene Sadko G. Solinski hat in seinem Buch "ABC des Freizeitreitens, Die Voraussetzungen für artgemässe Pferdeausbildung" (Olms Presse 2000) einen hochinteressanten Versuch vorgelegt, die Domestikationsgeschichte des Pferdes für den südwesteuropäischen Raum zu rekonstruieren. Vielleicht ist es doch nicht ganz so "light"? Nach der Lektüre des Kapitels "Neuanglodeutsch, Über die Pidginisierung der Sprache" von Dieter E. Zimmer aus seinem Buch "Deutsch und anders, Die Sprache im Modernisierungsfieber" (Rowohlt 1997), könnte die im Editorial vom 10.02.2008 festgestellte "selbstbewusste nationale Gelassenheit" doch einen empfindlichen Dämpfer bekommen. Dieter E. Zimmer versteht es meisterhaft, seine wohlbegründeten Sorgen einsichtig zu machen und ist dabei himmelweit davon entfernt, ein simpler "Sprachpurist" zu sein... Herzliche Grüsse Norbert Balk |
| Leserbrief › 1987 zu Ausgabe › 460 07.02.08 Barhuf Hallo, Herr Popken, ist schon ein Weilchen her... Jedenfalls habe ich die Berichte über Barhufe mit Interesse gelesen. Als dummer Standard-Pferdebesitzer muß ich aber mal fragen: haben diese Leute, die ganze Distanzritte mit unbeschlagenen Pferden gehen, eigentlich nie Probleme mit steckengebliebenen Steinen und unregelmäßigem Abrieb? Wie machen die das? Auf was für Gelände gehen die? Man kommt sich Wie'n Idiot vor... Auch mein Pferd ist seit 1997 unbeschlagen - aber längere Ritte mache ich mit Schuhen. Alle drei Monate schneidet ein ganz normaler Hufschmied aus, wobei er teilweise Millimeterarbeit leistet. Der Untergrund, der hier zur Verfügung steht, sind Wiesen - diese aber nur von Anfang Oktober bis Ende März. Und dann kann noch ein übereifriger Jäger daherkommen, der glaubt, was zum Thema sagen zu müssen. Ansonsten: Waldwege, belegt mit spitzkantigem Steinschrott, der schon dem Tierarzt einen Reifen ruiniert hat. Oder Straßen, wo man schier plattgefahren wird. Der Geschmack von Freiheit und Abenteuer... Komme ich nach Hause, kann ich winzige Steine aus der weißen Linie entfernen, teilweise nachraspeln. Wegstehende Teile zwicke ich mit einem Seitenschneider ab. Meiner Ansicht und Erfahrung nach ist dies nicht zu vermeiden, außer das Pferd fliegt. Dürfte aber eher selten vorkommen. Nebenbei: meinem Pferd geht es gut. Tierarzt haben wir seit über einem Jahr nicht gesehen. Hierzulande kann man sich in der Regel das Geläuf nicht aussuchen - da muß man nehmen, was kommt und sich noch anmaulen lassen. Bei solchen Bodenverhältnissen auf Reiten ohne jeden Hufschutz - welcher Art auch immer - zu bestehen, halte ich dann schon für fragwürdig, wenn nicht Schlimmeres. Gruß Licorno |
| Leserbrief › 1986 zu Ausgabe › 459 18.01.08 AW: [Pferdezeitung] Ausgabe 459: Meine Box - deine Box Hallo Herr Popken, verfolge aufmerksam Ihre wunderbaren Artikel zum Barhuf. Haben Sie mal Albert Fichtel und den Feuerkreis einbezogen ? siehe auch z B » www.koppel.de/autoren/barhuf.html anno 1997 Die von dem in Hennweiler/Rheinland-Pfalz ansässigen Distanzcrack und Barhuf-Papst Albert Fichtel veranstalteten Feuerkreisritte sind grundsätzlich für nicht beschlagene Pferde angelegt und zollen so dem Wunsch vieler Reiter Tribut, die konsequent auf Eisen verzichten wollen. Fichtel geht dabei als bestes Beispiel voran: Seit 1969 nimmt er mit seinen unbeschuhten Pferden (Fjord- Hengst und Vollblutaraber) an Wander- und Distanzritte bis zu 160 Kilometer teil. Er hat - unglaublich, aber wahr -auf diese Weise bereits 15(!) Hundertmeiler mit Erfolg hinter sich gebracht. Und die Pferde laufen immer noch gerne. Wie eine derartige Leistung zustande kommt, faßt Fichtel folgendermaßen zusammen: "Das Auge des Reiters muß die nächsten, vor ihm liegenden 10 Meter immer im Blick haben! So kann er sein Pferd immer auf das bestmögliche Geläuf zusteuern." Warum in die Ferne schweifen, wenn das gute ist so nah :-)). Biernat kam auch über diese Ecke.... habe ihn über Conny Koller damals kennengelernt, als diese 1990-1 in Würzburg arbeitete. Und Malte Straßer studierte hier in WÜ :-)). Noch Fragen?!?! Viele Grüße Claudia Brunner "Barhuffanatikerin und Pferdchenretterin" Guten Morgen Frau Brunner, |
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