| Auszug aus dem aktuellen Hauptartikel › Die Nagelprobe: | | | Nagelprobe: Abbsubj kann abhauen - wird er? | | | | | Nach der ausführlichen Erörterung soziologischer Prozesse im Hauptartikel der letzten Woche wissen wir Bescheid: Von » Hans-Jürgen Neuhauser kann nur lernen, wer selber schon fast so wie Neuhauser fühlt und denkt.
Alle anderen müssen seine Erkenntnisse und Leistungen ablehnen, selbst wenn er wie in der › DVD HJN-Reiten augenscheinlich den Beweis für die Wirksamkeit seines Ansatzes antritt, und zwar einfach weil sie in den Denkstilen ihrer Denkkollektive (» Ludwik Fleck) gefangen sind und auch gern dort gefangen sein wollen, da doch die Gemeinschaft Gleichgesinnter Sicherheit und angenehme Gefühle spendet.
Es hat wegen dieser Gruppendynamik überhaupt keinen Sinn, jemandem etwas nahebringen zu wollen, der sich genau dies nicht nahebringen lassen will. Also können wir uns entspannt zurücklehnen und davon ausgehen, dass ohnehin nur diejenigen mitlesen und mitdenken, die für Neuhausers Botschaft offen und reif sind - entweder durch Zugehörigkeit eines entsprechenden Denkkollektivs oder aufgrund eigener Erfahrungen und Entwicklungen, weil etwa die herkömmlichen Methoden komplett versagen und guter Rat teuer ist, wie bei den arabischen Züchtern mit ihren ungebärdigen Hengsten oder Marion Neusiedler, Besitzerin von Sharis, der sich verspannte und verweigerte.
Diese Offenheit und Lernbereitschaft können wir auch bei den Teilnehmern seiner Kurse voraussetzen, die sich ausdrücklich den neuen Erfahrungen und Einsichten öffnen wollen und dafür sogar eine Menge Zeit, Geld und Energie opfern. Damit kann ich wieder zu der Frage zurückkommen, die mich zuvor beschäftigt hatte: Ist es für alle diejenigen, die von Neuhauser wirklich und ehrlich lernen wollen, überhaupt und in jedem Fall möglich, dessen Fähigkeiten tatsächlich - mit vernünftigem Aufwand - zu erwerben?
Neuhauser selber spricht ja immer wieder von seiner Sprache, der (noch nicht per Markenzeichen geschützten) Neuhauser-» Körpersprache, die er selbst und auf eigene Faust entwickelt haben will und die sowohl das Geheimnis seines Erfolges vollständig begründen als auch uneingeschränkt vermittelbar sein soll.
Das ist eine verwegene Aussage. Wenn dem so wäre, müsste die pferdeinteressierte Menschheit in kürzester Zeit - sagen wir in 20 Jahren - mit Pferden so umgehen können, wie Neuhauser uns das mit den schwierigen Hengsten aus » Schardscha vorführt, an denen sich die größten Pferdeexperten der Welt die Zähne ausgebissen hatten - vorausgesetzt natürlich, alle würden aus ihren alten Denkkollektiven ausbrechen können. › mehr ...
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