|  | Black&White mit Katrins Rücken Gestüt zu den Fichten |  |  |  |
| |  | | Auch in der großen Gruppe herrscht Disziplin |  |  |  |
| Dadurch, daß wir nun 2 Tage hinter der eigentlichen Planung hinterher hinkten, mußten wir nun ernsthaft beratschlagen wie es weitergehen sollte.
Das Wetter wurde wärmer und bis eine vernünftige Entscheidung gefällt werden konnte, versorgten wir unsere Pferde. Leider immer wieder von krampfhaften Lachanfällen unterbrochen, vor allem als Katrin ihr eigenes Pferd in einer fremden Box zu erkennen glaubte und sich ernsthaft wunderte, daß es schon Futter in der Krippe hatte...... Tut mir sehr leid, aber alle standen draußen rum und warteten, wann sie's bemerkt.......
Wildes Telefonieren begann, wobei sich rasch die miserable Funkverbindung bemerkbart machte. Hallo..... hallo........ hallo........... Misttechnik.
Es wurde entschieden, die Pferde am nächsten Tag eine Strecke zu transportieren, um die Zeit wieder aufzuholen. Leider konnte kein LKW für alle Pferde aufgetrieben werden, so daß 3 x gefahren werden mußte.
In Klein-Nienhagen (» Gut Klein-Nienhagen) wurde eine neue günstige Unterkunft gefunden, und Drinki und Mecox begaben sich als erste auf die Reise. Black&White wurde im Einzelhänger gefahren und Lover Boy sollte mit Neuburg zusammen verladen werden. Irgendwie hoffte ich auf die Bindung zwischen den beiden Pferden, aber umsonst.
Es war schon 20 Uhr, als Gabi mit dem Transporter vorfuhr. Neuburg machte sogar die meisten Schwierigkeiten, aber Lover Boy war einfach nicht zu bewegen, in den engen Hänger zu gehen.
So fuhr Gaby erst mal los, Lover Boy blieb auf dem Gestüt und ich mit einem Bekannten, der zwischenzeitlich nachgekommen war, wieder nach Berlin. Auf der Fahrt merkte ich dann, daß all meine Sachen in Gaby's VW-Bus waren und ich weder Klamotten noch Geld noch Wohnungsschlüssel noch sonst was dabei hatte. Toll!!
Merkte auch schnell, daß ich ja noch nicht mal jemanden anrufen könne, da auch keine TelNummern, Adressbuch o.ä. da hatte. Noch besser. Aber zum Glück hatten meine Bekannten Internet, und so versuchte ich am nächsten Tag, darüber die Telefonnummer eine Freundin auszumachen.
Sie verwies mich sogleich weiter an Steffi, welche bereits auf der Autobahn Richtung Ostsee unterwegs sei und diese mich sicher aufgabeln könne, um nach Bad Doberan mitzunehmen.
Und da sage noch einer das Internet wäre zu nix nutze.....
Klappte auch tatsächlich alles. Mit meinen verschwitzten Reitklamotten von vor 2 Tagen saß ich nun in einem schicken BMW Richtung Bad Doberan. Was für ein Abenteuer.
Währenddessen trafen vor Bad Doberan beide Reittruppen zusammen, um die letzte Etappe gemeinsam zurückzulegen.
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