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Mitteilung 15416


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August 2011
Mitteilung    15416 vom 31.08.11 Vielseitigkeit FN-aktuell vom 31.08.11
FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit Uta Helkenberg 02581/6362-190   E-Mail » Internet

Vielseitigkeit

EM Vielseitigkeit Luhmühlen

Historischer Erfolg für deutsche Reiter /

Gold für das Team und Michael Jung

Luhmühlen (fn–press). Einen historischen Sieg feierten die deutschen Vielseitigkeitsreiter in Luhmühlen. Zum ersten Mal nach 1973 gewann eine Mannschaft wieder die Goldmedaille bei einer Europameisterschaft. Und damit nicht genug: Auch in der Einzelwertung besetzten am Ende drei Deutsche das Treppchen: Zuoberst Michael Jung (Horb), der mit La Biosthetique Sam FBW nach dem Weltmeister – nun auch den Europameistertitel holte. Die Silbermedaille ging an die EM–Debütantin Sandra Auffarth (Ganderkesee) mit Opgun Louvo, die wie Jung mit ihrem Ergebnis auch für das Team punktete. Dritter wurde Einzelreiter Frank Ostholt (Warendorf) mit Little Paint. „Unser Motto war ‚one team – one dream’ und unser Traum ist in Erfüllung gegangen. Aber ehrlich gesagt, habe ich nicht geglaubt, dass wir so deutlich gewinnen würden. Da muss ich erst einmal eine Nacht darüber schlafen, bevor ich das wirklich glaube“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen).

Vom ersten bis zum letzten Tag herrschte Hochspannung in der Westergellerser Heide. Rund 40.000 Zuschauer fieberten an den vier Wettkampftagen mit. Bereits in der Dressur galt es einen Rekord zu feiern: Erstmals unterbot die deutsche Mannschaft die 100er–Marke mit ihren Ergebnissen. Den Vogel schoss Teamreiterin Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Abraxxas mit nur 30 Minuspunkten ab. Ein Raunen ging durch die Menge, als die Richtergruppe für das Halten und Rückwärtsrichten einheitlich die „10“ vergab. „Im ersten Moment habe ich gedacht, ich habe mich verritten“, berichtete Ingrid Klimke hinterher schmunzelnd. Nur wenig schlechter schnitt das Weltmeisterpaar ab. Allerdings war auch diesem die Anspannung anzumerken. Sam schoss schon vor dem Einreiten einmal los, als der Applaus erklang. „Ich habe versucht, die Spannung noch rauszulassen, aber am Anfang war er doch noch ein unkonzentriert“, sagte Michael Jung. Die Folge war ein Angaloppieren beim Mitteltrab, das der Reiter allerdings schnell in Griff bekam. Mit 33,3 Minuspunkten belegte er in der Dressur Platz zwei im Einzelranking hinter Ingrid Klimke. Insgesamt blieben zehn Paare unter von 40 Minuspunkten, darunter auch Sandra Auffarth, für die sich das Training bei Dressurreiterin Carola Koppelmann (Warendorf) in Luhmühlen auszahlte. Mit 35,4 Minuspunkten belegte sie Platz vier nach Dressur.

Nach dem euphorischen Start folgte am Samstagmorgen erst einmal ein Dämpfer. Andreas Dibowski (Döhle) mit FRH Fantasia, der mit 43,8 Minuspunkten bereits in der Dressur das Streichergebnis für die deutsche Mannschaft geliefert hatte, schied im Gelände am Hindernis 22 aus. „Ich kann mir immer noch nicht genau erklären, was passiert ist“, sagte „Dibo“ enttäuscht. Bis dahin hatte der Mannschafts–Olympiasieger alle Klippen erfolgreich gemeistert: den HSBC Water Komplex, den Meßmer Teich und den kompletten Jeep Komplex. „Ich habe schon gedacht: Jetzt geht das wieder los“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) in Erinnerung an die EM in Fontainebleau, wo bis aus Michael Jung alle deutschen Reiter ausgeschieden waren. Die verbliebenen drei deutschen Reiter hielten dem Druck allerdings stand und kamen fehlerfrei ins Ziel, Klimke und Jung sogar ohne Zeitfehler. Damit blieb die deutsche Mannschaft mit über 40 Punkten Vorsprung auf Goldkurs vor Großbritannien und Frankreich. Trotz der bombastische Ausgangslage vor dem Springen wollte der Bundestrainer von einem sicheren Sieg zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts wissen. „Dazu habe ich schon zuviel erlebt.“

Am Sonntag startete Sandra Auffarth mit Opgun Louvo als Erste der drei verbliebenen Teamreiter und blieb fehlerfrei. Michael Jung wiederholte mit FBW als vorletzter Reiter diese Leistung und setzte damit Ingrid Klimke als letzte Starterin unter Druck. Um sich ihren ersten Einzeltitel zu sichern, musste auch sie fehlerfrei bleiben. Doch es kam anders: Sage und schreibe sechs Mal fielen die Stangen und warfen die vierfache Deutsche Meisterin vom ersten auf den elften Platz zurück (Endstand 54,0). Dass FRH Abraxxas nicht der beste Springer ist, war bekannt. Aber „er sprang hier so schlecht wie selten, eigentlich wie noch nie“, sagte Klimke enttäuscht.

Am deutschen Mannschaftssieg war dennoch nicht zu rütteln, zu groß war der Vorsprung nach Dressur und Gelände (Endstand 124,30 Minuspunkte). Den Titelverteidigern aus Großbritannien blieb noch nicht einmal die Silbermedaille. Sie unterlagen im Zweikampf um die verbliebenen Medaillen den Franzosen – Donatien Schauly/Ocarina du Chanois, Nicolas Touzaint/Neptune de Sartene und Stanislas de Zuchowicz/Quirinal de la Bastide –, die alle im Springen fehlerfrei waren (151,1 Minuspunkte). Die britischen Reiter, die ebenfalls nur noch zu dritt im Rennen waren, kassierten je einen Abwurf und fielen auf den Bronzerang zurück (154,6). „Angesichts der Umstände sind wir froh, überhaupt noch Bronze zu gewinnen“, sagte Vize–Weltmeister William Fox–Pitt, der im Gelände mit Slapstick–artigen Einlagen das Wunder vollbracht hatte, im Sattel seines Cool Mountain zu bleiben und sogar noch fast in Bestzeit ins Ziel zu kommen. Am Ende belegte er als bester Brite Platz sieben. Seine langjährige Teamkollegin Mary King hatte weniger Glück. Sie stürzte mit Imperial Cavalier an der „Teetasse“ im Meßmer Teich. Neben Fox–Pitt verblieben nur Piggy French/Jakata und Nicola Wilson/Opposition Buzz im Team. Als gute Verlierer lobten sie die Leistungen der Deutschen, die in Luhmühlen „in einer anderen Liga gespielt hätten“.

Das spiegelte sich auch in der Einzelwertung wider. Hinter Michael Jung, der mit seinem Dressurergebnis von nur 33,3 Minuspunkten den EM–Titel holte, und Sandra Auffarth (37,0 Minuspunkte) landete Einzelreiter Frank Ostholt auf Platz drei. Auch er blieb im Springen fehlerfrei (40,0) und profitierte nicht nur vom Pech Ingrid Klimkes, sondern auch von dem seiner Ehefrau Sara Algotsson–Ostholt. Die Schwedin lag mit ihrer Schimmelstute nach einer fantastischen Geländerunde auf Bronzekurs. Ein Abwurf und das Ehepaar hätte die EM punktgleich beendet. Doch es kamen noch eine Verweigerung und Zeitfehler hinzu. „Ich bin noch ganz durcheinander. Eigentlich war es immer mein Ziel, einmal eine Einzelmedaille bei einem Championat zu gewinnen. Aber natürlich nicht auf Kosten meiner Frau“, sagte Frank Ostholt. Sara Algotsson–Ostholt wurde mit ihrem Ergebnis Zwölfte (54,0). Ein kleiner Trost: Dank der Gesamtleistung ihres Teams, das auf Platz vier landete, sicherten sich die Schweden zusammen mit Frankreich einen der beiden Startplätze für die Olympischen Spiele in London sichern, die bei der EM vergeben wurden. Großbritannien und Deutschland haben die Fahrkarten bereits seit der WM in Kentucky in der Tasche.

Das gute Abschneiden der Deutschen, die mit zwölf Paaren in Luhmühlen am Start waren, endete aber nicht mit den Medaillenrängen. Auch der vierte Platz blieb im Lande. Er ging an Dirk Schrade (Sprockhövel) mit King Artus, der seine guten Leistungen in der Dressur und im Gelände mit einer Nullrunde im Springen abschloss (42,7). Als bester nicht–deutscher Reiter beendete der Italiener Stefano Brecciaroli die EM auf Platz fünf. Der Aachen–Zweite kam mit Apollo van de Wendi Kurt Hoeve auf ein Endergebnis von 45,0 Minuspunkten.

Ein gelungenes EM–Debüt gab in Luhmühlen Benjamin Winter (Warendorf) mit Wild Thing Z, mit 22 Jahren der Jüngste im deutschen Team. Nach der Dressur mit 50,6 Minuspunkten noch auf Rang 30, glänzte er im Gelände mit einer Nullrunde. Ein Abwurf in der zweifachen Kombination kam noch hinzu (54,6). Damit beendete das Paar seine erste „Senioren“–EM auf Platz 13, zwei Plätze vor dem dienstältesten deutschen EM–Teilnehmer Peter Thomsen (Lindewitt) mit Horseware’s Barny. Beide waren mit der gleichen Punktzahl aus der Dressur in die weitere Prüfung gegangen. Winter blieb im Gelände null, Thomsen im Springen (56,6). „Wir haben hier gezeigt, dass wir ein gutes Mannschaftsergebnis bringen können“, sagte Thomsen, der 2008 zum deutschen Goldteam bei den Olympischen Spielen in Hongkong gehörte.

Ebenfalls in den Top 20 beendeten EM–Neuling Julia Mestern (Ohlstadt) mit dem jüngst gekörten Hannoveraner Hengst FRH Schorsch und Kai–Steffen Meier (Waldbröl) mit Karascada M TSF die EM 2011. Die Deutsche Meisterin des Vorjahres war trotz eines Vorbeiläufers im Gelände nahezu ohne Zeitfehler ins Gelände gekommen und auch im Springen fehlerfrei. Ihr Endstand 61,40 Minuspunkte, Platz 19. „Ich rechne jetzt nicht nach, was ohne den Vorbeiläufer gewesen wäre. Es fehlte einfach das letzte Quäntchen Glück. Mit einem Stopp im Gelände 19te zu werden, ist schon toll. Ich bin einfach dankbar, dass ich hier dabei sein durfte“, sagte Mestern. Zufrieden mit seinem Ergebnis war auch Kai–Steffen Meier. Er war von Platz 52 in der Dressur gestartet und arbeitete sich dank einer Nullrunde im Gelände und einem fehlerfreien Springen auf Platz 20 nach oben. Lediglich zwei Zeitstrafpunkten kamen im Parcours dazu. „Ich kenne ja die Probleme mit der Dressur. Doch ich habe mein Ziel erreicht, unter die ersten 20 zu kommen“, sagte der 28–Jährige. „Wir haben hier gezeigt, dass wir bei einem Championat mithalten können und haben die Erinnerung an Fontainebleau ausgemerzt.“ Bei seinem EM–Debüt 2009 in Frankreich war das Paar im Gelände ausgeschieden.

Bei aller Freude über die Medaillen gab es aber auch einige weniger glückliche Gesichter im deutschen Lager. So schied nicht nur Andreas Dibowski im Gelände aus, sondern auch der Deutsche Meister Andreas Ostholt (Warendorf). Mit Franco Jeas stürzte er am selben Sprung, Hindernis 22, wie sein Namensvetter. Zum Glück blieben Ross und Reiter dabei unverletzt. Anders Julia Krajewskis After the Battle. Der argentinische Wallach trat sich selbst auf gerader Strecke so unglücklich, dass die Reiterin ihren ersten EM–Geländeritt abbrechen musste. Die 22–Jährige, wie Benjamin Winter Mitglied der Warendorfer Perspektivgruppe Vielseitigkeit, war mit nur 44,4 Minuspunkten nach Dressur ins Gelände gestartet und hatte die ersten Klippen des Kurses bis dahin sehr gut bewältigt. „Das ist ungeheures Pech für die beiden. Es ist unglaublich, was Julia aus nicht diesem nicht ganz einfachen Pferd gemacht hat“, bedauerte Bundestrainer Hans Melzer.                        Hb

EM Vielseitigkeit Junge Reiter

Freya Füllgraebe ist Europameisterin / Deutsche Mannschaft holt Bronze

Blair Castle/GBR (fn–press). Freya Füllgraebe und Oje Oje sind Europameister der Jungen Vielseitigkeitsreiter. Beim Championat im schottischen Blair Castle besiegelte die 19–jährige Krefelderin ihren Titel mit einer Nullrunde im abschließenden Springen ihren Sieg. Mit ihrem Ergebnis trug Füllgraebe auch maßgeblich zum Erfolg der deutschen Mannschaft, die Bronze gewann. Mannschafts–Gold ging an die Reiter aus Großbritannien, Silber holte sich das irische Team.

Als Einzige der deutschen Reiter beendete Freya Füllgraebe die EM mit ihrem Dressurergebnis. Mit 47,1 Minuspunkten hatte sie zunächst an achter Stelle nach Dressur gelegen. Dank des fehlerfreien Geländeritts rückte sie vor dem Springen punktgleich mit dem Franzosen Esteban Nedelec an die Spitze vor. Am Sonntagmorgen stellte dieser seinen Matin du Neipo allerdings nicht mehr zur Verfassungsprüfung an. Füllgraebe nutzte die Chance und machte im Springen „den Sack zu“. Die Silbermedaille ging an die Britin Willa Newton mit Neelix (48,4), die Bronzemedaille sicherte sich der Ire David Hannigan mit dem früher von Zara Philipps gerittenen Red Baron (49,5).

Als zweitbeste Deutsche landete Franca Lüdeke (Bonn) auf dem 14. Platz. Die Jurastudentin, die in der Dressur und Bettina Hoy (Warendorf) trainiert und von dieser auch in Blair Castle unterstützt wurde, lag mit Parlando nach der ersten Teilprüfung auf Platz vier. Im Gelände kamen 18,0 Zeitstrafpunkte, im Springen ein Abwurf hinzu. 20 Strafpunkte für eine vermeintliche Verweigerung an Hindernis 23 wurden der Rheinländerin allerdings wieder abgezogen. Ihr Endstand: 67,7 Minuspunkte. Etwas dahinter konnte sich Jana Weyers (Kamp–Lintfort) mit Lardina auf dem 17. Rang platzieren, die ebenfalls fehlerfrei, aber über der erlaubten Zeit ins Ziel kam und zum Schluss einen Fehler im Parcours machte. Auf ihren „vierten Mann“ im Team – in diesem Falle mit Ben Leuwer (Königswinter) tatsächlich ein Reiter – mussten die Mädels allerdings bei der Endabrechnung verzichten. Er schied nach einem Sturz am zweiten Wasserhindernis vorzeitig aus.

Nicht nur im Gelände, sondern auch im Springen unterliefen den beiden EM–Neulingen im deutschen Team Fehler. Sophie Grieger (Kaufbeuren) startete positiv mit einem vierten Platz nach der Dressur, büßte ihre Medaillenchancen durch einen Vorbeiläufer im Gelände ein (Endstand 84,8 Minuspunkte/Platz 27). Die kurzfristig nachgerückte Stefanie Böhe (Salzhausen) beendete ihre EM–Premiere mit Greena auf Platz 30 (87,4).           Hb

Bundeswettkampf Giesenbach

Die Hessen kommen

Giesenbach (fn–press). Zum zweiten Mal seit 1993 hat ein hessisches Team den Bundeswettkampf Vielseitigkeit gewonnen. Im bayerischen Giesenbach verwiesen Josefa Sommer (Immenhausen) mit Hamilton, Liza Balduff (Twistetal) mit Hanley, Julia Schwanbeck (Birstein) mit Racolonia und Mannschaftsführer Jörg Kurbel (Rüsselsheim) mit Levistana den Vorjahressieger Hannover auf den Silberrang. Bronze ging an das Team aus Westfalen.

Bei traumhaften Wetter und idealen Bodenverhältnissen richtete der Pferdesportclub Giesenbach auf der Reitanlage der Familie Kammerloher erstmals den Bundeswettkampf im Rahmen einer internationalen Vielseitigkeitsprüfung CCI* aus. Der faire und anspruchsvolle Geländekurs ermöglichte sieben von acht Mannschaften die erfolgreiche Beendigung der Prüfung. Für den Aufbau der Strecke zeichnete der international erfahrene Parcourschef Christian Zehe verantwortlich. Trotz des bergigen Geländes hatten auch die norddeutschen Teams keinerlei Probleme mit dem für sie eher ungewöhnlichen Terrain. Die Zuschauer konnten sich über einen spannenden Wettkampf bis zum letzten Reiter freuen. Die endgültige Entscheidung fiel allerdings erst im Springen. So lag die siegreiche hessische Mannschaft nach Dressur und Gelände noch an vierter Stelle, die Hannoveraner auf Platz drei. Im Parcours wurde der Spieß dann umgedreht. Die Westfalen rutschten von der Spitzenposition auf Rang drei zurück, die bis dahin zweitplatzierten Reiter aus Weser–Ems mussten gar ganz auf eine Medaille verzichten und wurden Vierte. Zum Trost entstammte die Einzelsieger des CCI* ihren Reihen: Die 20–jährige Solveig Hoffmann aus Ganderkesee beendete mit Caspar K. v. Concetto die Prüfung mit ihrem Dressurergebnis von 39,4 Minuspunkten vor Josefa Sommer mit Hamilton (44,10) und der bayerischen Einzelreiterin Dr. Christina Buse (Eckersdorf) mit Magic Touch (45,4).                                                                       

                                                                                                                    V. Elsässer/Hb


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