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		<title>Pferdezeitung </title>
		<link>http://pferdezeitung.com</link>
		<description>Magazin Pferdemarkt Anzeigenmarkt Messe
		Die Pferdezeitung ist ein Online-Pferde-Magazin mit kostenlosen Pferde-Anzeigen und Kleinanzeigen, Presseerklärungen zum Thema Pferd, Terminkalender für Pferde-Ereignisse, Link-Datenbank für Pferde-Webseiten, einem Pferdemarkt, einem Kleinanzeigenmarkt und vielem mehr. Sie erscheint wöchentlich seit Februar 1999.</description>
		<language>de-de</language>
		<copyright>Sun, 14 Mar 2010 23:18:13 +0100</copyright>
		<language>de</language> 

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		<title>Ausgabe 572: Die Freude am Reiten. Sitzschulung als Grundlage für alles</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/572</link> 
		<description>Die Freude am Reiten. Sitzschulung als Grundlage für alles von Werner Popken. Johann Riegler verficht in seiner DVD Der geschmeidige Sitz die These, dass vor allem die Sitzschulung wichtig und hilfreich ist, und zwar für alle Reiter, unabhängig vom Alter und der Kompetenz. Das muss verwundern; zwar müssen Anfänger sicherlich den richtigen Sitz erlernen, aber Könner sollten ihn doch besitzen. Was begreife ich hieran nicht? In der letzten Woche habe ich das Geheimnis des richtigen Sitzes mit den Erlernen der Balance bei anderen Sportarten verglichen, wobei ich auch das Radfahren mit hinzugezogen habe, das streng genommen noch nicht einmal zu den Sportarten zählt, eher zu den Kulturtechniken. Selbstverständlich ist es nicht leicht, das Radfahren zu erlernen, aber es ist offenbar keine besondere Gnade. Man muss dafür insbesondere nicht talentiert sein; jeder Mensch, der nicht gerade behindert ist, kann Radfahren lernen, und zwar schon in sehr frühem Alter. Was aber noch verblüffender ist: Diese Fähigkeit verliert man nie. Man mag ein halbes Leben nicht mehr auf dem Fahrrad gesessen haben, aber sobald man es wieder versucht, wird es auf Anhieb klappen, selbst wenn man sich in den ersten Minuten nicht so ganz sicher fühlen und das Fahrrad ein völlig anderes Modell sein mag. Dasselbe gilt für alle anderen Techniken ebenso: Schlittschuhlaufen, Skilaufen, und bestimmt auch für die anderen Sportarten, die ich angeführt habe, obwohl ich mir da kein eigenes Urteil bilden kann, weil ich diese Sportarten nie ausgeübt habe. Gelernt ist gelernt.Dasselbe erwartet man aber doch auch vom richtigen Sitz: Wer ihn einmal erlernt hat, wird ihn nicht mehr verlieren können. Man mag jahrzehntelang nicht mehr im Sattel gewesen sein, aber sobald man sich aufs Pferd schwingt, fühlt man sich wieder zuhause. Man wird sich vielleicht ein wenig eingewöhnen müssen, denn es stellt sich beim Reiten natürlich die zusätzliche Schwierigkeit, dass die Unterschiede zwischen einzelnen Pferden und deren Bewegungen größer sind als die zwischen unterschiedlichen Fahrrädern, aber im Prinzip sollte es sich doch um dasselbe Phänomen handeln.  [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 23:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
		<guid isPermaLink="true">Archiv/572</guid> 
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		<title>Ausgabe 571: Lernen mit Schmerzen und Angst. Über die Bedingungen des Lernens</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/571</link> 
		<description>Lernen mit Schmerzen und Angst. Über die Bedingungen des Lernens von Werner Popken. Die Zeiten, in denen Pferden und Menschen Schmerzen zugefügt worden, damit diese überhaupt oder besser lernen, scheinen doch längst vergangen. Damit sollte das Thema eigentlich erledigt sein; heute ist hierzulande selbst die Züchtigung durch die Eltern strafbar.    In Deutschland und Österreich sind Körperstrafen verboten. Auch das Züchtigungsrecht der Eltern gegenüber ihren Kindern wurde im Jahr 2000 durch eine Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) ersatzlos abgeschafft. Nach der Verschärfung des Paragrafen § 1631 BGB haben Kinder das ausdrückliche "Recht auf gewaltfreie Erziehung": "Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig".» Züchtigung  Anscheinend ist die Sache aber doch nicht ganz so einfach. Das am Ende der letzten Ausgabe gebrachte Zitat aus der DVD Der geschmeidige Sitz muss deshalb stutzig machen. Es thematisiert den Schmerz beim Schüler und lehnt diesen ab, weil dieser zu Verkrampfungen führe, die wiederum einen elastischen Sitz verhindern. Dieses Zitat stammt von Oberst » Alois Podhajsky, einem der einflussreichsten Direktoren der » Spanischen Hofreitschule, tätig von 1939-1964.Überhaupt ist das Thema "Gewalt in der Erziehung" noch keineswegs vom Tisch, auch nicht in den westlichen Ländern, von den islamischen Kulturen ganz zu schweigen; in den USA wird die körperliche Züchtigung auch in den Schulen unter Berufung auf die Bibel gefordert. In Großbritannien haben die Eltern nach wie vor das Recht, ihre Kinder zu züchtigen, und der frühere Premierminister Tony Blair hat sich öffentlich dazu bekannt, seine Kinder gelegentlich zu schlagen (Näheres siehe angeführten Wikipedia-Artikel). Auch in der Ausbildung von Pferden ist das Thema "Bestrafung" nach wie vor aktuell. Wenn etwas nicht so klappt, wie der Reiter sich das vorstellt, muss das Pferd bestraft werden. Aus dem Zitat geht nicht hervor, wie Podhajsky generell zum Thema Züchtigung steht - er lehnt diese möglicherweise lediglich deshalb ab, weil seine Ziele so nicht zu erreichen sind, nicht aber aus grundsätzlichen Erwägungen.   [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 03:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
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		<title>Ausgabe 570: Sitzschulung als Lösung. Die Botschaft der Spanischen Hofreitschule</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/570</link> 
		<description>Sitzschulung als Lösung. Die Botschaft der Spanischen Hofreitschule von Werner Popken. Die DVD, die ich in der Rezension dieser Woche bespreche, heißt im Untertitel: "Die Sprache zwischen Reiter und Pferd". Nachdem ich mich fast ein halbes Jahr lang mit der Körpersprache » Hans-Jürgen Neuhausers und seiner DVD HJN-Reiten beschäftigt habe, bin ich froh, mich jetzt ausführlich mit der DVD eines renommierten Experten aus dem anderen Lager beschäftigen zu können: Johann Riegler ist in einer der wichtigsten Institutionen der Reitkunst ganz oben angekommen und hat sich entschlossen, uns an seinen gesammelten Erfahrungen teilhaben zu lassen. Diese DVD ist vielleicht nur die erste in einer Reihe; jedenfalls erfährt man nicht allzu viel. Es geht um den richtigen Sitz und eine besondere Methode, diesen zu erlangen.Der Sitz allerdings, so betonen fast alle Autoren, ist das Wichtigste am Reiten. Aber was ist der richtige Sitz? Bruno Six, Mannschaftseuropameister in der Vielseitigkeit und Träger des Goldenen Reiterzeichens, äußert im Film seine feste Überzeugung, dass viele Reiter, die sich einbilden, gut reiten zu können, weil sie auf Turnieren auch schon mal eine Schleife gewonnen haben, weniger auf die Richter schimpfen würden und mehr Erfolg hätten, wenn sie nur ihren Sitz verbessern würden. Und dazu empfiehlt er die Methode von Johann Riegler, der zu diesem Thema eben diese DVD herausgebracht hat: Der geschmeidige Sitz.Nun hat Johann Riegler mit dem Turniersport herzlich wenig zu tun; insofern ist es schon verwunderlich, dass ausgerechnet zwei Experten aus dem Sport ihm zur Seite springen. Er selbst ist mit noch nicht einmal 15 Jahren als Lehrling in die  » Spanische Hofreitschule eingetreten, eine altehrwürdige Institution, die vormals höfischen Zwecken diente, nun aber eher zum Kulturerbe Österreichs gehört. Als Eleve, wie man die Lehrlinge dort nennt, musste er weder reiten können noch durfte er reiten, jedenfalls nicht so, wie man sich das landläufig vorstellt. Er musste erst lernen, wie man richtig sitzt, und das brachte man ihm in der Sitzschulung an der Longe bei. Und diese Sitzschulung ist das Thema der DVD, den richtigen Sitz möchte er uns allen ans Herz legen, die Sitzschulung an der Longe ist die Grundlage für einen richtigen Sitz, sie ist das Mittel der Wahl nicht nur für den Anfänger, sondern auch für den Könner, für Kinder und Turniercracks, wie der Verlag formuliert, für ALLE, also auch für Sie und mich.   [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 04:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
		<guid isPermaLink="true">Archiv/570</guid> 
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		<title>Ausgabe 569: Romantische Vagabunden. Auf Umwegen von Portugal in die Türkei</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/569</link> 
		<description>Romantische Vagabunden. Auf Umwegen von Portugal in die Türkei von Anita Isoardi. Im Juli 2001 verlassen wir, frisch verheiratet, die sächsische Heimat. Mit dem Bus geht es an den Gardasee; von da ab "per pedes" - so weit die Füße tragen. Wir pilgern durch das Land der Pizza und Pasta. Doch oft sind wir allein, und der noble Doggenwelpe, das originelle Geburtstagsgeschenk meines Mannes, ist deshalb eine willkommene Reisebegleitung.     Wir nennen die junge Hündin Tufi - so wie der Weinberg, von dessen Besitzer er sie gekauft hat. Schnell stellt die Dogge unseren Reiseverlauf um; wir müssen die täglichen 30 km reduzieren und uns dem Tempo unseres neuen Familiemitglieds anpassen. Kleine Ledersöckchen beweisen sich als Retter in der Not für Tufis Pfötchen auf dem heißen Asphalt.     Später durch den Süden Frankreichs wandernd, folgen wir den Spuren des Jakobsweges bis nach Galizien in Spanien. Da Tufi in den Pilgerherbergen nicht immer beliebt ist und es viele, ja sehr viele Schnarcher gibt, kaufen wir ein Zelt. Ein kleines Häuschen für unsere kleine Familie. Weiter geht es bis an die Algarve, wo wir nach 18 Monaten Wanderung in Albufeira zurück in das "normale" Leben finden.     Als Tourismusassistenten arbeiten wir in unserer Branche vor Ort, wie schon so oft, veröffentlichen Fotos über unser Nomadenleben mitten im modernen Europa und füllen so unsere Reisekasse wieder einmal auf. Ein Jahr verweilen wir im Süden Portugals und verarbeiten das Erlebte. 8000 km ohne die Hilfe jeglicher Transportmittel liegen hinter uns; und unsere noble Tufi, inzwischen stolze 60 kg schwer, ruht sich von der langen Reise aus.     Wir kaufen zwei Hengste oder vielmehr: Wir retten sie aus ihren miserablen Stallungen. Mit viel Geduld, Liebe, aber auch der nötigen Strenge, machen wir Jeannot und Maurice reisetauglich; denn trotz Sonne und Urlaubsambiente hegen wir bereits neue Abenteuerpläne.  [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 21:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Anita Isoardi</dc:creator> 
		<guid isPermaLink="true">Archiv/569</guid> 
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		<title>Ausgabe 568: Jeder hat eine besondere Gabe. Das Gefühl kommt von Gott, die Übung kommt vom Menschen</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/568</link> 
		<description>Jeder hat eine besondere Gabe. Das Gefühl kommt von Gott, die Übung kommt vom Menschen von Werner Popken. » Hans-Jürgen Neuhauser weiß anscheinend, wie man mit den schwierigsten und gefährlichsten Pferden umgehen kann - aber nein, was sage ich da: Es geht ja gar nicht darum, diese Pferde einfach nur irgendwie zu beherrschen - er zeigt uns allen auf der DVD HJN-Reiten, dass er mit solchen Pferden harmonischer, spielerischer und sinnvoller arbeiten kann, als das normalen Pferdemenschen gegeben ist. Das ist wunderbar! Und er hat sich das alles selber beigebracht - ist das nicht noch wunderbarer? Gibt uns das nicht die Hoffnung, dass wir selber ebenso gut werden können wie er?Zu diesem Zweck ist Neuhauser angetreten. Er will sein Wissen und Können ausdrücklich nicht für sich behalten, sondern weitergeben an alle, die von ihm lernen wollen, freiwillig oder notgedrungen. Dazu soll neben den Kursen, die er überall dort gibt, wo man ihn ruft, auch die vorliegende DVD dienen. Wir haben gesehen, dass man durch diese DVD einen sehr guten Eindruck von seinen Fähigkeiten bekommen kann; als Lehr-Video taugt sie zwar nicht ganz so viel und soll deshalb durch neue Produktionen ergänzt werden.Ist es ihm nun in » Schardscha gelungen, seine Fähigkeiten weiterzugeben? Hat er den Gestütsmitarbeitern alles beibringen können, was er selber kann? Das kann man aus der DVD selbst nicht herauslesen. Diese dokumentiert vor allem, dass Neuhauser mit den schwierigen Hengsten hervorragend arbeiten kann, dass diese Pferde sich bei ihm vorbildlich verhalten. Das ist natürlich an sich schon eine unglaubliche Leistung, die von der Gestütsleitung auch uneingeschränkt anerkannt wird.Seine Arbeit mit den Gestütsmitarbeitern hingegen wird vergleichsweise kurz abgehandelt. Man bekommt mit, dass da etwas war - junge Männer mit exotischer Kleidung auf arabischen Pferden in einer Halle - viel mehr wird nicht deutlich. Hoffentlich konnte er ihnen viel beibringen, denn sie werden ohne ihn klarkommen müssen. Aus dem ersten Teil des Films, der Mitschnitte eines Kurses in Bayern zeigt, konnten wir entnehmen, dass es ihm gelingt, sowohl das Führen auf Fingerzeig als auch den unabhängigen Sitz und das Reiten ohne Zügel auf einem sehr schwierigen Pferd zu vermitteln.   [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 00:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
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		<title>Ausgabe 567: Die Nagelprobe. Neuhauser begibt sich auf dünnes Eis</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/567</link> 
		<description>Die Nagelprobe. Neuhauser begibt sich auf dünnes Eis von Werner Popken. Nach der ausführlichen Erörterung soziologischer Prozesse im Hauptartikel der letzten Woche wissen wir Bescheid: Von » Hans-Jürgen Neuhauser kann nur lernen, wer selber schon fast so wie Neuhauser fühlt und denkt. Alle anderen müssen seine Erkenntnisse und Leistungen ablehnen, selbst wenn er wie in der DVD HJN-Reiten augenscheinlich den Beweis für die Wirksamkeit seines Ansatzes antritt, und zwar einfach weil sie in den Denkstilen ihrer Denkkollektive (» Ludwik Fleck) gefangen sind und auch gern dort gefangen sein wollen, da doch die Gemeinschaft Gleichgesinnter Sicherheit und angenehme Gefühle spendet. Es hat wegen dieser Gruppendynamik überhaupt keinen Sinn, jemandem etwas nahebringen zu wollen, der sich genau dies nicht nahebringen lassen will. Also können wir uns entspannt zurücklehnen und davon ausgehen, dass ohnehin nur diejenigen mitlesen und mitdenken, die für Neuhausers Botschaft offen und reif sind - entweder durch Zugehörigkeit eines entsprechenden Denkkollektivs oder aufgrund eigener Erfahrungen und Entwicklungen, weil etwa die herkömmlichen Methoden komplett versagen und guter Rat teuer ist, wie bei den arabischen Züchtern mit ihren ungebärdigen Hengsten oder Marion Neusiedler, Besitzerin von Sharis, der sich verspannte und verweigerte. Diese Offenheit und Lernbereitschaft können wir auch bei den Teilnehmern seiner Kurse voraussetzen, die sich ausdrücklich den neuen Erfahrungen und Einsichten öffnen wollen und dafür sogar eine Menge Zeit, Geld und Energie opfern. Damit kann ich wieder zu der Frage zurückkommen, die mich zuvor beschäftigt hatte: Ist es für alle diejenigen, die von Neuhauser wirklich und ehrlich lernen wollen, überhaupt und in jedem Fall möglich, dessen Fähigkeiten tatsächlich - mit vernünftigem Aufwand - zu erwerben?Neuhauser selber spricht ja immer wieder von seiner Sprache, der (noch nicht per Markenzeichen geschützten) Neuhauser-» Körpersprache, die er selbst und auf eigene Faust entwickelt haben will und die sowohl das Geheimnis seines Erfolges vollständig begründen als auch uneingeschränkt vermittelbar sein soll. Das ist eine verwegene Aussage. Wenn dem so wäre, müsste die pferdeinteressierte Menschheit in kürzester Zeit - sagen wir in 20 Jahren - mit Pferden so umgehen können, wie Neuhauser uns das mit den schwierigen Hengsten aus » Schardscha vorführt, an denen sich die größten Pferdeexperten der Welt die Zähne ausgebissen hatten - vorausgesetzt natürlich, alle würden aus ihren alten Denkkollektiven ausbrechen können.  [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 01:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
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		<title>Ausgabe 566: Denkstile und Denkkollektive. Nur in der eigenen Clique geht's einem richtig gut</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/566</link> 
		<description>Denkstile und Denkkollektive. Nur in der eigenen Clique geht's einem richtig gut von Werner Popken. Die beiden letzten Ausgaben kreisten um die Frage, inwieweit die auf der DVD HJN-Reiten dargestellten Methoden » Hans-Jürgen Neuhausers erlernbar sind oder ob seine Erfolge auch auf Charaktereigenschaften schließen lassen, die durch ein einfaches Training, intensive Kurse oder umfassende DVDs nicht zu beeinflussen wären. Wenn dem so wäre, könnten beispielsweise Leute wie der in diesen beiden Artikeln erwähnte Pferdeflüsterer von Neuhauser nichts lernen. Wer Pferde wie ein Tyrann dominieren muss, kann bestimmt bei vielen Pferden viel erreichen, bei manchen aber wird er sich die Zähne ausbeißen, wie bei den beiden Hengsten aus dem arabischen Luxusgestüt in » Schardscha, das in seiner Not schließlich den unbekannten bayerischen Pferdeflüsterer zu Hilfe rufen musste.Die Frage, inwieweit wir von Neuhauser lernen können, seine auf der DVD dokumentierten und unbestreitbaren Erfolge also von uns nachvollzogen werden können, muss aber vielleicht noch etwas ausgeweitet werden. Denn möglicherweise ist es uns noch aus ganz anderen Gründen unmöglich, ihm zu folgen: Nicht nur, weil unser Charakter ungeeignet ist und wir von von vornherein darauf bestehen müssen, Pferde zu knechten, pardon: zu dominieren - vielleicht können wir seine Methoden auch aus anderen Gründen gar nicht annehmen. Um das zu erörtern und verständlich zu machen, muss ich leider noch einmal etwas ausholen und die Problematik rund um die Pferdeflüsterer und unser aller Lernmöglichkeiten in einem größeren Zusammenhang darstellen; dann wird uns vermutlich deutlich, dass das Problem größer sein könnte als gedacht. Neuhauser ist ein Quereinsteiger, ein Neuling in der Pferdeszene, ein Autodidakt. Er hat erst im Erwachsenenalter Kontakt zu Pferden bekommen und will uns nun erzählen, wie man mit Pferden wirklich umzugehen hat. Ist das nicht skandalös? Müssen sich nicht alle diejenigen, die in der Pferdekultur von Kindesbeinen an zuhause sind, die fast eine Million organisierter FN-Mitglieder und erwerbsmäßigen Pferdemenschen vor den Kopf gestoßen fühlen?   [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 03:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
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		<title>Ausgabe 565: Über Dominanz und Vertrauen. Auch Pferdeleute können vom Wasser lernen</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/565</link> 
		<description>Über Dominanz und Vertrauen. Auch Pferdeleute können vom Wasser lernen von Werner Popken. » Hans-Jürgen Neuhauser, soviel ist inzwischen klar, kann mehr als andere Pferdeexperten. Warum nur? Anhand der DVD HJN-Reiten versuche ich herauszuarbeiten, worin das Geheimnis von Neuhauser besteht. Wie in aller Welt gelingt ihm das Kunststück, in kürzester Zeit mit zwei gefährlichen Hengsten fertig zu werden, an denen sich eine ganze Reihe von Weltklasse-Pferdeleuten, Spezialisten für schwierige Fälle allesamt, die Zähne ausgebissen haben?Diese Frage hat es schon in sich - haben Sie es gemerkt? Wer mit irgendetwas fertig werden möchte, fängt die Sache schon völlig falsch an - so wie der unglückliche Pferdeflüsterer, den ich in der letzten Ausgabe als Kontrast eingeführt hatte. Wer mit etwas fertig werden will, neigt dazu, die Angelegenheit fertig zu machen, fix und fertig vielleicht. So wie seit Alters her die Tyrannen, die geglaubt hatten, die Welt in den Griff zu bekommen, wenn sie nur alles, was sich ihnen in den Weg stellte, mit Stumpf und Stiel ausrotteten.In der Pferdewelt ist viel von Dominanz die Rede. Dabei berufen sich die Fachleute auf die Ordnung in einer Herde, in der immer jemand oben und alle anderen unten oder gar ganz unten sind. Selbstverständlich sind Pferde Herdenwesen und fühlen sich nur wohl, wenn sie wissen, wo ihr Platz ist. Bei uns Menschen ist das nicht ganz klar. Wir verhalten uns manchmal so, als seien wir Herdenwesen, manchmal wiederum, als seien wir Einzelgänger und Individualisten. Diese Beobachtung ist vermutlich nicht ganz unwichtig. Wenn wir von unserem Verständnis aus zu wissen glauben, was Herdenwesen brauchen und wie wir uns Herdenwesen gegenüber zu verhalten haben, könnten wir gewaltig auf dem Holzweg sein. Die in einer Herde dominante Persönlichkeit ist nicht diejenige, die sich aufspielt - anhand der Beobachtungen in unserer eigenen Herde konnte ich das sehr gut erkennen, wie ich in der letzten Woche beschrieben habe. Die Dominanz kommt aus der Persönlichkeit und kann nicht willkürlich aufgesetzt werden.Wer also meint, ein Pferd einfach durch Druck beeindrucken zu können, könnte sich schwer irren. Vielleicht hat er ja über gewisse Strecken Erfolg, aber was für einen? Die bekanntesten Tyrannen des letzten Jahrhunderts waren sicherlich » Stalin und » Hitler, aber auch » Mao hat Abermillionen von Menschenleben auf dem Gewissen, in diesem Fall sogar ausschließlich von Landsleuten. Diese Leute sind buchstäblich über Leichen gegangen, nur um ihre Macht zu gewinnen und zu erhalten. Aber waren die wirklich erfolgreich?  [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 04:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
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		</item>
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		<title>Ausgabe 564: Die Leichtigkeit der Zähmung. Neuhauser und das zweite Problempferd</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/564</link> 
		<description>Die Leichtigkeit der Zähmung. Neuhauser und das zweite Problempferd von Werner Popken. Auf der Suche nach dem Geheimnis des von arabischen Pferdezüchtern in » Schardscha gerufenen bayerischen Pferdeflüsterers » Hans-Jürgen Neuhauser hatte ich in der letzten Woche die These entwickelt, dass es darauf ankommt, im Sinne des » Wu-Wei zu agieren. Anhand der DVD HJN-Reiten wollte ich herausarbeiten, inwieweit Neuhauser tatsächlich so arbeitet, wie es die Wikipedia beschreibt: Aus einer Haltung des Geschehenlassens, aus der dann Gewaltlosigkeit und Widerstandslosigkeit natürlich folgen.Die Wikipedia setzt hinzu, dass es sich dabei um eine Art von "kreativer Passivität" handelt. Das klingt schwierig für unsere Ohren. Passiv darf man eigentlich nicht sein, man muss das Leben aktiv in die Hand nehmen. Insbesondere, wenn man es mit einem Pferd zu tun hat. Und mit der Kreativität tun wir uns alle schwer. Die, die wirklich kreativ sind, können es nicht erklären, und die anderen tun nur so als ob.Ein anderes dunkles Wort in diesem Zusammenhang ist "intuitiv".   Das vollkommene Handeln erkennt intuitiv das beste Mittel. a.a.O.  Was soll man sich darunter vorstellen? An anderer Stelle heißt es, dass das Notwendige getan werden muss, jedoch nicht im Übereifer oder blinden Aktionismus, sondern leicht und mühelos.   Es ist ein Zustand der inneren Stille, der zur richtigen Zeit die richtige Handlung ohne Anstrengung des Willens hervortreten lässt.a.a.O.  Erkennen Sie die Parallele zu dem Zitat aus » Zen und die Kunst ein Motorrad zu warten von » Robert M. Pirsig, das ich in Ausgabe 561 erwähnt habe ?   You want to know how to paint a perfect painting? It's easy. Make yourself perfect and then just paint naturally. That's the way all the experts do it. Wollen Sie wissen, wie man ein makelloses Gemälde herstellt? Es ist einfach. Machen Sie sich selbst makellos und dann malen Sie einfach drauflos. So machen es alle Experten. a.a.O  Einen ähnlichen Rat haben Sie vielleicht schon zur Prüfungsvorbereitung bekommen: Bereiten Sie sich so gut wie möglich vor, und dann lassen Sie los, beschäftigen Sie sich nicht mehr mit dem Thema, gehen Sie beruhigt und gelassen in die Prüfung, es wird schon alles gut gehen!   [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 23:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
		<guid isPermaLink="true">Archiv/564</guid> 
		</item>
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		<title>Ausgabe 563: Muss man sich anstrengen?. Über den richtigen Weg, mit dem Pferd zu kommunizieren</title> 
		<link>http://pferdezeitung.com/Archiv/563</link> 
		<description>Muss man sich anstrengen?. Über den richtigen Weg, mit dem Pferd zu kommunizieren von Werner Popken. In der letzten Ausgabe des Jahres bin ich ein bisschen philosophisch geworden (noch mehr als sonst schon). Ich habe mich über den Seelenfrieden, » peace of mind, verbreitet und behauptet, dass es vor allem darauf ankommt, sich selbst kennenzulernen und mit sich im Einklang zu sein, wenn man in seiner Arbeit mit Pferden und auch sonst Erfolg haben will. Das ist bestimmt nicht einfach.    Einen Aspekt habe ich dabei noch gar nicht berücksichtigt. Wir sind es einfach so gewohnt, uns anzustrengen, dass wir uns meistens gar nicht erst die Frage stellen, ob das notwendig ist. "Ohne Fleiß kein Preis." Oder? Wer sich nicht anstrengt, muss sich nicht wundern, dass er nichts erreicht. "Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen." Und früher haben die Meister die Lehrlinge sogar verprügelt. Das gehörte dazu. "Lehrjahre sind keine Herrenjahre."    Hören wir nicht allenthalben, dass die Hoffnung, die Arbeitszeit weiter zu senken, völlig verfehlt ist? Kein Mensch redet mehr von der 35-Stunden-Woche. Als ob irgendwo in Stein gemeißelt wäre, dass der Mensch zu arbeiten habe, bis er umfällt. 40 Stunden sind das mindeste, manche wollen sogar wieder die 48-Stunden-Woche einführen. Wer etwas werden will in unserer Wirtschaft, muss schon 100 Stunden in der Woche arbeiten. Die Finanzexperten haben es uns doch vorgemacht, oder?    Entsprechend darf man sich natürlich auch nicht einbilden, etwas mit einem Pferd erreichen zu wollen, wenn man sich nicht gehörig anstrengt. "Fordern und fördern" auch hier. Das Pferd muss gefördert werden, also fordern wir. Wer sich nicht quält, kann nichts erreichen. Was, wenn diese im Grunde schreckliche Haltung völlig falsch wäre? Wenn man mit Druck und Zwang nicht dahin käme, wo man gerne wäre? Wenn man dieses stattdessen mit anderen Methoden, mit einer anderen Haltung erreichen könnte?    Man kennt das auch aus anderen Bereichen, nicht nur aus dem Sport. Natürlich kann man kleine Kinder quälen, ein Musikinstrument zu erlernen. In vielen Fällen wird man der Welt ein Wunderkind präsentieren können. Aber wird daraus auch ein Musiker, ein großer vielleicht sogar? Die Statistik zeigt, dass das nicht der Fall ist. Der berühmte Pianist » Friedrich Gulda hat die Fachwelt mal düpiert (was er gerne tat), indem er behauptete, er habe Zeit seines Lebens nicht geübt. Na sowas!   [...] mehr ...</description>
		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 01:18:13 +0100</pubDate> 
		<dc:creator>Werner Popken</dc:creator> 
		<guid isPermaLink="true">Archiv/563</guid> 
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