|  | | Grandville: Gulliver und Houyhnhnm |  |  |  |
| |  | | Grandville: Gulliver und Yahoo |  |  |  |
| |  | | Grandville: Gulliver nimmt Abschied |  |  |  |
| Die alten Rezepte haben offenbar ausgedient. Wir können aus den Ansätzen der Vergangenheit nichts lernen. Alles, was man daraus entnehmen konnte, hat uns nicht weitergebracht. Neue Ideen braucht das Land, braucht die Welt, und vermutlich werden die Schwierigkeiten noch bis ins Unermeßliche steigen müssen, bevor eine grundsätzliche Wandlung stattfinden kann, weil niemand grundsätzliche Änderungen will. Die Not ist einfach noch nicht groß genug.
Die Fachleute haben versagt, es fällt ihnen nichts mehr ein, jede Maßnahme verschlimmert die Situation. Außenseiter, Amateure wie » Götz Werner bringen frische Ansätze ins Spiel, die die grundlegenden Probleme korrekt beschreiben und brauchbare, radikale Ansätze in die Diskussion werfen (» Unternimm die Zukunft). Aus dem Bericht eines engagierten Zeitgenossen über eine Podiumsdiskussion konnte ich entnehmen, daß seine Ideen keineswegs die eines Einzelnen sind, sondern bereits europaweit in verschiedenen Ausformungen diskutiert werden (» Professor Götz W. Werner).
Werner hat bewiesen, daß er wirtschaftlich erfolgreich handeln kann. Es geht ihm aber um viel mehr als nur um wirtschaftlichen Erfolg (» �Dem Leben einen Sinn geben.�). Interessanterweise wird in seiner Drogeriekette dm ein unautoritäres Führungskonzept gepflegt:
| Es beruht auf den Grundwerten von Verständnis und Respekt: anstelle der Anweisung setzt man bei dm auf den Dialog. » Götz Werner | | |
Genau diese Grundsätze hatten wir bei Marjorie Smith als Grundlage der Arbeit mit Pferden kennengelernt. Selbstverständlich geht sie auch mit Menschen so um. Marjorie Smith geht es in ihrer Arbeit aber nicht um die Reform der Wirtschaft und der Arbeitsmarktprobleme, sondern um die Situation des einzelnen und um den Frieden.
Wie jeder einzelne Mensch seine Position in dieser Welt verstehen und verbessern kann, zeigt sie in ihrem Brief an den Bruder, den ich in der nächsten Woche vorstellen will. Danach sind wir dann reif für ihre Friedensarbeit.
Ich hoffe, Sie haben es bis hierher ausgehalten und bemerkt, daß ich immer wieder den Bezug zu den Pferden habe herstellen können. Wer mit den Pferden anständig arbeitet, wird auch mit Menschen anständig umgehen. Wer versteht, wie man mit Pferden umgehen muß, wird auch verstehen können, wie man mit Menschen umzugehen hat.
Durch die Arbeit mit den Pferden können wir also etwas lernen, was uns selbst unmittelbar nützt. Und dafür müssen wir den Pferden danken.
wird fortgesetzt
Quellen / Verweise
Fotos
© Gerd Hebrang
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