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Angebot für Kalenderwoche 06-34


 
   
 



Vertrauen � kostbares Gut, das leicht zerbricht
Teil 31


Vorige Woche habe ich im Namen der Pferde um mehr Verständnis für ihre natürlichen Bedürfnisse gebeten und dabei bewusst vor allem Punkte angesprochen, die normalerweise nie irgendwo Erwähnung finden, da sie zu den banalen Dingen des Lebens gehören. Natürlich kann man dieses Thema aber noch ausweiten und z.B. wie viele andere Tierschützer darauf hinweisen, dass Pferde als Lauftiere viel Bewegung und als Herdentiere innigen Kontakt zu Artgenossen benötigen, doch sollte dies mittlerweile eigentlich schon allseits bekannt sein. Trotzdem möchte ich auch dazu meine Meinung äußern, da ich finde, dass auch hier so einige Missverständnisse herrschen.



So kann man von vielen Reitern immer wieder hören, dass Pferde geritten werden müssen und das auch noch in möglichst schnellen Gangarten, damit sie gesund und ausgeglichen bleiben. In früheren Zeiten, wo ganztägiger Stallaufenthalt noch die häufigste Form der Pferdehaltung war, hatte diese Forderung sicherlich noch seine Berechtigung, allerdings war es immer schon ein karger Ersatz für das eigentliche Bedürfnis der Pferde nach freier Bewegung.

Heutzutage werden nicht nur Zucht-, sondern auch die meisten Reitpferde zumindest tagsüber auf großen Koppeln oder in Offenställen gehalten, sodass die Tiere auf eigenständige Weise selbst für ihre nötige Bewegung sorgen können. Zusätzliche reiterliche Fortbewegung ist also für die körperliche Gesundheit keineswegs von großer Bedeutung, sondern kann bestenfalls auf den geistigen und seelischen Zustand des Pferdes eine positive Auswirkung haben, da sie dem Tier unter bestimmten Umständen Abwechslung vom langweiligen Alltagstrott bietet. Wird allerdings tagtäglich immer nur dasselbe Trainingsprogramm heruntergespult, geht auch dieser Effekt verloren.



Was Bewegung und Beschäftigung anbelangt, gilt es auch noch zu beachten, dass Pferde je nach Rasse, Alter und Geschlecht diesbezüglich sehr unterschiedliche Bedürfnisse haben. So ist es z.B. für ältere Stuten keineswegs gesundheitsfördernd, wenn sie häufig in schnellen Gangarten herumgehetzt werden, da diese ihrer Natur entsprechend ruhiges Schrittgehen bevorzugen. In freier Wildbahn bewegen sich erwachsene Stuten nämlich meist nur dann in flottem Tempo, wenn sie vor irgendeiner Gefahr flüchten.

Aus diesem Grund bedeutet z.B. ein längeres Galoppieren für Stuten auch immer eine gewisse Form von Stress, was hin und wieder zwar ganz anregend sein, aber gehäuft praktiziert sehr leicht zu körperlichen, geistigen und seelischen Schäden führen kann, besonders dann, wenn auf längere, erholsame Schrittphasen weitestgehend verzichtet wird. Dann werden die genervten Tiere mit der Zeit auch immer heißer, was fälschlicherweise als noch mehr Bewegungsbedürfnis fehlinterpretiert wird.

Bei Hengsten hingegen sieht die Sachlage wieder ganz anders aus, da sie von Natur aus ein viel ausgeprägteres Lauf-, Kampf- und Spielbedürfnis haben. Sie toben sich meist gerne bei schnellerer Bewegung aus und bauen so ihre natürlichen Aggressionen ab, während sie sich bei langsameren Gangarten rasch langweilen. In freier Wildbahn sind sie ständig damit beschäftigt, ihre Stuten zusammenzuhalten und gegen Rivalen bzw. Feinde zu verteidigen, bei uns können sie ihre aufgestauten Energien unter anderem bei flotten Ritten loswerden, wodurch auf sie diese Art der Fortbewegung meist eher entspannend wirkt.



Diese geschlechtsspezifischen Unterschiede sollte man unbedingt bei jeder reiterlichen Arbeit berücksichtigen, aber auch auf rassespezifische und individuelle Eigenheiten sollte Rücksicht genommen werden, wenn man das Vertrauen eines Pferdes erringen bzw. behalten möchte. Mehr zu diesem Thema finden Sie dann auch noch im nächsten Angebot der Woche.




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