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Stall Spengemann · Copyright wie angegeben
 
Stall Spengemann
Die Zahlen sind eindeutig. Jede beliebige Pferdesportart ist in der Minderheit. Die überwältigende Mehrheit der Pferdefreunde treibt keinen Leistungssport. Dem entspricht ein riesiger Markt, für den sich eigentlich niemand richtig interessiert. Wer züchtet denn Pferde für den Freizeitreiter? Wer kümmert sich um all diejenigen, die nicht in eine Pferdefamilie hineingeboren wurden, die nicht schon mit Windeln auf dem Pferd saßen, aber irgendwann im Leben, vielleicht sehr spät, doch die Liebe zum Pferd entdecken und deshalb entsprechend Hilfe brauchen?

"Viele Leute sollten sich lieber ein Fahrrad kaufen", rät Kai Jasper Spengemann, ein Pferdemann von Geburt und Ausbildung, der tatsächlich schon in Windeln auf dem Pferd saß. "Vollblüter kennen viel und nichts. Man muß ihnen Zeit lassen. Viele Besitzer sind ungeduldig und wollen gleich auf Turniere oder Schleppjagden gehen. So funktioniert das nicht."

Spengemann versteht viel von Pferden und Menschen und sieht seine neue Aufgabe darin, beiden zum größtmöglichen Glück zu verhelfen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die er alleine gar nicht bewältigen kann. Denn ist das Pferd nicht gesund, kann auch der Mensch keine Freude an ihm haben. Das Pferd steht bei ihm also an erster Stelle. Spengemann sieht sich dabei in der Position eines Hausarztes, der eine Diagnose stellt und gegebenenfalls zum Spezialisten überweist.

Diese Aufgabe ist bekanntlich nicht ganz einfach. Das Leben ist äußerst komplex, jedes Pferd hat andere Probleme, und so lernt Spengemann auch ständig dazu. Hätten Sie gedacht, daß die Unrittigkeit eines Pferdes auf eine unsachgemäße Entfernung der Wolfszähne zurückzuführen sein könnte? Darauf muß einer erst einmal kommen! Spengemann kann tagelang von solchen Fallgeschichten erzählen. Ich wundere mich über sein gutes Gedächtnis und habe Mühe, mit den Notizen nachzukommen.

Erst wenn das Pferd körperlich und seelisch zufrieden ist, kann eine harmonische Beziehung zum Menschen möglich werden - das leuchtet ein. Ein Pferd, das Schmerzen leidet, wird nie die reine Freude sein können. Als "guter Hausarzt" holt Spengemann Spezialisten, wenn die Diagnose dies erfordert. Dabei greift er nicht nur auf einen Tierarzt, einen Osteopathen, einen Zahnarzt zurück, sondern auf mehrere, denn er gibt die Kontrolle über sein Pferd nicht ab. Im Gegenteil, er möchte von den Spezialisten lernen, um sich selbst ein Urteil bilden zu können, und erfährt so die Stärken und Grenzen seiner Kooperationspartner.

"Tierärzte sind Universalisten, die machen alles", wundert sich Spengemann. Im Vergleich mit der Humanmedizin ist das wirklich verwunderlich. Nicht nur alle Tierarten, sondern bei jedem Tier auch alle Krankheiten wirklich verstehen und beherrschen zu können, muß angesichts der Komplexität der Organismen und der Fülle der Krankheiten und gesundheitlichen Beeinträchtigungen geradezu unmöglich erscheinen. Durch die Praxis lernt Spengemann also kennen, wo der jeweilige Spezialist seine Stärken und Schwächen hat, und scheut sich nicht, zuweilen eine zweite Meinung einzuholen.

Für Spengemann zählt immer das Resultat. Ist das Pferd wieder gesund geworden, hat der Therapeut rechtgehabt. Dabei kann der Fall durchaus vertrackt sein. Ein Beispiel, das die Problematik sehr gut entfaltet, beleuchtet das Thema Zahnpflege: Früher wurden die Zähne der Pferde überhaupt nicht beachtet. Seit ein paar Jahren macht sich der » Internationale Gesellschaft zur Funktionsverbesserung der Pferdezähne für regelmäßige Zahnpflege stark, und Spengemann läßt ebenfalls seinen "Zahnarzt" regelmäßig kommen. Das ist ein Spezialist, dem er voll vertraut, weil er mit ihm gute Erfahrungen gemacht hat.

Denn nicht jeder, der behauptet, etwas zu können, ist auch wirklich gut. Wer Fachleuten blind vertraut, kann schwer enttäuscht werden - schließlich kann jeder alles über sich behaupten. "Auf drei gute kommen zwanzig schlechte". Spengemann besteht auf Beweisen, auf guten Erfahrungen. Eines der Pferde, die Spengemann anvertraut wurden, bereitete enorme Schwierigkeiten, die zunächst nicht näher eingegrenzt werden konnten. Spengemann fiel dann nach systematischer Untersuchung auf, daß das Pferd am Kiefergelenk extrem schmerzempfindlich war. Weshalb nur? Offensichtlich handelte es sich um eine starke Entzündung. Worauf war diese zurückzuführen?

Man könnte nun die Symptome behandeln und versuchen, die Schmerzen zu unterdrücken und die Entzündung zum Abheilen zu bringen, was allerdings zum Scheitern verurteilt sein dürfte, wenn man die Ursache der Entzündung nicht beseitigen würde. Was könnte die Ursache sein? Sollte das Pferd irgend etwas an den Zähnen haben? Auf Nachfrage stellte sich heraus, daß diese Ursache angeblich ausgeschlossen werden könnte, weil das Pferd vor kurzem von einem Pferdezahnarzt behandelt worden war. So so.

Das brachte Spengemann auf die entscheidende Spur. Er hat Osteopathen erlebt, die Pferde krank geschlagen haben, nach dem Motto, kurz und schmerzhaft draufhauen hilft viel. Eine Osteopathin pflegte gegen den Oberkiefer zu schlagen und diesen damit auszurenken, ein Kollege trat dem Pferd mit voller Wucht vor die Brust und renkte einen Halswirbel aus. Man möchte nicht dabeigewesen sein. Sein Mißtrauen gegenüber Spezialisten ist deshalb groß, mindestens genauso groß wie sein Zutrauen zu Fachleuten, mit denen er sich auseinandersetzen kann und die ihn durch ihr Können überzeugen. Also zog er den Pferdezahnarzt seines Vertrauens hinzu, und der fand schnell die Ursache der gesundheitlichen Probleme.

Der andere Zahnpfleger hatte nämlich die Backenzähne so weit abgeschliffen, daß diese keinen Kontakt mehr hatten. Da aber die Pferde mit den Backenzähnen mahlen, mußte dieses Pferd einen enormen Druck ausüben, der seinerseits wiederum die Kiefergelenke übermäßig beanspruchte und so die Ursache für die Entzündung darstellte. Nun kann man die Backenzähne nicht verlängern, aber die Schneidezähne so weit kürzen, daß die Backenzähne wieder Kontakt haben. Infolgedessen mußte das Pferd nicht mehr so stark drücken, die Überbelastung der Kiefergelenke entfiel und damit konnte sich die Entzündung selbst zurückbilden. In ein paar Tagen war das Pferd wieder gesund und entsprechend angenehm im Umgang. Voller Erfolg!






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©1999-2007 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
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