|  | | Zwei Pferde im Schatten am Haus |  |  |  |
| | | | | | | | Über ein ganzes Jahr ist vergangen seit der letzten Aktualisierung unserer Homepage. Viele Besucher unserer Homepage fragten in letzter Zeit immer häufiger nach, ob es nicht mal wieder was Neues zu berichten gäbe und wie es unserem Pferd inzwischen ginge. Daher haben wir diese Rubrik » News eingefügt, in der in kürzeren Abständen immer mal wieder Neuigkeiten zu lesen sein sollen.
Warum wir so lange nichts von uns haben hören lassen, lässt sich relativ einfach erklären: Wir haben fast jede freie Minute mit unserem Pferd verbracht und irgendwie keine Zeit gefunden, unsere Neuigkeiten aufzuschreiben.
Zu allererst muss wohl festgehalten werden, dass die Entscheidung, unser Pferd in dem immerhin 60 km entfernten, aber einzigartigen Aktiv-Stall unterzubringen, die wohl beste Entscheidung überhaupt war. Nicht nur für das Pferd, sondern auch für uns als Pferdehalter.
An dieser Stelle möchten wir den ersten beiden Hufgeschwüren danken, welche uns die Augen öffneten über unseren damals so hoch gelobten Offenstall und deren Betreiber. Es zeigte uns, dass man immer willkommen ist, solange es keine Probleme gibt [...].
In unserem neuen Aktiv-Stall geht es unserem Pferd richtig gut. Schon viele Leute haben uns auf unser so positiv verändertes Pferd angesprochen. Jedoch hat dies natürlich nicht nur mit dem Stall zu tun, sondern auch mit dem seit dem letzten Jahr begonnenen Training mit unserem Pferd. Beides bewirkt - immer noch - dass es dem Pferd von Woche zu Woche besser geht und wir immer wieder einen Schritt vorwärts kommen.
Angefangen hat alles mit unserem Fahrabzeichen im März letzen Jahres. Wir hatten uns bereits Ende 2003 dazu entschlossen, mit unserem Pferd Kutsche zu fahren. Wir wussten von der Vorbesitzerin, dass unser Pferd sehr gut ausgebildet worden war und einen riesigen Spaß am Fahren hatte. Natürlich haben wir vorher erst mal ausgiebig und mit wachsender Begeisterung ausprobiert, ob und wie unser Pferd sich "vom Boden aus fahren" lässt. Das alles hat wunderbar geklappt.
Natürlich war uns klar, dass diese "Erfolge" nicht gleichzusetzen waren mit einem tatsächlichen Anspannen vor einem Wagen. Daher waren wir waren uns sofort einig, dass wir nicht den Fehler machen wollten, wie schon viele andere, völlig "grün" auf den Kutschbock zu steigen und einfach mal ein bisschen durch die Gegend zu kutschieren. Dazu war uns unser Leben und vor allem auch das unsers Pferdes viel zu schade.
Also ging es im März 2004 für zwei Wochen auf die Schwäbische Alb zu einem Fahrabzeichenkurs für das Kleine Fahrabzeichen (Kl. IV). In diesem Kurs haben wir richtig viel gelernt, sowohl in der Theorie, aber noch viel mehr in der Praxis. Unser Fahrlehrer hat uns und seine Pferde (unsere Lehrpferde, Schwarzwälder Füchse) mit allen möglichen Unmöglichkeiten konfrontiert: Berg- und Talfahrten, Glatteis, Fahren mit alten Planwagen ohne Fußbremse, Kinder mit der Kutsche von der Schule abholen, Fahrt mit der Kutsche im Berufsverkehr in einer größeren Stadt (incl. McDonalds-Drive-In), Einkaufsfahrt mit der Kutsche zum Supermarkt in der Stadt, offenes Feuer und vieles mehr.
Obwohl dies alles für uns Fahranfänger mit wirklich gut ausgebildeten und sehr sensiblen Pferde schier unlösbare Aufgaben zu sein schienen, haben wir dennoch immer irgendwie die gestellten Aufgaben, mit entsprechender Hilfe, lösen können. Letztendlich hat unser ganzer Kurs erfolgreich die Prüfungen bestanden und das Kleine Fahrabzeichen erworben.
Die bei diesem Fahrkurs gemachten Erfahrungen haben uns auf den ersten 500 km, die wir im letzten Jahr mit unserer Kutsche gefahren sind schon sehr oft hilfreich zur Seite gestanden. Wer weiß, wie die eine oder andere Situation bei unausgebildeten Fahrern sonst ausgegangen wäre. Auch unser Pferd ist uns sicher dankbar, dass wir uns dieser Ausbildung unterzogen haben, um es auch für ihn so angenehm wie möglich zu machen. Schließlich macht er das alles freiwillig und für uns.
In diesem Zusammenhang unser Appell an alle, die auch mit ihrem Pferd fahren wollen: Niemals ohne Ausbildung von Pferd UND Fahrer!!! Reiten "ohne Schein" geht ja immer irgendwie noch, aber beim Fahren sollte doch aufgrund der weitaus geringeren Einwirkungsmöglichkeit auf das Pferd darauf nicht verzichtet werden. (» News)
Quellen / Verweise
- » Vorwort
- » Unser Pferd
- » News
- H. Straßer: Was spricht eigentlich gegen Hufbeschlag?
- » Anatomisches
- » Blutkreislauf
Während der Blutfluss in den Arterien allein von der Pumpkraft des Herzens realisiert wird, spielen bei Venen verschiedene Faktoren eine Rolle. Zu einem gewissen Grad wirkt die Pumpkraft über das Kapillarbett hinaus auch auf die Venen (sog. vis a tergo, "Kraft von hinten"). In den Venen wird das Blut vor allem schubweise über von außen wirkende Kräfte zurück zum Herz transportiert. Zu diesem Zweck befinden sich in ihrem Inneren Venenklappen. Die äußeren Kräfte sind vor allem die Kontraktionen umliegender Skelettmuskeln, bei den großen Venen im Körperinneren die Druckschwankungen durch die Atmung (Erweiterung der Venen durch den Unterdruck bei der Inspiration). Die Venenklappen verhindern, dass in den Pausen dieser äußeren Massagewirkung das Blut nicht wieder der Schwerkraft folgend zurück fließt. Der Ansaugdruck durch die Erweiterung der Vorhöfe des Herzens spielt nur bei den herznahen großen Venen eine Rolle. - Willkommen in Absurdistan, Über Zeitenwechsel und Wissenschaft
Ausgabe 362 · Teil 1 - Prof. Cooks Empfehlung, Ein unerschrockener Fachmann spricht Klartext
Ausgabe 363 · Teil 2 - Der offene Brief, Prof. Cook legt nach
Ausgabe 364 · Teil 3 - Für das neue Jahrtausend, Die rätselhafte Konferenz an der Tufts University
Ausgabe 365 · Teil 4 - Ein Meisterschmied spricht, Über Franchise, Behauptungen und Irrtümer
Ausgabe 366 · Teil 5 - Das Ergebnis der Konferenz, Amerikanische Experten geben ihr Urteil ab
Ausgabe 367 · Teil 6 - Wer heilt, hat recht, Über die Schwierigkeit, Wahrheiten zu finden
Ausgabe 369 · Teil 7
| |
Fotos
© Alexander Bodemann
| |