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Galeriebeitrag Ausgabe 276.10 · Der Tod
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Niki de Saint Phalle, Frankreich
Der Tod, Ausschnitt
Polyester, 1985 , 35x 76 cm, Aufl. 7 (Niki de Saint Phalle, Seite 123)

In den letzten beiden Beiträgen habe ich mich mit einem Künstler beschäftigt, bei dem viele Leute zweifeln, daß er Kunst produziert hat ( Bildgalerie,  Möbius). In dieser Woche beschäftige ich mich mit einer Künstlerin, die von vielen Experten ebenfalls scheel angesehen wird.

Beide haben zweifellos faszinierende Werke geschaffen, die viele Menschen beschäftigen. Ihre Werke sind vermutlich viel bekannter als die anerkannter Künstler, mit denen die großen Museen dieser Welt bestückt sind.

Ein Indiz für die Popularität Niki de Saint Phalles sind die Plagiate, die man vorzugsweise in Einrichtungshäusern und Dekorationsgeschäften oder auch bei eBay findet. Allerdings bezieht sich diese Bekanntheit im wesentlichen auf die Nanas. Das Frühwerk und die späten Arbeiten sind weniger bekannt.

Das größte Projekt ihres Lebens, der Tarotgarten in der Toskana, ist noch weitgehend unbekannt. Zur Finanzierung hat sie einzelne Monumentalfiguren verkleinert und in mehr oder weniger großen Auflagen herausgebracht. Es gibt sogar Schmuck und eine Parfümserie (» Niki de Saint Phalle: Armreif und Eau de Toilette "Snake in paradise", » Cosmetic Brand: Niki De Saint Phalle).

Die Künstlerin war stolz darauf, das Geld für das Projekt selbst verdient zu haben. Die Puristen haben ihr diesen Ausflug in den Kommerz allerdings verübelt.


Niki de Saint Phalle, 1930-2002
wurde am 29. Oktober 1930 als Cathérine Marie-Agnès Fal de Saint Phalle in Neuilly-sur-Seine geboren; ihr Vater war Bankier. Im Jahre 1933 zog die Familie nach New York, wo das Mädchen in eine katholische Nonnenschule ging. Als Teenager arbeitete sie als Fotomodell; mit 16 war sie auf dem Titelblatt von Life, mit 22 auf dem Titel von Vogue.

Mit 18 heiratete sie den amerikanische Schriftsteller Harry Mathews. 1951 wird die Tochter Laura geboren, 1955 der Sohn Philippe. Inzwischen hatte sie als Therapie zu malen und zeichnen begonnen und lernte die Werke zeitgenössischer Künstler, unter anderem von Jean Tinguely, kennen. 1956 hatte sie ihre erste Einzelausstellung in der Schweiz mit Gipsreliefs und Material-Assemblagen.

1960 läßt sie sich von Harry Mathews scheiden und lebt seither mit Jean Tinguely zusammen, der sich von Eva Aeppli scheiden läßt. 1971 heiraten die beiden, Niki wird Schweizer Staatsbürgerin. Die ersten Schießbilder entstehen, Aufstellungen in vielen Ländern folgen. 1964 entstehen die ersten Nanas in Zusammenarbeit mit ihrer Tochter Laura. 1973 erwirbt die Stadt Hannover drei monumentale Nanas, die de Saint Phalle breiten Kreisen in Deutschland bekanntmachen. Am 17. November 2000 wird sie zur Ehrenbürgerin der Stadt Hannover ernannt. Ihr zu Ehren ist in Hannover auch eine Haupteinkaufsstraße, ein Teil der Passarelle, umbenannt (Niki-de-Saint-Phalle-Promenade).

1979 beginnt sie die Arbeiten für den Garten des Tarot in der Toskana, der 1996 eröffnet wird und sich seither zu einem touristischen Anziehungspunkt erster Güte entwickelt hat. 1991 stirbt Jean Tinguely. Niki de Saint Phalle stirbt am 21. Mai 2002 im Alter von 71 Jahren in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien. Die bei ihrer Arbeit entstandenen Polyesterdämpfe hatten ihre Atemwege und die damit verbundenen Organe immer stärker zerstört. Ein Großteil Ihres künstlerischen Nachlasses befindet sich im hannoverschen Sprengel Museum.

Zu ihren bekanntesten Kunstwerken zählen, neben den Nanas in Hannover, der » Strawinsky-Brunnen vor dem Centre Pompidou in Paris. Nach dem Vorbild des Tarot Gartens gestaltete sie auch die Grotten in den Herrenhäuser Gärten von Hannover, die nach ihrem Tode fertiggestellt worden sind. (» Niki de Saint Phalle, » Hannover trauert um Jahrhundertkünstlerin und Ehrenbürgerin)


Kommentar · 11.07.2004
Von   Werner Popken

Gesamtansicht · © 2010  
Gesamtansicht
Diese Kleinplastik heißt "Der Tod". Das Thema ist keineswegs verfehlt, der Totenkopf und die Sense sprechen für sich. Der Sensenmann ist normalerweise ein Gerippe, und zuweilen soll er auf einem Pferd sitzen. Hier ist er eine füllige Frau, eine Nana mit Totenkopf.

Das Pferd wird meistens (wie bei Dürer,  Ritter, Tod und Teufel) als Klepper dargestellt, als abgemagerte, heruntergekommene Schindmähre. Das Pferd scheint hier aber ebenso wie die Reiterin gut im Futter zu stehen. Die Künstlerin hat hier eine Verkleidung gewählt, die an Ritterspiele erinnert. Der Umhang ist blau und mit Sonne, Mond und Sternen verziert, das Pferd ist schwarz.

Ein Tarotspiel ist ähnlich aufgebaut wie ein Skatblatt. Diese Sammlung nennt man die "Kleine Arkana". Das läßt schon vermuten, daß es auch eine "Große Arkana" gibt. Diese umfaßt 22 Karten; der Tod ist die 13. Karte der Großen Arkana. Das Tarotspiel wird gern zum Wahrsagen benutzt. Die Seite » Tarot bietet eine erste Einführung.

"Der Tod" ist mit Sicherheit im Zusammenhang mit dem Tarotgarten zu sehen. Da der Tarotgarten alle 22 Karten aus der Großen Arkana darstellt, mußte der Tod ebenfalls realisiert werden. Üblicherweise stellt der Bildhauer kleinere Modelle her, wenn eine Großplastik produziert werden soll. Manchmal wird von diesen Modellen sogar eine Auflage gemacht.

Niki de Saint Phalle hat daraus eine Methode entwickelt, um nämlich das Geld zu verdienen, das das Projekt verschlungen hat. Die fertigen Figuren sind mit Mosaiken verkleidet und glänzen deshalb meistens, haben jedoch eine sehr kleinteilige Oberfläche, wirken also anders, wenn man sie von Nahem betrachtet. Bei einem Modell kann man das natürlich nicht so realisieren, da gelten andere Bedingungen. Schon vom Material her könnten die Unterschiede nicht größer sein. Die Kleinplastik ist aus Kunststoff, die Großfiguren sind über Gerüsten aus Stahl und Drahtgeflecht errichtet.





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