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  Ganzheitlicher Reit- und Fahrunterricht · Hof FYLGJA
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Hof FYLGJA
Ganzheitlicher Reitunterricht mit allen Sinnen · Psychotherapeutisches Begleiten mit Pferden
Feldenkrais und Reiten · Heilpädagogisches Arbeiten mit Pferden




Hof FYLGJA - der etwas andere Reiterhof...



© 2008  
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© 2008  
© 2008  
© 2008  
© 2008  



'FYLGJA' ist ein isländisches Wort und bedeutet 'begleiten, geleiten'. So verstehen wir unsere Arbeit hier auf dem Hof - wir möchten die Menschen, die hierher kommen, ein Stück ihres Weges begleiten und geleiten - mit und ohne eventuelle Hindernisse.

Wir arbeiten auf dem Hof FYLGJA in 27412 Bülstedt - in der Umgebung von Bremen.


Gegründet wurde der Hof von

  •  Anne Christoph,
    Psychotherapeutische Heilpraktikerin, Gestalttherapeutin (BVPPT), Musik- und Reittherapeutin HPR, Geländerittführerin VFD
  • und ihrem Mann
  •  Felix Pfeiffer,
    Pädagoge, Jungenpädagoge, Feldenkraispädagoge, Reitpädagoge HPA und Trainer C Fahren.





 
 
 

Unser Konzept



Hof FYLGJA bietet neben den oben genannten Inhalten weitere folgende Schwerpunkte:



Auf Anfrage veranstalten wir auch gerne spezielle Kurse, Seminare, Fortbildungen für bestehende Gruppen, Institutionen, etc.

Wer Näheres erfahren will, kann gerne auch auf unsere Homepage » Hof FYLGJA schauen. Dort finden Sie neben weiteren Angeboten auch Informationen über freie Praktikumsplätze, freie Kursplätze, sowie diverse Links zu allen Themen unserer Arbeitsschwerpunkte und einiges mehr...


 

 
 

Auf dem Hof leben zehn  Islandpferde, drei schottische  Highlandponies sowie zwei  Shetlandponies. Unsere Pferde - von unterschiedlichstem Charakter, Alter, Temperament, Ausbildungsstand und Aussehen - sind speziell für diese Arbeit ausgebildet und werden ständig nachgeritten. Sie leben im Herdenverband im Offenstall. Seit September 1999 sind wir ein LAG***-anerkannter Hof.

 
 
 



So sind wir zu finden... Karte Map24


Kontakt
Christoph Hof FYLGJA
Dorfstr.36 27412 Bülstedt
E-Mail   Christoph » http://www.fylgja.de
Tel. 04283/5382



Ganzheitlicher Reit- und Fahrunterricht · Team des Hofes
Wir begleiten & geleiten Sie ein Stück Ihres Weges mit Pferden


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Hof FYLGJA
Ganzheitlicher Reitunterricht mit allen Sinnen · Psychotherapeutisches Begleiten mit Pferden
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Team des Hofes


 
 
 
ANNE CHRISTOPH, geboren 1962 mit einer Thalodomidschädigung (verkürzter linker Arm). Sie hat ihre ersten Pferdeerfahrungen schon im Alter von drei Jahren gemacht und reitet seit sie neun Jahre alt ist. Ihr erstes Pferd bekam sie mit zwölf Jahren, einen Haflinger. Beruflich orientierte sie sich nach ihrem Abitur gleich im sozialen Bereich, absolvierte Zusatzausbildungen in Musiktherapie und Gestalttherapie. Später kam eine Zusatzausbildung im Heilpäd.Reiten beim Förderkreis für Therap.Reiten dazu. Seit Sommer 2005 ist sie zudem 'Psychotherapeutische Heilpraktikerin'.
1989 begann Anne Christoph als Reittherapeutin selbständig zu arbeiten und baute ihren ersten heilpäd. Reiterhof 'Lütt'n Peerhoff' in 28879 Grasberg/Lilienthal auf. Im Frühjahr 1997 begann sie mit ihrem Mann dann gemeinsam eine Existenz in 27412 Bülstedt aufzubauen,» 'Hof FYLGJA' war gegründet.
Ihre Arbeitsschwerpunkte haben sich in den Jahren sehr verändert. Waren es zunächst hauptsächlich HPA-Stunden mit Kindern aus dem Bereich 'Wahrnehmungsstörungen' und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, so liegen heute ihre Schwerpunkte in der  Feministischen Mädchenarbeit mit Pferden, den erlebnispädagogischen Ferienkursen für Kinder und Jugendliche und vor allem in der Erwachsenenbildung. Sie leitet Seminare und Fortbildungen im Bereich HPA und 'Mädchenarbeit mit Pferden', sowie die von ihr konzipierte  Zusatzausbildung HPA, die sie seit 1994 mit Unterstützung von Felix Pfeiffer leitet. Daneben bietet sie Existenzgründungsberatung für ReittherapeutInnen an, sowie Einzel- und Gruppensupervision. Seit September 2005 ist ein neuer Schwerpunkt dazugekommen, die  Psychotherapie mit Pferden für Erwachsene - einzeln und in Gruppen.
Ihren reiterlichen Schwerpunkt hat Frau Christoph seit etlichen Jahren auf die dressurmässige Gymnastizierung und Ausbildung von Pferden gelegt. Seit 1997 hat sie regelmäßig bei diversen Hinrichs-SchülerInnen Unterricht und bildet die Ponies des Hofes nach klassischen Grundsätzen aus.
Zudem ist sie Fahrerin, hat ihr Bronzenes Fahrabzeichen absolviert und assistiert Felix Pfeiffer als Assistentin in den Fahrkursen und Schnupperfahrkursen.


 
 
 
FELIX PFEIFFER, geboren 1963, aufgewachsen ohne Pferde, dafür in einer typischen 'Jungenwelt' mit Rumbasteln an Mofas in der Jungenclique. Nach dem Abitur absolvierte er ein Lehramtsstudium für Sekundarstufe I und Primarstufe. Nach zwei Jahren Lehrertätigkeit an einer Gesamtschule in Hamburg begann er gemeinsam mit seiner Ehefrau Anne Christoph ihren eigenen Hof in 27412 Bülstedt aufzubauen. Er absolvierte eine Zusatzausbildung im Heilpäd.Reiten, eine Weiterbildung im Bereich 'Emanzipatorische Jungenarbeit' und eine Zusatzausbildung zum Feldenkraispädagogen. Im Herbst 2006 bestand er daneben seine Prüfung zum FN Trainer C Fahren. Seit Januar 2005 ist der HPA-Unterricht hauptsächlich seine Aufgabe. Nebenbei entwickelte er ein Konzept für seine  Erlebnispädagogische Jungenarbeit mit Pferden hier am Hof. Sein dritter Schwerpunkt hier am Hof ist auch die  Körperarbeit auf dem Pferd mit Erwachsenen und natürlich die wöchentlich stattfindende Feldenkraisgruppe im Seminarraum des Hofes. Sein vierter Schwerpunkt am Hof ist der  Fahrunterricht

Unterstützt werden die beiden bei ihrer Arbeit von jeweils zwei bis drei PraktikantInnen, die zwischen drei Monaten und einem Jahr auf dem Hof mitarbeiten.




Wer noch mehr über uns oder unsere Arbeit erfahren möchte, ganz konkret nach freien Kurs- oder Praktikumsplätzen sucht oder Hintergrundinformationen und Links zu bestimmten Arbeitsschwerpunkten haben möchte oder einfach noch mehr und größere Fotos vom Hof, den Pferden und Menschen und verschiedenen Aktionen und Kursen sehen möchte, laden wir ganz herzlich ein, auch einmal auf unsere Homepage » Hof FYLGJA zu schauen...


Ganzheitlicher Reit- und Fahrunterricht · Islandpferde
Wir begleiten & geleiten Sie ein Stück Ihres Weges mit Pferden


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Hof FYLGJA
Ganzheitlicher Reitunterricht mit allen Sinnen · Psychotherapeutisches Begleiten mit Pferden
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Islandpferde, ideale Ponies für anspruchsvolle Reiter- und FahrerInnen


Branka  Großansicht Extrafenster · © 2008  
Branka » Großansicht Extrafenster
Loki  Großansicht Extrafenster · © 2008  
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Iva  Großansicht Extrafenster · © 2008  
Iva » Großansicht Extrafenster


Rassebeschreibung

Das Islandpferd ist durch seine rauhe Umgebung auf Island und seine jahrhundertelange Reinzucht ein zähes, trittsicheres und temperamentvolles Pony geworden. Islandpferde lebten in ihrer Heimat größtenteils halbwild in großen Herdenverbänden. Daher ist es ausdauernd und selbständig, ein Pony, auf das sich die isländischen ReiterInnen in jeder Situation verlassen konnten und mußten. Sei es im undurchdringlichen Nebel nach Hause zu finden oder eine passende Furt zum Passieren eines reissenden Gletscherflusses zu suchen. Daraus resultierte eine Zucht von Pferden mit bestem Charakter und großer Zuverlässigkeit. Es gibt noch heute kaum ein Islandpferd, das tritt oder beißt.

Islandpferde haben ein Stockmaß von 1,25m bis 1,48m und können in allen Farben und mit allen Abzeichen vorkommen. Das Besondere bei etlichen Islandpferden sind ihre angeborenen Gangarten Tölt und Pass, die sie zusätzlich zu den drei Grundgangarten beherrschen.

In Deutschland gibt es seit ca. 50 Jahren Islandpferde - inzwischen nahezu ca. 50.000 Tiere.

Durch die enormen Preise, die man jahrelang mit Islandpferden erzielte, wurde leider in den letzten zehn Jahren vermehrt mit Ponies gezüchtet, die in Island wohl eher im Fleischtopf gelandet wären. Somit kann man hier und heute leider nicht mehr bedingungslos von 'robusten' Pferden sprechen.

Viele Islandpferde haben Allergien (Sommerekzem, Heustauballergie, u.a.m.) und Autoimmunkrankheiten wie Period. Augenentzündung. Dazu kommt oft die Überbeanspruchung der Ponies durch zu schwere ReiterInnen, was sich in Spat und anderen Verschleißerkrankungen äußert.

Deshalb empfiehlt es sich, bei der Suche nach einem geeigneten Islandpferd sich nur bei ernsthaften ZüchterInnen umzuschauen, wo das Geld nicht im Vordergrund steht, sondern ein ursprüngliches, gesundes und robustes Pony. So ein Pony wird vielleicht ein wenig teurer in der Anschaffung sein, das hat man jedoch oft schon in ein, zwei Ekzemsommern mit einem vermeintlich 'billigeren' Pferd wieder aufgeholt an Kosten.

Unsere Erfahrungen mit Islandpferden...


Wir sind seit zwei Jahrzehnten begeistert von dieser Rasse und haben seit 19 Jahren Islandpferde. Angefangen hat es mit einer holländisch gezogenen Dreigänger-Islandstute 'Synna', die wir von einer deutschen Familie 'wegretteten', die sich nicht mehr trauten, mit ihr umzugehen, geschweige denn sie zu reiten.

Synna hat uns von Anfang an begeistert, besonders ihr Temperament, ihre Ausdauer und ihr Gehwillen. Dazu ihre sensible Art und ihr feiner Charakter. Sie ist inzwischen im Alter von 32 Jahre alt gestorben. Sie war in ihren letzten Jahren die 'Fohlen-Tante' in der Herde und erzog sämtliche Jungpferde, Shetlandponies und Fohlen hier auf dem Hof zusammen mit Branka, unserer damals ältesten Islandstute.

Wir haben inzwischen eine Tochter und eine Enkelin von Synna gezogen. Die Tochter 'Sigyn vom Hexenberg' ist eine typvolle, wunderschöne Viergängerin mit eigenem Kopf (V: Örvar frá Uppsolum, VV: Hervar frá Saudarkroki). Die Enkeltochter 'Súla Atorka vom Poggenend' wird wohl Fünfgängerin, ist noch in der Ausbildung und sieht ihrer Oma sehr ähnlich (V: Leikur frá Leikjarbotnum, VV: Ofeigur frá Flugumyri).

Synna, unser erstes Islandpferd, im Alter von 32 Jahren gestorben   Großansicht Extrafenster · © 2008  
Synna, unser erstes Islandpferd, im Alter von 32 Jahren gestorben  » Großansicht Extrafenster
 
'Súla-Atorka vom Poggenend' wird geboren... » Großansicht Extrafenster
Ihre Mutter ist  
Ihre Mutter ist 'Sigyn vom Hexenberg', Tochter von Synna
Thokka + Atorka vom Poggenend im Alter von 1,5 Jahren... · © 2008  
Thokka + Atorka vom Poggenend im Alter von 1,5 Jahren...



'Branka', unsere älteste Islandstute ist inzwischen im Alter von 36 Jahren gestorben, war bis dato die letzten Jahre auch 'Rentnerin' mit besagtem 'Nebenjob'.

Branka verkörperte für uns 'den Urtyp' des Islandpferdes. Sie war Viergänger, bis zum Schluß kerngesund bis auf eine leichte Arthrose - die ihr auch ihre Rente bescherte ! - und stammte ursprünglich aus Bayern. Wir haben sie 19-jährig vom Wiesenhof gekauft.

Auch von ihr haben wir Nachzucht - zwei Hengstfohlen, von denen wir das erstgeborene behalten und als Wallach großgezogen haben. Es ist 'Magnus vom Hexenberg', der männliche Herdenchef. Er ist inzwischen 15 Jahre alt, Fünfgänger und ein Traum von einem Pferd (V: Örvar frá Uppsolum, VV: Hervar frá Saudarkroki) mit enormen Bewegungen im Trab, die es selten bei Islandpferden so zu sehen gibt.

In der Wallachherde leben außerdem noch Neisti (19 J.) und Krummi (20 J.). In der Stutenherde leben neben den schon erwähnten Stuten noch die Importstute Tvista (19 J.), die Herdenchefin, Fünfgängerin mit leider viel zuviel Paß, sowie ihre Tochter 'Thokka vom Poggenend' (V: Örvar frá Uppsolum, VV: Hervar frá Saudarkroki), die auch noch in der Ausbildung ist und auch Fünfgängerin, aber mit viel Tölt ist. Des weiteren noch die zwei Importstuten Íva (16 J.) und Tinna (19 J.).

Ende Mai 2005 mußten wir leider unsere seit sechs Jahren erblindete Importstute Gledi (20 J.) einschläfern lassen. Sie wollte einfach nicht mehr weiterleben und wir mußten es akzeptieren... Letzte Bilder von Gledi, aufgenommen ein paar Tage vor ihrem Tod... » Aktionen

Branka, unsere Älteste mit 35 Jahren ...  Großansicht Extrafenster · © 2008  
Branka, unsere Älteste mit 35 Jahren ... » Großansicht Extrafenster
Magnus, ihr Sohn · © 2008  
» Magnus, ihr Sohn
Neisti und Krummi, die dicksten Freunde... · © 2008  
»  Neisti und Krummi, die dicksten Freunde...
Tinna, Liebling vieler ReitschülerInnen... · © 2008  
» Tinna, Liebling vieler ReitschülerInnen...
Gledi im Herbst 2003, gestorben im Mai 2005 · © 2008  
» Gledi im Herbst 2003, gestorben im Mai 2005

Vor neun Jahren entschlossen wir uns, unsere Islandpferdezucht aufgrund der Ekzemanfälligkeit unserer Stuten zu beenden. Das Risiko, diese Bereitschaft weiterzuvererben, ist leider sehr hoch und wir möchten nicht mit kranken Pferde züchten !

Von unseren 10 Islandpferden sind nämlich inzwischen fünf Ekzemer. Gledi hatte neben Ekzem ja leider auch noch period. Augenentzündung und Spat. Einer der Ekzemer haben zusätzlich eine chronische Bronchitis. Und das trotz optimaler Haltung, eiweissarmer Fütterung und Naturschutzwiesen-Heunaßfütterung seit Jahren.

Trotz all' dieser Probleme sind Islandpferde jedoch eine fantastische ursprüngliche Ponyrasse, die uns nach wie vor durch ihre Vielseitigkeit begeistert... wir reiten und fahren sie in Bahn und Gelände und setzen sie im HPA ein - mit vollem Erfolg !

© 2008  
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Unsere Islandpferde erhalten alle eine dressurmäßige Grundausbildung...



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...und werden vielseitig eingesetzt bei uns


Was wir an Islandpferden so schätzen...


Islandpferde haben ein ausgeglichenes Wesen, sind 'cool' und trotzdem temperamentvoll und oftmals sehr selbstbewußt. Als Reitpferde sind sie fein und sensibel, haben immer genügend Gehwillen und spiegeln dem/der ReiterIn ihre Befindlichkeiten - was vor allem Eigenschaften sind, die im HPA/HPR von Vorteil sind. Dazu kommt ihre Größe, die eine Sicherung des/der ReiterIn immer bequem zulassen. Somit sind sie ideale Partner für uns in der Arbeit des Therapeutischen Reitens mit Menschen.

Auch als Reit- und Fahrpferde schätzen wir sie sehr. Ihre Sensibilität, ihr Temperament und ihre Ausdauer sind für fortgeschrittene ReiterInnen und ambitionierte FahrerInnen ein Genuß ! Die etwas andere Gangverteilung und die zusätzlichen Gänge der meisten Islandpferde erfordern sehr viel Gespür von der/dem ReiterIn/FahrerIn und bieten ganz neue Fahr- und Reiterfahrungen gegenüber Dreigängern - und machen sehr viel Spaß !!!.

Für Reit- und FahranfängerInnen halten wir diese Pferderasse (ausgenommen reine Dreigänger) für nicht geeignet.

Wer mehr über das Fahren mit unseren Islandpferden lesen will schaut mal auf unsere Seite  Freizeitfahren nach Achenbach




Wer mehr über uns oder unsere Arbeit erfahren möchte, ganz konkret nach freien Kurs- oder Praktikumsplätzen sucht oder Hintergrundinformationen und Links zu bestimmten Arbeitsschwerpunkten haben möchte oder einfach noch mehr und größere Fotos vom Hof, den Pferden und Menschen und verschiedenen Aktionen und Kursen sehen möchte, laden wir ganz herzlich ein, auch einmal auf unsere Homepage » Hof FYLGJA zu schauen...


Ganzheitlicher Reit- und Fahrunterricht · Highlandponies
Wir begleiten & geleiten Sie ein Stück Ihres Weges mit Pferden


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Ganzheitlicher Reitunterricht mit allen Sinnen · Psychotherapeutisches Begleiten mit Pferden
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Highlandponies, ideale Reit- und Therapiepferde




Rassebeschreibung :


Das Highlandpony ist eine uralte schottische Pferderasse. Ihre Ursprünge gehen bis in die Zeit um 500-800 n.Chr. zurück, wo die Picten (Ureinwohner Schottlands) die Vorfahren unserer Highlandponies in Sandstein meißelten.

Nach und nach eroberte es über die Jahrhunderte alle gesellschaftlichen Schichten und wurde sowohl von Bauern, als auch von Adeligen geschätzt und eingesetzt. Besonders in den Unabhängigkeitskämpfen gegen England leisteten die Highlandponies den Clansmen große Hilfe. Waren sie doch viel flinker, ausdauernder und zäher als die englischen Streitrösser.

Entstanden ist die Rasse aus einer Kreuzung des nordischen Ponys mit dem Keltenpony. Viele Pferderassen enthalten heute noch Highlandblut, unter anderem auch das Islandpferd, das wie man annimmt, sich aus den mitgebrachten schottischen Highlandponies dann in Island den klimatischen Bedingungen dort angepaßt und weiterentwickelt hat zu dem heute typischen Islandpferd. Die Töltveranlagung der Highlandponies ist leider im Laufe der Jahrhunderte rausgezüchtet worden, sodaß sie heute fast ausschliesslich reine Dreigänger sind.

Eingesetzt wurden die Highlandponies ursprünglich zum 'Deerstalking'. Sie zogen mit den Jägern in die Highlands und trugen auf einem speziellen Packsattel die erlegten Hirsche zu Tal.

Heutzutage sind sie in aller Welt vielseitig im Einsatz -. vom Springsport über das Trekking-/Wanderreiten bis zum Therapeutischen Reiten. Durch ihren barocken Körperbau und ihren enormen Gehwillen und ihre Ausdauer eignen sie sich auch besonders zur klassischen Dressur.

Leider wurde diese Pferderasse vor kurzem von der FAO ( 'Food and Agriculture Organisation'), einer Organisation der UNO, in die Liste der SELTENEN HAUSTIERRASSEN aufgenommen, was bedeutet, dass die Population der Highlandponies weltweit eher geringer, statt größer wird !!!

Apart of Tappborn, V: Ben Nevis of Croila,
Apart ist der Vater von unserem Garret of Tappborn



Unsere Erfahrungen mit Highlandponies...


Ferienkursbeginn
 

 
 
Harris, unser damals zweijähriger Highlandponywallach, gerade fünf Tage vorher aus Schottland hier angekommen, steht umringt von zehn kreischenden Kindern und blickt interessiert und neugierig in die Runde. Er hat einen Brief um den Hals hängen - eine 'Botschaft' für die Kinder. Harris zeigt trotz der Umstände keinerlei Anzeichen von Unruhe oder gar Panik. Er genießt das Zusammensein mit den Menschen, die ihn da besuchen kommen und ist interessiert an ihnen, obgleich diese Situation für ihn sicherlich völlig neu und ungewohnt ist. Der kleine Denis, 5 J. darf ihm den Zettel vom Hals abmachen, obgleich es für den kleinen Jungen bei dem großen Pferd garnicht so einfach ist und auch einige Minuten dauert - Harris hält die ganze Zeit mucksmäuschenstill.


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Szenenwechsel
Marlies, 35 J., kommt zum Erwachsenenreitwochenende. Sie kämpft in ihrem Alltag immer wieder mit Ängsten, Panikattacken und Depressionen. Zudem hat sie sehr schlechte Reitunterrichtserfahrungen gemacht und verbindet Reiten vor allem mit Angst. Inzwischen war sie schon öfter bei uns und reitet meist Maymis, unsere 15-jährige Highlandponystute. Es war Liebe auf ersten Blick von Marlies zu Maymis. Maymis registriert sehr wohl die Unsicherheiten und Ängste ihrer Reiterin, nutzt diese jedoch nicht aus. Sie spürt instinktiv, daß sie hier manchmal die Führung übernehmen muß, immer dann, wenn Marlies auf dem Pferd konfus wird. Mit der Zeit ist zwischen beiden ein Band des Vertrauens gewachsen. Heute ist die erste Situation, in der Maymis ihre Reiterin testet. Sie galoppiert los, anstatt zu traben und in der Ecke buckelt sie sogar ein bisschen. Marlies lacht. Sie ist entspannt und hat die Situation schnell wieder unter Kontrolle. Beide scheinen zufrieden. Nach der Stunde ist Marlies sehr stolz auf sich, in dieser Situation nicht den Kopf verloren zu haben, sondern einfach weitergemacht zu haben. Maymis kriegt heute zwei Leckerlies mehr nach der Stunde und Marlies bringt sie beglückt in den Paddock.

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Zwei typische Beispiele aus der täglichen Arbeit unseres Heilpädagogischen Reiterhofes für die hervorragende Eignung der Highlandponies als Therapiepferde. Es gibt nur wenige Rassen, die sich als Rasse insgesamt überhaupt für den Einsatz als Therapiepferde eignen, dazu zählen für uns unter anderem Islandpferde, Quarterhorses und eben auch Highlandponies.



[ZitatZentriert][SchriftFett]Was wir an den Highlandponies so schätzen...[/SchriftFett][/ZitatZentriert]

Highlandponies haben ein [SchriftFett]ausgeglichenes Wesen[/SchriftFett], sind [SchriftFett]'cool'[/SchriftFett] und trotzdem [SchriftFett]temperamentvoll[/SchriftFett], [SchriftFett]menschenbezogen[/SchriftFett] und trotzdem [SchriftFett]selbstbewußt[/SchriftFett]. Viele Highlandponies sind zudem von sehr kräftiger Statur, also [SchriftFett]Gewichtsträger[/SchriftFett]. Dazu haben sie meist einen gut schwingenden Rücken und gleichmäßige, taktreine Gangarten, was vor allem für die Hippotherapie und für das HPV wichtig ist. Als Reitpferde sind sie sehr [SchriftFett]fein[/SchriftFett] und [SchriftFett]sensibel[/SchriftFett], haben immer genügend [SchriftFett]Gehwillen[/SchriftFett] und spiegeln dem/der ReiterIn ihre Befindlichkeiten - was vor allem Eigenschaften sind, die im HPA/HPR von Vorteil sind. Dazu kommt ihre Größe ( ca.1,35 bis 1,45 Stm.), die eine Sicherung des/der ReiterIn immer bequem zulassen. Somit sind sie ideale Partner für uns in der Arbeit des Therapeutischen Reitens mit Menschen. Auch als Reitpferde schätzen wir sie sehr. Ihre Sensibilität, ihr Temperament und ihre Ausdauer ist für fortgeschrittene ReiterInnen ein Genuß ! Für ReitanfängerInnen ist diese Pferderasse nur bedingt geeignet.

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Wer mehr über uns oder unsere Arbeit erfahren möchte, ganz konkret nach [SchriftFett]freien Kurs- oder Praktikumsplätzen[/SchriftFett] sucht oder [SchriftFett]Hintergrundinformationen[/SchriftFett] und [SchriftFett]Links[/SchriftFett] zu bestimmten Arbeitsschwerpunkten haben möchte oder einfach noch mehr und größere [SchriftFett]Fotos vom Hof, den Pferden und Menschen[/SchriftFett] und verschiedenen Aktionen und Kursen sehen möchte, laden wir ganz herzlich ein, auch einmal auf unsere Homepage [LinkUrl]http://www.fylgja.de|Hof FYLGJA[/LinkUrl] zu schauen...[/Bildmitte]


Ganzheitlicher Reit- und Fahrunterricht · Shetlandponies
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Shetlandponies, ideale Kinder- und Fahrponies





Tosca, Tiffany  
Tosca, Tiffany's Mutter
Idefix, Vater von Tinka und Tiffany · © 2008  
Idefix, Vater von Tinka und Tiffany



Rassebeschreibung :


Das heutige Shetlandpony geht auf einen Urtyp zurück, der schon vor mehr als 5000 Jahren vorwiegend im Nordwesten Europas heimisch war, das sogenannte keltische Pony. Man nimmt an, daß die Shetlandponies zu den direktesten Nachkommen des keltischen Ponies gehören. Im Jahre 1568 werden sie als 'kleine, zähe Pferde, nicht größer als Esel' bezeichnet, die sich durch 'Härte und Ausdauer' auszeichneten. Schon damals betrug das Stockmaß dieser Ponies so um 1,00m, genauso wie heute noch der Originaltyp des Shettys gezüchtet wird.Jahrhundertelang arbeitete das Shetlandpony für seine Menschen, teilweise unter unwürdigsten Bedingungen, zB. als Grubenpony im 19.Jahrhundert oder als Lastenträger für Torf, Lebensmittel und später in Holland als Zugtier für die Käsekarren. Heutzutage wird das Shetlandpony nur noch zur Freizeitbeschäftigung der Menschen gezüchtet und gehalten.

Man unterscheidet verschiedene Shetlandpony-Typen. Das Original Shetlandpony muß mindestens drei Generationen englisches Blut führen und darf alle Farben (bis auf Tigerschecke) haben. Es darf kein amerikanisches Blut führen und darf im Alter von drei Jahren nicht größer als 1,05m Stockmaß sein. Vierjährig und älter dann nicht größer als 1,07m Stockmaß. Das Mini-Shetlandpony darf sogar nur ein Stockmaß bis 0,87m haben. Das Deutsche Partbred-Shetlandpony gibt es in allen Farben, auch als Tigerschecken. Auch hier gibt es das Endmaß von 1,07m für den Sportlichen Typ und 0,87m für den Mini-Typ. Das Deutsche Partbred-Shetlandpony wird nicht vom englischen Mutterstammbuch anerkannt. Das Amerikanische Shetlandpony ist eine Kreuzung aus Shetlandponies und Hackneys, Arabern und Vollblütern. Es entspricht eher dem Pferde- als dem Pony-Typ. Viele moderne Ponyrassen haben Shetlandblut in ihren Adern, zB. das australische Pony, das 'Pony of the Americas' und das Falabella-Pferd, das eine Kreuzung aus Shetties und englischem und arabischem Vollblut ist, die gezielt mit immer kleinwüchsigeren Pferden weiterzüchteten, bis heute die kleinste Pferderasse der Welt dabei entstanden ist.

Das Shetlandpony ist ein anspruchsvolles und intelligentes Pony für alle Bereiche. Vom Reitsport über den Fahrsport bis zur klassischen Handarbeit und dem Therapeutischen Reiten ist es vielseitig einsetzbar. Ganz sicher jedoch ist es kein 'Rasenmäher' oder 'Kinderspielzeug', wie man es vielerorts leider beobachten kann.


© 2008  
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Diverse Shetlandponies - an verschiedenen Orten und in unterschiedlichsten Haltungsbedingungen aufgenommen...




Unsere Erfahrungen mit Shetlandponies...


Wie bei vielen erwachsenen ReiterInnen begann auch unsere Reitkarriere auf Miet-Shetties eines Ponyhofes, die die Großeltern ausliehen, um uns darauf durch die Gegend zu führen. Schon als Kind beeindruckte uns vor allem der eigene Kopf und das Selbstbewußtsein dieser kleinen Ponies. Vor etwa fünfzehn Jahren dann bekam Anne Christoph von einer Familie einen Shetlandwallach für die Arbeit zur Verfügung gestellt und war nach und nach restlos begeistert von Jakob ! Besonders ihre abendlichen Runden mit dem Gig nach der Arbeit begeisterte beide und sie erlebte, daß Fahren eine echte Leidenschaft vieler Shetties ist - viel stärker als das Geritten werden. Seit sie diesen Hof verliess, träumte sie von einem eigenen Shetty. Vor sieben Jahren dann ergab es sich, daß eine Praktikantin mitsamt ihrem Shetty-Gespann mit auf einen Wanderritt mit Jugendlichen kam und wieder zogen sie - und nicht nur sie ! - diese kleinen Ponies in ihren Bann ! Ihr Entschluß stand fest. Und nun, acht Jahre später, stehen zwei Shetlandponystuten in unserem Auslauf. Sie stammen von der verantwortungsbewußten ZüchterIn und Tierärztin Christiane Rochlitz vom Gestüt Drammetal. Sie sind kerngesund, geimpft und entwurmt. Sicherlich wird es dann irgendwann auch mal bei uns Shettynachwuchs geben...

Was wir aber auf der Suche nach 'unseren' Shetties noch so alles erlebt haben, wieviele abgeschobene, unter schlechtesten Bedingungen dahinvegetierende, kranke oder überbelastete/unterbeschäftigte Shetlandponies wir gesehen haben, lässt sich kaum beschreiben. Das durchschnittliche Shetlandpony in Deutschland ist weder tetanusgeimpft, noch entwurmt, wird alle vier Jahre spätestens weiterverkauft, weil das Kind ein größeres Pony bekommt und hat von schlechter Haltung und Fütterung Sommerekzem oder Hufrehe. Das ist das traurige Schicksal der allermeisten Shetlandponies in Deutschland !!!

Wir wollen - nicht nur mit dieser Seite ! - uns dafür einsetzen, dieses 'Shetty-Dasein' in Deutschland zu verändern und sind auch aus diesem Grunde in die 'IG Shetland' eingetreten.




© 2008  
© 2008  
Anuschka, Verbandsprämienstute,10 Jahre alt, bisher drei Fohlen, eingeritten und eingefahren, war bei uns von 02/2004 bis 11/2007...

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Tinka, auf den Fotos fast drei Jahre alt, eingeritten und eingefahren, inzwischen 5 Jahre alt, seit Ende November 2003 bei uns..

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Tiffany vom Drammetal, Hauptstutbuchstute, Dreiviertelschwester' von Tinka, 5 J. alt, eingeritten, eingefahren, seit April 2005 bei uns...





Was wir an den Shetlandponies so schätzen...



Shetties sind sehr intelligent, lernen schnell (auch Blödsinn !), und sind sehr menschenbezogen. Sie sind ideale Reitponies für kleine Kinder (unter Anleitung eines Erwachsenen) und tolle Fahrponies mit viel Ehrgeiz und Kraft. Ihre Gelassenheit, ihr Mut, ihr ursprüngliches Wesen und ihr gesundes Sozialverhalten machen sie zu idealen Therapieponies. Kinder sind alleine allerdings aufgrund dieser Eigenschaften meist mit ihnen überfordert und sollten daher nur mit pferdeerfahrenen Erwachsenen zusammen mit ihnen umgehen.






© 2008  
© 2008  
Tinka das erste Mal im Geschirr und beim 'Menschen-Ziehen'...



Wer mehr über das Fahren mit unseren Shetties lesen will...
...schaut mal auf unsere Seite  Freizeitfahren nach Achenbach




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Heilpädagogisches Arbeiten mit Pferden




 
 
 
Heilpädagogisches Arbeiten mit Pferden (HPA) ist eine pädagogisch-psychologische Interventionsform, in der über das Medium Pferd, Kinder, Jugendliche und Erwachsene positive psychosoziale Verhaltensweisen (weiter) entwickeln und 'Defizite' im motorischen und kognitiven Bereich abbauen können.

Beim HPA steht nicht die reiterliche Ausbildung, sondern die individuelle Förderung und Therapie im Vordergrund. Im Umgang mit dem Pferd wird der Mensch ganzheitlich angesprochen : körperlich, geistig, emotional und sozial.

In diesem Sinne gehören zum Heilpädagogischen Arbeiten mit Pferden dem Wesen nach

- das Aufbauen einer Beziehung zum Pferd
- die Pflege und Versorgung des Pferdes
- der Unterricht in der Gruppe
- Ausritte, Reiterspiele, Wanderritte, Reitfreizeiten, Kutschfahrten, Bodenarbeit, und vieles andere mehr...


 

 
 

Die Größe einer Reitgruppe beträgt bei uns maximal vier Personen. Wir arbeiten mindestens zu zweit in jeder Gruppe, meistens ist jedoch auch eine Einzelbetreuung in der Gruppe möglich, sodass wir ganz individuell jedes Kind fördern können.



Grundsätzlich ist das HPA für alle Menschen geeignet, die Pferde mögen, Freude an der Bewegung haben, Neue