Wochenmagazin · Die ganze Welt der Pferde
12. Jahrgang · aktuell  Ausgabe 612

   Magazin 
    › Pferdemarkt    › Anzeigenmarkt    › Messe

 Archiv
» EquiVoX Magazin

 Pferd verkaufen
» EquiVoX Pferde

 Anzeige aufgeben
» EquiVoX Anzeigen

 Mediadaten
» EquiVoX Messe

Hier       kostenlos und beliebig viel inserieren!

   Textwerbung 

  Eggersmann: Eggersmann - mein Pferdefutter
Heinrich Eggersmann GmbH & Co. KG Futtermittelwerke
interessant:  Leserbrief: unserioese Anfrage?

Ihnen allen ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest!

 News: FN-aktuell vom 15.12.10
 Presse-Info: Nur von ...
 Voltigieren, z.B. ... Hill und Wiegele ...
 Mähler: geändert seit 19.12.

neu: jetzt auch unter
EquiVoX EquiVoX.de
Dieselben Daten, neues Design:
einfacher, komfortabler, sch�ner.
Neu:   Warmblüter und Vollblüter
Reinzucht, Herdenverhalten, Fortpflanzung und die Würde der Schöpfung

   

 ›RSS     Menü    Hilfe-FAQ   Login    Newsletter     Bücher    Notizen    Presse    Termine    Leserbrief 

 
  Heute neu
  Magazin 
  Pferdemarkt
  Anzeigenmarkt
  Messe
  Artikel
  Archiv 
 Bachblüten
 Berichte
 Editorials
 Kunstgalerie
 Rasseportraits
 Rezensionen
 Tips
 Titelgalerie
 Zufallstitel
 Bildmaterial
 Bildschirmschoner
 Cartoons
 Comics
 Fotoalben
 Kalender
 Postkarten
 Poster
 Puzzles
 Informationen
 EWU-Presseticker
 FN-aktuell
 FN-Ergebnisdienst
 FN-Presseticker
 FN-Turniervorschau
 Leserbriefe
 Links
 Pferdenamen
 Presseinfos
 Suchstatistik
 Terminliste
 Terminkalender
 Zitate
 Besucheraktionen
 Anzeige aufgeben
 Kontaktformular
 Login
 Link eingeben
 Newsletter-Abo
 Notizen
 Pferd verkaufen
 Presseinfo neu
 Termin eingeben
 Hilfe + Antworten
 Einführung
 FAQ
 Übersicht
 Geschäftliches
 Autorenhinweise
 Bannerwerbung
 Bildwerbung
 Impressum
 Konditionen
 Kontaktformular
 Mediadaten
 Service
 Textwerbung
 
Bericht Zu den Themen  Westernfilm,  Westernreiten,  Zeitgeschichte
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 601.10 der Pferdezeitung vom 03.10.10
 Menü Archiv
 Der Fremde wird verhöhnt 
 Die Kutsche  Das Wiedersehen  Der Überfall
 Die Verfolgung   Niederhof  Editorial: Gentleman  Rezension: Tirols blonde ...  Tip: Private ...
 Poster: Wanderreiten, ...   Olewo  Leserbriefe   Angebot der Woche   Pferdemarketing
 Gesuche  Angebote  Pferdemarkt   FYLGJA  Termine
 Mitteilungen
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
  Gesamttext   Druckversion   Lesezeichen
  Magazin
  Magazin

Der feine Herr kann fahren - aber wie? · © 2010
 
Der feine Herr kann fahren - aber wie?
Mit Staubfahne im Trab durch die Prärie. · © 2010
 
Mit Staubfahne im Trab durch die Prärie.
Wegelagerer - Gefahr oder Spaß? · © 2010
 
Wegelagerer - Gefahr oder Spaß?
Durchbruch im Galopp · © 2010
 
Durchbruch im Galopp
Verfolgungsjagd · © 2010
 
Verfolgungsjagd
Flucht im Galopp · © 2010
 
Flucht im Galopp

    Der Fremde wird verhöhnt   
    Wegelagerei, Stunts und Lassokünste   
von   Werner Popken

Teil 1:  Der Wilde Westen im Film
Teil 2: Der Fremde wird verhöhnt


Zu den Themen  Westernfilm,  Westernreiten,  Zeitgeschichte


In der letzten Woche hatte ich Ihnen ein paar allgemeine Bemerkungen über den » Western und einige Beobachtungen über » Weites Land mitgeteilt, vor allem über die sechsspännige Postkutsche.

Die Beschriftung auf der Tür, Southwest Overland Stage, ließ mir keine Ruhe; ich wollte doch wissen, ob es eine solche Firma gegeben hat. Aber das ganze Internet weiß nichts darüber. Dafür habe ich eine Menge über die damalige Zeit gelernt, und ich denke, das könnte auch Sie interessieren, deshalb hier ein kleiner Abstecher.

Der Film spielt, wie man aus einigen Indizien schließen kann, offensichtlich nach dem » amerikanischen Bürgerkrieg 1861-1865. Der Vaters der Braut wird immer mit "Major" angesprochen. Anscheinend handelt es sich bei ihm um einen Bürgerkriegsveteranen.

1848 war in Kalifornien Gold entdeckt worden, was bekanntlich viele Menschen dazu verführte, nach Kalifornien zu reisen, entweder mit dem Schiff um Südamerika herum, was sehr teuer war und lange dauerte, oder auf dem Landweg, was zwar schneller ging, aber dafür sehr beschwerlich und gefährlich war.

Durch die Besiedlung Kaliforniens ergab sich der Bedarf einer schnellen und zuverlässigen Kommunikation. 1857 lobte die Zentralregierung einen Vertrag aus, der eine direkte Postkutschenverbindung zwischen » St. Louis und » San Francisco herstellen sollte. 600.000 US-Dollar waren dafür ausgelobt und mit der Bedingung verknüpft, dass die Reise nicht länger als 25 Tage dauern sollte.

Etwa 4500 km waren zu bewältigen, das heißt 180 km am Tag, mit einem Schnitt von 7,5 km/h. Es musste also ununterbrochen gefahren werden, auch nachts, und zwar regelmäßig mehrmals in der Woche, das ganze Jahr hindurch, auch im Winter. Keine leichte Aufgabe.

Die » Butterfield Overland Mail erhielt den Zuschlag und musste binnen einen Jahres etwa 150 Stationen aufbauen, an die 2000 Pferde und Maultiere auftreiben, mehr als 200 Kutschen erwerben und 800 Leute finden, die sich der Aufgabe stellen wollten.

Die Firma wurde nach kaum einem Jahr von » American Express übernommen, die ihrerseits von Butterfield, Wells und Fargo gegründet worden war und heute noch existiert - bekannt für Kreditkarten und Traveller Checks. Diese Firma wiederum gehörte zu » Wells Fargo, die ihre Bankgeschäfte mit dem Beförderungsgeschäft kombinierte und ebenfalls heute noch existiert.

Die Reise war äußerst unbequem. Bis zu neun Leute quetschen sich in das Innere, wurden gestoßen und ramponiert. Die mittlere Bank hatte keine Rückenlehne, sondern nur einen Lederriemen. Die Passagiere auf dieser Bank mussten ihre Knie zwischen die Knie der Leute auf der vorderen Bank quetschen, die mit dem Rücken zur Fahrtrichtung saßen.

Die Zwischenaufenthalte waren kurz und wenig erholsam. Der Reisende konnte zwar auf die Weiterfahrt verzichten, um sich zu erholen, und auf die nächste Kutsche warten und weiterfahren, sofern darin ein Platz frei war. Die Stationen boten freilich ebenfalls keinerlei Komfort.

Bei der ersten Reise fuhr der Journalist Ormsby aus New York mit, der seinen Bericht zuerst als Fortsetzungsgeschichte in seiner Zeitung » New York Herald und dann als Buch herausbrachte: » Waterman L. Ormsby: The Butterfield Overland Mail. (» Online-Ausgabe; wussten Sie, dass die » Choctaw-Indianer Sklaven hielten? Siehe » 1858 Butterfield Stage Ride; soviel zu den lieben Wilden). Die Reise war, wie man sich vorstellen kann, eine Tortur (siehe Auszüge seines Textes in » Butterfield Stagecoach Overland Mail Co.). Am Ende der Reise schrieb der Journalist, er sei gerade 24 Tage in der Hölle gewesen.

Mit Ausbruch des Bürgerkriegs, also nach nur 4 Jahren, musste die südliche Route durch Texas, die zwar länger, dafür aber schneesicher war, aufgegeben werden. Bereits 1869, nach weniger als zehn Jahren, war die transkontinentale Eisenbahn fertig, die sehr viel zuverlässiger und schneller war, womit die Postkutschenverbindung nicht mehr gebraucht wurde. Postkutschen wurden nur noch regional eingesetzt, in manchen Gegenden noch bis in die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts. Dann waren schließlich alle Postkutschen durch Automobile ersetzt und Postkutschen kamen nur vereinzelt später wieder für Touristen zu Ehren.






nächster Abschnitt:   Die Kutsche     Gesamttext     Druckversion   nur      Hauptartikel


6  Poster zu Ausgabe 601
 Wanderreiten, Urlaub Waldviertel, Österreich.
 Frühling, alles kahl 10 Pferde im Auslauf, Baumaterial.
 Vor der Gasse Lust auf die Box?
 Gymnastizierung Der Vorteil der Berge.
 Was ist da los? Entspannt und aufmerksam.
 Abendsonne Warten auf Pflege.


AddThis Social Bookmark Button


Bericht Zu den Themen  Westernfilm,  Westernreiten,  Zeitgeschichte
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 601.10 der Pferdezeitung vom 03.10.10
 Menü Archiv
 Der Fremde wird verhöhnt 
 Die Kutsche  Das Wiedersehen  Der Überfall
 Die Verfolgung   Niederhof  Editorial: Gentleman  Rezension: Tirols blonde ...  Tip: Private ...
 Poster: Wanderreiten, ...   Olewo  Leserbriefe   Angebot der Woche   Pferdemarketing
 Gesuche  Angebote  Pferdemarkt   FYLGJA  Termine
 Mitteilungen
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
  Gesamttext   Druckversion   Lesezeichen
  Magazin
  Magazin



  Home     Anfang     Menü     Druckversion     Drucken     Empfehlen     als Startseite

   Magazin 
    › Pferdemarkt    › Anzeigenmarkt    › Messe

 Archiv
» EquiVoX Magazin

 Pferd verkaufen
» EquiVoX Pferde

 Anzeige aufgeben
» EquiVoX Anzeigen

 Mediadaten
» EquiVoX Messe


 Anfang  Autorenhinweise  Mediadaten  Kontakt   ›Impressum  ›RSS  Konditionen     Leserbrief an die Redaktion  
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails zu veröffentlichen. (Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden sind)

Workshop OOP

   
» Workshop OOP
   
   
   

Maxthon

   
» Maxthon
   
Die Adresse dieser Seite: pferdezeitung.com/Archiv/601
Es ist jetzt der 22.12.2010, 16:19, GMT +01:00
Konsequent in alter Rechtschreibung - ausgenommen Fremdautoren.
Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
Tip: Fremdsprachen-Lexikon: » dict.cc · Übersetzungen: » Google-Übersetzung


Institut für Hufgesundheit und ganzheitliche Pferdebehandlung IfH

   

  Institut für Hufgesundheit und ganzheitliche Pferdebehandlung IfH

   
   
   

Versicherungen vergleichen und sparen

   

  Versicherungen vergleichen und sparen

   
Zum  Pferd:  Pferde-Messe ·  Pferdemarkt ·  Pferdekauf ·  Pferdeverkauf
Verantw. im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Gerd Hebrang
Copyright © Gerd Hebrang, Hüllhorst 1999-2010 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
0049(0)5744-5115-74   0049(0)5744-5115-75   0049(0)151-2327 3955
ISIS Messe & Pferdeverlag · Büttendorfer Str. 342 · 32609 Hüllhorst
USt-Id DE270546213 · Steuernummer 331/5075/2068


  Keppel · Heidis Beratungsseite für Pferdefreunde
z.B.   Angebot der Woche 06-12: Vertrauen − kostbares Gut, das leicht zerbricht Teil 11 Beugen Sie den Kopf ...

  Aus Ausgabe 612 unseres Wochenmagazins: Angebot der Woche 10-51
z.B.   Reiterhotel/10-51: Weihnachten Liebe Eltern, liebe Kinder, liebe Gäste! Wir wünschen Ihnen und Euch allen ...