Angebot für Kalenderwoche 06-01
| Longieren mit dem Rückentrainer Fanny Michaela, Teil 5 Fallstudien und Problemlösungen | | |
Folgende Punkte sind vorrangig: Der Oberkörper der Reiterin muss in sich gerade und vorne bleiben, besonders beim im Leichttraben. Sitzt Michaela, wie bisher zu weit hinten und zu schwer ein, so wird das Anheben des Pferderückens erschwert (bei diesem Pferd sogar verhindert). Dazu müssen die Unterschenkel zurückgenommen werden und der Beckenkamm nach vorn gekippt.
Die Unterschenkel sollten weniger ans Pferd geklemmt werden. Das ganze Bein mit Hüft-, Knie- und Fußgelenk muss leicht nach unten durchfedern. Insbesondere das nach unten federnde Fußgelenk ist wichtig, um zu verhindern, dass Knie und der Unterschenkel dauerhaft angeklemmt werden. Michaela sollte nicht dauerhaft mit dem Schenkel treiben, sondern nur "bei Bedarf". Sie sollte das Pferd durch "Nichteinwirken" belohnen, jedoch darauf achten, sofort die Hinterbeine aufzufordern, wenn das Pferd nicht mehr sauber untertritt.
Bei den Zügelhilfen muss die Wirkung von innerem und äußerem Zügel besser getrennt werden. Das Pferd muss immer wieder mit dem seitwärts wirkenden, inneren Zügel deutlich gestellt und dann mit Paraden am äußeren Zügel gleichsam "aufgefangen" werden. Nur in der Biegung kann es den Hals nicht hoch drücken.
| |