Farbe
[...] Man stelle sich vor, daß über ein Pferd einer beliebigen Farbe eine weiße Decke gelegt wird. In dieser Decke sind Löcher, so daß man die darunterliegende Farbe als Flecken wahrnimmt.
Ist die Farbveredelung schwach, so ist diese "Decke" klein und liegt nur über der Kruppe (Schabracktiger). Ist die Farbveredelung stärker, so liegt die "Decke" über dem gesamten Pferd (Volltiger).
Bei sehr starker Farbveredelung ziehen sich die "Löcher" zusammen und es entsteht ein Weißgeborener. Der Weißgeborene ist weder ein Schimmel noch ein Albino, sondern einfach ein Tigerschecke ohne oder mit nur sehr wenigen Flecken.
Bei ganz geringer Farbveredelung können Fragmente der weißen "Decke" auf dem Körper als weiße Flecken zurückbleiben (Schneeflocktiger) oder ein Tier hat gar keine "Decke" geerbt, d.h. es ist einfarbig braun, Rappe oder Fuchs. [...]
Melierungen, die sich kaum verändern
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