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Bericht Zu den Themen  Ausbildung,  Pferdeflüsterer · Gesamttext
Inhaltsverzeichnis Ausgabe 555.09 der Pferdezeitung vom 15.11.09
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Körpersprache: Unabhängig von der Position · © 2009
 
K�rpersprache: Unabh�ngig von der Position
Problempferd Sharis: bitte hier entlang! · © 2009
 
Problempferd Sharis: bitte hier entlang!

Diese Reihe bezieht sich auf die  DVD HJN-Reiten von � Hans-J�rgen Neuhauser, wobei die Er�rterung bisher nicht der Reihenfolge des Films gefolgt ist. Wir haben nach einer Einleitung einen Sprung vorw�rts gemacht zum zweiten Teil, wo seine Arbeit mit der gerade erst eingefangenem Mustang-Stute Cheyenne begleitet wird, und am Ende der letzten Ausgabe bin ich zum Ende des ersten Teils zur�ckgesprungen, wo die Anwendung seiner Einsichten und Methoden auf herk�mmliche Probleme in unserem Lande thematisiert wird.

Mir geht es bei dieser Untersuchung nicht darum, Ihnen diese DVD schmackhaft zu machen. Es geht auch nicht darum, einen neuen Pferdefl�sterer aufzubauen. Ich interessiere mich daf�r, wie weit seine Ans�tze geeignet sind, normalen Reitern mit ihren normalen Pferden und normalen Problemen zu helfen.

Deshalb schiebe ich die Diskussion seiner Arbeit mit den gef�hrlichen Hengsten aus erstklassigem arabischen Gest�t im dritten Teil vor mir her, obwohl sie ungemein spektakul�r ist und zweifellos sowohl sein K�nnen als auch die universelle Anwendbarkeit seiner Methoden beweisen.

Gute Pferdeleute gibt es die Menge, und jeder hat zweifellos etwas zu vermitteln. Es gibt auch sehr viele spektakul�re Szenen, die durchaus vergleichbar sind mit denen, die man auf dieser DVD studieren kann. So hat etwa Klaus Ferdinand Hempfling auf einem seiner Videos gezeigt, wie er einen gef�hrlichen Hengst in einem spanischen Milit�rgest�t, der schon seit Jahren aus Sicherheitsgr�nden nicht mehr aus seiner Box herausgeholt worden war, wie einen Hund hinter sich herf�hrt, und zwar auf dem Innenhof, den die Soldaten und rossige Stuten s�umen. Eine unvergessliche Szene.

Ein andermal wurde ich pers�nlich Zeuge auf der Equitana, wo Pat Parelli eine Vorf�hrung ohne Z�gel und ohne Sattel bestritt und die Wirkung von K�rpersprache auf dem Pferder�cken demonstrierte, indem er durch den Vergleich mit einem K�tzchen auf dem Oberschenkel verdeutlichte, dass eine angespannte Haltung das Pferd antreiben muss - das K�tzchen w�rde sich in einer solchen Situation ganz schmerzhaft festkrallen, w�hrend es sich bei entspannter K�rperhaltung ebenfalls entspannen w�rde, wie es auch das Pferd tut. Das Pferd muss den Menschen ganz buchst�blich als K�tzchen oder Raubkatze auf seinem R�cken empfinden und dessen Anspannung wie die Krallen im Oberschenkel. Ebenfalls unvergesslich, und sein damaliger Statthalter in Deutschland, Birger Gieseke, machte es ihm nach.

Der inzwischen sehr bekannte Kabarettist � Eckart von Hirschhausen hat in einem seiner B�cher bemerkt, dass die Wirksamkeit einer Klasse von Arzneimitteln umgekehrt proportional zu ihrer Anzahl ist. Mit anderen Worten: Je mehr Medikamente es f�r eine bestimmte Krankheit gibt, desto unwirksamer ist jedes einzelne dieser Medikamente. W�rde n�mlich eines wirklich wirken, br�uchte man all die anderen nicht. Und da keines von ihnen wirklich wirkt, kommt alle Nase lang jemand mit einem neuen auf den Markt und behauptet wei� Wunder was und die Leute kaufen es in der Hoffnung, nun endlich ein wirksames Pr�parat zu bekommen, weil sie ja wissen, dass alle anderen nicht helfen.

Wenn man sich diese einleuchtende Gesetzm��igkeit einmal vor Augen f�hrt, muss man sich fragen, ob es nicht im Bereich der Reitlehren und Pferdefl�sterer ganz genauso aussieht. Wie bei den Medikamenten, die ja meistens nicht allesamt vollkommen nutzlos sind, sondern durchaus die eine oder andere vor�bergehende oder auch l�ngerfristige Linderung bringen, so schw�rt der Pferdefreund auf diese oder jene Methode, diesen oder jenen Meister, und versucht diesen nachzueifern.




Reiterfahrungen


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Casey und HJN · © 2009
 
Casey und HJN
Unsichtbare Zügel · © 2009
 
Unsichtbare Zügel
Vermutlich hat auch keiner von diesen vollkommen unrecht; selbstverständlich konnte man die Pferde mit Zwangsmitteln gefügig machen, selbstverständlich kann man sie durch mehr oder minder grausame Methoden zweckdienlich abrichten, und viele Jahrhunderte oder gar Jahrtausende war die Menschheit durchaus damit zufrieden. Wir romantisieren gern die Naturvölker, insbesondere die Indianer. Wenn man sich aber Dokumentarfotos von Reitervölkern, etwa Arabern, Berbern, Mongolen anschaut, kann man nicht übersehen, dass diese ihre Pferde grausam und rücksichtlos behandeln.

Das sieht man natürlich nicht, wenn der Reiter ganz entspannt für ein Foto posiert. Auch unsere Sportgrößen präsentieren sich gerne ganz entspannt neben ihren Spitzenpferden und signalisieren Harmonie und Einklang. Was aber wirklich im Training passiert, hinter verschlossenen Türen, das bleibt der Öffentlichkeit verborgen, meistens jedenfalls, und wenn jemand damit droht, diese Vorgänge aufzudecken, hat er mit erheblichen Repressalien zu rechnen. (Neulich hatte ich ein langes Telefongespräch mit jemandem, dessen berufliche Existenz durch die Veröffentlichung von Einzelheiten Zusammenhang mit dem Barren-Skandal vernichtet wurde. Man darf sich nicht vorstellen, dass in diesen Kreisen irgend jemand zimperlich ist.)

Viele Übertreibungen kommen sicherlich durch den Hang des Menschen zum Wettbewerb zu Stande. Wer unbedingt gewinnen will, wird seine Skrupel mehr und mehr über Bord werfen. Die meisten Menschen, und sicherlich die, für die ich schreibe, haben aber wenig Interesse daran, sich mit anderen zu vergleichen. Sie möchten eine Beziehung zu ihrem Pferd aufbauen, die harmonisch ist und beiden, dem Reiter und dem Pferd, viel gibt, Wohlbefinden, Freude, Glück. Danach sehnen sie sich, nicht nach einer Schleife oder einem Siegertreppchen.

Insofern können wir uns mit Hans-Jürgen Neuhauser identifizieren, weil der wie Klaus Ferdinand Hempfling ein Quereinsteiger ist, sich für das Pferd aus ähnlichen Gründen entschieden hat wie wir, spontan und aufgrund eines beglückenden Erlebnisses:

Sprecherin: Casey brachte Hans-Jürgen Neuhauser zum Reiten. Bei einem Ausflug mit Freunden vor mittlerweile vierzehn Jahren machte Hans-Jürgen Neuhauser zum ersten Mal in seinem Leben einen Ausritt. Das Pferd mit dem er damals seine ersten Reiterfahrungen sammelte war Casey. Es war für ihn Liebe auf den ersten Ritt. Spontan entschied er sich Casey zu kaufen. Kaum war Casey bei ihm angekommen, gingen die ersten Probleme los. Doch mittlerweile funktioniert es punktgenau.
DVD HJN-Reiten, Gesamttext

Über die Probleme erfahren wir nichts; dass er Casey ohne Zügel und Sattel punktgenau steuern kann, zeigt er in dieser DVD immer wieder. Ich nehme an, viele Reiter können so etwas ebenfalls. Es wäre verwunderlich, wenn ausgerechnet dieses Pferd und dieser Reiter die einzigen wären, die jemals diese Art von Kommunikation für sich entdeckt haben. Im Gegenteil vermute ich, dass jeder Reiter davon träumt, so mit seinem Pferd zu verschmelzen, dass gewissermaßen ein Wesen daraus entsteht, dass die Wünsche und Vorstellungen des Menschen unmittelbar vom Pferd umgesetzt werden.

Die Vorstellung vom » Kentaur allerdings scheint damit nichts zu tun zu haben; das waren sehr merkwürdige Wesen, die sich die Griechen ausgedacht hatten und seither die Fantasie der von diesen beerbten Kulturen immer wieder heimsuchen. Mit unserer modernen Vorstellung von der symbiotischen Verbundenheit von Mensch und Pferd hat das nichts zu tun. Wenn Hans-Jürgen Neuhauser ohne Sattel und Zaumzeug reitet, dann um die unmerklichen Kommunikationssignale zwischen Pferd und Reiter zu verdeutlichen.

Das kennt man allerdings auch von der klassischen Reiterei. Im Idealfall merkt der Zuschauer nicht, wie der Reiter sein Pferd beeinflusst. Die Signale sind so unscheinbar und fein, dass sie von Außenstehende nicht wahrgenommen werden können. So ist es nicht verwunderlich, dass Hans-Jürgen Neuhauser die klassische Reiterei als Vorbild ansieht. Er betont immer wieder, dass es ihm nicht um zügelloses Reiten geht, sondern um "feinste Kommunikation". Für manche Übungen hält er Zügel gar für unerlässlich.

Er hat also auch nichts gegen Reiter, die sich der Dressur verschreiben, so wie Marion Neusiedler, von der in der letzten Ausgabe schon die Rede war. Auch sie träumte von einem erfüllenden und harmonischen Hobby, ließ ihr Pferd und sich selbst in der englischen Dressur ausbilden, musste aber leider feststellen, dass das Vergnügen sich immer mehr in Leid verwandelte, und zwar sowohl für sie selbst als auch für das Pferd. Auf die Dauer war das kein Zustand.



Problempferd


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Marion Neusiedler · © 2009
 
Marion Neusiedler
Dr. med. vet. Sabine Richter · © 2009
 
Dr. med. vet. Sabine Richter
Was tun? Auch die Tierärztin Dr. med. vet. Sabine Richter wusste kaum einen Rat. Zwar hielt sie anfänglich die Klagen über dieses schwierige Pferd für übertrieben, musste dann aber doch feststellen, dass die Probleme weit über die hinlänglich bekannten landläufigen hinausgingen. In gewisser Weise haben wir es mit Sharis wieder mit einem Extremfall zu tun. Dieses Pferd war inzwischen so schwierig geworden, dass kaum jemand Rat wusste.

Ich möchte natürlich am liebsten über Fälle berichten, mit denen sich möglichst viele Leser identifizieren können, und da die meisten von Ihnen sicher keine extrem schwierigen Pferde haben, passt dieses Pferd nicht ganz in mein Konzept. Auf der anderen Seite überzeugt eine positive Verwandlung natürlich desto mehr, je größer die Schwierigkeiten anfangs waren. Bei Sharis ist im Gegensatz zu den arabischen Züchtern nicht überliefert, wie viele Versuche mit wie vielen Experten die Besitzerin vorher schon hinter sich hatte; vielleicht gar keinen. Vielleicht hat sich der Kontakt ganz zufällig ergeben, weil man sich über den Weg gelaufen ist.

Sollten Sie ein problematisches Pferd haben und Hilfe brauchen, ist es natürlich nicht nur wichtig, jemanden zu kennen, der Ihnen und dem Pferd helfen kann, diese Hilfe muss auch praktisch gegeben werden können. Und das bedeutet, dass der Experte möglichst nicht allzu weit von Ihnen und Ihrem Pferd entfernt sein sollte. Ansonsten entstehen erhebliche Kosten und große zeitliche Abstände in der Betreuung.

Deshalb versuche ich möglichst genau herauszuarbeiten, was eigentlich das Geheimnis von Hans-Jürgen Neuhauser ist, in der Hoffnung, dass Sie direkt einige Lehren ziehen können und vielleicht auch so davon profitieren. Was half Marion Neusiedler und Sharis? Zunächst war ja das Verhältnis zwischen den beiden ziemlich zerrüttet; das Pferd sperrte sich gegen die Zumutungen der Reiterin und ihrer Ausbilder.

Wie Hans-Jürgen Neuhauser hier vorgegangen ist, wird im Film nicht erläutert. Mit Sicherheit wird es zunächst darum gegangen sein, das Pferd für den Menschen wieder zu öffnen, ihm Vertrauen einzuflößen, ihm zu zeigen, dass die Signale verstanden und respektiert werden, dass man die Beschwerden ernst nimmt und gewillt ist, etwas daran zu tun. Das Pferd ist eben ein Lebewesen wie Sie und ich und will und muss als solches respektiert werden.

Das war für mich die Lehre aus der Analyse der Arbeit von Hans-Jürgen Neuhauser mit Cheyenne: Dieses Pferd wird nicht wie bei Monty Roberts getrieben, bis es klein beigibt, sondern umworben. Eine Schlüsselsequenz für mich ist:

Thats me, oh tschuldigung, jetzt bin ich selber erschrocken, weil ich nicht damit gerechnet hab. Sorry Girl, ich bin selber erschrocken weil ich nicht damit gerechnet habe das du ganz herkommst, tut mir leid. Komm, hopp, hoppi, komm gut.

Was jetzt sehr positiv ist, das sie nicht die Nähe vom Pferd sucht sondern bei mir da bleibt. Gell, das ist schon ein kleines Kompliment. Sorry, sorry, sorry Girl, tschuldigung. Das war ein kleines Kompliment von dem Mädchen. Komm, hoppa, ja brav, ja brav, ja so fein, so fein.

Ich hätte so gerne dieses Seil weggemacht. Ich kann`s dir gar nicht sagen, so gern hätte ich des weggemacht. Hui, jetzt war sie richtig da. Jetzt war sie richtig offen.
a.a.O.

Die Sprecherin kommentiert:

Dies ist alles ist ohne Gewalt und Führleine möglich. Alleine Hans-Jürgen Neuhausers feinfühlige Körpersprache stellt die Kommunikation zur trächtigen Stute her. Und diese funktioniert auf Anhieb.
a.a.O.



Körpersprache


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Rückwärtsrichten durch Körpersprache · © 2009
 
Rückwärtsrichten durch Körpersprache
Vorwärtsrichten aus vorderer Position · © 2009
 
Vorwärtsrichten aus vorderer Position
Stoppen aus mittlerer Position · © 2009
 
Stoppen aus mittlerer Position
Sicher hat das alles auch mit Körpersprache zu tun, aber viel mehr mit der Haltung des Menschen dem Pferd gegenüber. Hans-Jürgen Neuhauser entwickelt dem Pferd gegenüber Gefühle, er hat das Pferd richtig lieb. Kann man das von anderen Pferdeflüsterern sagen? Wer erlaubt sich solche Gefühle Pferden gegenüber?

Ein klares Beispiel für Körpersprache ist etwa folgendes:

HJN: In vielen Lehrbüchern liest man *ausatmen* es gibt beim Pferd eine treibende Position die ist hinten, eine verwahrende die ist in der Mitte und eine bremsende die ist vorne, Blödsinn. Ich kann stehen wo ich will, wenn ich sag "geh vorwärts" geht die vorwärts.

*Ausatmen* jetzt stehe ich hinten, jetzt mach ich so, nochmal tschuldigung war ein Fehler von mir, geht die hinter, stehe ich vorne, mach so, geht die vorwärts ja. Es spielt keine Rolle wo ich stehe sondern was ich sage. *Ausatmen* sag, nein, nein, nein, nein ,nein, wow, wow Casey ist gut, wow. Das ist eine ganz kleine Demonstration. Warum es so viele Missverständnisse mit Pferden gibt, eine kleine, eine von vielen Möglichkeiten.

Ich kann aus der selben Position sagen, geh vorwärts *ausatmen*, geh, komm, rückwärts oder, komm, Wechsel aus dem Stand durch den Zirkel und dazu muss ich nicht die Position sondern nur mein Blick und meinen Schwerpunkt verlagern. Und das ist, mit eins der Probleme das Bewusstsein des eigenen Schwerpunktes und dahin zu schauen wo das Pferd hingehen soll.

Das das nicht nur zufällig geht, das demonstriere ich euch jetzt schnell mit den Pylonen. Und seht mal kurz, das man ein Pferd explizit auf den Hufschlag gehen lassen kann den man möchte, super, zweiten beibehaltend, so Tschuldigung, super, auf den ersten vergrößernd. Gut.
a.a.O.

Wenn im Text "*Ausatmen*" steht, hört man ganz deutlich so etwas wie "Huh" oder "Chuh" - etwa eine halbe Sekunde lang, das heißt Neuhauser atmet hörbar deutlich aus. Er könnte das natürlich auch lautlos machen; ich nehme an, dass er das Ausatmen ganz bewusst auf diese Weise vorführt, damit der Zuhörer und Zuschauer, weniger das Pferd, das auch mitbekommt.

Auch hier konnte man wieder ganz deutlich seinen Respekt und seine emotionale Bindung zum Pferd heraushören. Er kritisiert die herkömmlichen Theorien (man denkt sofort an Klaus Ferdinand Hempfling und die entsprechenden Schemazeichnungen, die ja durchaus eingeleuchtet haben) und zeigt dann gleich anschließend, dass seine Behauptung ernstzunehmen ist, dass die Fähigkeit des Bewegens tatsächlich völlig unabhängig von der Position ist und lediglich von seiner "Körpersprache" abhängt.

Dabei scheut er sich nicht, Fehler zuzugeben, die ihm im Eifer des Gefechts passieren: "tschuldigung war ein Fehler von mir". Die Sache mit den Pylonen oder Leitkegeln haben wir uns früher schon angeschaut; auf Fingerzeig gehen die Pferde genau dort, wo er es will, und er demonstriert den Teilnehmern, dass auch der Mensch so reagiert und dass sie selbst es lernen können.

Und genau das ist die Behauptung, die ich überprüfen möchte: Kann er es vermitteln? Denn dass er etwas kann, ist auf dieser DVD hinreichend dokumentiert; das andere etwas können, wissen wir auch. Für Sie und mich wird alles erst dann interessant, wenn man uns glaubhaft versprechen kann, dass wir es ebenfalls lernen können. Und deshalb fand ich die Einführung von Marion Neusiedler und ihrer Geschichte sensationell: Szenen aus Kursen sind billig, Beweise über erfolgreiche Therapien extrem selten. Und wenn selbst extreme Probleme gelöst werden können, gibt das Hoffnung für weniger schwerwiegende Fälle.

Marion Neusiedler, Besitzerin von Sharis: Und dann habe ich von heute auf morgen entschieden also es muss jetzt irgendwas passieren, entweder stell ich ihn auf die Koppel oder er ist krank oder ich finde irgendjemand der mir hilft.
a.a.O.

Tja, wie viele Leute es wohl gibt, denen es ähnlich geht? Und denen keiner hilft? Marion Neusiedler hat durch Hans-Jürgen Neuhauser Hilfe erfahren. Der Film wurde erst gedreht, nachdem sich das Blatt gewendet hatte. Die Schwierigkeiten werden aus der Rückschau erzählt, aus dem Bewusstsein, dass sich alles zum Guten gewendet hat. Und wie sieht das Ergebnis aus?



Ergebnis


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Marion Neusiedler, Besitzerin von Sharis: Mm, es hat sich ne ganze Menge verändert also es ist so das ich jetzt ein Pferd hab das mitarbeiten will, das ist mal das allererste.

Er reagiert auf ganz, ganz feine Hilfen, eigentlich Hilfen die ich noch ja kaum in der Lage bin zu geben, weil immer dann wenn ich meine ich mach nichts das ist für ihn immer noch ein Erdbeben. Also er reagiert auf, auf einen Hauch, im Grunde genommen genügen schon fast Gedanken das es dann, laut gedacht reicht`s und ähm was sich sehr stark verändert hat ist natürlich meine Einstellung.

Es ist nicht mehr so das ich denke er ist stur und ich muss ihn irgendwie trietzen sondern, ich hab angefangen drüber nachzudenken das die Fehler bei mir liegen, das er die Dinge nicht so tun kann, weil ich`s ihm, weil ich`s nicht zulasse, weil ich ihn störe bei der Arbeit.

Das ist zum einen beim Reiten ganz stark so, das ist auch bei der Bodenarbeit so, die jetzt immer mehr Raum einnimmt in der täglichen Arbeit und ja, jetzt sind wir an einem Punkt angekommen wo ich denk wir haben nochmal ne Chance zusammen und wir können jetzt nochmal miteinander ein Weg zusammen gehen.
a.a.O.

Marion Neusiedler ist also noch nicht am Ende ihrer Reise angekommen, aber sie sieht eine Zukunft für sich und ihr Pferd. Ein Wandel hat bei ihr eingesetzt, der möglicherweise dazu führt, dass Pferd und Reiter ein Herz und eine Seele werden können. Die signifikante Sequenz für mich ist: "Er reagiert auf ganz, ganz feine Hilfen, eigentlich Hilfen die ich noch ja kaum in der Lage bin zu geben, weil immer dann wenn ich meine ich mach nichts das ist für ihn immer noch ein Erdbeben. Also er reagiert auf, auf einen Hauch, im Grunde genommen genügen schon fast Gedanken das es dann, laut gedacht reicht`s und ähm was sich sehr stark verändert hat ist natürlich meine Einstellung."

Ein Erdbeben! Lassen Sie sich dieses Wort auf der Zunge zergehen! "Immer dann wenn ich meine ich mach nichts das ist für ihn immer noch ein Erdbeben". Ein sehr starker Satz. Dieser Satz unterstreicht mit ihren eigenen Worten die Botschaft des Hans-Jürgen Neuhauser, die er nicht müde wird zu wiederholen:

HJN: Also das besondere an meiner Reitweise ist, ähm, solche Lehrsätze die es eben im Reiten gibt "wer es nicht erfühlt wird es nie erleben" als Beispiel jetzt. Pferde reagieren auf so feine Hilfen, die, das können sich viele Reiter gar nicht vorstellen das die Pferde diese Hilfen überhaupt wahrnehmen, geschweige denn drauf reagieren.

Ähm, durch das erworbene Wissen, in meiner Zeit als Akrobat, ich war in einer Zeitlupenakrobatikgruppe, ähm, das Wissen über die Trainingsphysiologie, wie dehn ich, wie bieg ich, ähm, das erworbene Wissen ich war der sogenannte Verbindungsmann, das heißt ich war der in der Mitte. Ich musste zum Beispiel auf dem Oberschenkel des einen stehen und den dritten Händeln ohne die Statik in sich gefährden zu dürfen. Das heißt das Wissen und wie wichtig es ist in seiner Mitte zu sein, gerade beim Reiten.

Ich sag immer, Reiten besteht aus zwei maßgeblichen Faktoren. Der erste, ich sollte in der Lage sein meinem Pferd, ähm, klar und deutlich zu sagen was es bitte wie tun sollte und der zweite wichtigere Faktor ist dabei nicht zu stören. Und daraus ergibt sich schon das die Hilfen so fein wie nur irgendwie denkbar möglich sein muss.
a.a.O.

In der nächsten Woche will ich näher untersuchen, wie Neuhauser vorgeht, damit seine Schüler das Pferd möglichst wenig stören. Was soll das heißen? Wenn ich nichts mache und es für das Pferd schon ein Erdbeben ist, was mache ich dann?

Zum Abschluss die besprochene "Blödsinn"-Sequenz, circa 1:05 Sekunden, als Video (3,6 MB):

Dieser Text wird durch das Video ersetzt, sofern JavaScript nicht abgeschaltet und der Flash-Player installiert ist




Quellen / Verweise


  1.  DVD HJN-Reiten
  2. » Hans-Jürgen Neuhauser
  3. » Eckart von Hirschhausen
  4. DVD HJN-Reiten, Gesamttext
  5. » Kentaur
  6.  Kommunikation: Flüstern oder signalisieren?, Die besondere Methode des Hans-Jürgen Neuhauser
      Ausgabe 547 · Teil 1
  7.  Die Empfindlichkeit der Pferde, Wie sind Pferde, wie geht man am besten mit ihnen um?
      Ausgabe 548 · Teil 2
  8.  Tanz - neu interpretiert, Körpersprache als Verständigungsmittel einander respektierender Wesen
      Ausgabe 549 · Teil 3
  9.  Ohne Zügel und Führstrick hilflos, Wenn's in der Herde funktioniert, dann muss es anders auch gehen
      Ausgabe 550 · Teil 4
  10.  Wie der Mensch das Pferd verwirrt, Die Kommunikation widersprüchlicher Botschaften
      Ausgabe 551 · Teil 5
  11.  Sei spontan! Komm raus!, Die Körpersprache des Cowboys als Beispiel für Double-Bind
      Ausgabe 552 · Teil 6
  12.  Arbeit mit der wilden Mustang-Stute, Wie Neuhausers Methode im Wilden Westen funktioniert
      Ausgabe 553 · Teil 7
  13.  Neuhauser und Monty Roberts: Ein Vergleich, Einfühlung und Machtausübung - zwei Ansätze zur Kommunikation mit Pferden
      Ausgabe 554 · Teil 8


Abbildungen

  Werner Popken,  DVD HJN-Reiten



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Editorial: How are you


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W. Popken im Fenster
Selbstportrait 08/2004
 
 
15.11.2009

How are you?

Seit einiger Zeit setze ich mich regelmäßig mit dem Thema Spam auseinander, wenn auch nur in Form der Präsentation und eines kleinen kommentierenden Haiku. In dieser Woche muss ich aber doch wieder einmal ein paar Worte mehr verlieren.

Die Pferdezeitung kann, wie alle Medien, die jedermann eine Kontaktmöglichkeit gewähren, missbraucht werden. Wer ein Inserat aufgibt, möchte bei Interesse kontaktiert werden. Jedes Kontaktangebot eröffnet auch Witzbolden oder Geschäftemachern die Möglichkeit, ihr Mütchen zu kühlen. Um den allergrößten Unfug zu unterbinden, habe ich einigen Aufwand getrieben.

Durch diesen Mechanismus erhalte ich eine Nachricht, wenn zweifelhafte Mitteilungen per E-Mail verschickt werden sollen. Das ist nicht weiter bemerkenswert; auf diese Weise kann ich den Filter immer besser abstimmen. Normalerweise leiden wir unter solchen Angriffen wenig; nur ganz selten einmal sind mehrere Teilnehmer, jeweils nur rund ein Dutzend, belästigt worden. Diesmal aber wurde mehrfach ein und dasselbe Gestüt angeschrieben. Beim zweiten Mal stutzte ich schon, beim dritten Mal wunderte ich mich. How are you? Wir haben das, was du brauchst!



Drogen

Natürlich habe ich jedes Mal den Filter nachbearbeitet; aber wir wissen ja, dass es sehr schwierig ist, einen guten Filter zu schreiben - also einen, der erwünschte Nachrichten durchlässt und unerwünschte abblockt - und sehr leicht, jeden Filter zu unterwandern, indem man einfach die Formulierung geringfügig ändert. Das war hier der Fall.

Ich habe mir die beiden ersten Angebote nicht näher und vor allem nicht noch einmal angeschaut, aber beim dritten wollte ich doch gerne wissen, worum es eigentlich geht. Es ging um » Cymbalta. Was ist das? Es handelt sich um ein relativ neues Medikament, das wie viele Tausende andere auch von der pharmazeutischen Industrie entwickelt wurde, und die Wikipedia weiß genau Bescheid.

Der » Artikel in der englischen Wikipedia ist ausführlicher als in der deutschen; insbesondere ist er kritischer, da dieses Präparat in den USA nicht zugelassen wurde. Dafür gibt es gute Gründe. Insbesondere hat sich ein gesundes 19 jähriges Mädchen im Zuge eines offiziellen Tests der Herstellerfirma umgebracht. Dieser Selbstmord wurde mit dem Medikamentenversuch in Zusammenhang gebracht, und tatsächlich konnte man in einem anderen Test Selbstmordfantasien mit der Einnahme des Präparats in Verbindung bringen.

In Europa ist das Medikament zugelassen und wird fleißig verschrieben. Entsprechend ist die Beurteilung in der deutschen Fassung wohlwollend positiv; die abweichende Haltung der USA wird mehr oder weniger am Rande erwähnt. Vermutlich tut sich hier ein lukratives Geschäftsfeld auf. An das Medikament ist in Europa heranzukommen, in den USA nicht. Also kann man hier einen Schwarzmarkt aufbauen. Aber auch in Europa dürfte sich damit Geld machen lassen, dann nämlich, wenn jemand von diesem Medikament abhängig geworden ist und legal nicht an die Dosen herankommt, die er inzwischen braucht. Über die Gefahr der Abhängigkeit stand in dem Artikel zwar nichts drin, aber es würde mich wundern, wenn ausgerechnet dieses Medikament nicht abhängig machen würde.



Abhängigkeit

Nun würde man ja annehmen, dass nichts dem Menschen so lieb ist wie seine Unabhängigkeit und Freiheit, dass er nichts so sehr hassen würde wie Abhängigkeit und Not. Wie viele Menschen sind schon im Kampf um mehr Unabhängigkeit und Freiheit gestorben? Wie viele Kriege wurden geführt, um mehr Unabhängigkeit und Freiheit zu erreichen? Gibt es da überhaupt ein Vertun?

Wenn ich aus dem Fenster schaue und mir das Verhalten der Leute auf der Straße anschaue, komme ich zu einem anderen Schluss. Die Menschen wachsen heran und fiebern dem Tag entgegen, wo sie sich endlich abhängig machen können. Neulich stieß ich auf einem Spaziergang auf eine Gruppe von Jugendlichen, die alle rauchten. Normalerweise halte ich mich damit nicht auf, aber in diesem Fall blieb ich stehen und sprach sie an.

Der Anführer, kurz vor der Altersschwelle, ab der er sich legal ruinieren darf, polterte sofort los. Mit dem Argument, dass es auf die paar Wochen doch nicht ankomme, glaubte er mich auf das Gesetz festnageln zu können. Dabei war mir das Gesetz ganz egal. Ich verstand einfach nicht, wie ein denkender Mensch sich selbst freiwillig in einer Abhängigkeit begeben kann, die ihn ruinieren muss, früher oder später, die ihn lebenslang viel Geld und Energie kosten wird, möglicherweise die Gesundheit und das Leben. Wie kann man nur so blöd sein? Heutzutage müsste doch jeder wissen, was auf ihn zukommt!



Aufklärung

Es stellte sich dann heraus, dass die Sache viel schlimmer war, als ich angenommen hatte. Der Vater dieses Jungen war ebenfalls Raucher und hatte als Folge davon bereits eine Beinamputation hinnehmen müssen. Das wusste der ganz genau, das hatte ihm auch einen Schrecken eingejagt, ihn aber nicht zum Bewusstsein gebracht.

Die Sache ist ja auch noch viel komplizierter. Aufklärung alleine reicht nicht. Der junge Mensch muss sich in der Welt zurechtfinden und sich orientieren. Er stammt aus einem Umfeld, zu dem er sich ganz automatisch so oder so verhält. Wenn dieser junge Mann zur Zigarette greift, solidarisiert er sich mit seinem Dummkopf von Vater. Tut er das nicht, kritisiert er indirekt seinen Vater als Dummkopf. Wer will das schon? Wer kann das schon?

Die Sache ist also verfahren. Ich fürchte, dass es noch komplizierter ist. Es gibt ja auch junge Leute, die zur Droge greifen - Tabak, Alkohol, usw. - und dabei in ihrem Umfeld kein Vorbild haben. Sie haben vielleicht noch nicht einmal Anlass, ihren Eltern durch ihr abweichendes Verhalten eins auszuwischen, begeben sich aber dennoch sehenden Auges in die Abhängigkeit. Könnte es sein, dass der Mensch sich ruinieren möchte, um jeden Preis? » Sigmund Freud kam gegen Ende seines Lebens zu dem Schluss, dass der stärkste Trieb des Menschen nicht etwa die Sexualität sei, sondern die Todessehnsucht. Aber Freud ist doch eigentlich schon längst überholt, oder?



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Subject Ihre Kreditkarte wird ausgesetzt.

Hallo Gast Visa Card,

Ihre Kreditkarte wird ausgesetzt, weil wir ein Problem Hinweis auf Ihrer Karte.

Wir feststellen, dass jemand Ihre Karte ohne Ihre Erlaubnis verwenden durfen. Zu Ihrem Schutz haben wir daher Ihre Kreditkarte ausgesetzt. Zur Aufhebung der Aussetzung, » Klicken Sie hier und folgen Sie den Anweisungen geben, Ihre Kreditkarte zu aktualisieren.

Hinweis: Wenn diese nicht vollstandig November 12, 2009, werden wir gezwungen sein, Ihre Karte immer auszusetzen, denn es kann verwendet werden fur betrugerische
Wir bedanken uns fur Ihre Zusammenarbeit in dieser Angelegenheit.


Danke,
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Haiku

  1. Endlich abhängig!
    Die Prioritäten sind
    Immer klar: Nachschub.


  2. Phishing. Schon gehört?
    Gefahr oder schlechter Witz?
    Wer wohl so blöd ist?


 
Chefredakteur und Herausgeber
 
 




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Rezension: Reiten wie ein COWBOY


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Holm, Ute / Hummler-Schaufler, Birgit

Reiten wie ein COWBOY
Westerntraining für junge Reiter und Reitanfänger

gebunden, 176 Seiten, 1 s/w Bilder & 174 Farbbilder & 34 Zeichnungen, 17 x 24 cm
Stuttgart, Juli 2009 · Müller Rüschlikon
ISBN 978-3-275-016808


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Der Verlag sagt über das Buch:

Das Westernreiten boomt. Vor allem Kinder und Jugendliche fühlen sich durch diese Reitweise stark angesprochen. Ute Holm, die seit vielen Jahren auch Kinder und Jugendliche der Western-Reitweise trainiert, legt gemeinsam mit Birgit Hummler-Schaufler die überarbeitete Ausgabe von "Reiten wie ein Cowboy" vor. Das erste und einzige Westernreitbuch, das sich speziell an Kinder und Jugendliche wendet, bietet auch dem Einsteiger und Trainern von jungen Reitern viele Anregungen. Auf eingängige und lebendige Weise vermitteln die Autorinnen ein grundlegendes Verständnis der Reittechnik und des Umgangs mit dem Pferd. Die Neuauflage zeichnet sich zudem durch noch mehr praktische Übungen und Step-by-step-Erklärungen aus. Zahlreiche Bilder und Comic-Zeichnungen lassen beim Durchschauen des Buches ein "Western-Feeling" aufkommen.

Birgit Hummler-Schaufler arbeitet als freie Journalistin. Sie ist selbst Pferdebesitzerin und begeisterte Western-Freizeitreiterin. Ihre Tochter ist eine Schülerin von Ute Holm.

Ute Holm ist mehrfache Deutsche und Europäische Meisterin in verschiedenen Westerndisziplinen, Trägerin des Goldenen Reitabzeichens der EWU und Trainerin mit A-Lizenz. Sie ist weit über die Fachkreise hinaus bekannt.



Rückentext

Reiten wie ein COWBOY


Gutes Westernreiten will gelernt sein. Anfänger - und das sind in der Regel Kinder und Jugendliche - sollten von Beginn an nicht nur den richtigen Umgang mit dem Pferd erlernen, sondern auch ein grundlegendes Verständnis der Reittechnik vermittelt bekommen.

"Reiten wie ein Cowboy" ist das erste und einzige Buch zum Thema Westernreiten, das speziell Kinder und Jugendliche anspricht. Durch die verständliche, eingängige und lebendige Darstellung bietet das Buch aber auch dem erwachsenen Reitanfänger und Trainern von jungen Reitern viele Anregungen.

Ute Holm und Birgit Hummler-Schaufler haben diese Neuausgabe ihres Titels um eine ganze Reihe zusätzlicher praktischer Übungen und Step-by-step-Erklärungen erweitert. Zahlreiche Bilder und Comic-Zeichnungen sprechen gerade junge Reiter an und lassen bereits beim Durchschauen des Buches ein echtes "Western-Feeling" aufkommen.



Autoreninfo

Ute Holm
trainierten neben Erwachsenen seit vielen Jahren mit großer Begeisterung auch Kinder und Jugendliche in der Western-Reitweisen. Sie ist mehrfache Deutscher und OOP schon Meisterin in verschiedenen Westerndisziplinen, NCHA- und NRCHA-Richterin, Trägerin des Goldenen Reitabzeichens der EWU und EWU-Trainerin mit A-Trainer-Lizenz.

Birgit Hummler-Schaufler ist freie Journalistin und Western-Freizeitreiterin



Verlag

» Müller Rüschlikon » Ute Holm



 
W. Popken im Fenster
Selbstportrait 08/2004
 
 
Meine Meinung zu dem Buch:
von   Werner Popken

Vor fünf Jahren kam die erste Auflage dieses Buches heraus und wurde von mir in Ausgabe 285 der Pferdezeitung positiv gewürdigt ( Rezension). Nun also eine Neuausgabe, die als neue Auflage präsentiert wird. Der Verlag behauptet, dass mehr Übungen und Erklärungen beigefügt sind; das kann und will ich im einzelnen nicht nachprüfen.

Meine damalige Besprechung gilt im Grunde auch für die neue Ausgabe, die etwas moderner anmutet; das fängt mit dem Titelbild an und setzt sich durch das Buch fort. Wichtig ist natürlich der Inhalt, der anscheinend, wie die beiden » Rezensionen bei Amazon zeigen, auch für Erwachsene hilfreich und interessant ist.

Es wird nämlich im Grunde nichts vorausgesetzt und in einer sehr einfachen Sprache erklärt, worum es geht. Das ist ja ein Teil des Problems bei Büchern für Reiter: Weil es um ganz spezielle Erfahrungen geht, die im Alltag so nicht vorkommen, wird auch eine spezielle Sprache benutzt, die Reitersprache, die für Außenstehende oft völlig unverständlich ist und in den Büchern meist nicht weiter erklärt wird. Beispiel:

Der Unterschenkel

Sehr bald in seiner Reitausbildung wirst du einmal etwas über "Schenkelhilfen" hören. Dieser Begriff ist etwas verwirrend. Denn in der Alltagssprache bezeichnen wir häufig den Oberschenkel als "Schenkel". Die Oberschenkel bleiben beim Westernreiten aber fast immer locker und entspannt. Gemeint ist vor allem der Unterschenkel, also das Bein zwischen Knie und Fußknöchel, und dabei vor allem die Wade. Mit diesem Teil des Beines können wir Druck auf den Pferdekörper ausüben. Auch die Ferse und der Absatz des Schuhs gehören in der Reitersprache noch zum Unterschenkel.

Wir haben schon bei der Arbeit mit dem Pferd am Boden gesehen, dass ein Pferd lernen muss, dem Druck eines Fingers zu weichen. Ähnlich ist es auch mit dem Unterschenkel. Drücke ich mit meiner Wade oder meiner Ferse rechts an den Pferdekörper, so soll das Pferd nach links weichen. Drücke ich links, so geht das gut ausgebildete Pferd in die entgegengesetzte Richtung nach rechts. Wie bei der Übung auf Seite 72 oben, kannst Du deinen Unterschenkel an unterschiedlichen Stellen des Pferdekörpers anlegen. Drückst du deine Wade oder deine Ferse etwa am vorderen Sattelgurt gegen den Pferdekörper, so wird ein gutausgebildetes Pferd seinen Schulterbereich und die Vorderbeine (man nennt das die Vorderhand) in die andere Richtung bewegen. Spürt das Pferd den Druck eine Handbreit hinter dem Gurt, so wird sich der Pferdekörper als Ganzes seitlich in die andere Richtung bewegen. Man bewegt die so genannte "Mittelhand". Wenn der Druck des Unterschenkels etwa 2-3 Handbreit hinter dem Vordergurt einwirkt, dann bewegt das Pferd das Hinterteil und die Hinterbeine (also die so genannte Hinterhand) weg von der Druckstelle. Die Schenkelhilfe ist also in erster Linie eine Möglichkeit, (zusammen mit anderen Hilfen, wie wir noch sehen werden) das Pferd sehr fein und genau zu steuern und zu führen.
a.a.O., Seite 74,75

Kein Wunder also, dass auch Erwachsene diese genaue und einfühlsame Beschreibung genießen und darüber in Begeisterung verfallen. Das Buch wird abgeschlossen mit einem Western-Lexikon (englische Begriffe werden in Lautumschreibung wiederholt, so dass man sich ungefähr vorstellen kann, wie man die Worte ausspricht), der Jugendversion der ethischen Grundsätze der FN (wo angesichts der Skandale der letzten Jahre festzustellen ist, dass die FN selbst ihre eigenen Grundsätze nicht ernst zu nehmen gewillt war - was im Westernsport übrigens nicht anders ist, und Ute Holm müsste es ziemlich genau wissen) und einem Register.

Register

Weißt du, wozu ein Register gut ist? Es hilft dir, im Buch etwas zu finden, das dich gerade besonders interessiert. Nehmen wir mal an, in der Reitstunde übt ihr gerade das Rückwärtsrichten. Und du hast irgendwie nicht ganz verstanden, wie du es machen sollst. Also suchst du hier im Register nach dem Stichwort "Rückwärtsrichten". Auf der Seite, die dazu angegeben wird, findest du dann die Hilfengebung für die Reitaufgabe. Oder jemand spricht von einer Hinterhandwendung und du weißt nichts damit anzufangen. Dann kannst du wieder unter dem Stichwort und der angegebenen Seitenzahlen nachschlagen und findest die Erklärung.
a.a.O., Seite 174

Genau: Alles das sind Kulturtechniken, die man lernen muss. Wie benutzt man ein Buch? Was ist ein Register? Ich werde nie vergessen, wie ein ehemaliger Mitarbeiter, der 1997 schon zwei Jahre Interneterfahrung hatte, auf meine Frage reagierte, was vom Internet zu halten sei.

Er griff zu einem Vergleich. Eine Universitätsbibliothek, so sagte er, halte das gesamte Wissen der Welt in ihren Regalen bereit. Wenn man in der Bibliothek stehe, sei man aber noch genauso dumm. Man müsse sich dieses Wissen erschließen können, also herausfinden, wie man in all diesen Regalen die richtigen Bücher für die Probleme findet, die einen beschäftigen, und aus diesen Büchern dann wiederum das Wissen herausziehen können, das man unbedingt braucht, um zu einer Lösung zu kommen.

Es leuchtet ein, dass man dafür eine gewisse Zeit braucht; Studenten lernen das, sie brauchen diese Techniken als wesentliche Hilfsmittel für ihr Studium. Manche haben das vielleicht schon zuhause gelernt oder in der Schule, die sind dann im Vorteil. Und genauso ist es mit dem Internet. Die Welt liegt einem zu Füßen, wenn man gelernt hat, mit diesem Instrument umzugehen.

Wir wissen inzwischen, dass das Internet unsere Welt enorm bereichert hat; immer wieder ist diese Entwicklung mit der Erfindung des Buchdrucks verglichen worden, die bekanntlich die Welt unglaublich verändert hat, weil dadurch das Wissen zu immer geringeren Kosten in immer höherer Auflage unter die Menschen gebracht werden konnte. Mittlerweile ist klar, dass das Internet die Bücher nicht verdrängen wird; es ist eine Ergänzung, eine Erweiterung, aber kein Ersatz. Ob Bücher in digitaler Form einmal ein Erfolg sein werden, ist im Moment noch unklar. Es ist aber abzusehen, dass auch diese Form der Wissensvermittlung das Buch als Papierobjekt nicht ersetzen wird. Bücher sind eben ganz einzigartig und unvergleichlich.

Kennen Sie den Witz: "Ich weiß gar nicht, was ich ihm schenken soll!" "Schenk ihm doch ein Buch!" "Geht nicht, hat er schon!" Dieser Witz zielt auf diejenigen, die kein Buch besitzen, oder wenn, keine Bücher lesen. Ich fürchte, die meisten Menschen gehören dazu. Wenn sie überhaupt lesen, dann irgendwelche Illustrierten. Das ist schade. Diese Menschen entgeht so viel. Bücher sind etwas ganz Wunderbares, und wenn jemand viele Bücher besitzt und gelesen hat, kann man sicher sein, dass diese Lektüre ihn verändert hat.

Ob diese Veränderung positiv oder negativ war, hängt natürlich von der Qualität der Bücher ab. Selbstverständlich kann man auch viel Unfug zwischen zwei Buchdeckel packen. Neulich habe ich einen Aufsatz in einem Museumskatalog gelesen, in dem der Autor eine Liste von Buchtiteln über Pferdebücher eingeflochten hat, anhand derer schon deutlich wurde, wie sehr sich unser Verhältnis zu Pferden in den letzten 100 Jahren geändert hat. Bücher verändern Bewusstsein, und das veränderte Bewusstsein produziert wiederum andere Bücher.

Dieses Buch ist auf der Höhe der Zeit; es bringt nicht nur viel Verständnis für die Zielgruppe auf, sondern auch für die Pferde. Dass die Realität leider nur allzu oft den darin formulierten Ansprüchen nicht gerecht wird, spricht gegen die Realität, aber nicht gegen das Buch. Wenn das Bewusstsein der nächsten Generation der Reiter durch Bücher wie dieses entwickelt wird, wird sich auch die Realität entsprechend ändern. Wer dieses Buch in seiner Bibliothek hat, ist auf dem richtigen Weg, vor allen Dingen dann, wenn er es liest.


erschienen 15.11.09




Siehe auch die folgenden Rezensionen:
Ausgabe 159, Holm, Ute:  Western-Reiten, aber bitte klassisch
Ausgabe 285, Holm, Ute / Hummler-Schaufler, Birgit:  Reiten wie ein Cowboy, So wirst du ein guter Western-Reiter
Ausgabe 539, Holm, Ute / Steen, Carola :  Westernreiten - Ranchpferde ausbilden und trainieren




Holm, Ute / Hummler-Schaufler, Birgit

Reiten wie ein COWBOY
Westerntraining für junge Reiter und Reitanfänger

gebunden, 176 Seiten, 1 s/w Bilder & 174 Farbbilder & 34 Zeichnungen, 17 x 24 cm
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Tip: Pferdekauf XXVI


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Heidi Keppel
 
 
Tipps zum Thema Pferdekauf
Teil 26
Von   Heidi Keppel


Um aus einem Pferd das Beste herauszuholen, bedarf es gewisser Eigenschaften des Reiters. Wer glaubt, es genüge, grundlegende praktische reiterliche Fähigkeiten und theoretisches Wissen über das Wesen Pferd zu besitzen, irrt gewaltig. Obwohl diese Kenntnisse − wie bereits beschrieben − durchaus erforderlich und von großem Nutzen sein können, bringen sie dem Reiter relativ wenig, wenn sie nicht mit anderen wichtigen Charaktereigenschaften gekoppelt sind.

So sind etwa während der Ausbildungszeit des Jungpferdes, aber auch bei allen späteren Lern- und Umstellungsphasen viel Geduld, Ausdauer, Verständnis, Einfühlungsvermögen und innere Ruhe nötig, um das Tier bei seinen Lernprozessen optimal zu unterstützen, ohne es zu überfordern oder aus dem seelischen Gleichgewicht zu bringen. Obwohl dies vielleicht für viele angehende Pferdebesitzer simpel klingen mag und für die ruhigeren Naturelle unter ihnen auch leicht zu bewerkstelligen sein scheint, sollte diese Anforderungen niemand unterschätzen.

In irgendeiner Weise stellt jedes Pferd für seinen Reiter früher oder später eine Herausforderung dar, die seine Geduld und innere Ruhe auf eine mehr oder weniger harte Probe stellt. Dies kann gleich zu Beginn der Beziehung der Fall sein, wenn das Tier auf den neuen Besitzer aufgrund früherer schlechter Erlebnisse misstrauisch und ängstlich oder zeitweise auch aggressiv und widersetzlich reagiert, oder auch erst etwas später, wenn es nach anfänglich vornehmer Zurückhaltung seine Grenzen auszuloten versucht, indem es frech und zudringlich bzw. widerspenstig wird.

Auch hormonelle Imbalancen oder sonstige leichte Befindlichkeitsstörungen, die zwar die allgemeine Reittauglichkeit nicht nennenswert einschränken, aber die Leistungsbereitschaft des Pferdes doch deutlich verringern bzw. auf seine geistig-seelische Verfassung einen negativen Einfluss ausüben, können Schwierigkeiten in der Mensch-Tier-Beziehung hervorrufen, die vom Reiter viel Verständnis und Einfühlungsvermögen erfordern, da sie sich andernfalls in einem ständigen Teufelskreis zu tief greifenden und nur schwer überwindbaren Verständigungsproblemen steigern können.

Im Alltagsleben eines Pferdebesitzers gibt es außerdem unzählige Situationen, in denen der Verlust seiner Geduld und inneren Ruhe verhängnisvolle Folgen haben kann, da vor allem ängstliche und nervöse Pferde die innere Stärke und Ausgeglichenheit ihres Reiters dringend als Stütze und ‘Wegweiser’ benötigen, um nicht vollends durchzudrehen, wie sie das unter einem ebenfalls angstvollen oder gar hysterisch reagierenden Reiter zweifelsohne tun würden, selbst wenn dieser sie mit hervorragendem reiterlichen Können daran zu hindern versucht.

Nervliche Belastbarkeit und all die anderen bis jetzt erwähnten Eigenschaften können allerdings nicht so einfach und auch nicht von jedem erworben werden, sondern sind vielmehr die Bestandteile individueller Charaktere, deren Entstehung sowohl erblich bedingt als auch das Ergebnis früherer Prägungen sind. Selbstverständlich können gewisse Schwächen durch ernsthaftes Bemühen ausgemerzt oder zumindest positiv verändert werden, aber eine grundlegende Charakteränderung ist sicherlich nur schwer zu erreichen, sodass ein ehemals überängstlicher, launenhafter oder generell leicht aufbrausender Typ nicht erwarten kann, in kürzester Zeit zu einem rundum gelassenen und durch nichts erschütterbaren Menschen zu mutieren.

Aus diesem Grund sollten sich solche Reiter einen Pferdekauf genauestens überlegen, denn es muss ihnen klar sein, dass sich ihre negativen Eigenschaften unweigerlich auch auf ihre vierbeinigen Reitpartner übertragen werden, wenn sie nicht hart an sich selbst arbeiten. Brave, nervenstarke Pferde können zwar umgekehrt auch einen sehr positiven Einfluss auf den Reiter haben, aber selbst sie leiden unter den negativen Schwingungen, die ein unausgeglichener Mensch verbreitet, sodass sie zumindest zwischendurch eine Person benötigen, die ihnen immer wieder die innere Ruhe zurückvermittelt, sobald diese verloren zu gehen scheint.

All jenen Pferdefreunden, die meinen, neben all den anderen bereits besprochenen Voraussetzungen auch genügend Geduld, Ausdauer, Verständnisbereitschaft und innere Ruhe zu besitzen, um mit einem eigenen Pferd glücklich werden zu können, sei gratuliert und für den zukünftigen Pferdekauf alles Gute gewünscht! Wer allerdings plant, sein Pferd in Eigenregie bei sich zu Hause zu halten, sollte sich zuvor noch meine nächsten Tipps zu Gemüte führen, die sich mit diesem Thema näher beschäftigen werden.





Siehe auch   Autoren-Messeseite


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Poster: Da kommen sie!


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Da kommen sie!
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Paarweise gestaffelt.


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Weiß, Rot, Gold, Schwarz
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Bunt, von weitem zu erkennen.


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Militärische Nostalgie
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In Reih und Glied auf Trab.


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Celler Hengstparade
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Der Stolz Hannovers.


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Weiß blitzt auf
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Anschließend reif für die Wäsche.


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Aufmarsch in der Mitte
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Uniformität wirkt.


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Unser schönes Haus im Grünen
Der festlich gedeckte Speisesaal · © 2010  
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Brave Pferde in allen Größen · © 2010  
Brave Pferde in allen Größen
Voltigieren in der lichten Halle · © 2010  
Voltigieren in der lichten Halle
Unser Motto: "Reiten bis zum Schlafen gehen"
Bei uns werden eure Träume wahr!
Stellt euch vor: 130 Pferde in allen Größen warten auf euch!

  • Shetlandponys
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  • Isländer
  • Norweger
  • Haflinger
  • Pintos
  • Appaloosa
  • Palaminos
  • Tinker
  • Knabstrupper
  • Warmblüter aller Rassen
  • Kaltblüter
  • und einige interessante Kreuzungen

Wir aber haben nicht nur Ponys und Pferde für Euch. Bei uns gibt es noch jede Menge Federvieh, viele süße Kätzchen und Hunde und dann sind da noch unsere Maultiere "Muletta" "Jule".


Nun zum Wichtigsten!

Nach Eurer Ankunft suchen wir gemeinsam mit Euch Euer Pflegepferd aus. Dieses Pflegepferd bleibt bis zu Eurer Abreise unter Eurer ganz persönlichen Obhut! Ihr dürft es putzen, satteln (natürlich ist immer jemand da, der Euch hilft und betreut), liebhaben und sooft auf ihm reiten, wie Ihr möchtet. Und dazu gibt es wirklich genügend Gelegenheit. Wir bieten Reitstunden in unseren tollen Reithallen oder auf dem Außenplatz. (selbstverständlich unter Anleitung) Und den ganzen Tag gibt es geführte Ausritte in unser traumhaftes Gelände. (Eure eigenen Ponys oder Pferde könnt Ihr natürlich auch mitbringen).

Kontakt
Familie Vox Reiterhotel Vox
Bockradener Schulstr. 2 49577 Eggermühlen
E-Mail   Familie Vox » www.reiterhotel-vox.de
Tel. 05435/443 Fax 05435/1381

 

 
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Messeseite: Pferdemarketing


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Gerd Hebrang
 
 
Marketing für Profis


Internetmarketing ist ein eigenes Fachgebiet. Natürlich geht es um das Thema, wie man bestimmte Sachverhalte, Dienstleistungen und Produkten demjenigen nahebringt, der davon profitieren kann. Und natürlich entwickeln sich die Dinge ständig, wie auch in allen anderen Bereichen des Marketing.

So etwas wie "Pferdemarketing" gibt es natürlich nicht, genauso wenig wie es "Automarketing" oder "Biermarketing" gibt. Es geht immer um dieselben Probleme, wobei die Zielgruppen und die Anliegen durchaus unterschiedlich sein können, genauso wie die Mittel des Marketing sehr unterschiedlich sind.

Eines aber ist klar: Alle Bereiche unterscheiden sich voneinander. Das hängt mit den Medien zusammen. Zeitschriften werden anders wahrgenommen und konsumiert als das Fernsehen, das Kino, Plakatwände oder eben das Internet. Letzten Endes muß man immer von ihnen ausgehen, an die man sich wendet. Was also bewegt die Menschen, sich im Internet umzuschauen, wie tun sie das, welche Interessen haben sie, wie kann man ihre Aufmerksamkeit erreichen?

Alle diese Fragen kann man systematisch untersuchen, wissenschaftlich, marktwirtschaftlich, länder- und produktbezogen. Und wie immer bei Marketing sind wir selbst Partei, denn wir sind genauso Verbraucher wie die, die wir erreichen wollen. Wir haben also unsere eigenen Vorlieben und Erfahrungen, wir können bei unseren Untersuchungen bei uns selbst anfangen.

Die Sache wird insofern schwierig, als es "den Benutzer" so nicht gibt. Es gibt "Anfänger" und "Fortgeschrittene", und zwar unabhängig vom Medium. Wer viel Fernsehen konsumiert, wird auf Fernsehwerbung völlig anders reagieren als jemand, der das nur selten tut. Da aber jemand, der in einem Medium einsteigt, naturgemäß zunächst wenig Erfahrung hat, dieses jungfräuliche Stadium aber schnell hinter sich läßt und bald ein erfahrener Benutzer sein wird, tut man besser daran, sich an diejenigen zu halten, die mehr Erfahrungen haben, als an die, die im Grunde noch gar nicht mitreden können.

Meine ersten Erfahrungen im Internet gehen auf das Jahr 1997 zurück. Nach zwei Monaten im deutschen Internet war mir klar, daß hierzulande noch geuebt wurde. Ich wechselte also in das amerikanische Internet. Dort wurden zu dieser Zeit die wesentlichen Konzepte aus gekocht, die heute noch gültig und teilweise der uns immer noch nicht angekommen sind.

So haben zum Beispiel alle großen amerikanischen Internetseiten zu Beginn des Jahres 1998 auf grafische Menüs verzichtet, weil diese wesentliche Nachteile, aber kaum Vorteile haben. Genauso hart wurde um die Frage "Frames: ja oder nein?" gekämpft und eindeutig entschieden. Merkwürdigerweise haben die deutschen Designer sich genau andersherum orientiert. Im amerikanischen Internet findet man bei professionellen Seiten so gut wie nie Frames, bei deutschen fast immer - jedenfalls immer dann, wenn der Designer dem Kunden Vorschriften machen kann, weil dieser im Grunde ahnungslos ist.

Die "Angebote der Woche" nutze ich, um immer wieder Aspekte des Marketing im Internet zu diskutieren. Ich hoffe, daß es mir gelingt, die es in einer unterhaltsamen Weise zu tun, die zugleich lehrreich ist. Viel Vergnügen!



Kontakt
Gerd Hebrang ISIS GmbH & Pferdeverlag
Hauptstr. 13 32609 Hüllhorst
E-Mail   Werner Popken » Pferdezeitung.com
Tel. 05744-511 574 Mobil 0151-2327 3955

 

 
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Messeseite: Lobback


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Rudolf K. Lobback
ist Peitschenmacher von Beruf.

Noch Anfang der fünfziger Jahre gab es Hunderte von Peitschenfabriken, heute wird meistens Fabrikware geliefert. Nicht so bei Lobback.

Links ein Eindruck von der Peitschenpräsentation auf der Equitana ' 99. Lobback stellt auf großen Messen und Turnieren aus und kommt dort in Kontakt mit Reitern und Fahrern aus aller Herren Länder, vom Amateur bis zum Spitzensportler.

Bei Lobback findet auch der anspruchsvolle Kunde sein Produkt. Rudolf Lobback nimmt sich Zeit für eine ausführliche Beratung. Er kennt sich in den unterschiedlichsten Einsatzbereichen aus und kann die erforderlichen Produkte anbieten.

Aber auch Qualitäten für den täglichen Einsatz in solider Verarbeitung werden im Sortiment nicht vernachlässigt. Bei aller Sorgfalt und Qualitätspflege ist es für Lobback wichtig, ein faires Preis-/Leistungsverhältnis anzubieten.

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OT Prisser, Schmarsauer Str. 45 29451 Dannenberg (Elbe)
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Tel. 0 5861/2564 Fax 0 5861/6827

 

 
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Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
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  Aus Ausgabe 564 unseres Wochenmagazins: Angebot der Woche 10-03
z.B.   Mähler/10-03: Studienblatt Pferdeportraits nach Ihrer Fotovorlage Wenn Sie Ihr Pferd von mir portraitieren lassen, ...