| | Spengemann mit Heiligenschein, Rennbahn Köln |  |  |  |
| | | | Spengemann mit Frank Ostholt auf der Equitana 2007, Reiter-Revue-Thementalk |  |  |  |
| Dieses Ziel ist hochgestochen und relativ abstrakt. Wie kann ein einzelner Mann eine zwar hochangesehene, jedoch verrufene Rasse in allen Sparten des Pferdesportes und der Zucht rehabilitieren? So kann man natürlich nicht anfangen. Aber wer zu Anfang nicht das Ende ins Visier nimmt, greift womöglich viel zu kurz. Die spezielle Mischung aus Rennbahn und Dressursport eröffnet Möglichkeiten - was kann dabei letzten Endes erreicht werden? Was ist das Ziel am Ende eines möglicherweise langen Weges?
Kai Jasper Spengemann sieht sich in seiner Rolle als Mittler zwischen verschiedenen Welten als ultimatives Kompetenzzentrum, als "Vollblut-Papst". Da will er hin. Die Einladung der » Reiter-Revue zum Thementalk "Wieviel Blut tut gut?" ist bereits ein wichtiger Schritt auf diesem Weg. Die Ausbildung und Körung dreier Vollbluthengste für die Warmblutzucht im letzten Jahr ebenfalls (Oldenburg: » Desirao xx, » Ruffian Reef xx, Holstein: » My Happy Guest xx). Und die Umschulung von zahlreichen Exgaloppern zu verläßlichen Freizeit- und Sportpferden ebenfalls. Er hat also schon einen Teil der Wegesstrecke zielstrebig hinter sich gebracht.
Wie kann aus einer Vision ein Unternehmenskonzept werden? Als erstes braucht man einen Firmennamen, der alle Möglichkeiten offenläßt. Zugleich sollte dieser jedoch auch eine Richtung weisen. Beispielsweise hätte "Spengemann-Pferdeausbildung" eine Festlegung bedeutet und wäre somit eine Einengung gewesen, die ein falsches Signal gesetzt hätte.
"Partner Vollblut" hingegen ist Titel und Aushängeschild und weist eine Richtung, stellt eine (Wort-)Marke dar, weckt die richtigen Assoziationen. Der Name Spengemann fehlt. Das mag zunächst verwundern bei jemandem, der sich als Experte profilieren möchte, ist aber ein kluger Schachzug, denn der Name Spengemann würden ja zunächst keinerlei Zugkraft haben und müßte selber erst als Marke etabliert werden. Die Kombination der Worte "Partner" und "Vollblut" ist hingegen einprägsam und aussagekräftig. "Partner" klingt vertrauenerweckend, stellt die Vermittlerfunktion heraus, "Vollblut" spezifiziert und prägt die Richtung.
Mit "Partner Vollblut" kann man lange leben und viel bewirken. Hinter diesem Begriff könnte sich eines Tages ein ganzes Team verbergen, dessen Kopf der Gründer ist. Mehrere Geschäftsfelder könnten sich unabhängig voneinander entwickeln und von unterschiedlichen Experten betreut werden, die Spengemanns Vision im Tagesgeschäft umsetzen. Der Begriff "Partner Vollblut" deckt möglicherweise noch mehr Dienstleistungen ab, als heute angeboten werden, ist also offen für alles mögliche, das sich vielleicht erst noch entwickeln wird. Eine glückliche Wahl.
Das aktuelle Leistungsangebot umfaßt laut Flyer Partner-Vollblut
- Ausbildung von Vollblütern
- Professionelle Umschulung und Beritt
- Korrekturarbeit von Vollblütern
- Vorbereitung von Hengsten für die Körung
- Vorstellung von Hengsten bei Körungen
- Unterstützung beim Kauf bzw. Verkauf von Vollblütern
- Beantwortung von Fragen zum Kauf von Vollblütern
- Durchführung von Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitslehrgängen speziell für Vollblüter
- Öffentlichkeitsarbeit für das Projekt Partner-Vollblut (Veranstaltungen, Presse, TV)
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