Druckversion     Drucken     Vollversion
   Magazin 
    › Pferdemarkt    › Anzeigenmarkt    › Messe

 Archiv

 Pferd verkaufen

 Anzeige aufgeben

 Mediadaten

  Hilfe-FAQ  

   


 
Galeriebeitrag Ausgabe 225.08 · Sintenis
 Menü Galerie
 Sintenis 
 Frauen in der Kunst  Süß und niedlich  Feminismus
 Weltberühmtheit  Vergoogelung  Quellen  Übersicht  Vorschau
 Editorial   Suche
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
  Gesamttext   Vollversion   Lesezeichen   Pferdefreund   Newsletter 

  voriger Galeriebeitrag   Übersicht Kunstgalerie   nächster Galeriebeitrag   Ausgabe 225

 
 




Copyright wie angegeben
Renée Sintenis, Deutschland

Ausschlagendes Fohlen

Bronzeguß, Höhe ca. 14 cm

Galerie Vömel, Stand auf der Kunstmesse Köln

Aufnahme vom 13. April 2003

Renée Sintenis - ich kann mich nicht erinnern, wann mir diese Bildhauerin das ersten Mal über den Weg lief; vermutlich bereits in der Schulzeit. Ich kannte sie als Produzentin allerliebster Tierkinderskulpturen und als Schöpferin des Berliner Bären; deshalb konnte ich nicht umhin, sie im Zusammenhang mit den Freiburger Fohlen (Holbein-Pferd) zu erwähnen ( Qualität,  Vergleich).

Seither hatte ich mir vorgenommen, einmal einen Beitrag über Renée Sintenis zu bringen. Nun ist es soweit. Wie erwartet, wurden eine Reihe ihrer Skulpturen auf der Kunstmesse in Köln angeboten. Leider habe ich nur in einem Fall das Kärtchen mit den Einzelheiten fotografiert, aber ich nehme an, daß doch die meisten anderen ebenfalls von der Galerie Vömel angeboten wurden (» Galerie-Vömel - Düsseldorf).

Eine kurze Recherche im Internet ergab, daß zumindest noch die Galerie Ludorff in Düsseldorf (» Sich leckendes Fohlen, » Junger Bär) und die Galerie Thomas in München Arbeiten von Renée Sintenis anbieten (» Renée Sintenis: Die Berliner Bildhauerin wurde durch ihre Tierskulpturen und Figurenstudien in Bewegungsabläufen bekannt. Durch die extreme Aufrauhung der Oberfläche und eine skizzenhafte "Unfertigkeit" assoziieren ihre Objekte eine natürliche Vitalität.).


Renée Sintenis, 1888 Glatz/Schlesien - 1965 Berlin

ist seit den zwanziger Jahren eine der bekanntesten und erfolgreichsten Berliner Bildhauerinnen. Sie absolvierte eine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Berlin. 1915 stellte sie zum ersten Mal in der Berliner Sezession aus. 1931 wurde sie an die Preußische Akademie der Künste berufen, in der damaligen Zeit waren Frauen noch eine Seltenheit in der Akademie. 1934 erfolgte der erzwungene Austritt durch die Nationalsozialisten.

Nach dem Krieg wurde sie 1947 als Professorin an die Hochschule der Künste berufen, 1955 wieder in die Akademie der Künste aufgenommen. Sintenis war als Tierbildhauerin bekannt, nach ihrem Entwurf entstand u.a. der Berlinale Bär. Aber auch Sportlerfiguren gehörten zu ihren bevorzugten Themen, wie z.B. der abgebildete bronzene "Läufer Nurmi" von 1926. Außerdem besitzt das Museum ein Selbstbildnis in Silber von 1923 sowie Wachsmodelle und Zeichnungen. (» Georg Kolbe Museum)



Kommentar · 20.07.2003

Von  Werner Stürenburg

Copyright wie angegeben
Rückansicht
Frauen in der Kunst - das ist immer noch ein Thema. Seit den sechziger und siebziger Jahren, als der Feminismus wieder in eine neue Blütezeit eintrat, wurde diese Frage sehr hochgespielt. Man stellte fest, daß nach wie vor die Mehrzahl aller erfolgreichen Künstler Männer sind. Ich weiß nicht, ob auch Statistiken über die Gesamtzahl aller künstlerisch tätigen Menschen existieren und wie dort die Verteilung aussieht; möglicherweise gibt es gleich viele männliche und weibliche Künstler.

Im Zuge der gesellschaftlichen Etablierung und Unterstützung feministischer Anstrengungen wurde die Vergangenheit aufgearbeitet und die Geschichte weiblicher Künstler rekonstruiert. Es hatte zu allen Zeiten vereinzelt berühmte Künstlerinnen gegeben; in bestimmten Sparten möglicherweise sogar gleichberechtigt, etwa unter den Schauspielern oder Tänzern (aus naheliegenden Gründen, wenn Frauen überhaupt auftreten durften).

Von weiblichen Bildhauern aus der Antike wüßte ich nicht zu berichten. Nun war die eigentliche Bildhauerei ein körperlich anstrengendes und schmutziges Geschäft: Entweder mußten Steine behauen oder Bronze gegossen werden. Aus der Urzeit sind viele Kleinplastiken erhalten, sehr häufig aus Terrakotta, also gebranntem Ton.

Das Modellieren in Ton ist einfach. Die Töpferei soll von den Frauen erfunden und als weibliches Geschäft über Jahrtausende ausgeübt worden sein. Man darf also annehmen, daß nicht nur die Vasen (siehe Galeriebeitrag  Vase), sondern auch die eigentlichen Tonskulpturen ( Kriegerfigur,  Pferdekopf) von Frauen hergestellt worden sind. Da diese Arbeiten meistens nicht signiert worden sind, ist der Urheber unbekannt.





nächster Abschnitt:   Frauen in der Kunst     Gesamttext     Vollversion





AddThis Social Bookmark Button
Galeriebeitrag Ausgabe 225.08 · Sintenis
 Menü Galerie
 Sintenis 
 Frauen in der Kunst  Süß und niedlich  Feminismus
 Weltberühmtheit  Vergoogelung  Quellen  Übersicht  Vorschau
 Editorial   Suche
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
Inhaltsmenü
  Gesamttext   Vollversion   Lesezeichen   Pferdefreund   Newsletter 


  Home     Anfang     Menü     Drucken     Empfehlen     als Startseite

   Magazin 
    › Pferdemarkt    › Anzeigenmarkt    › Messe

 Archiv

 Pferd verkaufen

 Anzeige aufgeben

 Mediadaten


 Anfang  Autorenhinweise  Mediadaten  Kontakt   ›Impressum  Konditionen     Leserbrief
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails zu veröffentlichen. (Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden sind)

http://xmesse.de

 
» » Workshop OOP
 
 
 

http://www.maxthon.com

 
» » Maxthon
 
Die Adresse dieser Seite: pferdezeitung.com/Galerie/225
Es ist jetzt der 05.09.2008, 13:28, GMT +01:00
Konsequent in alter Rechtschreibung - ausgenommen Fremdautoren.
Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
Tip: Deutsch/Englisch-Übersetzung: » dict.cc


Ansorena

 

  Pferdefotograf aus Leidenschaft

 
 
 

Olewo

 

  Medizinisch wirksam, praktisch, gut

 
Zum  Pferd:  Pferde-Messe ·  Pferdemarkt ·  Pferdekauf ·  Pferdeverkauf
Verantw. im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Gerd Hebrang
©1999-2008 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
0049(0)5744-5115-74   0049(0)5744-5115-75   0049(0)160-795-7163
ISIS GmbH & Pferdeverlag · Hauptstr. 13 · 32609 Hüllhorst
Germany · HRB 2627 AG Bad Oeynhausen · USt-Id DE811992532


  Aus Ausgabe 492 unseres Wochenmagazins: Angebot der Woche 08-36
z.B.   Reiterhotel/08-36: Pflege Pferd Liebe große und kleine Leser, manchmal glauben uns die Gäste nicht, ...

  FYLGJA · Mädchenarbeit
 Feministische Mädchenarbeit mit Pferden Ziele und Inhalte unserer Mädchenarbeit mit Pferden Unserer Meinung nach bietet uns [...]