Zum Inhalt springen
Pferdezeitung

Magazin-Archiv

Mitteilung — Ausgabe 7931

Archivdokument. Dieser Beitrag stammt aus dem Magazin-Archiv und gibt den Stand seines Erscheinungsdatums wieder. Er wird nicht rückwirkend aktualisiert. Aktuelle Darstellungen finden sich in den jeweiligen Fachbereichen.

Das Weltsportschiedsgericht (Court of Arbitration for Sport, CAS) in Lausanne/SUI hat bekannt gegeben, dass es die Berufung gegen die Entscheidung der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) im Fall der positiven Medikationskontrolle des Pferdes Goldfever von Ludger (Riesenbeck) bei den Olympischen Spielen in Athen abgewiesen hat. Damit wird die Entscheidung der FEI rechtskräftig. Das Judicial Committee der FEI hatte Anfang Dezember 2004 entschieden, das Paar von den Ergebnissen bei den Olympischen Spielen in Athen zu disqualifizieren.

Das Judicial Committee hatte seinerzeit die Aussage des Reiters akzeptiert, dass es nicht in seiner Absicht gelegen habe, das Regelwerk zu verletzen. Auch stellte das Judicial Committee in seiner Begründung fest, dass der Reiter mit der Medikation weder die Gesundheit seines Pferdes gefährdet hat, noch versucht hat, sich einen Vorteil bei den Olympischen Spielen zu verschaffen. Dennoch sprach sich das Judicial Committee für die Disqualifikation aus, da der Reiter seine Pflicht zur Anzeige der Behandlung verletzt habe.

Gegen die Entscheidung der FEI hatte Ludger Beerbaum mit Rücksicht auf seine Mannschaftskameraden Berufung beim CAS eingelegt. Denn mit der Disquali-fikation von Goldfever und Ludger Beerbaum in der Mannschaftswertung Springen der Olympischen Spiele verliert die deutsche Springreitermannschaft voraussichtlich ihre in Athen gewonnene Mannschafts-Goldmedaille und erhält statt dessen die Bronzemedaille.

(Zürich/SUI), der Ludger Beerbaum im CAS-Verfahren juristisch vertreten hat, gab unmittelbar nach Bekanntgabe der Entscheidung im Namen von Ludger Beerbaum zur CAS-Entscheidung folgende Stellungnahme ab:

„Das Internationale Sportschiedsgericht in Lausanne (CAS) hat heute die Berufung von Ludger Beerbaum gegen seine Disqualifikation vom Mannschaftsspringen an den Olympischen Spielen 2004 von Athen abgewiesen.

Ludger Beerbaums Pferd ‚Goldfever 3’ war vor dem Mannschaftsspringen wegen eines Ekzems mit einer Hautsalbe behandelt worden, welche Bethametason enthielt. Bethametasonhaltige Präparate dürfen bei Pferden an Wettkämpfen nur mit Bewilligung des Internationalen Pferdesportverbandes (FEI) verwendet werden. Im Fall von ‚Goldfever 3’ war eine solche Bewilligung nicht eingeholt worden.

Ludger Beerbaum hat stets seine Verantwortung für die Behandlung und das Unterlassen der Anzeige anerkannt. Mit seiner Berufung an den CAS wehrte sich Ludger Beerbaum gegen die unangemessen harte Strafe der Disqualifikation mit der zusätzlichen Folge des Verlustes der Goldmedaille für die gesamte Mannschaft.

Das Schiedsgericht stellte fest, dass die anwendbaren Regeln des Internationalen Pferdesportverbandes (FEI) tatsächlich nicht klar festlegten, ob in solchen Fällen eine Disqualifikation zwingend ausgesprochen werden müsste. Die automatische Disqualifikation sei jedoch mittlerweile die im gesamten Sport übliche Konsequenz des Nachweises einer unbewilligten Substanz. Die unklare Regel der FEI müsse deshalb eng und damit zu Ungunsten von Ludger Beerbaum ausgelegt werden. Es sei deshalb gezwungen, die Disqualifikation von Ludger Beerbaum wegen der Behandlung von "Goldfever 3" mit einem nicht genehmigten Medikament aufrecht zu erhalten.

Wie zuvor schon die Rechtskommission der FEI unterstrich das Schiedsgericht ausdrücklich, (a) dass ‚Goldfever 3’ durch die Behandlung mit der Hautsalbe keinen Wettbewerbsvorteil erlangt hatte; (b) dass die Behandlung veterinärmedizinisch gerechtfertigt war; (c) dass Ludger Beerbaum keine Leistungsbeeinflussung beabsichtigt hatte und sich keinen unfairen Vorteil verschaffen wollte, und d) dass die Behandlung die Gesundheit des Pferdes nicht beeinträchtigte sondern dem Wohl und der Gesundheit des Pferdes dienen sollte.

Das Schiedsgericht folgte der Beurteilung der Rechtskommission der FEI, wonach dieser Fall die Notwendigkeit einer grundlegenden Überarbeitung der Regeln der FEI für die medizinische Behandlung der Pferde unterstreiche.

Was sind die Folgen der Disqualifikation für die übrige Mannschaft? Das Schiedsgericht traf dazu keinen Entscheid. Dies ist nun Sache der FEI. Das Schiedsgericht ließ jedoch keinen Zweifel daran, was es selber als faire und richtige Lösung betrachten würde: ‚Wenn wir gefragt würden, wer angesichts der vorliegenden Fakten aus der Sicht der anderen Teilnehmer, der Zuschauer und der interessierten Öffentlichkeit den Wettbewerb tatsächlich ‚gewonnen’ hat, würde die Antwort mit Sicherheit lauten ,der Kläger und die deutsche Mannschaft.’ Wir wären jedenfalls nicht bereit (ausser man würde uns dazu zwingen), eine Entscheidung zu treffen, welche von der gerechtfertigten Sichtweise der Sportwelt abweichen würde.` Ludger Beerbaum ist vom Entscheid enttäuscht und teilt die Enttäuschung seiner Mannschaftskollegen, falls es zum Entzug der Goldmedaille der übrigen Mannschaftsmitglieder kommen sollte. Nach Abschluss der juristischen Verfahren wird sich Ludger Beerbaum nun wieder voll auf den Reitsport konzentrieren und eine erfolgreiche Teilnahme an den Reiterspielen 2006 in Aachen anstreben.“ Die vollständige Urteilsbegründung des CAS kann auch im Internet eingesehen werden:

Rendsburg (fn-press). Die Reiterjugend in Schleswig-Holstein hat ihren langjährigen Jugendwart Wolfgang

(Rendsburg) verloren. Im Alter von 56 Jahren erlag der Rendsburger seiner schweren Erkrankung. Wolfgang Schulz lag neben der eigenen Reiterei immer auch das Wohl des Vereins und die Förderung der Jugend am Herzen. So wurde er - noch zu Zeiten des Reiterbundes Mittelholsteins – Jugendwart in seinem Verein und nach der Verwaltungsreform 1970 auch im neu gegründeten Reiterbund Rendsburg-Eckernförde. 1990 übernahm Wolfgang Schulz das Amt des Landesjugendwarts. Wolfgang Schulz galt als Impulsgeber für die Jugendarbeit im Land. Besonders wichtig war ihm in dieser Funktion stets die Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und der Sportjugend Schleswig-Holstein. Am Herzen lagen ihm aber auch die Veranstaltungen auf Bundesebene wie Preis der Besten, Deutsche Meisterschaften oder Vierkampf. Und auch wenn ihm der Springsport der Liebste war, engagierte er sich im gleichem Umfang für die Dressur, die Vielseitigkeit und das Voltigieren.

Beste Ställe kommen aus NRW und Schleswig-Holstein

Warendorf (fn-press). „Der Wettbewerb “das Stall soll besser werden“ verbessert die Haltungsbedingungen für Pferde. Diese Aktion reizt an und vermittelt gute Haltungsideen zum Nachahmen. Ein Weg jenseits von Verordnungen und Gesetzen, den wir gerne unterstützen,“ sagte Dr. Bernhard (Bonn), Leiter des Referates Tierschutz des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL), bei der Auszeichnung der besten Teilnehmer „das Stall soll besser werden 2005“. Zum zwölften Mal wurden die besten Ställe, mit denen sich Stallbesitzer bei dem Wettbewerb beworben haben, im Rahmen der Bundeschampionate in Warendorf prämiert. Der Wettbewerb wurde 1994 von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und der Zeitschrift Reiter Revue international ins Leben gerufen, um die Pferdehaltung im Sinne der Bedürfnisse des Pferdes zu verbessern.

Sieger „das Stall soll besser werden 2005“ ist der Meiswinkler Hof der Familie

in Solingen/Rheinland. Einfach, praktisch und günstig ist die Baulösung für das neue doppelreihige Stallgebäude mit Paddockboxen. Parallel zur Reithalle errichtet ist die witterungsgeschützte Stallseite komplett offen. Es fehlt die Außenwand, so dass die Pferde rund um die Uhr auf den Paddock können. Vor allem aber sorgt die offene Bauweise für gute Luft und viel Licht im Stall. Belohnt wird der Meiswinkler Hof mit einer Pferdebesonnungsanlage der Firma Weinsberger, Modell Turnier 1, im Wert von 4.100 Euro.

Auf Platz zwei setzte die Jury den Pferdehof Behnk von Gerd-Wilhelm

in Groß Rönnau/Schleswig-Holstein. Sein Hof wurde aus dem Dorf ausgesiedelt. Auf der neuen Hofanlage errichtete er ein doppelreihiges Paddockstallgebäude, dessen Bauweise eine flexible Nutzung von der Boxen- bis zur Gruppenhaltung ermöglicht. Lohn für Ideen und Umsetzung: eine Reitbahnschleppe gestiftet von der Firma Röwer&Rüb im Wert von 1.798 Euro.

Dritter wurde der Stall Hofgut Sachtenhorst in Mühlheim a. d. Ruhr/Rheinland. Auf der Reitanlage wird den Pferden alles geboten: Paddockboxen und großzügige Weiden. Diverse Trainingsmöglichkeiten runden das Bewegungsangebot ab; interessantes arbeitswirtschaftliches Detail: die Entmistungsanlage. Das Hofgut Sachtenhorst erhält als dritten Preis ein Weidezaungerät Patura P4000 mit Zubehör von der Firma Patura Allie Agrartechnik im Wert von 500 Euro. Für alle Finalisten gab es Pflegesets der Firma Leovet. Alle nicht prämierten Teilnehmer erhielten als Dankeschön fürs Mitmachen ein Buch des FN Insgesamt bewarben sich 40 Ställe, von denen zehn in die Finalrunde kamen. Unter ihnen hatte die Qual der Wahl eine Jury bestehend aus Ruth (Münster), Vizepräsidentin der FN, Dr. Hinrich (Bonn) vom Tierschutzreferat des BMVEL, Dr. Hanno (Bonn), Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Rheinland, Ahmed (Rotenburg), Architekt und Vorsitzender des Zuchtverbandes für Shagya-Araber, Anglo Araber und Araber (ZSAA), Dr. Christiane (Trenthorst), Sachverständige für Pferdehaltung, -zucht und -sport, Dr. Michael (Warendorf), Leiter der FN-Abteilung Veterinärmedizin und Tierschutz, und Irina (Düsseldorf), langjährige Chefredakteurin der Reiter Revue international.

Die prämierten Ställe werden in den nächsten Ausgaben der Reiter Revue international vorgestellt. Außerdem kann man sich die Ställe im Internet unter www.fn-dokr.de/isy.net/servlet/broadcast/wettbewerb_stall.html Ehrungen beim CHIO Aachen

Schulten-Baumer und Theodorescu neue Reitmeister

Aachen (fn-press). Die Einzigartigkeit des CHIO Aachen ist auch immer einer würdiger Rahmen für die Auszeichnung besonders verdienter Menschen im Pferdesport. In diesen Genuss kamen beim diesjährigen CHIO Dr. Uwe (Füchtorf). Von der Deutschen Reitelichen Vereinigung (FN) wurden sie für ihre Ausbildererfolge im Dressursport mit dem äußerst selten vergebenen Titel des Reitmeisters geehrt.

Der 1926 in Essen-Kettwig geborene Jurist Dr. Uwe Schulten-Baumer hat zahlreiche Pferde und Reiter bis in den Spitzensport gebracht. Zu seinen erfolgreichsten Schülern zu zählen sind sein Sohn Dr. Uwe (Rheinberg). Allein diese beiden Reiter können auf mehr als 30 Medaillen bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften blicken. Musterschülerin in jüngster Zeit ist Stieftochter Ellen (Rheinberg), die in Aachen eine erfolgreiche Premiere im deutschen Championatsteam feiern konnte. Die Zahl der von ihm in den Grand Prix-Sport gebrachten Pferde ist fast unübersehbar. Die bekanntesten sind Madras, Weingart, Slibowitz, Feudal, Fabienne, Gigolo, Anthony und Amaretto.

Der 1925 im rumänischen Bukarest geborene George Theodorescu war als Reiter wie Ausbilder hoch erfolgreich. 1956 startete er für Rumänien bei den Olympischen Spielen in Stockholm. Drei Jahre später, im Anschluss an das CHIO in Aachen, kehrte er nicht mehr nach Rumänien zurück und startete in Deutschland eine erfolgreiche Ausbilderkarriere, in deren Verlauf er zahlreiche Reiter und Pferde in den Grand Prix-Sport brachte. Seine Musterschülerin ist Tochter Monica (Füchtorf), die mit den Pferden Ganimedes und Grunox bei insgesamt drei Olympischen Spielen Gold mit der deutschen Dressurmannschaft gewann.

Verdienstplakette in Silber für Dorothee Wolf Leipzig (fn-press). Mit der Verdienstplakette der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Silber ist im Rahmen der Deutschen Voltigiermeistermeisterschaften in Leipzig Dorothee (Seeheim) ausgezeichnet worden. Seit 1969 betreut sie die hessischen Voltigiererinnen und Voltigierer. 1981 gründete sie den hessischen Fachbeirat Voltigieren, dem sie bis Anfang dieses Jahres angehörte. Fast 20 Jahre lang, von 1981 bis 2000, war sie Voltigierbeaufragte ihres Landesverbandes. Die 64-Jährige ist Inhaberin der Trainer B-Lizenz Voltigieren und internationale Voltigierrichterin und betreute mehrere internationale Fortbildungslehrgänge in Frankreich, Österreich und der Schweiz und Voltigiereraustausche mit den USA und Kanada. Dorothee Wolf zeichnete darüber hinaus für die Organisation der Voltigierbeauftragtentagung 1991, die Bundessichtung 2003 in Darmstadt sowie für eine Reihe von Bundesausbildertagungen verantwortlich. Für ihre Verdienste wurde sie unter anderem mit der Verdienstnadel des Landsportbundes, der Sportehrenplakette der Stadt Darmstadt sowie der Verbandsehrennadel in Gold des hessischen Reit- und Fahrerverbandes ausgezeichnet. Die FN-Verdienstplakette wurde ihr in Leipzig von Dr. Joachim (Dresden), Mitglied im Präsidium der FN, überrreicht.

Gebisse und Zäumungen neu zugelassen

Warendorf (fn-press). Wie der Bereich Sport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) jetzt bekannt gegeben hat, sind ab sofort folgende Gebisse und Zäumungen laut Leistungs-Prüfungs-Ordnung (LPO) erlaubt: In nationalen Prüfungen, die gemäß § 70 LPO (Zäumung auf Trense) ausgeschrieben sind, sind die Gebisse „WH-Ultra Soft Trense“ sowie „WH-Ultra Trense“ zugelassen. Ferner ist der „ST-Zaum“ (Kehlriemen und Reithalfter miteinander verbunden) im Sinne des § 70 LPO als Reithalfter erlaubt.

Dressurmäßige Ausbildung mit Martin Schaudt in Albstadt Albstadt (fn-press). Martin , Olympia-Sieger von 1996 und 2004, lädt den Bereich Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) am auf seine Reitanlage in Albstadt ein, um mit unterschiedlichen Pferden und Reitern die dressurmäßige Basisarbeit junger Pferde sowie die weiterführende Ausbildung zu zeigen. Probleme, die bei der Ausbildung junger Pferde auftreten können, werden genauso angesprochen wie die Berücksichtigung des Interieurs und Exterieurs eines Pferdes für die Eignung als Dressurpferd. Wie wichtig eine fundierte Basisarbeit auch für den gehobenen Leistungssport ist, wird am eigenen Beispiel erklärt: Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro pro Person inklusive Kaffee und Kuchen.

Information und (schriftliche) Anmeldung: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf,, E-Mail

PM-Fachtung „Schleppjagd“ in

Das prächtige Residenzschloss Bad Arolsen und die reizvolle Waldecker Landschaft bieten den Rahmen einer regionalen Fachtagung des Bereichs Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zum Thema Schleppjagdreiten. Am , Erster Vorsitzender der Deutschen Schleppjagdvereinigung (Fachgruppe Jagdreiten im Deutschen Reiter- und Fahrer-Verband) ab 10.30 Uhr im „Steinernen Saal“ des Barockschlosses einen Einblick in Traditionen, Bräuche und Regeln der Schleppjagd in Deutschland. Anschließend können die Teilnehmer die Schleppjagd hinter der Hessen-Meute verfolgen. In Bussen werden die interessantesten Plätze der Jagdstrecke angefahren, um dort unter der fachkundigen Anleitung des Referenten die Arbeit der englischen Foxhounds auf der künstlichen Fährte mit ihrer Equipage zu beobachten. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro pro Person inklusive Imbiss. Die Veranstaltung kann Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit drei Unterrichtseinheiten anerkannt werden.

Schneverdingen (fn-press). Eckardt (Hermannsburg), Bundestrainer Ein- und Zweispänner, geht bei einer regionalen Fachtagung des Bereichs Persönliche Mitglieder der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) am im Stall Teichhof in Schneverdingen der Frage nach, ob jedes Reitpferd zum Fahren geeignet ist und wie dieses an seine zukünftige Aufgabe als Fahrpferd herangeführt werden sollte. Die Lernabschnitte des zukünftigen Fahrpferdes von der Ausbildung an der Doppellonge über einspänniges und dann zweispänniges Fahren werden in Theorie und Praxis mit viel Detail- und Fachwissen erläutert und auch dem Fahr-Laien verständlich gemacht. Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr und kann Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit drei Unterrichtseinheiten anerkannt werden. Die Teilnehmergebühr beträgt 19 Euro pro Person und beinhaltet auch einen Mittagsimbiss mit Getränk.

Information und (schriftliche) Anmeldungen: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf,, E-Mail PM-Fachtagung: Cavaletti-Training mit Ingrid Klimke Berlin (fn-press). Zu einer regionalen Fachtagung zum Thema Cavaletti-Arbeit lädt der Bereich Persönliche Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) am in die Reitanlage Berlin-Pichelsberg ein. Die dreifache Deutsche Vielseitigkeitsmeisterin, erfolgreiche Dressurreitern Sachbuchautorin Ingrid (Münster) zeigt, wie Cavaletti-Arbeit die Pferde in ihren natürlichen Bewegungen fördert. Es kräftigt die Pferde, fördert ihre Gesundheit und verbessert die Grundgangarten. Takt, Schwung, Ausdruck und Kadenz werden schon durch das höhere energische Abfußen über den Bodenricks verbessert. Aber auch beim Reiten über Hindernisse schult Cavaletti-Arbeit das Taxiervermögen, die Koordination und die Balance. Bei systematischer Steigerung des Trainings erhöhen sich Fitness, Ausdauer, Reaktionsvermögen und die Geschicklichkeit des Pferdes. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr und kann den Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit drei Unterrichtseinheiten anerkannt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 18 Euro pro Person, darin ist ein kleiner Imbiss enthalten.

Zur Übersicht des Magazin-Archivs