Magazin-Archiv
Gesamttext — Ausgabe 131
Von den Trabern begeistert - so kann man es wohl nennen, wenn ich heute am Donnerstag pünktlich um 16 h nachmittags schon wieder auf dem Hof der Familie Klein in Versmold stehe. Dieses Mal möchte ich Franz Klein und seine Tochter Rabea auf die Rennbahn nach Gelsenkirchen begleiten. Der gelbe LKW steht bereits auf dem Hof. Der fahrbare Sattelcaddy ist mit Geschirren, Decken und Putzzeug bepackt. Nun fehlen nur noch die Pferde. Zuerst wird der Rapphengst Pia's Cheetah die Rampe heraufgeführt. Er ist sechsjährig und ein "
". Damit es auf der Fahrt zu keinerlei Komplikationen kommt, wird er im hinteren Querabteil untergebracht. "
Da sieht er nicht ganz so viel von der Stute, " erklärt mir Franz Klein. Na ja, so ein bißchen bekommt er aber doch mit, denn als die vierjährige braune Stute Lois die Rampe hochgeführt wird, ertönt sein Hengstwiehern unüberhörbar. Nachdem nun auch noch Sattelcaddy und Strohbunde verpackt sind, kann die Seitenklappe des LKW geschlossen werden. Der leichte Rennsulky wird hinten an den LKW gehängt und die Fahrt kann losgehen. Wir fahren zunächst über Landstraßen und dann über die Autobahn in Richtung Gelsenkirchen. "
So 1,5 Stunden wird die Fahrt dauern, " erklärt mir Franz Klein - eine Zeit, in der ich ihn noch einmal so richtig über Rennpferde und Pferderennen "
Mein Gott, Sie haben doch schon 11 Seiten geschrieben, " lacht er und blickt immer noch leicht argwöhnisch auf meine Notizen.