Magazin-Archiv // Ausgabe 546 · 2009
Hauptartikel – Beitrag 546
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Dieselben Daten, neues Design: einfacher, komfortabler, schöner CENTAURON - Brückenkonstruktion Verantwortlich reiten: Biegung, Stützbein - Schwungbein, Hebeltechnik Inhaltsverzeichnis Ausgabe der Pferdezeitung vom 13.09.09 Rückwärtsrichten und übereiltes ...
Pferd zu tief, Reiterin zu sehr auf den Oberschenkeln Rückwärtstreten deutlich über dem Boden; Pferd kommt vorne etwas tief, korrekter Sitz der Reiterin Rückwärtsrichten und übereiltes Traben Immer wieder neu mit den untersten Stufen der Ausbildungsskala anfangen Junger Reiter - junges Pferd Panikattacke - Schiefe - Übertreten Auf- und Absitzen - Leckerle Galopp an der Longe - Rückwärtstreten Die gute Hand und Schenkellage Anlehnung und ruhige Hand Motor spritzig zünden, nicht leiernd Ausweichen auf dem Zirkel Leichttraben und Aussitzen Reiten in der Halle, Balance Galopp: Dickmachen und Hochschlagen Galoppiert wie ein Schaukelpferd Springen über Hindernisse Richtlinien für Reiten und Fahren Natürliche (klassische) Ausbildung Durchs Genick treten, stellen, schieben Wert der Hufschlagfiguren Lockerheit nicht verlieren Reiten auf blankem Pferderücken Voreilige Versuche im Außengalopp Halbe Paraden und Versammlung Hängender Kopf und Haltung Korrekter und ausdrucksvoller Mitteltrab Losgelassenheit und Durchlässigkeit
Stellen und Biegen beim Durchreiten der Ecken
Liebe Nora, ich wollte Dir noch etwas schreiben zum Rückwärtsrichten und auch zu dem häufig übereilten Traben - vor allem beim Leichttraben - weil mir auf dem letzten Video einiges dazu auffiel: EILEN 'Reite Dein Pferd vorwärts und richte es gerade' welcher nach klassischen Grundsätzen ausgebildete Reiter hat diese Aufforderung nicht gehört oder gelesen und in sein Bewusstsein aufgenommen! Aber oft scheint es doch so, als ob die Aufforderung zum schwingenden Vorwärts gründlich missverstanden wird als Aufforderung, schnell, eilig zu traben, dem Pferd 'Beine zu machen'. Was beim Leichttraben während der Lösungsphase von KORALLE und Dir auf dem Video zu sehen ist, vermittelt mir ganz stark den Eindruck eines übereilten Tempos, denn eine Kadenz, ein ausdrucksvolles Treten ist dabei kaum zu sehen, sondern der Trab wirkt flach und so, als wolltet ihr die langweilige Lösungsphase möglichst schnell und eilig hinter euch bringen. Oder könnte es auch die irrige Annahme sein, Du könntest durch ein forciertes Vorwärts dabei aus Deiner KORALLE 'mehr Gang' fördern? Lass Dir dann sagen: gerade durch übereiltes Tempo kannst Du ihren Gang im Trab nicht fördern, im Gegenteil, denn Du lässt ihr ja keine Zeit, ihre Beine, ihren Körper ausdrucksvoll zu bewegen. Wenn Du auf diese Art Dein Pferd lösen willst, dann verschenkst Du allerdings unnütz Zeit, denn dabei wirst Du es eher in eine Verspannung hineintreiben. Gerade am Anfang der Ausbildungsstunde - wenn zuvor vielleicht kein Ablongieren möglich war, durch das Dein Pferd ungestört vom Reitergewicht ein gleichmäßig pendelndes Vorwärts erreichen und seine steifen Muskeln und Glieder lockeren konnte - soll man durch übereiltes Traben vom Pferd keinen Energieaufwand verlangen, um ein vom Reiter vorgeschriebenes Tempo abzustrampeln, sondern man soll dem Pferd die Chance lassen, sich zunächst in einem selbst gewählten Tempo einzupendeln.