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Der Hof von Hessen-Kassel tauschte Pferde - und Menschen. "Ab nach Kassel" - kennen Sie diese Redewendung? Sie entstand, wenn ich mich recht erinnere, als die Landesherren ihre Landeskinder als Soldaten an die neugebackenen Vereinigten Staaten nach Amerika verkauften: Kassel war die Zwischenstation, und die Werber sollen eine erfolgreiche Musterung mit diesen drei Worten quittiert haben.

Ich will den Hessen natürlich nichts Böses und schon gar nicht Unrecht tun, aber Hessen hat für mich eine ganz bestimmte Anmutung. Hessische Städte und Dörfer sind gekennzeichnet durch kleine Häuser, enge Gassen, augenscheinliche Armut. Frankfurt glitzert heute von protzigen Hochhäusern mächtiger Banken, aber schon die nächste Kleinstadt ist wieder ganz typisch hessisch. Wie kommt das?

Hessen war ein armes Land, das aufgrund des Vererbungsrechts immer mehr verarmte. In Westfalen z.B. wurde der Besitz immer im Ganzen an den Erstgeborenen vererbt. Der zweite Sohn mußte ins Kloster, um für das Seelenheil der Familie zu sorgen, die anderen Söhne mußten sehen, wo sie blieben, und widmeten sich vielleicht einem Handwerk. Die älteste Tochter sollte natürlich einen Hoferben heiraten, die zweite ins Kloster gehen, und die anderen mußten halt sehen, wo sie blieben.

Das war in Hessen anders. Dort wurde der Besitz immer geteilt, mit der Folge, daß dieser immer kleiner wurde und immer weniger die Familien ernähren konnte. Das westfälische System ist offensichtlich ungerecht, gut für den Erben, schlecht für die Nachgeborenen. Das hessische System ist gerecht mit verheerenden wirtschaftlichen Folgen.

Dazu kam, daß die Hessen landschaftlich eher schlechte Karten gezogen hatten. Die besonders schwierigen Bedingungen in Hessen schildert der Prospekt in blumigem Werbedeutsch wie folgt:

Neben dem industriellen Ballungsraum zwischen Rhein und Main gibt es weite, landschaftlich geprägte Bezirke. Für diese sind, wie in manchen landschaftlich reizvollen Gegenden, die Erzeugungsbedingungen vielfach schwierig. Typisch sind hier hängige, flachgründige Bundsandstein- und Muschelkalkböden. Sie bieten die Grundlage für eine vielfältige Pflanzengesellschaft, für einen mineral- und nährstoffreichen Futteraufwuchs. Gerade der wachsende Organismus mit seinem speziellen Bedarf an verdaulichem Rohprotein und an Mineral- und Wirkstoffen findet hier ideale Voraussetzungen für die Entwicklung des Skeletts und Bewegungsapparates.

Die kleine flächige Betriebsstruktur ist nur von besonders tüchtigen und fleißigen Bauern erfolgreich zu meistern. Sie ersetzen die fehlende Flächenausstattung durch eine auf hoher Stufe stehende Veredelungserzeugung über die Viehhaltung.


Bei diesen ins Positive gewendeten Negativaussagen frage ich mich, wie die anderen Bundesländer die speziellen Vorteile ihrer Aufzuchtgebiete verkaufen. Und wie die Hessen die Nachteile ihrer Landschaft und Geschichte kompensieren.





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©1999-2003 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
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