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Pferdezeitung

Archivbestand

Bildschirmschoner: Tinker

Motivreihe mit Tinker-Ponys aus dem Bildschirmschoner-Bestand der Pferdezeitung.

Zwei gescheckte Tinker-Ponys mit dichtem Behang an den Unterbeinen und langer Mähne stehen auf einer Weide, im Hintergrund eine Hecke (KI-generiertes Bild)
Die Rasse, aus der die Motivreihe bestand – der Bestand selbst ist bis auf die Adressen verloren. KI-generiertes Bild

Zum Bestand

Diese Adresse gehört zum historischen Bildschirmschoner-Bereich. Die ursprünglich hier angebotene Programmdatei wird nicht erneut verbreitet; siehe die Erläuterung im Übersichtsbereich.

Zur Rasse

Der Tinker – im Zuchtbuch als Irish Cob geführt – ist ein irisches Robustpferd mit kräftigem Behang und meist geschecktem Fell. Das Rasseportrait steht unter Tinker (Irish Cob).

Warum ausgerechnet Tinker als Motivreihe

Die Bildschirmschoner der Pferdezeitung entstanden aus dem eigenen Fotobestand, und die Auswahl folgte dem, was sich auf einem Röhrenmonitor gut ausnahm: kräftige Kontraste, klare Umrisse, viel Bewegung im Bild. Der Tinker bringt beides mit: die Scheckung liefert den Kontrast, der lange Behang und das dichte Langhaar die Bewegung. Auf den Auflösungen der Zeit, meist 1024 mal 768 Bildpunkte, war das ein deutlicher Vorteil gegenüber einfarbigen Pferden, deren Konturen im Bildrauschen untergingen.

Was ein Bildschirmschoner damals war

Bildschirmschoner hatten ursprünglich einen technischen Zweck: Röhrenmonitore konnten bei langem Stillstand ein Standbild dauerhaft in die Phosphorschicht einbrennen, und ein bewegtes Bild verhinderte das. Mit dem Wechsel auf Flachbildschirme entfiel dieser Grund vollständig; geblieben war eine reine Dekoration, die in den Jahren nach 2005 aus dem Alltag verschwand. Dass ganze Sammlungen solcher Programme heute nur noch als Bestandsnachweis existieren, ist die Regel und nicht die Ausnahme.

Was von der Reihe erhalten ist

Erhalten sind die Motive, nicht das Programm. Die Aufnahmen stammen aus dem Fotobestand des Magazins und wurden für die Bildschirmschoner auf die damals üblichen Seitenverhältnisse zugeschnitten – vier zu drei, nicht das heute übliche Breitbild. Wer eine solche Datei aus jener Zeit noch besitzt, hält damit kein Archiv in der Hand: Die enthaltenen Bilder liegen in einer Auflösung vor, die auf einem heutigen Bildschirm nur einen Bruchteil der Fläche füllt. Der dokumentarische Wert liegt entsprechend nicht in den Dateien, sondern in der Tatsache, dass es diese Reihe gab.

Warum die Datei nicht wieder angeboten wird

Es waren ausführbare Windows-Programme im Format .scr. Dateien dieses Typs starten mit den Rechten des angemeldeten Nutzers und waren in den 2000er Jahren ein verbreiteter Weg, Schadsoftware zu verteilen. Eine mehr als fünfzehn Jahre alte ausführbare Datei erneut zu verbreiten, ohne ihre Unversehrtheit belegen zu können, wäre auch dann nicht vertretbar, wenn ein aktuelles Betriebssystem sie noch ausführen würde. Die Adresse bleibt bestehen, weil auf sie verwiesen wird; angeboten wird an ihrer Stelle die Einordnung.

Häufige Fragen

Kann ich den Bildschirmschoner noch herunterladen?

Nein. Es waren ausführbare Windows-Programme im Format .scr aus den Jahren um 2006. Dateien dieses Typs erneut zu verbreiten, ohne ihre Unversehrtheit belegen zu können, ist nicht vertretbar. Die Adresse bleibt bestehen, weil auf sie verwiesen wird; an die Stelle der Datei tritt die Einordnung.

Warum gab es überhaupt Bildschirmschoner?

Sie hatten einen technischen Zweck: Röhrenmonitore konnten bei langem Stillstand ein Standbild dauerhaft in die Phosphorschicht einbrennen. Ein bewegtes Bild verhinderte das. Mit dem Wechsel auf Flachbildschirme entfiel der Grund, und die Programme verschwanden aus dem Alltag.

Warum wurden Tinker als Motiv gewählt?

Weil Scheckung und langes Behang auf den Auflösungen der Zeit deutlich besser zur Geltung kamen als einfarbige Pferde, deren Umrisse im Bildrauschen untergingen. Kontrast und Bewegung im Bild waren die praktischen Auswahlkriterien.

Wo finde ich Informationen zur Rasse selbst?

Im Zuchtregister unter Tinker (Irish Cob). Dort stehen Herkunft, Stockmaß, Farbschläge sowie die für die Rasse wichtigen Punkte zu Behangpflege und Fütterung: die Themen, die bei diesem Robustpferd im Alltag tatsächlich zählen.