| Even in Germany and Holland, in the lower levels and at the regional shows, there is a lot of extremely bad riding. A lot of people don't even know how to approach a horse, how he thinks and how he feels, how he should be handled, how to get a language together - they cannot even treat their dog well, how can they treat a horse well!!!That's the most important thing that is not so well developed in the horse world, and that is how to handle and speak and work with the horse. The information the horse gives you in the training, these riders don't know how to handle it. They have been taught a certain system, and if the horse doesn't immediately do what they expect, they get angry and they punish too much. A lot of these riders just don't recognise what the horse is trying to tell them.
In our training we invite the horse to give us information, when we get information we can do something. Of course you have that basic mileage that you have to put on a horse, but if you want to specialise and get better and do it in a way the horse likes, then you need to talk to them. And you have to be able to handle that information in a way that he will understand. Not many people train like this... [...]
If people can develop a good partnership with their horse, then the quality of the improvement will be tremendous. Of course the horse must be submissive but you can teach that in a way that he will accept it easily - you can also teach it in the wrong way and there will be a lot of resistance and fighting and shit going on. You don't want to do that because it takes a lot of energy out of you, and out of the horse. Of course you are the boss, and you tell him what is going to happen, but you can do it in a way that he accepts it willingly.
One of our main things with training horses is that we want to simplify the whole procedure. When you listen to the old instructors, what they call the classical way, for a half pass or a shoulder in, they want to use ten aids, we try to cut it down to one or two aids. As soon as you set your horse in a certain movement, then you should drop all the aids anyway because you don't want to keep pumping the horse - just give him the directions, set him in the right way, then sit back and relax. We try to simplify it, use as little aids as possible to tell the horse what to do. [...]
I think I am a very objective and very critical son-of-a-bitch, but what Bonfire showed at Rome, I've never seen him like that in my life. I saw experienced older trainers and they were sitting there with tears in their eyes, even for a simple Grand Prix. That means a lot to me - even our biggest enemy said it was very very good. It must have been very good then...
Selbst in Deutschland und Holland, in den unteren R�ngen und bei den Regionalveranstaltungen, gibt es eine Menge extrem schlechtes Reiten. Viele Leute wissen noch nicht einmal, wie man sich einem Pferd n�hert, wie es denkt und wie es f�hlt, wie man mit ihm umgehen sollte, wie man eine gemeinsame Sprache findet - sie k�nnen ja noch nicht einmal ihren Hund gut behandeln, wie k�nnten sie dann ein Pferd gut behandeln!!! Das ist die wichtigste Sache, die in der Pferdewelt nicht so gut entwickelt ist, und das ist, wie man mit einem Pferd umgeht und zu ihm spricht und mit ihm arbeitet. Die Informationen, die das Pferd dir im Training gibt, damit k�nnen diese Reiter nicht umgehen. Sie wurden in einem bestimmten System unterrichtet, und wenn das Pferd nicht unmittelbar tut, was sie erwarten, dann werden sie �rgerlich und strafen zu viel. Viele dieser Reiter verstehen einfach nicht, was das Pferd ihnen sagen m�chte.
In unserem Training laden wir die Pferde ein, uns Informationen zu geben; wenn wir Informationen bekommen, k�nnen wir etwas tun. Nat�rlich mu� man die Grund�bungen erledigt haben, aber wenn man sich spezialisieren will und besser werden will und es auf eine Weise machen m�chte, die Pferde lieben, dann mu� man mit den Pferden reden. Und man mu� diese Information in einer Weise verarbeiten k�nnen, die das Pferd versteht. Nicht viele Leute trainieren auf diese Weise... [...]
Wenn die Leute eine gute Partnerschaft mit ihrem Pferd entwickeln k�nnen, dann wird die Qualit�t der Verbesserung gewaltig sein. Nat�rlich mu� das Pferd gehorsam sein, aber man kann es auf eine Weise lehren, die es leicht akzeptieren kann - man kann es nat�rlich auch auf die falsche Art ausbilden und dann wird man viel Widerstand und Kampf und Schei� entwickeln. Das will man doch nicht tun, das nimmt einem unheimlich viel Energie, auch dem Pferd. Nat�rlich bist du der Boss, und du sagst ihm, was passieren wird, aber du kannst es auf eine Weise tun, die es willig akzeptiert.
Eines unserer Hauptanliegen beim Pferdetraining ist die Vereinfachung des gesamten Verfahrens. Wenn man sich die alten Lehrmeister anh�rt, was sie so den klassischen Weg nennen, f�r eine Passage oder das Schulterherein, dann brauchen sie zehn Hilfen, und wir versuchen uns auf eine oder zwei zu beschr�nken. Sobald man sein Pferd in eine bestimmte Bewegung setzt, sollte man sowieso alle Hilfen weglassen, weil man das Pferd nicht st�ndig treiben will - gib ihm einfach die Richtung, setz' ihn in die richtige Bewegung, dann lehn' dich zur�ck und entspann' dich. Wir versuchen es zu vereinfachen, benutzen sowenig Hilfen wie m�glich, um dem Pferd zu sagen, was es tun soll. [...]
Ich glaube, ich bin ein sehr objektiver und sehr kritischer Krotzbrocken, aber was Bonfire in Rom gezeigt hat, so habe ich ihn in meinem ganzen Leben noch nicht gesehen. Ich habe erfahrene �ltere Ausbilder gesehen, die da mit Tr�nen in den Augen sa�en, sogar bei einem einfachen Grand Prix. Das bedeutet mir viel - selbst unser gr��ter Feind sagte, da� es sehr, sehr gut war. Es mu� also sehr gut gewesen sein... » Sjef Janssen - His Philosophy on Training | | |
Sollte dieser Mann nicht stolz auf seine Leistungen sein? Er sieht genau, was die anderen falsch machen, und hat ein reines Gewissen in Bezug auf seine eigenen Methoden, weil er ja die Pferde viel weniger qu�lt als die anderen. Und hat au�erdem auch noch Erfolg.
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