 |  |  |  | Schnappschuß von der PferdeStark 2001 im Freilichtmuseum Detmold |  |  |  |
Fleisch von getöteten Pferden Zwischen Vernunft und "Barbarei" von Pit Schlechter |
|
|
Vorspann von Sylvia Frevert:Jetzt ist sie wieder gekommen, die alljährliche Zeit der Fohlenauktionen für Kaltblüter und Haflingerpferde. Das Schicksal zahlreicher dort vorgestellter Fohlen - vor allem Hengstfohlen - kennen Sie sicherlich aus Zeitungsberichten, in denen im Titel immer ein Schlagwort auftaucht: "Schlachtfohlen".
Grausam die Vorstellung, daß diese Pferdekinder beim Metzger ihr Leben lassen müssen - so sehen es sicherlich die meisten Pferdeliebhaber.
Generell ist der Verzehr von Pferdefleisch, zumindestens in den meisten Ländern immer noch mit einem schwer zu begründenden Tabu belegt. Schweine, Rinder, Schafe, Hühner etc. dienen wie selbstverständlich unserer Ernährung. Aber das Pferd ....
Einer, der die Thematik um das Pferd als Schlachttier von ganz anderer Seite beleuchtet, ist Pit Schlechter.
Pit Schlechter ist renommierter Ardennerzüchter und "Praktiker" aus Luxemburg, langjähriges Vorstandsmitglied der FSL - der Fédération des Stud-Books Luxembourgeois.
Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift » Starke Pferde. Ursprünglich erschienen in der Ausgabe 16, Winter 2000, 4. Jahrgang - vor Ausbruch der MKS.
| |