Nun, alle sollen die gleichen Chancen haben, wie im richtigen Sport, also gibt es Handicaps, und auch ohne Traberblut sind die Unterschiede schon so groß, daß zuweilen die Regeln durchbrochen werden müssen.
Da ist zum Beispiel der mehrfache Champion "Don", der eigentlich in der Klasse bis 107 cm gehen müßte, aber dann hätte er ein unglaubliches Handicap zu tragen: er stünde bei 785 Metern, und das bei einer Regelstrecke von 500 Metern!
Bei jedem Sieg nämlich bekommt der Sieger ein zusätzliches Handicap von 15 Metern aufgebrummt. Da können Sie sich schnell ausrechnen, wie oft Don trotz ständig wachsender Handicaps bereits gesiegt hat (19 mal).
Und weil Wettbewerbe mit im Vorfeld feststehenden Siegern langweilig sind, wird hier gnadenlos korrigiert. Übrigens auch in der Gegenrichtung. Wenn ein Pferd in der Leistung nachläßt und nichts gewinnt, wird um dasselbe Maß von 15 Metern nach unten gebessert, damit die Chancen wieder stimmen.
Deshalb ist dies nicht nur eine Geschichte über den Trabrennsport, sondern auch über » Shetland Ponies. Die Shetties werden oft belächelt, gelten als bessere Rasenmäher und Kinderspielzeug, dabei sind das ausgewachsenene Pferdchen, die wesentlich intelligenter scheinen als ihre großen Verwandten.
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