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15 Mitteilungen seit 17.08.03

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Datum zwischen 17.08.03 und 24.08.03




August 2003
vom 21.08.
Nr. 2778
FN-aktuell vom 21.08.03 Warendorf  
Birgit Springmann 02581/6362-190  E-Mail » Internet
Inhalt der Ausgabe vom 21.08.03

 
vom 21.08.
Nr. 2779
Bundeschampionate Warendorf FN-aktuell
Birgit Springmann 02581/6362-190  E-Mail » Internet

FN/Aus den Verbänden

 

 

Neu

Tierschutztransportverordnung der EU

 

Warendorf (fn-press). Die EU-Kommission hat im Juli einen Vorschlag für eine Verordnung zum Schutz von Tieren beim Transport vorgelegt. Laut Pressemitteilung der Kommission soll nach Konsultation des europäischen Parlaments die Verordnung dem EU-Ministerrat vorgelegt werden. Die Kommission rechnet damit, dass die Verordnung bis 2005 in Kraft treten kann. Bisher handelte nur eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 1991 die Tierschutzfragen rund um den Transport ab, welche von den einzelnen Mitgliedsstaaten in nationales Recht umgesetzt werden musste. Eine EU-Verordnung gilt hingegen unmittelbar in den einzelnen Mitgliedsstaaten. Die Kommission verfolgt damit das Ziel, die Bedingungen und Abläufe beim Transport von Tieren zu vereinheitlichen.

 

Die FN hat sich seit mehr als einem Jahrzehnt im Zusammenhang mit Tiertransporten gemeinsam mit Tierschutzorganisationen für die Abschaffung von Schlachtpferdetransporten eingesetzt. Die besondere Situation von Sport- und Zuchtpferden und deren freizügige Beweglichkeit wurde in der Behandlung der Tiertransportfragestellung dabei in der EU eher berücksichtigt, als dass sich die Bedingungen für Schlachtpferdetransporte geändert hätten. Mittlerweile sind aber die Erkenntnisse in der EU dahingehend gereift, dass grundsätzliche Anforderungen an den Transport von Pferden immer zu erfüllen sind. Diese gilt unabhängig davon, ob es um registrierte Pferde für Sport, Zucht oder Freizeit oder um Schlachtpferde  aus EU-Ländern oder Drittländern handelt. Es sind diese Anforderungen insbesondere dann zu erfüllen, wenn es sich um Langstreckentransporte handelt.

 

Das Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) hat der FN den Vorschlag für die Verordnung am 28. Juli 2003 zur Kenntnisnahme zugeleitet. Dieser Vorschlag enthält zahlreiche Änderungen zu einem vormals verschickten inoffiziellen Entwurf. Auch dieser ließ schon etliche Fragen unbeantwortet.

Wie schon in der Vergangenheit in der Diskussion um die national geltende Tierschutztransport-Verordnung, so gilt es auch beim Vorschlag für die EU-Verordnung im weiteren klar zu unterscheiden, welchen Anwendungsbereich die Verordnung hat, welche Anforderungen grundsätzlich zu erfüllen sind und welche Anforderungen für den Langstreckentransport (ab neun Stunden) gelten und für wen diese gelten. Der nun vorgelegte, offizielle Vorschlag ist hierzu bisher in einigen Punkten unklar und bedarf ähnlich wie die nationale Tierschutztransport-Verordnung der Nachbesserung. Die FN steht hierzu in direktem Kontakt mit dem zuständigen Department der EU. Die FN wird ihre Anmerkungen und Vorschläge im weiteren mit den anderen Pferdesportverbänden koordinieren und in Absprache mit den weiteren Interessengruppen (Wissenschaftler, Transporteure und Fahrzeugbauer) erarbeiten. Diese Stellungnahme wird sowohl dem zuständigen Stellen bei EU und BMVEL zugeleitet.

Wer am Textentwurf der Verordnung interessiert ist, kann diesen von der FN-Abteilung Veterinärmedizin erhalten (Telefon 02581/6362-237, Fax 02581/62144; E-Mail [email protected]). Fragen, Anmerkungen, Ergänzungen sind gewünscht.                                                                                                                     Dr. Michael Düe

 

 

Herwart von der Decken verstorben

 

Stade (fn-press). Am 7. August verstarb Herwart von der Decken (Stade), Ehrenvorsitzender des Verbandes hannoverscher Warmblutzüchter und Ehrenmitglied der FN, im Alter von 79 Jahren. Der Landwirt und Pferdezüchter widmete sich mit besonderem Engagement dem Hannoveraner Verband. Zwanzig Jahre, von 1973 bis 1993 war er Mitglied des Vorstandes, dem er von 1981 bis 1993 als Vorsitzender vorstand. In dieser Zeit war er außerdem Mitglied des Präsidiums der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) sowie Vorsitzender der Reit- und Fahrschule in Verden.

1986 unterstützte Herwart von der Decken das Pilotprojekt Besamungsstation Landesbrück des Landgestüts Celle. Mit der damit eingeleiteten Umstellung auf die Frischbesamung konnte der Zuchtfortschritt wesentlich verbreitert werden. Zahlreiche, die Pferdezucht weiterführende Projekte entstammten den Ideen von Herwart von der Decken oder wurden von ihm maßgeblich beeinflusst. Das Hannoveraner Springpferde-Championat, das Programm Hannoveraner Springpferdezucht sowie der Verein zur Förderung des Reitsports auf hannoverschen Pferden e.V. (FRH) basierten im wesentlichen auf seinen Ideen. Ebenfalls galt sein Engagement dem 1987 entstandenen Projekt der Jungzüchter. Der Verstorbene war auch einer der erfolgreichsten hannoverschen Züchter und Aufzüchter. Bei seinem Ausscheiden aus dem Vorstand 1993 wurde er zum Ehrenvorsitzenden gewählt. Der FRH wählte in ebenfalls in diese Position. Als langjähriges Präsidiumsmitglied der FN würdigte diese seine Verdienste mit der Ehrenmitgliedschaft sowie der Verleihung des Deutschen Reiterkreuzes in Gold. Das Land Niedersachsen verlieh ihm 1992 das Niedersächsische Verdienstkreuz.

 

Tödlicher Unfall

 

Warendorf (fn-press). Bei einem Vielseitigkeitsturnier im westfälischen Telgte verstarb bei einem tragischen Unfall am 17. August der 19-jährige Marc Grigoleit (Grimma). Nach einem Sturz seines Pferdes an einem Geländehindernis war der junge Mann, der zur Zeit eine Ausbildung als Pferdewirt absolvierte, unter sein Pferd geraten. Dabei zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er an ihren Folgen trotz der unmittelbar eingeleiteten Rettungsmaßnahmen verstarb. Der junge Mann hatte bereits mit einem anderen Pferd den Geländeparcours ohne Probleme überwunden. Das Hindernis selbst lag etwa in der Mitte der Geländestrecke und hatte bei den anderen Teilnehmern der Prüfung zu keinerlei Problemen geführt.             T.H.

 

Zwei Seminare der Deutschen Akademie des Pferdes

 

Erbes-Büdesheim/Redefin (fn-press). „Zum besseren Verständnis zwischen Richtern, Ausbildern und Reitern“ ist der Titel des Seminars, zu dem die Deutsche Akademie des Pferdes für den 13. Oktober nach Erbes-Büdesheim und für den 18. Oktober nach Redefin einlädt. Angelika Frömming (Sassenberg), selbst Richterin bis Grand Prix und bei Richteraus- und -fortbildungen tätig, wird zusammen mit Hannes Müller, Ausbildungsleiter an der Deutschen Reitschule im Nordrhein-Westfälischen Landgestüt in Warendorf, die Wertnotenfindung in Dressurprüfungen anhand verschiedener Demonstrationen von Dressuraufgaben der Klasse A bis M veranschaulichen. Das Seminar beginnt am 13. Oktober um 13 Uhr, am 18. Oktober um 10 Uhr, und richtet sich an Amateur- und Berufsausbilder sowie Richter. Es steht aber auch anderen interessierten Personen offen. Die Teilnahme kostet 30 Euro pro Person. Die Anmeldung (Veranstaltungstermin angeben, Verrechnungsscheck beifügen) für das Seminar am 13. Oktober bis zum 3. Oktober, für das Seminar am 18. Oktober bis zum 9. Oktober an die Deutsche Akademie des Pferdes, Freiherr von Langen-Straße 13, 48231 Warendorf, zu richten. Die Veranstaltung wird den Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit vier Unterrichtseinheiten anerkannt. Weitere Informationen: Telefon 02581/6362-179 oder –240, E-Mail [email protected] .

 

Tage der offenen Tür in München-Riem

 

München-Riem (fn-press). Zu „Tagen der offenen Tür“ laden der Landesverband Bayerischer Pferdezüchter und der Bayerische Reit- und Fahrverband für den 17. bis 19. Oktober auf die Olympia-Reitanlage in München-Riem ein, die am 18. Oktober offiziell eröffnet werden wird. Geplant sind ferner ein Galaabend sowie eine Reitpferdeauktion.

 


 
vom 21.08.
Nr. 2780
Zucht Warendorf FN-aktuell
Birgit Springmann 02581/6362-190  E-Mail » Internet

Bundeschampionate

 

 

Bundeschampionate in Warendorf

Rund 900 Pferde genannt

 

Warendorf (fn-press). Wie immer erwartet die Veranstalter der Bundeschampionate vom 3. bis 7. September in Warendorf ein volles Programm. Rund 900 Pferde und Ponys wurden für die Bundeschampionate des Deutschen Reit-, Dressur-, Spring-, Vielseitigkeits- und Fahrpferdes sowie für die Bundeschampionate des Deutschen Reit-, Dressur-, Spring- und Vielseitigkeitsponys genannt.

 

Das größte Kontingent stellen wie in jedem Jahr die Springpferde: Bei den fünfjährigen werden 149, bei den sechsjährigen 189 Pferde am Start erwartet. Größer als in den vergangenen Jahren sind die Starterfelder bei den Dressurpferden. 79 Fünfjährige und 51 Sechsjährige bewerben sich um Sieg und Platzierung. Dies hat auch Auswirkungen auf den Zeitplan: Die Sechsjährigen müssen ihre erste Prüfung in der Seminarhalle (Donnerstag, ab ca. 11 Uhr) absolvieren, da es andernfalls auf dem Dressurviereck ein mehr als zwölfstündiges Programm geben würde. In der Vielseitigkeit gehen 35 Fünfjährige und 30 Sechsjährige an den Start. Für die Fahrprüfungen wurden nur zehn vier- und fünfjährige Pferde genannt. Es wird daher in diesem Jahr kein Kleines Finale ausgetragen werden, gefahren wird auf dem Military-Platz also nur am Freitag und Sonntag. Die Nennungszahlen bei den Ponys entsprechen in etwa den Vorjahren: 30 fünfjährige und 44 sechsjährige Springponys; 39 fünfjährige und 35 sechsjährige Dressurponys sowie 20 Vielseitigkeitsponys.

 

Rund 40.000 Besucher kommen alljährlich zu diesen „Deutschen Meisterschaften der jungen Pferde und Ponys“. In diesem Jahr dürfen sie sich auf kleine Überraschungen freuen, denn die Bundeschampionate in Warendorf feiern ihr zehntes Jubiläum. So wird es an jedem Tag zwischen 11 und 13 Uhr am Stand der Deutschen Akademie des Pferdes und des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten ein „Gläschen Sekt“ zur Begrüßung geben. Der Caterer wartet mit einem Bundeschampionats-Cocktail auf und in einer Sonderaktion gibt es „Preise wie vor zehn Jahren“. Auch die übrigen 110 Aussteller in den Ladenstraßen halten die ein oder andere Überraschung bereit. An die Pfleger der Pferde wurde ebenfalls gedacht: Sie sind am Samstag Morgen zu einem Frühstück im Pflegerzelt eingeladen. Ohne die zahlreichen Helferinnen und Helfer könnte eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht abgewickelt werden, und so gibt es auch für sie einige Überraschungen zum „Zehnjährigen“.

Zum Jubiläum hat sich eine hohe Schar illustrer Gäste angesagt. So werden unter anderem die Mitglieder des Exekutive Boards, dem höchsten Gremium des Weltreiterverbandes (FEI), in diesem Jahr die Bundeschampionate besuchen. Auch die Berichterstattung wird wieder international: Schon jetzt haben 120 Medienvertreter aus sieben Nationen ihr Kommen angekündigt.                                                                 bsp

 

20 Vielseitigkeitsponys qualifiziert

 

Warendorf (fn-press). Zum zweiten Mal wird auch der Bundeschampion des Deutschen Vielseitigkeitsponys im Rahmen der Bundeschampionate in Warendorf (4. bis 7. September) ermittelt. 20 fünf- und sechsjährige Vielseitigkeitsponys konnten sich für einen Start qualifizieren: Amicelli, ZV Westfalen von Ameryllis Sensation (Reiterin Lora Moses); Binno Bo, ZV Hannover von Kimber (Catja Dickmann); Cara mia, ZV Hannover von Candy Man II( Jennifer Weltin), Celina H, ZV Weser-Ems von Apslau xx (Greta Krajewski); Coco, ZfDP von Caletto (Katja Meinecke); Dorina, ZV Westfalen von Drengo (Nicole Borgert); Friedrichshof Nighttiger, ZV Brandenburg von Nightfire (Anja Kreinbring); Holsteins Sissi, ZV Holstein von Nantario (Anna Carolin Timm); Klärchen, ZV Thüringen von Top Marino (Karoline Sorg); Luxi, ZV Sachsen von Oreon (Julia Barth); Mischka, Sachsen von Melotto xx (Stefanie Bräutigam); Mr. Hale Bob, ZV Holstein von Magnum (Nathalie Herda); Munser II, ZV Sachsen von Maccardo (Saskia Graefling); Na Capitol, ZV Holstein von Synod Nickelcoin (Anette-Christina Störtenbecker); Nagano, ZV Westfalen von Navoy (Charlotte Vornholt); Parade, ZV Weser-Ems von Principal Boy (Julia Krajewski); Schoensgreen Padua, ZV Sachsen von Domingo(Antje Schöniger); Schoensgreen Passion, ZV Sachsen von Black Horse (Antje Schöniger); Viva, ZV Westfalen von Vivaldi (Annika Bäumer) sowie Navar , ZV Sachsen von Nibelungenheld II (Ellen Schmid).                                                                      Hb

 

Hannoveraner bei den Bundeschampionaten

 

Verden (fn-press). Folgende Reitpferde werden den Verband hannoverscher Warmblutzüchter bei den Bundeschampionaten vom 3. bis 7. September in Warendorf vertreten: dreijährige Hengste: Don Picardi von Donnerhall-Pik Bube (Reiterin Anja Engelbart); Rusty von Rubinstein I-Weltmeyer (Julia-Katharina von Platen); Lawarino M von Londonderry-Blue Grenadier (Dr. Ulf Möller); dreijährige Stuten und Wallache: Dainty Diva von Donnerhall-Imperator (Jan-Dirk Gießelmann); Don Caspari von De Niro-Atatürk (Hella Gaus); Donna von Donnerhall-Wittinger (Ingrid Wilkens); Rotano von Rotspon-Brentano II (Eva Möller); Walk of Fame von Weltmeyer-Carbid (Iris Jonetat); vierjährige Hengste: Forinth von For Expo 2000-Calypso II (Andreas Homuth); Royal Prince von Rohdiamant-Prinz Thatch xx (Anja Rietbrock); Wild Dancer von White Magic-Furioso II (Anja Rietbrock); Wyclef Jones von Weltmeyer-Lauries Crusador xx (Saskia Lieben-Seutter); Donautanz von De Niro-Caprimond (Stefani Hönemann); vierjährige Stuten und Wallache: Bon Jovi von Brentano II-Weltmeyer (Vanessa Bentz); Flirt von Florestan I-Wenzel (Hella Kuntz); Don Frederica von Donnerhall-Consul (Iris Jonetat); Little Jo von Longchamp-Westwall (Friederike Bünger).

 

 


 
vom 21.08.
Nr. 2781
Jugend Warendorf FN-aktuell
Birgit Springmann 02581/6362-190  E-Mail » Internet

Zucht

 

 

Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde

Pferde aus deutscher Zucht brillierten

 

Verden (fn-press). Ein Erfolg für die deutsche Pferdezucht waren die Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde in Verden. Allein vier der insgesamt sechs zu vergebenden WM-Medaillen gingen an Pferde aus deutschen Zuchtgebieten.

 

In der Klasse der fünfjährigen Dressurpferde siegte unangefochten der westfälische Hengst Fürst Heinrich mit seinem Reiter Holga Finken (Kirchwalsede). Der von Heinrich Ramsbrock (Menslage) gezogene Westfale (von Florestan I-Donnerhall) war zwar in der Qualifikationsprüfung am Freitag „nur“ Dritter, bestach jedoch im Finale mit seinen Grundgangarten. Für den Galopp vergaben die Richter sogar eine 9,60. Mit der Gesamtnote von 9,30 verwies der Rapp-Hengst seine Mitbewerber auf die Plätze. Die Silbermedaille ging an den niederländischen Hengst Hilltop Rousseau mit Nicolette van Lierop (NED) im Sattel (Wertnote 8,84). Platz drei sicherte sich mit dem Württemberger FBW French Kiss (von Florestan I-Donnerhall) ein enger Verwandter des Siegers. Mit seiner Reiterin Katrin Burger (Straubenhardt) erhielt der von Norbert Humpf (Lauchheim) gezogene Hengst, der zuvor die Qualifikationsprüfung gewonnen hatte, die Gesamtnote 8,74.

In der Klasse der sechsjährigen Dressurpferde war Poetin (von Sandro Hit-Brentano II) das Maß aller Dinge. Die im brandenburgischen Haupt- und Landgestüt Neustadt-Dosse gezogene Stute, die auch bei den Bundeschampionaten in Warendorf bereits mehrfach brillierte und im vergangenen Jahr bei der WM der jungen Dressurpferde Platz fünf belegt hatte, war sowohl in der Qualifikationsprüfung als auch im Finale nicht zu schlagen. Mit ihrer Reiterin Kathrin Meyer zu Strohen (Hoya) erzielte die braune Stute im Finale die Wertnote 9,26, wobei sie für den Trab sogar die Idealnote 10,00 erhielt. Platz zwei ging an den niederländischen Hengst Painted Black, der von der Olympiasiegerin Anky van Grunsven (NED), zur Wertnote von 8,54 geritten wurde. Platz drei ging an die Oldenburger Stute Rose Noir (von Royal Angelo I) mit Julia-Katharina von Platen (Wietze) im Sattel. Die von Edith Köchling (Bad Oeynhausen) gezogene Stute erzielte die Wertnote 8,50.                                     T.H.

 

 

Fidermark ist tot

 

Warendorf (fn-press). Der nordrhein-westfälische Landbeschäler Fidermark ist tot. Der elfjährige Fuchshengst verendete in der Nacht von Mittwoch, 6. August, auf Donnerstag, 7. August, in seiner Box auf der EU-Besamungsstation in Voerde. Am Morgen wurde er von den Mitarbeitern tot aufgefunden. Der Hengst wurde in der tierärztlichen Hochschule Hannover obduziert, die Todesursache war bis Redaktionsschluss noch nicht bekannt.

Fidermark gehörte zu den wichtigsten Hengsten des Nordrhein-Westfälischen Landgestütes und hat die deutsche Pferdezucht, vor allem in Westfalen und im Rheinland, wesentlich beeinflusst. 1992 erblickte der Sohn des Florestan I aus der Watonga von Werther bei Wilhelm Hage in Rüthen-Hemmern das Licht der Welt. 1994 wurde er in Handorf gekört und war 1995 Sieger der Hengstleistungsprüfung (100-Tage-Test). Fidermark hinterlässt 21 gekörte Söhne, so unter anderem die NRW-Landbeschäler Fürst Piccolo, Feinsinn und Fiano. 94 seiner Töchter sind als Zuchtstuten eingetragen, 41 von ihnen mit der Staatsprämie ausgezeichnet. Seine Nachkommen gewannen im Turniersport bisher 18.249 Euro. Fidermark selbst war im Turniersport national und international höchst erfolgreich. 1996 gewann er unter anderem das Bundeschampionat der vierjährigen Reithengste. 2000 siegte er mehrfach in Prix St-Georges-Prüfungen und war Fünfter im Finale des „Nürnberger Burgpokals“. Im vergangenen Jahr gelang Fidermark der Sprung in die Grand Prix Klasse. Mit seiner Reiterin Marlies van Baalen (NED) war er unter anderem siegreich im Intermediaire II und Vierter der Grand-Prix-Prüfung beim CHIO Rotterdam.

 

 

Sächsisches Hengstfohlen siegt in Heuchlingen

 

Heuchlingen (fn-press). Beim zehnten Süddeutschen Fohlenchampionat in Heuchlingen/Baden-Württemberg gewann mit der Endnote 9,4 ein sächsisches Hengstfohlen von Accusé-Laudatios aus der Zucht von Bernd Schierak (Obergräfenhain).

 

Ergebnisse Elitestutenschau Weser-Ems

 

Vechta (fn-press). Gesamtsiegerstute der Elitestutenschau des Pferdestammbuchs Weser-Ems in Vechta wurde die braune Deutsche Reitponystute Sandy’s Girl (von Halifax-Brandy; Züchter Egon Wichmann, Edewecht-Husbäke) vor der Original-Shetlandponystute Larissa (von Burkhard-Igor; Züchter Johann Oeltjenbruns, Wardenburg) und der Welsh-A-Stute Ramona’s Bea (von H.S. Original-Renkants’s Marco; Züchter Heinz Vogt, Stadland). Beim Fohlenchampionat gewann bei den Hengstfohlen ein Vertreter der Rasse Welsh-B (von Best Boy, aus der Zucht von Theodor Pundsack, Emstek), bei den Stutfohlen stand ein Deutsches Reitpony (von Pilgrim’s Red aus der Zucht von Inge Hinrichs, Hude) an der Spitze. Ausführliche Ergebnislisten gibt es im Internet unter  www.pferdestammbuch.com

 

 

Louis-Wiegels-Schau in Uelzen

 

Uelzen (fn-press). Am Samstag, 13. September, findet auf dem Ausstellungsgelände an der Albrecht-Thaer-Straße in Uelzen die Louis-Wiegels-Schau statt. Ab neun Uhr konkurrieren 130 Stuten aus den Bezirksverbänden Lüneburg und Schleswig-Holstein um Siege und Platzierungen. Die Siegerstuten werden in drei Altersklassen ermittelt, neun Elite-Familien treten zum Louis-Wiegels-Preis an. Im Rahmen der Schau wird auch das Finale der Fohlenschauen des Programms Hannoveraner Springpferdezucht ausgetragen. 26 Fohlen haben sich dafür qualifiziert. Informationen: Lüneburger Bezirksverband, Gritta Buchholz, Telefon 05136/7173.

 

 

Holsteiner Fohlen-Auktion

 

Elmshorn (fn-press). Ausgesuchte Holsteiner Fohlen kommen am Freitag, 19. September, in Behrendorf, und am Samstag, 20. September, in Bargenstedt in den Auktionsring. Aus den Körbezirken Nordfriesland und Schleswig-Flensburg kommen rund 60 Fohlen in die Behrendorfer Reithalle. Sie können dort ab 18 Uhr besichtigt werden, die Versteigerung beginnt um 20 Uhr. 60 Stut- und Hengstfohlen aus den Körbezirken Borderholm, Dithmarschen, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg, Steinburg und Stormarn-Lauenburg sind auch für die Veranstaltung in der Reithalle von Boje Peters in Bargenstedt angemeldet worden. Hier beginnt die Vorführung um 16 Uhr, die Auktion um 18 Uhr. Informationen und Kataloge: Holsteiner Verband, Telefon 04121/49790 oder im Internet unter  www.holsteiner-verband.de

 


 
vom 21.08.
Nr. 2782
Dressur Warendorf FN-aktuell
Birgit Springmann 02581/6362-190  E-Mail » Internet

Jugend

 

 

Deutsche Meisterschaft Dressur / Junge Reiter

Geschwister-Duelle

 

Aachen (fn-press). Sie ist erst 17 Jahre alt – und doch schon Junge Reiterin. Zu Beginn des Jahres ließ sich die Doppel-Europameisterin und Deutsche Meisterin der Junioren, Jessica Werndl (Aubenhausen) in der Altersklasse hochstufen und startet seither bei den Jungen Reitern. Mit Erfolg, wie sich nicht erst bei den Deutschen Meisterschaften in Aachen zeigte. Hier wurde die junge Frau aus Bayern erneut Deutsche Meisterin. Auf den Medaillenrängen folgen Nikolas Kröncke (Dorum) und Benjamin Werndl.

 

Zunächst war es der 19-jährige Benjamin, der im „Geschwister-Duell“ der Werndls die Nase vorn hatte. Patzer in der Galopptour sorgten dafür, dass seine Schwester in der ersten Wertungsprüfung mit 68,75 Prozent „nur“ Platz drei belegte. Beide Werndls gehörten Ende Juli zum deutschen Goldteam bei den Europameisterschaften Frankreich, jedoch mit anderen Pferden. Statt auf Achill setzte Benjamin Werndl auf den neunjährigen Hannoveraner Sam, während Jessica Werndl wieder auf ihrem „Paradeross“ Bonito saß, mit dem sie bereits im vergangenen Jahr ihre großen Erfolge feierte. Mit ihm hätte sie „auch am ersten Tag gewonnen, wenn die Fehler nicht gewesen wären“, so Richter Heinz Lemmermann. (Kutenholz). So schlug ihre Stunde erst in der zweiten Wertungsprüfung, in der sie sich mit 72,65 Prozent vor ihrem Bruder an die Spitze setzen konnte. Damit hätte es fast hätte einen bayerischen Doppelerfolg gegeben. Doch während die Richter Jessica Werndl auch im Finale, einer Kür auf St. Georges-Niveau, ganz vorne sahen (76,49), musste sich ihr Bruder hier mit einem fünften Platz (72,07) begnügen und landete damit auf dem Bronzerang.

Damit war der Weg frei für einen anderen „Bruder“. Im zweiten „Geschwister-Duell“ dieser Meisterschaft war es Nikolas Kröncke, der sich mit seinem EM-Pferd Cherokee gegenüber seiner jüngeren Schwester Kira Kröncke mit Larso durchsetzte. Den Ausschlag gab dabei ebenfalls das Finale, denn – so unglaublich es klingen mag – in den ersten beiden Wertungsprüfungen landeten die Beiden jeweils exakt punktegleich auf Platz fünf. Erst in der Kür trennten sich ihre Wege. Während die Jury Nikolas auf Platz zwei setzten (74,79) reichte es für Kira Kröncke „nur“ zum vierten (73,01) und damit fünften Platz in der Gesamtwertung. Für den 20-jährigen Mannschaftseuropameister bedeutete sein Abschneiden dagegen den Titel des Vizemeisters.

Während also drei von vier Reitern der deutschen EM-Goldmannschaft die Medaillen unter sich ausmachten, fehlte der vierte Mann in Aachen: Jan Andreas Viebrock (Harsefeld). Wie von Bundestrainer Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen) zu hören war, hat sich der Bronzemedaillengewinner von Saumur kurz vor der DM aus dem Reitsport zurückgezogen, um sich mehr auf sein Studium und seinen beruflichen Werdegang zu konzentrieren. Auf einen Start in Aachen und damit die Verteidigung seines Meistertitels verzichtete auch Tobias Wilmes (München). An seiner Stelle saß sein jüngerer Bruder Fabian im Sattel der Schimmelstute Samson (Rang 19). Für beide, sowohl für Jan Andreas Viebrock als auch Tobias Wilmes, wäre Aachen die letzte Gelegenheit für den Start bei eine Jugendmeisterschaft gewesen, da sie im kommenden Jahr ins Seniorenlager wechseln. Davon betroffen sind auch EM-Reservistin Julia Beckfeld (Obrigheim), die ihre Junge Reiter-Zeit mit einem vierten Platz beendete, und Silbermedaillengewinner Nikolas Kröncke. Dass sich der Bundestrainer dennoch keine Sorgen um die Zukunft zu machen braucht, liegt vor allem an den beiden Werndls. Wenn nichts dazwischen kommt, sorgt dieses Geschwister-Duell auch noch in den nächsten Jahren für Spannung auf dem Viereck.               Hb

 

 

Deutsche Meisterschaft Dressur / Junioren:

Kristina Sprehe reitet unangefochten zum Titel

 

Aachen (fn-press). Nur wenigen glückt der Umstieg vom Pony aufs Pferd so nahtlos wie der neuen Deutschen Juniorenmeisterin Kristina Sprehe (Dinklage). Im vergangenen Jahr noch Mannschafts-Europameisterin der Ponyreiter mit Diddi Keeps Cool NRW, ritt sie in diesem bei den Junioren-Europameisterschaften in Frankreich zu Teamsilber und Einzelbronze und krönte die Saison 2003 mit dem Deutschen Meistertitel. Die Silbermedaille holte sich Dirk Viebrock (Harsefeld), Bronze ging an Andrea Timpe (Hattingen) mit Welttender.

 

Der „Zweikampf“ Kristina Sprehe / Dirk Viebrock begann bereits zu Beginn der Jahres und zieht sich seither wie ein roter Faden durch die Saison 2003. Beim „Preis der Besten“ in Warendorf, der wichtigsten deutschen Jugendprüfung neben den Deutschen Jugendmeisterschaften, war es die 16-jährige, die mit ihren Pferden Rapino und Wyoming die Nase vorn hatte. Bei den Europameisterschaften in Frankreich spielte dagegen Dirk Viebrock seine dreijährige Championatserfahrung aus. Mit dem bewährten 15-jährigen Rappwallach Willy the Kid sicherte er sich Silber sowohl in der Einzel- wie auch der Mannschaftswertung. Kristina Sprehe wurde mit dem 13-jährigen Wyoming, dessen „Vorreiter“ übrigens Dirk und Jan Andreas Viebrock heißen, Dritte in der Einzelwertung. In Aachen bei den Deutschen Meisterschaften drehte die Schülerin von Holga Finken (Kirchwalsede) den Spieß aber wieder um. Mit Siegen in allen drei Wertungsprüfungen gehörte der Titel am Ende ihr. Hier zeigt sich wieder einmal, wie wichtig der rechtzeitige Umstieg vom Pony aufs Pferd ist. Bereits im vergangenen Jahr startete Kristina Sprehe „zweigleisig“, ritt neben ihrem Championatspony auch Wyoming und wurde mit ihm Sechste beim „Preis der Besten“ und Neunte bei den Deutschen Meisterschaften.

Ebenso beständig wie Kristina Sprehe Platz eins belegte, sicherte sich Dirk Viebrock mit Willy the Kid den zweiten, Andrea Timpe jeweils den dritten Platz. Die 18-jährige, die von Inge Wolters (Velbert) und Heinz-Holger Lammers (Olfen) trainiert wird, war in diesem Jahr Reservistin für die Europameisterschaften. Bereits 2001 war sie bei den Deutschen Meisterschaften in Elmlohe Zehnte, im vergangenen Jahr in Kreuth Elfte. Die größte Überraschung der Meisterschaft hieß allerdings Kathleen Keller (Bad Bevensen). Die 13-jährige Tochter von Bundestrainer Dolf-Dietram Keller verpasste die Medaillenränge nur um einen Platz. Erst Anfang dieses Jahres ritt sie ihre erste M-Dressur. Ein halbes Jahr später wurde sie bereits Landesmeisterin und für die Deutsche Meisterschaft nominiert. Auf dem Aachener Viereck zeigte sie nicht nur Nervenstärke, sondern offenbarte auch ihr großes Talent. Ihr elfjähriger Partner Florestan, Oldenburger Hengst von Feinbrand, stand im Stall Keller eigentlich zum Verkauf.

Wenngleich die diesjährige Meisterschaft der Junioren zahlreiche Talente erkennen ließ und an der Spitze insbesondere mit Kristina Sprehe und Dirk Viebrock hervorragende Leistungen gezeigt wurden, konnte man dennoch nicht von einem starken Feld sprechen. Das eher normale Niveau bereitet dem Bundestrainer Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Hoya) aber keine Sorge. „Wir erleben es alle paar Jahre, dass vielen Reiterinnen und Reitern der Umstieg vom Pony aufs Pferd schwer fällt. Etliche Jugendliche trauen sich zwar den Start bei der Meisterschaft zu, aber wenn sie dann im Viereck sind, ist die Anspannung zu groß.“ 

 

Während sich die Titelverteidigerin im Juniorenlager, Jessica Werndl (Aubenhausen), vorzeitig hatte in die nächst höhere Altersklasse hatte hochstufen lassen und in diesem Jahr auf Anhieb Deutsche Meisterin bei den Jungen Reitern wurde, endet für andere die Juniorenzeit altersbedingt. Etliche seit Jahren erfolgreiche Jugendliche müssen sich im kommenden bei den Jungen Reitern beweisen, unter anderem auch Dirk Viebrock und Andrea Timpe. Außerdem Marie-Louisa Meyer (Ibbenbüren), die mit Bintang in diesem Jahr zum deutschen Aufgebot bei den Europameisterschaften in der Vielseitigkeit zählte, und bei dem Deutschen Dressurmeisterschaften Platz sechs mit Di Ravellina belegte, oder auch Carde Meyer (Nottuln) und Marion Engelen (Kerken), beide Mitglied des deutschen Dressur-Silberteams in Frankreich. Carde Meyer wurde nach einem guten Auftakt in der ersten Wertungsprüfung, in der sie den vierten Platz belegte, am Ende Achte in der DM-Wertung. Marion Engelen, die in Aachen auf Relevant setzte, den sie erst seit wenigen Wochen unter dem Sattel hat, landete auf Platz zwölf. Für den Bundestrainer bedeutet dieser Wechsel, sein Augenmerk auf die nachrückenden Talente zu richten. Meyer zu Strohen: „Wir müssen nun im Herbst die Reiterinnen und Reiter, die hier positiv aufgefallen sind, zu Lehrgängen einladen. Im Frühjahr brauchen wir fünf bis sechs sehr gute Junioren, die für einen EM-Start 2004 in Frage kommen.“                                                   Hen/Hb

 

 

Deutsche Meisterschaft Dressur / Ponys

Patricia Höhn – nach EM-Silber nun DM-Gold

 

Aachen (fn-press). Wir haben es halt nicht mit „Maschinen“ zu tun. Gaby Winkelhues (Köln), Mutter der bei den Deutschen Meisterschaften der Ponydressurreiter als Topfavoritin gehandelten Titelverteidigerin und Doppel-Europameisterin Katharina Winkelhues, brachte es auf den Punkt: Auch bei noch so vielen Vorschusslorbeeren lässt sich das Ergebnis einer Meisterschaft nicht voraussagen. Und so heißen die neuen Meister Patricia Höhn (Worms) und Konrad, auf den Medaillenrängen folgen Katharina Winkelhues mit Dressman und Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Dornik B.

 

Nicht so konzentriert wie sonst und mit einigen Patzern absolvierte Dressman die erste Wertungsprüfung in Aachen, und so mussten sich der 15-jährige Hengst und seine Reiterin Katharina Winkelhues mit einem Ergebnis von „nur“ 72,59 Prozent und einem dritten Platz zufrieden geben. Diesen Rückstand konnte die routinierte Reiterin trotz eines Sieges am zweiten Tag (76,88 Prozent) nicht wieder einholen, zumal sie sich auch im Finale mit einem Ergebnis von 73,8 Prozent (Endstand 335,53) knapp der späteren Meisterin Patricia Höhn mit Konrad geschlagen geben musste, die ein Ergebnis von 74,65 Prozent erzielte. „Konrad war im Finale einfach einen Tick frischer als Dressman“, war auch die Meinung von Bundestrainerin Cornelia Endres (Dülmen-Buldern). Konrads gute Form zeichnete sich bereits in der ersten Wertungsprüfung ab, in der der frisch gebackene Mannschafts- und Vizeeuropameister mit 75,95 Prozent den Sieg davontrug (Endstand 339,39). Seine Reiterin Patricia Höhn, einer Schülerin von Uta Gräf (Kirchheimbolanden), gehört schon seit 2001 dem deutschen C-Kader an und war im selben Jahr mit Tre Lord Nelson Achte und ein Jahr später Neunte bei den Deutschen Pony-Meisterschaften. In diesem Jahr nun kam der große Durchbruch mit der Übernahme des 13-jährigen Fuchswallachs Konrad, der bereits den Geschwister Kröncke aus Dorum und zuletzt Annika Fiege (Münster) zu Medaillen und Titeln verholfen hat, und seit Jahren zu den verlässlichsten Schleifensammler im deutschen Ponysport zählt. Gleiches gilt auch für den zwölfjährigen Fuchshengst Dornik B, der mit seiner gleichaltrigen Reiterin Louisa Lüttgen aus dem Rheinland zwei Mal Platz vier und einen dritten Platz im Finale belegte und damit auf dem Bronzerang landete (Endstand 327,63). Er schlug damit den aus dem selben Gestüt stammenden Golden Dancer, der in Aachen von Dorniks „Vorreiterin“ Stefanie Jansen (Korschenbroich) vorgestellt wurde und nach zwei Wertungsprüfungen noch auf dem dritten Platz rangierte. Im Finale allerdings reichte es für den 16-jährigen Hengst und seine ebenfalls 16-jährige Reiterin, die im kommenden Jahr ins Juniorenlager wechselt, „nur“ zum sechsten Platz und damit in der Endabrechnung zu Platz vier (324,79) vor Mannschafts-Europameisterin und EM-Bronzemedaillengewinnerin Lydia Camp (Geldern/Rheinland) mit der erst sechsjährigen Dulcia (316,52). Die interessanteste „Neuentdeckung“ dieser Meisterschaft war die erst 14-jährige Ann-Kristin Dornbracht aus Iserlohn, die sich in allen Prüfungen sehr beachtlich vorstellte und am Ende auf Platz sechs landete (309,21). Ihre Stute Arastou S war vierjährig auf dem Bundeschampionat sehr erfolgreich, wurde dann zunächst nach Belgien verkauft und kehrte nun in dieser Saison wieder nach Deutschland zurück.

 

Mit 50 Startern erlebte die Pony-Meisterschaft das stärkste Feld aller Zeiten, mit der erste zehnjährigen Charlott-Maria Schürmann (Gehrde/Weser-Ems) mit Disco-Dancer als jüngster Teilnehmerin (Platz 36) und dem 23-jährigen in Weser-Ems gezogene Ponywallach Mohamed Ali (geritten von Laura Bach aus Hockenheim) als ältestem Teilnehmer (Platz neun). Erstmals hatten alle Landesverbände ihre Quote voll ausgeschöpft und die Höchstzahl an Teilnehmern nach Aachen entsandt - mit der Folge, dass die Richter über acht Stunden pro Prüfung an ihren Tischen saßen. Dass das an die Grenze der Zumutbarkeit reichte, war einhelliger Tenor. Bundestrainerin Cornelia Endres: „Wir hatten eine erfreulich große Leistungsdichte, fast alle Reiter erreichten in den Prüfungen Ergebnisse von über 60 Prozent. Von daher kann man durchaus sagen, dass alle die Berechtigung hatten, auf der Meisterschaft zu starten.“ Dennoch wird man darüber nachdenken müssen, wie man die Teilnehmerfelder künftig überschaubar halten kann.                                                                  Hb

 

 

Deutsche Meisterschaft Springen / Junge Reiter:

Das goldene Jahr der Caroline Müller

 

Aachen (fn-press). Nach dem grandiosen Gewinn der Einzel- und Mannschafts-Goldmedaille bei der Europameisterschaft fügte die Baden-Württembergerin Caroline Müller (Rottweil) jetzt beim nationalen Championat in Aachen noch weiteres Gold hinzu. Die männliche Konkurrenz hatte das Nachsehen: Auf Platz zwei folgte der Bayer Maximilian Ziegler (Meitingen), zu Bronze ritt „Nordlicht“ Philip Rüping (Breitenburg).

Caroline Müller ist eine Ausnahmesportlerin. Bereits im Seniorenlager erfolgreich am Start und oft siegreich und platziert in Großen Preisen, bewies sie auf der Deutschen Meisterschaft der Jungen Reiter einmal mehr ihre Klasse. Die knapp 20-Jährige aus Rottweil, die seit vergangenem Herbst Jura in Münster studiert und seither bei Bundestrainer Kurt Gravemeier in Sendenhorst trainiert, blickt auf ihr erfolgreichstes Jahr zurück: zwei Mal Gold bei den Europameisterschaften, Sieg beim Preis der Besten und nun nach 1998 erneut Deutsche Meisterin. Sie hatte es in Aachen ruhig angehen lassen und sich in der ersten Wertung mit ihrer im Ausland gezogenen elfjährigen Stute Kyraleen sogar einen Abwurf erlaubt. Das zweite Springen beendete das Paar als Zweite, im Finale hieß die Siegerin Caroline Müller (Gesamtpunktzahl 249,5).

Seinen zehnten S-Sieg schaffte Maximilian Ziegler aus dem bayerischen Meitingen. Der 19-jährige Landwirt, von 2000 bis 2002 jeweils Landesmeister, siegte mit seiner zehnjährigen bayerischen Stute Sweet Girl in der zweiten Wertungsprüfung (Platz elf in der ersten). Den Einzug ins Stechen der Finalprüfung verpasste er nur knapp. Im Gesamtklassement behauptete er sich mit 248,5 Punkten an zweiter Stelle und gewann seine erste Medaille auf einer Deutschen Meisterschaft. Drei Monate hatte Ziegler in diesem Jahr bei Bundestrainer Dietmar Gugler (Pfungstadt) trainiert - mit Erfolg, wie sich Aachen zeigte. Gugler: „Maximilian ist sehr ehrgeizig und talentiert. Aus ihm könnte ein sehr guter Reiter werden.“

Wie der Vater, so der Sohn: Philip Rüping aus dem holsteinischen Breitenburg tritt in die Fußstapfen seines Vaters Dr. Michael Rüping, dessen Ritte auf dem Schimmel Silbersee unvergessen bleiben. Vater Rüping gewann vor 18 Jahren die Deutsche Meisterschaft, allerdings bei den Senioren. Ob seinem Sohn Gleiches gelingt, wird die Zukunft zeigen. Beim nationalen Championat in der Altersklasse der Jungen Reiter ritt Philip immerhin schon zur Bronzemedaille. Der 19-jährige, in diesem Jahr erstmals bei den Jungen Reitern am Start, überzeugte durch beständige, gute Leistungen: Platz fünf in der ersten Wertung, Platz sieben in der zweiten, erneut Platz fünf im Finale (Gesamtpunkte 240). Sein erst siebenjähriger westfälischer Sportpartner Rainbow entstammt dem Stall von Kai Ligges (Ascheberg).

Als Pechvogel mag sich Jörne Sprehe gefühlt haben. Die 20-jährige aus Fürth (Bayern), gerade erst mit der Silbermedaille in der Einzelwertung und Mannschafts-Gold von den Europameisterschaften in Le Touquet in Frankreich zurückgekehrt, musste sich nach einem zehnten und zwei fünften Plätzen am Ende mit dem vierten Platz zufrieden geben (238,5 Punkte). Auch für Mannschafts-Europameister Johannes Ehning (Borken) lief es in Aachen nicht optimal. In allen drei Wertungsprüfungen leistete sich seine zwölfjährige Hannoveraner Stute Carmen, mit der im vergangenen Jahr den Großen Preis von Kiel gewonnen hatte, acht Fehler. So blieb ihm in der Meisterschaftswertung nur der 16. Platz.

 

Viele Teilnehmer wechselten erst in dieser Saison in die Altersklasse der Jungen Reiter. Die altersbedingten „Aufsteiger“ fanden hohes Lob ihres Bundestrainers. Gugler: „Der positivste Eindruck dieser Deutschen Meisterschaft ist für mich, dass so viele gute junge Leute aus dem Juniorenlager jetzt mit den höheren Anforderungen zurecht kommen.“ Parcourschef Ferdinand Rosellen (Aachen) hatte es den Aktiven nicht leicht gemacht. Probleme bereiteten eine stattliche, schräg anzureitende Mauer, der Wassergraben und die dreifache Kombination. Das Finale war so schwer, dass nur zwei Reiter - Caroline Müller und Sebastian Adams aus Remscheid – ohne Fehler blieben und das Stechen erreichten. Nur sieben der 29 Starter beendeten den Parcours mit vier Fehlern. Gugler verteidigte den hohen Schwierigkeitsgrad: „Eine Deutsche Meisterschaft muss so anspruchsvoll sein. Die Reiter müssen solche Parcours kennen lernen. Nur so können wir sie an internationalen Standard heranführen.“                                                                                                                hen

 

 

Deutsche Meisterschaft Springen / Junioren

Tobias Rasbach mit Riesenvorsprung an der Spitze

 

Aachen (fn-press). Konsequent immer weiter an die Spitze: Tobias Rasbach (Kördorf) krönte seine junge reiterliche Karriere bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Aachen mit der Goldmedaille. Nach drei Wertungsprüfungen auf dem zehnjährigen Hessen-Wallach Little Actros in der Altersklasse der Junioren hatte er die Konkurrenz um Längen geschlagen. Auf den weiteren Medaillenrängen Platz folgten Jan Sprehe (Cloppenburg/Weser-Ems) und Philipp Schober (Rothenburg/Sachsen).

 

Der 17-jährige Tobias Rasbach, der im rheinland-pfälzischen Kördorf zuhause ist, hat sich konsequent an die Spitze vorgearbeitet. Auf Ponys siegte er bereits vor vier Jahren beim Salut-Festival und beim internationalen Ponyturnier in Friedrichshafen, ein Jahr später wurde er Landesmeister und vor zwei Jahren Vierter bei den Deutschen Meisterschaften. Der Schüler, der mit seinen Trainern Peter Schumacher und Josef Gemein den Weg in den Sport fand, vollzog den Umstieg aufs Pferd problemlos: Im vergangenen Jahr Platz neun bei der Deutschen Meisterschaft, auch in dieser Saison mehrere vordere Platzierungen auf renommierten, auch internationalen Turnieren. Tobias Rasbach erwies sich als der beständigste Teilnehmer der Junioren-Titelkämpfe: Platz fünf in der erste Wertungsprüfung, Platz sechs in der zweiten und im Finale mit Stechen Platz zwei (Gesamtpunktzahl 234).

Ein schönes Ende nahm die Deutsche Meisterschaft für den Silbermedaillengewinner Jan Sprehe aus Cloppenburg, nachdem das Turnier alles andere als glücklich begonnen hatte. Mit Sport-Routinier Aperio, der einst unter dem Sattel von Alois Pollmann-Schweckhorst auf zahlreichen internationalen Plätzen erfolgreich war, kassierte der 18-jährige zwei Abwürfe, die ihn auf Platz 23 landen ließen. Am nächsten Tag zeigte er der Konkurrenz, dass er mit dem 13-jährigen rheinischen Fuchs durchaus siegen kann. Im Finale behauptete sich das Paar an dritter Stelle, was zu einer Gesamtsumme von 223 Punkten führte.

Nach zwei Wertungsprüfungen lag er mit knappem Vorsprung an erster Stelle, ein Abwurf im Finale machte dann aber den Traum von der Goldmedaille zunichte: Philipp Schober aus dem sächsischen Rothenburg vertrat die ostdeutschen Landesverbände dennoch würdig und ritt zu Bronze (220,5 Punkte). Der erst 15-jährige Gymnasiast, der vor drei Jahren schon Pony-Landesmeister war, hat sich im Sattel seines Pferdes Wächterin bestens bewährt und den Sprung ins Juniorenlager gemeistert. Die elfjährige braune Rheinländerin gehört seinem Trainer Klaus-Peter Mayr.

Für etliche Junioren kam die Meisterschaft einem Wechselbad der Gefühle gleich. Felix Hassmann aus Lienen (Westfalen) beispielsweise wurde nach seinem Sieg in der ersten Wertung bereits als Deutscher Meister gehandelt. Im zweiten Springen warfen ihn und die neunjährige Holsteinerin  B & H medicott Ibiza dann acht Fehler auf Rang 17 zurück. Platz vier im Finale führten im Gesamtklassement schließlich zum viertbesten Ergebnis (218,5). Auch der rheinische Meister und Sieger im Nationenpreis von Hagen, Thomas Weinberg (Herzogenrath), hatte sich die Deutsche Meisterschaft wohl anders vorgestellt. Nach einem guten vierten Platz in der ersten Prüfung rutschte der 16-jährige Lokalmatador im zweiten Springen nach einer Verweigerung im Zeitlupentempo aus dem Sattel (Platz 29). Insgesamt schloss Helena Weinbergs Sohn mit Rang sieben ab.

Parcourschef Ferdinand Rosellen (Aachen) schenkte den Junioren nichts. Die Parcours waren anspruchsvoll - für manchen Teilnehmer zu anspruchsvoll. Rosellen hatte sehr technisch gebaut mit engen Kurven, kurzen Distanzen und einigen schwierige Abmessungen.  Nachwuchstrainer Lutz Gössing (Steinhagen) nannte die Parcours „sehr trickig“. Besonders die zweite Prüfung hatte es in sich: Elf Reiter schieden aus. Gössing: „Die Landesverbände sollten davon absehen, ihre Quote an Startern um jeden Preis auszuschöpfen. Knapp 15 Reiter waren eindeutig noch nicht gut genug für diese Meisterschaft.“ Auch ermahnte Gössing, im Training und bei den Sichtungen mehr auf Wassersprünge zu achten. Der Wassergraben in der gigantischen zum Springstadion umfunktionierten Aachener Dressurarena machte nicht nur den Junioren zu schaffen und sorgte für zahllose Fehler. Auch für die Jungen Reiter war das Wasser Fehlerquelle Nummer eins. Gössings Fazit fiel dennoch uneingeschränkt positiv aus: „Sportlich war dies eine hochklassige Meisterschaft. Die besten Reiter haben sich durchgesetzt.“ Geradezu begeistert äußerte er sich über die Wettkampfstätte: „Wenn man der Jugend so etwas wie das Aachener Dressur-Stadion bieten kann, dann ist das einmalig. Ich hoffe, dass sie das anerkennen und genießen können.“                                                                                                          hen

Deutsche Meisterschaft Springen / Ponyreiter:

Teeuwen: „Wir sind auf dem richtige Weg“

 

Aachen (fn-press). Nach zweijähriger „Enthaltsamkeit“ griff die nun 16-jährige Carlotta Steinbach (Ludwigshafen) bei der Deutschen Meisterschaft der Ponyspringreiter erneut zur Goldmedaille und setzte damit einen schönen Schlusspunkt unter ihre erfolgreichen Karriere im Ponysport. Auf den weiteren Medaillenplätzen folgten Tobias Thoenes (Uedem) und Lukas Wilmsen-Himmes (Kranenburg).

 

In einer so schönen Arena gehen Ponyreiter selten an den Start. Wo ansonsten die Größen des Dressursports um Prozentzahlen auf dem Viereck kämpfen, zierten bei den Deutschen Jugendmeisterschaften Hindernisse den Sand. Das Aachener Dressurstadion bot den Springreitern eine wahrlich imposante Kulisse. Die Ponyreiter schien die Atmosphäre eher zu beflügeln als einzuschüchtern. Die meisten machten ihre Sache gut, nur wenige Starter waren den Anforderungen der Parcours des Aacheners Ferdinand Rosellen nicht gewachsen.

 

Souverän und in den ersten beiden Prüfungen fehlerfrei überwand Daniel Oppermann die Hürden. Der 16-jährige aus dem nordhessischen Hofgeismar, der bereits im vergangenen Jahr Siege und Platzierungen auf internationalen Ponyturnieren erzielte und in dieser Saison den Großen Preis beim CSI-P in Moorsele gewann, saß im Sattel des Ponys Grandios. Die zwölfjährige Grannus-Tochter ist keine unerfahrene Ponydame. Mit ihr erzielte Tobias Rasbach, der frisch gebackene Deutsche Meister der Junioren, während seiner Ponyzeit ungezählte Siege und Platzierung. So muss es an Daniel Oppermanns Nerven gelegen haben, dass er - den Meistertitel zum Greifen nah - im Finalspringen an vier Hindernissen patzte. Seinen satten Vorsprung nach zwei Siegen hatten die 16 Fehler zunichte gemacht. Am Ende musste er sich mit Platz vier zufrieden geben (Gesamtpunktzahl 209,5).

Fehlerfrei und in Bestzeit beendeten Charlotta Steinbach und der elfjährige Wallach Bubble Gum das Stechen dieses Finales auf M-Niveau. Das in Baden-Württemberg gezogene Pony begleitet die 16-jährige schon viele Jahre. 1999 und 2000 wurde sie mit ihm Landesmeisterin, ein Jahr später Deutsche Meisterin. Die Gymnasiastin aus Ludwigshafen, die sich nun aus dem Ponysport verabschieden muss, hatte sich in den beiden Wertungsprüfungen an sechster und dritter Stelle platziert. Der Sieg im Finale füllte das Punktekonto auf 237 auf. Ein Riesenvorsprung von 24 Punkten trennte sie von Silbermedaillengewinner Tobias Thoenes. Der ebenfalls 16-jährige Schüler aus dem niederrheinischen Uedem belegte mit seinem siebenjährigen Ponywallach Rivo in den drei Wertungsprüfungen Platz 14, sieben und sechs (Gesamtpunktzahl 213). Tobias ist ein emsiger Turnierreiter: Im vergangenen Jahr sammelte er 145 Siege und Platzierungen. Unter anderem gewann er den „Preis den Besten“ in Warendorf und wurde Vierter bei der Deutschen Meisterschaft in Kreuth. Um seinen Wechsel ins Junioren-Lager braucht sich niemand Sorgen zu machen. Der junge Mann kann sogar schon S-Erfolge auf Pferden vorweisen.

Der Bronzemedaillengewinner überraschte alle: Lukas Wilmsen-Himmes aus Kranenburg am Niederrhein ist gerade mal elf Jahre alt und war damit jüngster Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft. Peter Teeuwen (Brakel), Bundestrainer der Ponyspringreiter, geriet ins Schwärmen: „Der Junge ist ein Riesentalent und hat großartige Perspektiven.“ Ein wenig profitierte der Youngster von seiner routinierten Partnerin: Die zehnjährige Ponystute Mira wurde schon etliche Jahre sehr erfolgreich von seiner Schwester geritten. Nach drei Prüfungen (Plätze drei, elf und acht) hatte er 212 Punkte gesammelt - nur einen Punkt weniger als Silbermedaillengewinner Tobias Thoenes.

 

Der Bundestrainer zog eine durchweg positive Bilanz der diesjährigen Meisterschaft. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, so Peter Teeuwen. Die Parcours in Aachen waren anspruchsvoll und in den Abmessungen hoch genug. Teeuwen hatte mit Parcourschef Rosellen die Höhe bis auf 1,40 Meter angehoben. „Umso mehr freue ich mich, dass die meisten Teilnehmer sich den Anforderungen gewachsen zeigten.“ In den vergangenen Jahren waren die deutschen Ponyreiter auf Championaten und internationalen Turnieren nicht gerade vom Erfolg verwöhnt. Der Hauptgrund: Im Ausland hat sich der Ponysport weiterentwickelt, die Parcours werden technischer gebaut, was exakteres Reiten verlangt, die Hindernisse gehen vielfach an die Maximalmaße heran. Teeuwen: „Unsere Ponyreiter finden in Deutschland meistens Parcours bis 1,25 Meter vor, die sie in hoher Geschwindigkeit überwinden können. Kommen sie dann ins Ausland und sehen sich mit 1,40 Meter konfrontiert, rutscht ihnen das Herz in die Hose, sie sind verunsichert und machen Fehler.“ Internationalen Standard bieten hierzulande nur der „Preis der Besten“ und die Deutsche Meisterschaft - zu wenig Gelegenheit, um den Anschluss an den internationalen Sport zu finden. Teeuwen kritisiert: "Viele unserer Parcoursbauer befassen sich nicht genügend mit dem Ponysport und wissen nicht, was international verlangt wird. Daran müssen wir arbeiten.“                                                                                                   hen

 

 

CSIOJ Hagen am Teutoburger Wald

Deutsche Mannschaft gewinnt Nationenpreis

 

Hagen a.T.W. (fn-press). Die deutschen Nachwuchsspringreiter bleiben weiter auf Erfolgskurs. Beim Internationalen Offiziellen Junioren-Springturnier (CSIOJ), ausgetragen im Rahmen des Internationalen Reiterfestivals in Hagen am Teutoburger Wald, siegte die deutsche Juniorenequipe im Nationenpreis vor den Reitern aus Italien und der Schweiz. Insgesamt gingen sechs Mannschaften an den Start.

 

Gleich drei Nullrunden kennzeichneten aus deutscher Sicht den ersten Umlauf: Sowohl Jan Sprehe (Cloppenburg) mit Paganini, Felix Hassmann (Lienen) mit Queen Liesa und Henrike Konzag (Grasleben) mit Ginster Noir blieben fehlerfrei, lediglich Thomas Weinberg (Herzogenrath) mit Chanell leistete sich einen Abwurf. Im zweiten Umlauf war er es dann, der zusammen mit Henrike Konzag mit „weißer Weste“ den Parcours verließ. Das Streichergebnis lieferte hier Jan Sprehe mit zwei Abwürfen, Felix Hassmann musste vier Strafpunkte in Kauf nehmen. Vier Strafpunkte lautete damit am Ende auch der Kontostand des deutschen Quartetts. Die Italiener brachten acht, die Schweizer zwölf Punkte auf ihr Konto.

Nur drei von 38 Teilnehmern schafften es am Sonntag im Großen Preis ins Stechen. Unter ihnen Felix Hassman mit Queen Liesa, der als letzter Starter in den Parcours musste. Zu schlagen galt es die Vizeeuropameisterin Faye Schoch aus der Schweiz mit Tequi d’i, die eine Nullrunde in 39,41 Sekunden vorgelegt hatte. Und Hassmanns Zeit hätte auch gereicht – 39,07 Sekunden – wären da nicht zwei Abwürfe gewesen. Das bedeutete Platz zwei vor der Britin Charlotte Platt mit Pauldarys Tigers Flight, die zwölf Strafpunkte kassiert und eine Zeit von 62,36 Sekunden benötigt hatte. Ebenfalls noch platziert wurde Jan Sprehe mit Aperio, der mit einem Abwurf im Umlauf Achter wurde. Thomas Weinberg mit Silwa Wapiti landete mit zwei Abwürfen auf dem zehnten Platz.                                                               Hb

 

 

German Friendships lockten Jugendliche aus aller Welt

 

Herford (fn-press). Die dritten German Friendships auf dem Bexter Hof in Herford begeisterten die 357 Teilnehmer ebenso wie rund 15.000 Zuschauer. Bei mediterranen Temperaturen ritten Kinder und Jugendliche aus 28 Nationen über die Hindernisse, trainierten mit internationalen Top-Reitern und gingen in den in „Children“ und „Juniors“ altersmäßig getrennten Springprüfungen an den Start. Paarweise, denn ein deutscher Reiter und einer der ausländischen Gäste bildeten jeweils eine Mannschaft. In der Juniorenwertung erwies sich das Duo „Controe“ als eingespieltes Team. Immerhin hatten Christina Vortmann (Südlohn) und die aus Malaysia kommende Lea Tan die Friendships schon in 2001 gewonnen und konnten ihren Erfolg nun wiederholen. Platz zwei ging an den Team „Cyrenaika“ mit Isa-Marie Steinau (Arnsberg) und Nadia Taryam (Vereinigte Arabische Emirate). Dritte wurden Jennifer Hölscher (Gronau) und Sulaiman Mohammed A-Anbar aus Saudi Arabien. In der Altersklasse Children gewann das Team Andrea Weinberg (Herzogenrath) und Samantha Ellmann-Brown (Südafrika) vor Ina von Bormann (Essen) und Roger Chammas (Libanon) und Charlotte Bettendorf (Luxemburg) und Juliana Castro (Costa Rico). In der Einzelwertung siegte Andrea Weinberg, die Tochter des bekannten Springreiter-Ehepaars Helena und Peter Weinberg. Bester Teilnehmer der nationalen Tour war Marcel Wolf (Bielefeld). Der Sport war spannend, das Niveau der Prüfungen deutlich gestiegen, dennoch hielten die Veranstalter Ulrich Meyer zu Bexten und Frank Rothenberger (Bünde) an ihrem Motto „Friendships no Championships“ fest und trafen damit voll den Nerv der Teilnehmer und ihrer mitgereisten Familien. Ob Zeid Sharaab aus Jordanien, Lucy Olphert aus Neuseeland oder Kelly Wates aus Jamaika – ihnen allen waren die Erfahrungen, das gemeinsame Training und die neuen Freundschaften, die sie in Herford knüpften, viel wichtiger als die Ergebnisse im Parcours. Die vierte Auflage der Friendships im Jahr 2005 ist daher schon geplant. Und auch dann soll wieder für einen guten Zweck gesammelt werden. Diesmal gingen die Spenden – darunter der Erlös einer kleinen Versteigerung mit „Auktionator“ Franke Sloothaak (Borgholzhausen) – an den Wittekindshof Bad Oeynhausen, einer diakonischen Einrichtung für behinderte Menschen sowie an den Förderkreis Behindertensport.                                                                    SKappi/Hb

 

 


 
vom 21.08.
Nr. 2783
Fahren Warendorf FN-aktuell
Birgit Springmann 02581/6362-190  E-Mail » Internet

Dressur

 

 

Europameisterschaften in Hickstead

Doppelgold für Deutschland

 

Hickstead/GBR (fn-press). Mit einem Doppelerfolg endeten die Europameisterschaften Dressur im britischen Hickstead. Nachdem die deutsche Dressurmannschaft bei den 21. Europameisterschaften ihren 20. Mannschaftstitel in Folge gewonnen hatte, sicherte sich am letzten Tag Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) mit Rusty auch den Einzeltitel. Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte und Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Piccolino belegten zudem die Plätze vier und fünf in der Europameisterschaft.

 

Dabei hatte es für die deutschen Dressurreiter zu Beginn der Europameisterschaften gar nicht so glänzend ausgesehen. Satchmo, der erst neunjährige Hannoveraner (von Sao Paulo) von Isabell Werth (Mellendorf), hatte sich beim vorangegangenen Trainingslager im Bundesleistungszentrum (BLZ) Reiten in Warendorf eine leichte Verletzung zugezogen, als er in der Waschbox ausrutschte. Auch Klaus Husenbeths Pferd Piccolino kam mit einem dicken Handicap in Hickstead an. Der zwölfjährige Hannoveraner (von Prince Thatch xx) hatte sich auf dem Transport Reisefieber zugezogen und war erst am Tag vor dem ersten Wettkampf fieberfrei. Bundestrainer Holger Schmezer (Verden) entschloss sich daher, die beiden übrigen Pferde Rusty von Ulla Salzgeber und den erst neunjährigen Hannoveraner Bonaparte (von Bon Bonaparte) von Heike Kemmer am ersten Tag des Mannschaftswettbewerbes einzusetzen, um den beiden anderen Pferden noch einen weiteren Tag Aufschub zu gönnen. Dass diese Taktik voll aufging, zeigte sich bereits am Ende des ersten Tages. Im Grand Prix, der ersten der drei Teilprüfungen der Einzelwertung und zugleich entscheidend für die Mannschaftswertung, hatten Ulla Salzgeber und Heike Kemmer bereits einen komfortablen Vorsprung von mehr als 300 Punkten vor allen anderen Mannschaften herausgeritten. Mit 78,29 Prozent legte Ulla Salzgeber einen Startzielsieg hin. Heike Kemmer brachte es mit 73,92 Prozent am Ende des Grand Prix auf einen hervorragenden vierten Platz. Damit hatte besonders der Newcomer Bonaparte die in ihn gesetzten Hoffnungen mehr als erfüllt. Am zweiten Tag des Grand Prix hatten Equipechef Ferdi-Jörgen Wassermeyer (Schwelm) und die zahlreich angereiste deutsche Fangemeinde bereits nach dem Ritt von Klaus Husenbeth Grund zum Jubeln. Mit 71,96 Prozent und damit Platz sechs in der Grand Prix-Wertung hatte der 47-jährige Geschäftsmann und einzige waschechte Amateur im deutschen Team „den Sack bereits zugemacht“. Isabell Werths Satchmo, ebenfalls noch ohne Championatserfahrung, hatte zwar bedingt durch seinen Trainingsrückstand mit einigen Unkonzentriertheiten zu kämpfen, brachte es jedoch immerhin noch auf 68,00 Prozent und damit Platz 17. Ohne das Streichergebnis von Isabell Werth hieß es am Ende der Mannschaftswertung für Deutschland 5.380 Punkte und damit zum 20. Mal in Folge Gold. Wie stark und geschlossen die deutsche Mannschaftsleistung war, zeigt der Umstand, dass selbst ohne das Spitzenergebnis von Ulla Salzgeber das deutsche Team Mannschaftsgold geholt hätte. Mannschaftssilber ging wie erwartet an die spanische Equipe, die auf 5.101 Punkte kam. Etwas überraschend und deshalb vom heimischen Publikum um so enthusiastischer gefeiert, kam das britische Team mit 5.079 Punkten auf den Bronzerang. Auf den Plätzen vier bis sechs folgten die Niederlande (5.034 Punkte), Schweden (4.963 Punkte) und Dänemark (4.848 Punkte). Die britische wie die österreichische Mannschaft, die mit 4.800 Punkten Platz sieben belegte, haben damit auch die Olympia-Qualifikation für Athen erreicht.

 

Der Grand Prix Special, die zweite Wertung für die Einzelmeisterschaft, brachte in den Spitzenpositionen kaum Veränderungen. Mit einem neuen Weltrekordergebnis von 80,36 Prozent sicherten sich Ulla Salzgeber und ihr 15-jähriger lettischer Wallach auch diese Prüfung. Allein bei der Bewertung der Lektionen vergaben die Richter hier sechs Mal die Idealnote zehn. Zweite wurde, wie bereits im Grand Prix, die US-Amerikanerin Lisa Wilcox mit dem Oldenburger Hengst Relevant (von Rubinstein I). Die 36-jährige Bereiterin des Gestütes Vorwerk (Cappeln) brachte es auf 78,32 Prozent. An den Start gehen konnte die Nichteuropäerin bei den Europameisterschaften, weil das Championat offen, also auch für Nichteuropäer ausgeschrieben war. Für viele überraschend erreichte der Schwede Jan Brink mit Bjorsells Briar mit 75,76 Prozent Platz drei und verdrängte damit die bis dahin an dritter Stelle liegende Vize-Weltmeisterin Beatriz Ferrer-Salat (ESP) mit dem Hannoveraner Beauvalais (von Bolero) auf Platz vier (75,24 Prozent). Recht unterschiedlich wurden Piccolino und Klaus Husenbeth von den Richtern in dieser Prüfung bewertet. So differierten die vergebenen Platznummern zwischen dem dritten und dem elften Rang. In der Endabrechnung hieß es für die Beiden mit 74,28 Prozent Platz fünf. Mit 74,16 Prozent dicht dahinter landeten Heike Kemmer und Bonaparte auf Rang sechs.

 

Auch wenn Ulla Salzgeber nach Grand Prix und Grand Prix Special auf einen gewaltigen Vorsprung bauen konnte, brachte die abschließende Grand Prix-Kür noch etliche Überraschungen. Denn sowohl Lisa Wilcox als auch Beatriz Ferrer-Salat verspielten hier etliche Punkte. Unangefochten siegte Ulla Salzgeber mit 85,40 Prozent in der Kür. Die von großem Schwung und absoluter Präzision geprägte Vorstellung war bis auf eine marginale Taktstörung in einer Trabverstärkung makellos. Das „Überraschungspaar“ Jan Brink und Bjorsells Briar brachten es mit 81,31 Prozent zu einem beachtlichen zweiten Platz. Mit 79,70 Prozent musste sich Lisa Wilcox mit dem dritten Rang in der Kür zufrieden geben. Beatriz Ferrer-Salat wurde mit 78,10 Prozent Vierte. Wiederum auffallend, waren die starken Schwankungen in den Platzziffern bei Klaus Husenbeth und Piccolino. So wurde das Paar von den Richtern zwischen dem dritten und dem siebten Platz eingeordnet. In der Endwertung der Kür hieß es für die Beiden mit 78,70 Prozent Rang fünf, mit 77,39 Prozent belegte Heike Kemmer den siebten Platz.

 

In der Gesamtwertung aus allen drei Teilprüfungen bezifferte sich die Prozentsumme von Ulla Salzgeber auf beachtliche 244,09 Prozent. Mit einem Abstand von mehr als 8,7 Prozent lieferte Lisa Wilcox mit 235,33 Prozent das zweitbeste Gesamtergebnis ab. Hinter Jan Brink, der auf 230,07 Prozent kam, belegte Beatriz Ferrer-Salat mit 227, 95 Prozent den vierten Rang. Auf den Plätzen fünf und sechs folgten Heike Kemmer (225,47 Prozent) und Klaus Husenbeth (224,94 Prozent). Isabell Werth (Rang 15 nach Grand Prix und Special) war gemäß Reglement als vierte deutsche Reiterin im Finale nicht startberechtigt.

 

Positiv auffallend an den Europameisterschaften war die hohe Leistungsdichte im vorderen Drittel. So gelang es im Grand Prix 14 Paaren über 70 Prozent zu bleiben. Im Special waren es 17 Paare und in der abschließenden Kür lag kein einziger der 15 Reiter unter 71 Prozent. Positiv zu vermerken sind ebenfalls einige neuere Paare, die in Hickstead zu gefallen wussten und in der Zukunft sicherlich noch ausbaufähig sind. Neben Heike Kemmer und Bonaparte sowie Jan Brink mit Bjorsells Briar gehören hierzu sicherlich auch Emma Hindle (Großbritannien) mit Wie Weltmeyer (Platz acht in der EM-Wertung), Antoinette Falandt (Niederlande) mit Jarwo (Platz zwölf in der EM-Wertung) und Louise Nathhorst (Schweden) mit Tristan ASK (Rang 15 in der EM-Wertung). Nicht zufrieden hingegen dürfte der Vize-Europameisters des Jahres 2001, Arjen Teeuwissen (Niederlande) mit Gestion Goliath T, mit seinem Abschneiden (Platz 17) gewesen sein. Sehr gut angenommen wurde auch die elektronische Anzeige der aktuellen Einzelnotenvergabe der fünf Richter. Dabei waren die Anzeigetafeln so platziert, dass nur das Publikum, nicht jedoch Richter oder Reiter, Einsicht nehmen konnten. Diesen deutlichen Mehrwert an Transparenz bezahlte der Zuschauer jedoch mit nachhaltigen Ablenkungen, da er seine Perspektive ständig zwischen den Anzeigetafeln und dem Paar im Viereck wechseln musste. Auch drängte sich gelegentlich der Eindruck auf, dass man im Bemühen, die Einzelnoten zu verfolgen, den Gesamteindruck des Rittes schnell aus den Augen verliert. Dennoch: Eine zumindest diskussionswürdige Innovation im Dressursport.                                                                                                               T.H.

 

 

Europameisterschaften Dressur Hickstead

Medailleninflation lässt auch geübte Rechner schwitzen

 

Hickstead/GBR (fn-press). Die diesjährigen Europameisterschaften Dressur waren als offene Meisterschaften ausgeschrieben. Das heißt, auch nichteuropäische Einzelreiter und Mannschaften waren teilnahmeberechtigt. Eine Entscheidung, die im Hinblick auf die Qualifikationsmöglichkeiten für die Olympischen Spiele in Athen 2004 gefällt worden war und von etlichen überseeischen Teams wie Einzelreitern angenommen wurde. Die Umstände rund um den Modus der Medaillenvergabe führten jedoch zu zahlreichen Irritationen. Ein Kommentar von Thomas Hartwig, Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN):

 

Offene Meisterschaften sind im Pferdesport wie in anderen Sportarten durchaus nicht unbekannt und unter bestimmten Rahmenbedingungen auch begrüßenswert. So weiß man etwa im Vielseitigkeitssport seit Jahren, dass es bei einer offenen Europameisterschaft zwar einen nichteuropäischen Gesamtsieger der Prüfung geben kann, Europameistertitel und Medaillen werden jedoch ausschließlich den besten Teilnehmern mit europäischem Pass verliehen. Auch die Idee, über eine offene Europameisterschaft mehr oder weniger gleitend zu einer alle zwei Jahre stattfindenden Weltmeisterschaft zu gelangen, ist gerade für den Dressursport ein verfolgenswerter Gedanke. Die Art und Weise jedoch, nach der bei der EM in Hickstead die Medaillen vergeben wurden, brachte auch routinierte Kopfrechner ins Grübeln. So war bis zum ersten Tag der EM von Veranstaltern wie Offiziellen keine konkrete Aussage dazu zu erlangen, wie sich denn der Modus der Medaillenvergabe gestalten sollte. In den folgenden Tagen wechselten sich Gerüchte mit halb offiziellen und offiziellen Statements ab, die alle eines gemein hatten: Keine einzige Aussage stimmte mit der zuvor gemachten überein.

So brach am letzten Tag bei der Europameisterschaftsehrung über Zuschauer wie Medienvertreter, aber auch die zu Ehrenden selbst, eine mehr verwirrende denn erfreuende „Medaillenflut“ herein. In der abschließenden Pressekonferenz zur Einzelwertung durfte man überraschenderweise vier Reitern zu insgesamt sechs Einzelmedaillen gratulieren. Ulla Salzgeber trug neben der mehr als verdienten Einzelgoldmedaille für den besten europäischen Reiter auch noch eine Goldmedaille für die offene Wertung. Lisa Wilcox hingegen musste sich lediglich mit einer Silbermedaille begnügen, obwohl sie die beste Nichteuropäerin gewesen war. Der Schwede Jan Brink hatte die Qual der Wahl, denn er musste sowohl Silber als auch Bronze zur Schau tragen. Silber für den zweitbesten Europäer und Bronze für die offene Meisterschaft. Deutlich leichter dagegen hatte es die Spanierin Beatriz Ferrer-Salat, war die Brust der viertbesten Reiterin der Gesamtwertung doch lediglich mit einer Bronzemedaille geschmückt, nämlich der für die drittbeste Europäerin. Ebenfalls nicht ganz unproblematisch die Rangierung der beiden weiteren deutschen Teilnehmer Heike Kemmer und Klaus Husenbeth. Musste man ihnen zum fünften, respektive sechsten Platz in der offenen oder zum vierten, respektive fünften Platz in der europäischen Europameisterschaft gratulieren. Und wie gilt es ihre Erfolge für die Analen zu dokumentieren. Fragen über Fragen, die nicht nur zu einfach gestrickte Journalistengemüter zum Schwitzen brachten. Der Dressursport, der mit den Europameisterschaften in Hickstead eine glanzvolle und in vielen Bereichen innovative Veranstaltung sah, wurde für die Öffentlichkeit mit diesem Modus der Medaillenvergabe nicht transparenter. Das Gegenteil war der Fall. Und das, auch ohne den berühmt berüchtigten englischen Nebel.

Wen wundert es dann noch, wenn er nach dem Rückflug von der EM bei seiner Ankunft in Deutschland in den Nachrichten eines Radiosenders hört, dass Lisa Wilcox und Jan Brink bei den Europameisterschaften gemeinsam Platz zwei belegt hätten.

 

 

Championat der Berufsreiter Dressur

Dolf-Dietram Keller siegt souverän

 

Hagen a.T.W. (fn-press). Beim Championat der Berufsreiter Dressur im Hagen a.T.W. setzte sich Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen) durch. Im Finale der drei besten Reiter aus den beiden Qualifikationsprüfungen mit Pferdewechsel überzeugte der diesjährige Sieger des Deutschen Dressurderbys mit insgesamt 3.707 Punkten. Zweiter wurde Falk Rosenbauer (Schlamersdorf) mit 3.691 Punkten. Bronze ging an Insa Hansen (Hagen) mit 3.665 Punkten.

 

Mit seinem Sieg in Hagen wiederholte der 46-jährige Keller seinen Erfolg aus dem Jahr 2001, als er in Verden den Titel bereits ein Mal gewonnen hatte. Im Jahr 2000 war er Vize-Champion gewesen. Der Bundestrainer der Jungen Reiter Dressur hatte in Hagen bereits die beiden Qualifikationsprüfungen überlegen für sich entschieden. Mit seinem zehnjährigen Rapp-Hengst De Niro (Hannoveraner von Donnerhall) siegte er im Grand Prix mit 71,88 Prozent sowie im Grand Prix Special mit 70,80 Prozent. Zudem  brachte er mit De Niro auch noch das beste Pferd ins Finale ein. Mit seinem eigenen Reiter wie den beiden Fremdreitern kam De Niro auf 3.737 Punkte. Zweitbestes Pferd war der von Insa Hansen eingebrachte Insterburg mit 3.716 Punkten.

Für den Vize-Champion Falk Rosenbauer war die Silbermedaille der dritte Erfolg beim Championat der Berufsreiter. Nach Bronze im Jahr 2000 hatte der 30-jährige im vergangenen Jahr ebenfalls Silber gewonnen. Mit seinem Pferd Little Big Man hatte Rosenbauer im Grand Prix Platz zwei und im Special Platz drei belegt. Im Finale kam Little Big Man mit den drei Reitern auf 3.610 Punkte.                          T.H.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
vom 21.08.
Nr. 2784
Springen Warendorf FN-aktuell
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Fahren

 

 

WM der Ponyfahrer in Karlstetten

Vier WM-Titel für deutsche Fahrer

 

Karlstetten/AUT (fn-press). Vier Goldmedaillen, eine Silbermedaille, eine Bronzemedaille – mit dieser Ausbeute hatte wohl keiner gerechnet. Zwar waren die deutschen Teilnehmer im Vorfeld der ersten Weltmeisterschaften der Ponyfahrer als Favoriten gehandelt worden, doch fehlte es vor allem an Vergleichen im Ein- und Zweispännerlager. Schließlich gab es für diese Gespannarten bisher keine internationales Championat. Doch die Deutschen beherrschten das Feld im österreichischen Karlstetten. Mannschaftsweltmeister wurden sie mit exakt 53,7 Punkten Vorsprung vor der Teams aus den Niederlanden und Österreich. Einzelweltmeister Tobias Bücker (Emsdetten) beendete mit Danyloo die Kombinierte Wertung mit 15,48 Punkten Vorsprung vor dem Dänen Peter Koux und Taffy und dem Österreicher Rudolf Pirhofer mit El Chico. Auch Steffen Abicht (Bad Düben), neuer Weltmeister der Zweispännerfahrer, hatte noch knapp 20 Punkte auf den folgenden Josef Stickelberger (AUT) gut. Peter Borgmann (Neuenkirchen) hatte Silber schon fast in der Tasche, war dann aber im Kegelparcours etwas zu langsam und gewann mit 0,01 Punkten Rückstand auf Stickelberger die Bronzemedaille. Auch der Viertplazierte der Zweispänner, Franz-Josef Lehmkuhl aus Emsdetten, hatte nach Dressur und Gelände gute Chancen auf eine Einzelmedaille, 13,5 Punkte im Kegelparcours machten diesen Traum aber zunichte. Der neue Weltmeister der Vierspännerfahrer, Dirk Gerkens aus Paderborn, konnte sich im Kegelparcours gar 17 Punkte leisten, ohne seinen Sieg ernsthaft zu gefährden. Silber ging hier an Martin Thiemann aus Saerbeck, ihm folgte der Niederländer Pjotr van der Heyden auf dem Bronzerang. Auch wenn sie sich vielleicht mehr erwartet hatten, mit Rang neun bzw. Rang elf im 32-köpfigen Teilnehmerfeld erzielten auch die beiden Einspännerfahrer, Theo Bopp (Mainz) und Elke Hillebrandt (Coesfeld), einen Platz im vorderen Feld.

 

Die Wettbewerbe in Karlstetten begannen mit der Dressur der Einspännerfahrer. Bereits hier legten Tobias Bücker und der Bundeschampion 2002 des Deutschen Fahrponys, der in Hannover gezogene Dunkelfuchshengst Danyloo von Diplomat-Downland Donner, den Grundstock für den späteren Erfolg. Mit 39,20 Punkten siegten sie deutlich vor der Britin Julie Cramm mit Pannau Pandora (48,00 Punkte) und der US-Amerikanerin Sara Schmitt mit High Country doc (49,00 Punkte). Elke Hillebrandt und Dublin (Westfale von Duktus-Nikado) erzielten 56,80 Punkte und belegten damit Rang elf. „Bei den Beiden hatte ich mit einem besseren Dressurergebnis gerechnet“, gab Cheftrainer Ewald Meier (Meißenheim) zu. „Dublin war noch auf dem Abfahrplatz gut bei der Sache gewesen, doch im Viereck regte er sich mehr und mehr auf.“ 61 Punkte und damit Rang 17 lautete das erwartete Ergebnis für Theo Bopp und Wendy (rheinische Stute von Waldemar-Patrick), die Dressur war noch nie ihre Spezialdisziplin.

Auch Steffen Abicht spielte in der Dressur der Zweispänner seine ganze Stärke aus. 37,76 Punkte erhielt er für seine Vorführung und dominierte damit klar das 30-köpfige Teilnehmerfeld. An zweiter Stelle platzierte sich Franz-Josef Lehmkuhl (49,28 Punkte), Dritter wurde Josef Stickelberger (51,36). Peter Borgmann fand sich mit 57,12 Punkten auf Rang neun wieder, in der Beurteilung seiner Vorführung war sich das Richtergremium nicht einig gewesen: Von Platz drei bis 17 war alles drin.

Den dritten Dressursieg für das deutsche Team fuhr Dirk Gerkens ein. Mit 48,16 Punkten gewann er allerdings nur knapp vor Mia Allo (BEL), die 48,48 Punkte erzielte. Dritter wurde Martin Thiemann mit 55,62 Punkten.

 

Nach der Dressur konnte Bundestrainer Meier schon recht gelassen in die Zukunft schauen. Und seine „Schützlinge“ enttäuschten ihn nicht. Gerkens gewann den Marathon vor Aart van der Kamp (NED) und Edwin Flerackers (BEL), Thiemann würde Fünfter. Die Zweispännerfahrer mussten sich nur dem Niederländer Ewoud Boom (er hatte übrigens auch schon bei der Sichtung in Greven den Deutschen das Fürchten gelehrt), geschlagen geben: Lehmkuhl war Zweiter, Borgmann Dritter und Abicht Vierter. Tobi Bücker und Danyloo beendeten den Marathon als Dritte (62,09 Punkte) hinter der Schwedin Anne-Christine Arvidsson (60,79) und Rudolf Pirhofer (61,93). Nicht ganz so gut lief es für Theo Bopp und Wendy: Bei den nationalen Sichtungen waren sie zwei Mal Zweiter, ein Mal Marathon-Sieger gewesen, doch in Karlstetten kamen sie mit 69,05 Punkten nur als 14. ins Ziel. Elke Hillebrandt und Dublin beendeten den Wettbewerb als 20., im Hindernis drei gab es zehn Strafpunkte für das Absteigen des Beifahrers, ohne dieses Missgeschick wären sie Vierte gewesen.

 

Mit einem beruhigenden Polster – sowohl in der Mannschafts- als auch in den Einzelwertungen – gingen die deutschen Fahrer in die letzte Teilprüfung, das Hindernisfahren. Der Parcours war nicht allzu schwer, verlangte aber ein zügiges Fahren. Mit völlig „weißer Weste“ kam nur Steffen Abicht ins Ziel, Borgmann leistete sich zwei Strafpunkte, bei den anderen fielen mal einer, mal zwei, auch sogar drei Bälle. Dennoch war das Ergebnis klar: Deutschland ist Weltmeister in allen Anspannungsarten und in der Mannschaft. „Eigentlich hätte es nicht besser laufen können“, zog Ewald Meier zufrieden Bilanz. „Es ist schon toll, wenn man gefragt wird, ob vier Mal die deutsche Nationalhymne gespielt werden soll, oder ob wir auch mit einer Ehrung einverstanden sind. Das hat es bisher auf keinem Championat gegeben.“ Dem deutschen Ponysport wird diese WM Auftrieb geben, da ist er sich sicher. „Vor allem aber sind die deutschen Ponyzuchtverbände jetzt gefragt. Das Interesse an deutschen Reitponys war hier riesengroß – alle wollten wissen, wo man diese Ponys kaufen kann.“

 

Doch bei allem Jubel und aller Euphorie darf nicht vergessen werden, dass die WM aus deutscher Sicht mit einem herben Schlag begann. Zwei Ponys des ursprünglich als Mannschaftsfahrer vorgesehenen Gerhard Gerich aus Klötze passierten die erste Verfassungsprüfung nicht. Da die Ponys in der Holding-Box nicht – wie im Reglement vorgeschrieben – tierärztlich untersucht wurden, beantragte die deutsche Mannschaftsführung aufgrund des Regelverstoßes eine Re-Inspektion. Dem Antrag wurde nicht stattgegeben, es folgte ein offizieller Protest, der aber auch niedergeschlagen wurde. Gerhard Gerich, der aufgrund der bisherigen Erfolge zum engsten Favoritenkreis zählte, musste am Freitag Morgen die Koffer packen und nach Hause zurückfahren. Seine Enttäuschung war riesengroß. Der Vorfall ist jedoch noch nicht abgeschlossen und liegt dem Weltreiterband (FEI) vor.

Mit rund 80 Gespannen aus 17 Nationen hat diese Weltmeisterschaft in dieser Form eine Premiere erlebt. Ob es auch in den nächsten Jahren Championate für alle Gespannarten geben wird....? Der Weltreiterverband hat im Rahmen der Weltmeisterschaften der Zweispännerfahrer im September im französischen Jardy zu einem „Open Forum“ geladen, bei dem unter anderem auch künftige Form der Championate diskutiert werden soll.                                                                                         bsp

 

 

DM Vierspänner in Riesenbeck

Michael Freund bricht Rekord:

zum elften Mal Deutscher Meister

 

Riesenbeck (fn-press). Alter und neuer Deutscher Meister bei den Vierspännern ist Michael Freund (Dreieich). Er gewann die nationalen Titelkämpfe zum dritten Mal in Folge und zum elften Mal insgesamt. Damit ist er jetzt der erfolgreichste Fahrer bei Deutschen Meisterschaften. Silber ging an Christoph Sandmann aus Lähden, Bronze holte sich Ludwig Weinmayr (Fischbachau). Mit Platz vier erzielte Josef Zeitler (Starnberg) seine beste DM-Platzierung bisher, Peter Tischer (Neu-Isenburg) wurde Fünfter. Auf den weiteren Plätzen folgen: 6. Max Dangel (Vechta); 7. Rainer Duen (Thüle); 8. Hansjörg Hammann (Niederstotzingen); 9. Steffen Scholz (Langenbernsdorf); 10. Bernhard Wendt jun. (Bremen).

Noch bei der Eröffnungs-Pressekonferenz hatte Michael Freund eine Titelverteidigung in Frage gestellt. „Ich habe im Gespann nicht die beste Besetzung“, sagte er. „Die vier Pferde sind in dieser Kombination noch nicht zusammen gegangen“. Doch schon bei der Dressur wurde klar, dass an Freunds Favoritenrolle nicht zu rütteln war. 39,68 Punkte vergaben die Richter für die Dressurvorstellung. Zweiter wurde mit 42,72 Punkten Sandmann. Auch der Vize-Weltmeister des vergangenen Jahres hatte mit Pferdeproblemen zu kämpfen, musste er doch auf seinen bewährten „Alf“ verzichten. An dritter Stelle platzierte sich Rainer Duen (43,04), Steffen Scholz wurde Vierter (47,84), Max Dangel Fünfter (50,08).

Mit fünf Bestzeiten in den sieben Hindernissen sicherte Ludwig Weinmayr den Sieg in der Geländeprüfung und schob sich damit nach Rang sechs in der Dressur auf Platz drei in der Zwischenwertung vor. Michael Freund kam als Zweiter aus dem Gelände, Christoph Sandmann wurde Dritter. Peter Tischer folgte an vier, Josef Zeitler an fünf. Rainer Duen vergab seine Chancen auf eine DM-Medaille durch ein Missverständnis mit seinem Beifahrer, für dessen zweimaliges Absteigen in Hindernis zwei gab es 20 Strafpunkte.

Nach Dressur und Gelände führte Freund das Feld vor Sandmann und Weinmayr an. An dieser Reihenfolge änderte auch das Hindernisfahren nichts, da sich alle Fahrer Abwürfe einhandelten. Fehlerfrei blieben Josef Zeitler, Max Dangel und Rainer Duen, die Siegerrunde gewann Zeitler vor Duen und Dangel.

Beste Mannschaft der DM war das Team aus Hessen. Michael Freund, Peter Tischer und Frank Kunz (Elbtal) „sammelten“ 270,78 Punkte und konnten – wie im vergangenen Jahr – den Länderpokal entgegen nehmen. Zweite wurden die Bayern (282,74), Dritte das Team aus Weser-Ems (287,87).

Schon jetzt können die Freunde des Fahrsportes für das nächste Jahr einen Termin notieren: Vom 1. bis 4. Juli ist Riesenbeck Gastgeber des Internationalen Deutschen Fahrderbys.                                                                                                                 bsp

 

DM Einspänner Riesenbeck

Überraschungssieger Klaus Tebbe und Weltano

 

Riesenbeck (fn-press). So spannend verläuft ein Finale nicht oft: Erst mit der letzten Fahrt entschied sich die Deutsche Meisterschaft der Einspänner in Riesenbeck. Sechs Teilnehmer waren vor dem abschließenden Hindernisfahren durch nur einen Punkt getrennt. Am Ende hatte der 28-jährige Klaus Tebbe (Neuenkirchen/Westfalen), Dritter nach Dressur und Gelände, die Nase vorn. Der junge Hufschmied, der sowohl ein- als auch zweispännig erfolgreich von der Klasse A bis zur Klasse S ist, bestritt seine erste Deutsche Meisterschaft. Vizemeister wurde der Champion des vergangenen Jahres, Dieter Lauterbach aus Herborn. Er hatte nach Dressur und Gelände in Führung gelegen, vergab die Titelverteidigung aber durch Zeitüberschreitung im Kegelparcours. Die Bronzemedaille ging an Beate Susanne Kramer aus Wedemark, sie hatte bereits bei der DM 2002 Bronze gewonnen. Mit dem in diesem Fall besonders undankbaren vierten Platz (0,08 Punkte Rückstand) musste sich Christoph Dieker (Gescher) zufrieden geben. Ulla Günther (Burgdorf) wurde Fünfte, Patrick Hanisch (Westkirchen) Sechster.

 

21 Fahrerinnen und Fahrer bewarben sich in Riesenbeck um Sieg und Platzierungen. Die Dressur gewannen mit 49,00 Punkten Dieter Lauterbach und sein Altoldenburger Gilbert. 52,20 Punkte erhielten Klaus Tebbe und sein siebenjähriger Weltmeyer-Sohn Weltano, Dagmar Tödter (Vierhöfen) und die Holsteiner Stute Morning Star belegte mit 52,60 Punkten Platz drei. Einen Super-Einstand nach längerer Verletzungspause gab die Trakehner Stute Graziela TSF: Mit Ulla Günther an den Leinen belegte sie mit 54,20 Punkten den vierten Platz. Auch die Fünftplazierte, die hessische Stute Mia’s Joker war in diesem Jahr von ihrer Fahrerin Beate Kramer noch nicht vorgestellt worden. Ihre Dressurleistung bewerteten die Richter mit 54,60 Punkten, das bedeutete Platz fünf. Den sechsten Rang teilten sich mit 54,80 Punkten Jürgen Johannsen (Pinneberg) mit Maengwyn Sammy und Christoph Dieker mit Pascal.

Die Geländefahrt entschied wieder einmal Hans Wehr (Uffenheim) mit Rivaldi für sich. Schon bei der DM 2002 hatte der Bayer – er feiert übrigens in den nächsten Tagen seinen 64. Geburtstag – in dieser Disziplin der Konkurrenz das Nachsehen gegeben. Als Zweite kamen Patrick Hanisch und Attila D ins Ziel, auf den weiteren Plätzen folgten Ulla Günther, Christoph Dieker, Beate Kramer und Klaus Tebbe.

Dieter Lauterbach belegte Rang acht im Gelände und führte damit die Zwischenwertung weiter an. An zwei lag Ulla Günther, Klaus Tebbe war Dritter. Tebbe, Beate Kramer und Christoph Dieker machten durch ihre fehlerfreien Runden durch den Kegelparcours Plätze gut, Ulla Günther und Patrick Hanisch fielen durch jeweils einen Abwurf zurück. Das Hindernisfahren gewann Dieker vor Karsten Johannßen (Rahden) und Albert Lütchens (Vierhöfen).                                                                 bsp

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

CAI-A Zweispänner in Riesenbeck

Deutscher Dreifachsieg

 

Riesenbeck (fn-press). Das Internationale Zweispännerturnier in Riesenbeck war nicht nur für die deutschen Teilnehmer ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu den Weltmeisterschaften im September in Jardy/FRA, auch andere Länder nutzten das Turnier als letzte Vorbereitung für die WM. 50 Fahrer aus 14 Nationen waren am Start und so ist der deutsche Dreifachsieg hoch zu bewerten. Der erst 20-jährige Sebastian Warneck (Nunsdorf), Deutscher Meister 2002 und DM-Bronzemedaillengewinner 2003, bestätigte seine Klasse gegen die internationale Konkurrenz und fuhr im Hindernisfahrern von Rang vier auf Platz eins in der Kombinierten Wertung vor. Reinhard Burggraf (Geretsried), nach der Dressur noch 18., gewann den Marathon und wurde Zweiter der Gesamtwertung. Stefan Schottmüller (Kraichtal) komplettierte als Dritter den deutschen Erfolg. An vierter Stelle platzierte sich der Portugiese Jose Freixa, Siegfried Töpfer (Naumburg) wurde Fünfter.

 

Schon die Dressur zeigte, dass sich die deutschen Fahrer vor der internationalen Konkurrenz nicht verstecken müssen. Mit 40,32 Punkten gewann Norbert Stahl (Lottstetten) die Prüfung vor den beiden Holländern Rini Rütjens (40,64) und Mieke van Tergouw (41,28). Auf dem vierten Platz folgte Sebastian Warneck (42,56), Töpfer wurde Fünfter (43,36), Schottmüller Sechster (43,84). Seine beste Dressur in diesem Jahr fuhr Rudolf Huber (Stuhr), sie wurde mit 44,32 Punkten und Platz sieben belohnt. Mit Mario Junghanns (Grumbach, Platz neun/45,60 Punkte), Rolf von Aschwege (Edewecht, Platz 10/47,04 Punkte) und Rainer Frychel (Neubeeren, Platz elf/47,36 Punkte) fuhren sich weitere deutsche Fahrer auf die vorderen Plätze. „Die Ergebnisse sind auch deshalb wichtig, weil drei der Richter auch die Weltmeisterschaften richten werden“, erklärte Bundestrainer Eckardt Meyer (Hermannsburg). „Der Veranstalter Riesenbeck hat keine Kosten und Mühen gescheut, dafür bedanken wir uns sehr.“

Im Marathon wurde die weiß-blaue Fahne gehisst. Drei Bestzeiten fuhr Reinhard Burggraf in den sieben Hindernissen und siegte mit 64,20 Punkten. „Und das mit meinem Ersatzpferd“ freute sich der „Pauli“. Zweiter wurde Rudolf Huber, der mit 65,42 Punkten ins Ziel kam. Rini Rutjens belegte mit 66,24 Punkten Rang drei, der Belgier Dirk Stael wurde Vierter (66,36), Bennie Gosschalk aus den Niederlanden Fünfter (66,84). Rolf von Aschwege belegte mit 67,68 Punkten Platz acht, Fritz Schlingheider (Blomberg) mit 69,04 Punkten Platz neun, und Siegfried Töpfer mit 69,34 Punkten Platz 13. Sebastian Warneck beendete den Wettbewerb mit 69,52 Punkten auf Rang 14, und war damit genau um eine Stelle aus der Platzierung heraus.

Der Hindernisparcours war nicht allzu schwer, musste aber flott gefahren werden. Dennoch brachte diese Teilprüfung das Gesamtklassement gehörig durcheinander. Der bis dahin Führende Rini Rutjens fiel mit 15,5 Punkten auf Rang 11 zurück, Rudolf Huber verlor mit zwei Abwürfen fünf Plätze. Mieke van Tergouw war Dritte, fügte ihrem Punktekonto 15,5 Punkte zu und fand sich dann auf Rang 13 wieder. Fehlerfrei blieben Stefan Schottmüller, Jose Freixa, Gerard Leitjen (NED), Mario Junghanns, Dirk Stael und der Schweizer Alois Häni. Die Siegerrunde gewann Jose Freixa vor Leitjen und Mario Junghanns.                                                                   bsp

 

 

Nominierungen für die WM der Zweispännerfahrer

 

Riesenbeck (fn-press). Im Anschluss an die letzte Sichtung in Riesenbeck nominierte der Fahrausschuss des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Fahrer, die die deutschen Farben bei den Weltmeisterschaften vom 17. bis 21. September im französischen Jardy vertreten sollen: Reinhard Burggraf (Geretsried), Siegfried Töpfer (Naumburg) und Sebastian Warneck (Nunsdorf). Sollte ein vierter Fahrer eine Startgenehmigung erhalten, wird dies Mario Junghanns (Grumbach) sein. Reservefahrer sind weiterhin Rudolf Huber (Stuhr) und Norbert Stahl (Lottstetten). Trotz guter Ergebnisse konnte Stefan Schottmüller (Kraichtal) nicht für eine Nominierung berücksichtigt werden. Der DM-Fünfte hat seine Erfolge mit nur zwei Pferden erzielt und nicht – wie vom DOKR-Fahrausschuss vorgegeben – in der Einlaufprüfung oder einer der Sichtungen ein Ersatzpferd vorgestellt. Als Equipechef und Trainer wird Eckardt Meyer (Hermannsburg) die Fahrer nach Frankreich begleiten. Das Trainingslager beginnt am 11. September auf dem Linslerhof/Saarlouis.  bsp

 

 

Meistertitel in drei Landesverbänden vergeben

 

Marbach-Rielingshausen/Viernheim/Noßwitz (fn-press). Am zweiten August-Wochenende ging es für die baden-württembergischen, die hessischen und die sächsischen Zweispännerfahrer um Landesmeisterehren.

Neuer baden-württembergischer Meister der Zweispänner (Pferde) wurde in Marbach-Rielingshausen Erwin Somogyi aus Lindau. Der Deutsche Meister von 1995 hatte bereits die Dressur für sich entschieden und gewann am Ende mit 112,29 Punkten vor Franz Brauchle (Lauchheim-Hülen/119,20 Punkte) und Horst

Schepper (Römerstein/119,82 Punkte) die Kombinierte Wertung. Bester im Gelände war Franz Ehrle (Tettnang), das Hindernisfahren gewann Erwin Somogyi. Neuer baden-württembergischer Meister der Ponyfahrer ist Rolf Schmelzer aus Mulfingen. Er war bereits zwei Mal Vize-Meister im „Ländle“ und belegte nun in Marbach-Rielingshausen in der Kombinierten Wertung Platz zwei hinter dem Dressursieger Martin Münch (Sulzbach-Rosenberg), an dritter Stelle platzierte sich Dominique Stadtler (Breisach). Das Gelände gewann Bernhard Riesterer (Münstertal), im Hindernisfahren stand Thomas Genkinger (Pfalzgrafenweiler) an der Spitze. Genkinger entschied auch die Pony-Einspännerkonkurrenz auf M-Niveau für sich.

Auch im hessischen Viernheim ging es um Landesmeisterehren. Neuer hessischer Meister der Zweispänner (Pferde) wurde Ewald Jakobi aus Frankfurt. Er belegte in der Kombinierten Wertung Platz zwei hinter Thomas Scheiter (Hausen/Bayern), Dritter wurde Sascha Jäger aus Biblis. Die Dressur gewann Fred Freund (Neu-Isenburg), er konnte jedoch das Gelände nicht fahren, da seine Pferde die Verfassungsprüfung vor dem Start in die Hindernisse nicht passierten. Bester im Gelände war Xaver Pfleger aus Moorenweis. Die Dressur der Ponys und auch die Kombinierte Wertung gewann Lars Heidotting (Emsdetten). Zweiter und damit neuer hessischer Landesmeister wurde Reiner Ochs aus Bruchköbel, an dritter Stelle platzierte sich Hubert Maier (Waldmichelbach). Den Geländesieg sicherte sich Dennis Schneiders (Neuenkirchen).

Neuer und alter sächsischer Meister der Zweispännerfahrer ist Steffen Horn aus Scharfenberg. Der B-Kaderfahrer gewann in Noßwitz alle drei Teilprüfungen und setzte sich mit großem Abstand vor Ehrhardt Beck (Plohn) und Gerd Pohlers (Reinholdshain) an die Spitze des Feldes.                                                                              bsp

 

 

Alle Gespannarten in Münster-Roxel am Start

 

Münster-Roxel (fn-press). Ein volles Programm haben die Veranstalter des Fahrturniers Münster-Roxel am kommenden Wochenende (22./24. August) zu bewältigen. Ausgeschrieben wurden Prüfungen für Pferde und Ponys – ein, zwei- und vierspännig – von der Klasse A bis zur Klasse S. In der schweren Klasse bewerben sich 20 Zweispänner-Pferde und 18 Vierspänner-Ponys um Siege und Platzierungen. Am Freitag und Samstag stehen jeweils ab 8.30 Uhr die Dressuren und die Hinderniswettbewerbe auf dem Programm. Der Sonntag ist Geländetag, der erste Teilnehmer geht um 9.30 Uhr auf die Strecke. Informationen: Meldestelle, Telefon 0175/6256052.                                                                                                            bsp

 

FEI-Seminar in Warendorf

 

Lausanne/SUI (fn-press). Am 3. und 4. Oktober veranstaltet der Weltreiterverband (FEI) in Warendorf ein Seminar für Richter und Parcourschefs bei Hallen-Fahrwettbewerben. Anmeldungen sind bis zum 27. August möglich und zu richten an die FEI, E-Mail [email protected].                                                      bsp


 
vom 21.08.
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Springen

 

 

Samsung Superliga und Samsung Nationenpreisserie

Durchwachsene Erfolge für deutsche Reiter

 

Dublin/IRL / Bratislava/SVK (fn-press). Mit einem sechsten Platz in Dublin und einem fünften Platz in Bratislava hielten sich die Erfolge der deutschen Springreiter in der Samsung Superliga sowie in der Samsung Nationenpreis-Serie in Grenzen.

 

Den Nationenpreis der Samsung Superliga beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO*****) im irischen Dublin sicherte sich die französische Equipe. Mit total vier Fehlerpunkten nach zwei Umläufen verwiesen die Franzosen das britische Team, das auf insgesamt neun Fehlerpunkte kam, auf den zweiten Platz. Mit jeweils 17 Fehlerpunkten belegten die Mannschaften Irlands und der Niederlande gemeinsam Platz vier. Fünfter wurde Belgien mit 20 Fehlerpunkten, gefolgt von der deutschen Mannschaft, die mit 24 Fehlerpunkten nicht über den sechsten Platz hinaus kam. Für Deutschland ritten in Dublin: Rene Tebbel (Emsbüren) mit Farina (in beiden Umläufen acht Fehlerpunkte), Fritz Fervers (Syke) mit Diabolo d’ysieux (vier und vier Fehlerpunkte), Andreas Ripke (Steinfeld) mit Holsatia (vier und null Fehlerpunkte) und Franz-Josef Dahlmann (Herford) mit Pikeur Carlo Cassini (13 und vier Fehlerpunkte).

In der Gesamtwertung der Samsung Superliga führt weiterhin Frankreich mit nun 47 Punkten. Die Plätze zwei und drei werden von Irland (41 Punkte) und Großbritannien (33 Punkte) gehalten. Mit 23 Punkten rangiert Deutschland auf Platz vier. Auf den Plätzen fünf und sechs folgen Belgien (16,5 Punkte) und die Niederlande (15 Punkte). Hinter Schweden auf Platz sieben (elf Punkte) rangiert Italien mit 8,5 Punkten auf dem achten und letzten Platz.

 

Den Samsung-Nationenpreis beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO****) von Bratislava (SVK) sicherte sich die belgische Springreiter-Equipe mit insgesamt vier Fehlerpunkten nach zwei Umläufen. Auf Platz zwei kam die Mannschaft Italiens mit acht Fehlerpunkten. Mit ebenfalls acht Fehlerpunkten, jedoch einem schlechteren Zeitverhältnis, landete das Team der Schweiz auf Rang drei. Hinter der Equipe Polens, die mit 16 Fehlerpunkten den vierten Platz belegte, kam die deutsche Mannschaft mit 17 Fehlerpunkten auf Platz fünf. Für Deutschland gingen in Bratislava an den Start: Siegmar Stroehmer (Neustadt) mit San Juan (vier Fehlerpunkte im ersten Umlauf / im zweiten Umlauf nicht mehr angetreten), Heiko Schmidt (Werder) mit Ussul (null und vier Fehlerpunkte), Thomas Mühlbauer (Kötzting) mit Asti Spumante (in beiden Umläufen jeweils vier Fehlerpunkte) und Holger Wenz (Landshut) mit Hostess (ein und vier Fehlerpunkte). Bereits am Tag zuvor hatte sich Heiko Schmidt mit Ussul eine schwere Springprüfung sichern können. Im abschließenden Großen Preis von Bratislava hatten die deutschen Springreiter dann wieder mehr Glück. So belegten Sigmar Stroehmer mit San Juan und Thomas Mühlbauer mit Asti Spumante die Plätze zwei und drei.                                  T.H.

 

 

Peter Charles gewinnt Derby in Hickstead

 

Hickstead/GRB (fn-press). Die fünfte Etappe der Riders-Tour, das britische Derby, ausgetragen im Rahmen des Internationalen Springturniers in Hickstead, sicherte sich Peter Charles (Irland). Als einzigem Teilnehmer gelang dem gebürtigen Briten mit seiner Stute Corrada ein Nullfehlerritt. Platz zwei ging an Michael Whitaker (Großbritannien) mit. Dritte wurde der Brite William Funnell.

In der Gesamtwertung der Tour führt weiterhin deutlich Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit 60 Punkten vor Rodrigo Pessoa (Brasilien) mit 31 Punkten. Den dritten Platz teilen sich mit jeweils 30 Punkten Marcus Ehning (Borken) und Rolf-Göran Bengtsson (Schweden). Mit seinem Sieg in Hickstead bringt es Peter Charles nun auf 28 Punkte und damit Rang fünf.                                                                             T.H.

 

 

Weltcup-Finale Springen 2004 in Mailand

 

Lausanne/SUI (fn-press). Das Weltcup-Finale Springen wird 2004 in der norditalienischen Stadt Mailand ausgetragen werden. Dies geht aus der jüngsten Pressemitteilung des Weltreiterverbandes (FEI) hervor. Als Termin wurde der 21. bis 24. April festgelegt. Ausrichter des Finals in einer großen Sporthalle ca. 15 Minuten von der mailändischen Innenstadt entfernt ist der italienische Reiterverband (FISE). Zur Vorbereitung auf das Finale ist ein CSI*** vom 18. bis 21. Dezember 2003 geplant.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
vom 21.08.
Nr. 2786
Voltigieren Warendorf FN-aktuell
Birgit Springmann 02581/6362-190  E-Mail » Internet

Vielseitigkeit

 

 

EM-Sichtung Cavertitz

EM-Kandidaten erfüllen die gesetzten Erwartungen

 

Cavertitz (fn-press). Zum fünften Mal war die Dahlener Heide Schauplatz einer Vielseitigkeitsprüfung auf Top-Niveau und erstmals auch Qualifikationsturnier im Vielseitigkeits-Weltcup 2003. 44 Paare aus neun Nationen stellten sich den Anforderungen einer Internationalen Drei-Sterne-Kurzprüfung mit Dressur, Springen und einem 4.275 langen Geländeritt mit 22 Hindernissen. Für acht deutsche Reiterinnen und Reiter war die Veranstaltung besonders spannend – für sie ging es auch um die Fahrkarten zu den Europameisterschaften im irischen Punchestown (18. bis 21. September). Und einer von ihnen trug auch den Sieg davon: Andreas Dibowski (Döhle) mit Serve Well, der damit schon das zweite Weltcupqualifikationsturnier für sich entscheiden konnte. Bereits 2002 gewann er mit Serve Well in Turin/Italien den CIC***-W Nichelino.

 

Gestartet wurde im Gelände am Sonntag in umgekehrter Reihenfolge der Ergebnisse nach Dressur und Springen. Als erster Starter der EM-Kandidaten musste Reservist Dirk Schrade (Warendorf) mit seinem französischen Wallach an den Start. 66,9 Punkte brachte das Paar aus den ersten Teilprüfungen mit, wobei sie vor allem das Springen mit 17 Strafpunkten nach hinten hatte fallen lassen. Im Gelände erwies sich der Franzose allerdings in seinem Element, so dass Dirk Schrade keine weiteren Strafpunkte hinzubekam und am Ende auf Platz neun landete. Mit seinem zweiten Pferd Sindy belegte der 25-jährige außerdem Platz acht (65,4).

Im Endergebnis Zwölfter wurde Adam Liedermann (Blender) mit Rainbow. Die Stärke des irischen Fuchswallachs liegt eindeutig im Gelände. Eine Mitte Fünfziger Dressur, zwei Abwürfe im Springen und neun Sekunden Zeitüberschreitung im Gelände ergaben einen Endstand von 69,4 Strafpunkten für den gebürtigen Polen. Ähnlich sah das Ergebnis von Stefanie Thompson (Oxford/GBR) mit Smart Fellow aus. 65 Strafpunkte brachte das Paar ins Gelände mit, von denen der weitaus größte Teil aus der Dressur stammte – der Noch-Schwachstelle der gebürtigen Engländerin, die in Cavertitz ihr erstes Turnier in und für Deutschland bestritt. Im Gelände allerdings machte sich die Vier-Sterne-Routine der Reiterin bemerkbar. Vier Strafpunkte für Zeitüberschreitung und damit 69,0 Strafpunkte insgesamt, bedeuteten für sie Platz elf.

Etwaige Hoffnungen auf eine Wiederholung seines Vorjahressieges hatte Frank Ostholt (Warendorf) bereits nach dem Springen zurückstecken müssen. Gleich drei Mal fielen bei ihm und Air Jordan die Stangen, so dass er mit 59,0 Strafpunkten ins Gelände startete. „Irgendwie haben wir unseren Rhythmus nicht gefunden“, erklärte der 27-jährige. Im Gelände bestätigte der amtierende Deutsche Meister jedoch die in ihn gesteckten Erwartungen. Ein Endergebnis von 60,2 Strafpunkten, davon 1,2 für Zeitüberschreitung, bedeuteten am Ende Platz vier für Ostholt, der in Cavertitz mit dem Goldenen Reitabzeichen ausgezeichnet wurde. Für dessen Verleihung sind drei Platzierungen in Großen Drei-Sterne-Prüfungen (CCI***) erforderlich. Kein Wunder also, dass „Goldene“ in dieser Disziplin rar gesät sind. In diesem Jahr ist Frank Ostholt der bisher Einzige, dem diese Ehre zuteil wurde, im Vorjahr waren es nur drei Reiter: Andreas Dibowski, Elmar Lesch und Hendrik von Paepcke. Knapp hinter Frank Ostholt landete Peter Thomsen (Lindewitt) mit dem Schimmel Bourdou auf Platz fünf. 49,0 Strafpunkte brachte das Paar aus Dressur und Springen mit, im Gelände kamen 11,2 für Zeitüberschreitung dazu. Auf „Nummer sicher“ ging auch der zweite „Schimmelreiter“ der Longlist, der Deutsche Vizemeister Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius. Mit einem Ergebnis von nur 41,7 Strafpunkten aus Dressur und Springen – der vorläufige Platz zwei – reichte es trotz 18,80 Zeitstrafpunkten immer noch zum siebten Platz.

 

Damit hatte die vor Gelände Drittplatzierte und Dressursiegerin Ingrid Klimke „freie Bahn“. Mit dem schnellsten Ritt dieser Prüfung - 13 Sekunden schneller als die erlaubte Zeit von 7 Minuten und 30 Sekunden – sorgten die Münsteranerin und ihr Robinson’s Concord gegen Ende der Geländeprüfung für Hochspannung: Würde es der letzte Starter, Andreas Dibowski, schaffen, ihr Endergebnis von 46,5 Strafpunkten zu unterbieten? Die Antwort lautete „ja“, denn auch der 37-jährige Profi ließ während seines Rittes nichts anbrennen. Nur sieben Sekunden später als erlaubt – das sind umgerechnet 2,8 Strafpunkte – kam das Paar ins Ziel und verwies mit 45,20 Strafpunkten die dreifache Deutsche Meisterin auf Platz zwei. Ihr Name steht allerdings nicht auf der Longlist. „Robinson’s Concord soll in diesem Jahr keine ‚Große’ Vielseitigkeitsprüfung bestreiten, sondern wird auf das Weltcup-Finale in Pau vorbereitet“, erklärte Bundestrainer Hans Melzer (Salzhausen), der mit dem Abschneiden der EM-Kandidaten sehr zufrieden war: „Sie haben in Cavertitz die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt“. Nicht am Start war lediglich Bettina Hoy (Gatcombe/GBR). Gemeinsam mit ihrem australischen Ehemann Andrew Hoy startete sie am selben Wochenende beim Olympia-Test in Athen. Ihre letzte Formüberprüfung ist die Teilnahme am CIC*** Martinvast in Cherbourg/FRA.                                         Hb

 

 

 

Kandidaten für EM in Punchestown nominiert

 

Cavertitz (fn-press). Im Anschluss an die letzte Sichtung in Cavertitz nominierte der Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) folgende sechs Paare für einen Start bei den Europameisterschaften in Punchestown/Irland (18. bis 21. September): Mannschaftsreiter: Andreas Dibowski (Döhle) mit Serve Well, Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) mit Ringwood Cockatoo und Unsung Hero, Adam Liedermann (Blender) mit Rainbow und Stefanie Thompson (Oxford/GBR) mit Smart Fellow; Einzelreiter: Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan und Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius. Als erste Reserve benannt der Ausschuss Dirk Schrade (Warendorf) mit Ecrin Raiselle, als zweite Reserve Peter Thomsen (Lindewitt) mit Bourdou.                                                                                 Hb

 

 

Europameisterschaften Vielseitigkeit Junioren

Zweiter Titel für Christine Seitz /

Baden-Württemberg weiter auf Erfolgskurs

 

Pardubice/CZE (fn-press). Was hat die 18-jährige Christine Seitz (Sachsenheim) mit so renommierten Vielseitigkeits-Größen wie der Schwedin Linda Algotsson, den Engländerinnen Ginny Elliot und Karen Dixon oder Lara Villata aus Italien gemeinsam? Sie alle waren schon einmal Europameister der Junioren! Doch nun hat die Baden-Württembergerin ihnen sogar noch einiges voraus! Denn als erster gelang es ihr, diesen Titel erfolgreich zu verteidigen: Bei den Europameisterschaften der Junioren im tschechischen Pardubice holte sich Christine Seitz mit Amigo zum zweiten Mal in Folge die Goldmedaille. Und um den deutschen Erfolg komplett zu machen, gab es auch noch eine Bronzemedaille für Einzelreiterin Leonie Dissmann (Calw/Baden-Württemberg) mit Santa’s Little Helper. „Weil sie immer fleißig arbeiten. Und immer neue Leute herausbringen“, so erklärt Bundestrainer Rüdiger Schwarz (Sassenberg) den derzeitigen Erfolg Baden-Württembergs in Sachen Vielseitigkeitsnachwuchs, der jetzt in Tschechien erneut bestätigt wurde. Die EM-Silbermedaille sicherte sich Amelie Billard aus Frankreich, Europameisterin 2001, mit Guel de Lesvaniel.

 

Der Grundstein für den Erfolg wird in der Dressur gelegt, das gilt auch in der Vielseitigkeit. Mit 36,3 Punkten übernahm hier Christine Seitz bereits die Führung. „Christine Seitz ging als Topfavoritin an den Start und wurde dieser Rolle auch gerecht“, lobte Rüdiger Schwarz die neue Meisterin. Aber auch die anderen deutschen Reiter überzeugten in der Dressur. So belegten die weiteren Mannschaftsreiter Marie Kriegisch (München) mit Hüpfender Stein Platz drei (42,8), Marie-Louisa Meyer (Ibbenbüren) mit Bintang Platz sieben (48,9) und Hauke-Christian Störtenbecker (Sagau) mit dem französischen Hengst Galileo Platz 15 (51,5), was dem deutschen Quartett zunächst die Spitzenposition eintrug. Im Gelände allerdings musste es diese an die Italiener abtreten, nachdem Christine Seitz als einzige fehlerlos geblieben war. Marie-Louisa Meyer mit Bintang hatte nach einem Sturz aufgegeben und Marie Kriegisch kam mit einer Verweigerung ins Ziel. „Marie-Louisa war bis dahin tadellos unterwegs, kam aber mit zu hoher Geschwindigkeit an das drittletzte Hindernis“, berichtete Schwarz. „Bei Marie war es dagegen umgekehrt: Sie kam zu langsam in die Kombination. Hier merkte man doch noch etwas die Unerfahrenheit der Reiterin.“ Denn sowohl für Marie Kriegisch wie auch Hauke Christian Störtenbecker war die Europameisterschaft das erste Championat, das sie für Deutschland bestritten. So kam der Holsteiner zwar mit nur 5,6 Zeitstrafpunkten durch das Gelände, kassierte allerdings im abschließenden Springen zwei Abwürfe (Endstand 65,10 Strafpunkte/Platz 24). Hinzu kamen vier Strafpunkte für Marie Kriegisch (78,0 / Platz 41) – eindeutig zuviel für eine Medaille, nachdem die Deutschen im Gelände nicht nur den ersten Platz an die Italiener (157,4) eingebüßt, sondern auch nur mit denkbar knappen Vorsprung (167,4) vor Frankreich und Belgien ins Springen gestartet waren. Gerade ein Punkt hatte sie von den Franzosen (168,5), knapp zwei den Belgiern (169,1) getrennt, so dass am Ende nur ein vierter Platz für die deutsche Equipe heraussprang. „Italien, Frankreich und Belgien hatte wirklich tolle Mannschaften, tolle Pferde, sie brachten geschlossene Leistungen und waren einfach besser“, zollte Rüdiger Schwarz den Medaillengewinnern Respekt. „Man kann wirklich sehen, wo etwas für den Nachwuchs getan wird.“ Insgesamt stellten 13 Nationen ein Team, zehn davon beendeten in Wertung.

 

Seine Mannschaftsaufstellung würde der Bundestrainer allerdings wieder so vornehmen, auch wenn die beiden Einzelreiter – mit Ausnahme der alten und neuen Europameisterin - am Ende besser abschnitten. „Leonie Dissmann wäre sicher für die Mannschaft in Frage gekommen, allerdings hatte sich das Pferd im Trainingslager verletzt“, so Schwarz. In Tschechien zeigte sich Santa’s Little Helper jedoch wieder frisch und munter. 45,7 Strafpunkte kassierten die beiden für ihre Dressur und dabei blieb es auch, so dass für das Paar zum Schluss die Bronzemedaille heraussprang. Ebenfalls ohne Geländefehler, nur mit einem Abwurf im Springen beendete der 16-jährige Matthias Mönckmeier (Edewecht) mit Bonito seine erste Europameisterschaft. Sein Sorgenkind ist eher die Dressur – in Tschechien allerdings zeigte sich Bonito von seiner besten Seite. 52,4 Strafpunkte gab es für die Vorstellung des Paares im Viereck (Platz 16), mit insgesamt 56,4 Punkten landete Mönckmeier am Ende auf dem zwölften Platz.                                                               Hb

 

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften

Sieg für Schleswig-Holstein

 

Ganderkesee (fn-press). Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten sich bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft Vielseitigkeit die Teams aus Schleswig-Holstein und Westfalen. Waren es die Westfalen, die noch in der Dressurprüfung die Nase vorn hatten, drehten die Holsteiner im Gelände den Spieß um. Sie übernahmen die Spitzenposition und behielten diese – wenn auch denkbar knapp auf 0,4 Punkte geschrumpft – bis zum Ende bei. Mit 134,3 Punkten gab es Gold für Schleswig-Holstein, Silber für den Titelverteidiger Westfalen (134,7) und Bronze für die Mannschaft aus Weser-Ems (159,4).

 

Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft hat eine „bewegte” Geschichte: Von der Einbettung in die Deutsche Drei-Sterne-Meisterschaft (CCI***) über eine separate Veranstaltung auf Zwei-Sterne-Niveau bis hin zur heutigen Austragungsform als Internationale Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) veränderte sie ihr Erscheinungsbild. Grund für die Veränderungen war stets der Wunsch, möglichst viele Landesverbänden die Teilnahme zu ermöglichen und die DMM zugleich hochkarätig zu besetzen. Dieses Konzept bewährte sich auch in diesem Jahr. So hatten die Holsteiner den erfahrenen Championatsreiter Peter Thomsen (Lindewitt) mit dem Ex-Bundeschampion Kunta Kinte TSF aufgeboten, der am Ende mit einer Nullrunde im Springen maßgeblich zum Titelgewinn seines Team beitrug und mit insgesamt 38,9 Strafpunkten in der CIC**-Einzelwertung Dritter wurde. Vertreten wurde das Land zwischen den Meeren auch durch zwei seiner „Nachwuchsstars“: Malte Dohm (Ahrensbök), Mitglied der Warendorfer Perspektivgruppe und frisch gebackener Militär-Vizeweltmeister, mit Cayenne P sowie Inga-Marie Höper (Heringsdorf) mit Arranchino, Junioren-Vizeeuropameisterin 2002. Mit 46,2 beziehungsweise 49,2 Strafpunkten belegten sie die Plätze acht und zehn in der CIC**-Wertung. Komplettiert wurde das Holsteiner Team durch Beeke Kaack (Schmalensee) und Karana M, Vollschwester zu Kunta Kinte TSF und zweifache Vize-Bundeschampionesse. Wegen eines Vorbeiläufers an Hindernis elf und Zeitfehlern landete das Paar allerdings mit 96,70 Strafpunkten auf Platz 44.

 

Einen Deutschen und einen Europameister hatten die Westfalen in ihren Reihen. Frank Ostholt (Warendorf), in Luhmühlen mit Air Jordan zum Deutschen Meister gekürt, vertrat in Ganderkesee mit Eos die Farben seines Landesverbandes und landete mit 41,5 Strafpunkten auf Platz vier der CIC**-Wertung. Marc Fiege (Greven), Europameister der Ländlichen Reiter, gehörte zu den insgesamt sechs Reitern, die die von Ex-Bundestrainer Horst Karsten (Delmenhorst) gebaute Geländestrecke ohne Zeit- und Hindernisfehler bewältigten. Am Ende blieb es für ihn und Armani beim Dressurergebnis von 35,90 Strafpunkten. Für den 26-jährigen, der nicht nur im Vielseitigkeits- sondern auch Dressursattel zuhause ist und Erfolge bis zum Grand Prix vorzuweisen hat, bedeutete dies zugleich den dritten Sieg auf M-Niveau in diesem Jahr nach Hohenberg-Krusemark und den EM in Minderhout/Belgien. Den schnellsten Geländeritt legte Günther Lange (Sendenhorst) mit Ultimo vor. In unglaublichen sechs Minuten und 48 Sekunden – 24 Sekunden schneller als die erlaubte Zeit – bewältigte Lange den Kurs, blieb aber mit 59,0 Strafpunkten, zu denen noch acht im Springen hinzukamen, das Streichergebnis für sein Team. In die Wertung ein ging dagegen das Resultat von Jens Brinkmann (Emsdetten) mit Lando, der mit 57,3 Punkten Platz 20 belegte.

 

„Bundeschampions satt“ waren in Ganderkesee am Start. So gab es unter anderem ein Wiedersehen mit Pa’s Hope (56,80/ Platz 16) , geritten von Edith Beine (Xanten), und Gurdy Hurdy Man (60,10/Platz 21), geritten von Ingo Bergs (Issum). Beide gingen für das rheinische Team an den Start, das am Ende Platz vier (183,70) belegte. Den zweifachen und zugleich amtierenden Bundeschampion der Vielseitigkeitspferde, der inzwischen siebenjährige Limited Edition, geritten von Hanno Vreden (Vechta) vertrat in Ganderkesee die Farben des gastgebenden Verbandes Weser-Ems. Mit dem besten Dressurergebnis von 32,0 Strafpunkten, zu denen vier Zeitfehler im Gelände und acht Hindernisfehler im Springen hinzukamen, belegte das Paar am Ende Platz sieben. Das zweitbeste Ergebnis ihrer Mannschaft erzielte Simone Böckmann (Lastrup) mit Böckmanns Marry Joe (50,6/Platz 13), dicht gefolgt von Wiebke Timmermann (Wardenburg) mit Butts Larissa (65,0/Platz 23). Die vierte Reiterin aus Weser-Ems, Kathrin Krage (Isterberg) beendete die Prüfung nicht. Für sie und Ivana endete die Reise mit einem „Bad“ im Wasserhindernis – angesichts der hohen Temperaturen dieses Wochenendes für viele Zuschauer eine fast angenehme Vorstellung...

 

Von den acht Landesverbänden, die sich an den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften beteiligten, beendeten sechs in Wertung. Auf den Plätzen fünf und sechs landeten Sachsen (225,30) und die Mannschaft des Bundeswettkampfsiegers Berlin-Brandenburg (310,40), ohne Ergebnis blieben Hamburg und Hannover-Bremen, die nur mit drei Paaren angetreten waren, von denen je eines ausfiel. Insgesamt starteten 68 Paare, bester internationaler Gast war der für Belgien startende Jarno Debusschere (Warendorf) mit Randel D auf Platz sechs (42,70).                                               Hb

 

 

 

 

 

Simone Deitermann punktet im Weltcup

 

Strzegom/POL (fn-press). Mit großem Aufgebot reisten die deutschen Vielseitigkeitsreiter nach Polen, um rund 160 Kilometer hinter der Grenze in Strzegom am Weltcupqualifikationsturnier (CIC***-W) teilzunehmen. Das beste Ergebnis erzielte dabei die jüngste Teilnehmerin, Simone Deitermann (Saerbeck), im vergangenen Jahr noch Deutsche Meisterin der Jungen Reiter: Mit dem besten Ergebnis nach der Dressur, nur wenigen Zeitfehlern im Gelände und einer Nullrunde im Springen belegte die 22-jährige am Ende mit 43,0 Strafpunkten Platz drei hinter der frisch gebackenen Derby-Siegerin Linda Algotsson (Schweden) mit Stand by me (39,8) und der Belgierin Karen Donckers mit Captain Nightcap (40,8). „Für Simone und Flambeau H war es der dritte Start in einer Drei-Sterne-Prüfung, wobei sie ja in Luhmühlen etwas Pech hatte. In Polen nun brachte das Paar eine ganz souveräne Leistung, nicht nur in der Dressur, sondern auch im Gelände und im Springen. Nächstes Etappenziel ist jetzt Boekelo und ich denke, wir sollten die Beiden in Zukunft im Auge behalten“, kommentierte Bundestrainer Hans Melzer (Salzhausen) das Abschneiden von Simone Deitermann und lobte zugleich den Geländekurs: „Es war ein reeller Weltcupkurs, nicht zu technisch, aber mit hohen Ansprüchen vor allem auch an das Springvermögen und toll zum Galoppieren.“ Ebenfalls punkten konnte in Strzegom Andreas Dibowski (Döhle), der mit Little Lemon B Siebter wurde und mit Soleil wegen zweier Abwürfe im Springen nur knapp eine weitere Platzierung verpasste. Achter wurde der Baden-Württemberger Bernd Knorr (Crailsheim) mit Chrischona. Im parallel ausgetragenen CIC** belegte Andreas Ostholt (Warendorf) einen dritten Platz mit Waldmeister.                                                                                        Hb

 

 


 
vom 21.08.
Nr. 2787
Reining Warendorf FN-aktuell
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Voltigieren

 

 

Europameisterschaft Voltigieren

Vier Medaillen für Deutschland

 

Saumur/FRA (fn-press). Ein Stück Voltigiergeschichte schrieb Nadia Zülow (Glehn) im französischen Saumur. Nach drei Weltmeistertiteln sicherte sich die 26-jährige Sportstudentin nun auch den dritten Titel bei einem Europachampionat. Silber und Bronze gab es in der Herrenkonkurrenz, für den Deutschen Meister Jan Bayer (Oldenburg) beziehungsweise Kai Vorberg (Köln). Und bei den Gruppen konnte sich die deutsche Mannschaft des Reitvereins Mainz-Laubenheim in einem spannenden Duell gegen den „Dauerkonkurrenten“ Schweiz durchsetzen und ihrem Welt- nun auch den Europameistertitel hinzufügen. „Mit vier Medaillen sind wir sehr zufrieden, die Aktiven haben hier alle sehr guten Sport gezeigt und die Leistungsdichte wird im vorderen Feld immer dichter. Das macht die Sache wieder ein bisschen spannender. Die anderen Nationen holen immer mehr auf und lernen auch dazu“, zog Ulla Ramge (Schwerte) die Bilanz nach ihrem ersten Championatseinsatz als Bundestrainerin.

 

Bereits zum zweiten Mal nach 1995 war Saumur Austragungsort der Voltigier-Europameisterschaften. Voltigierer aus 18 Nationen nahmen an den Titelkämpfen in der 200 Jahre alten Reithalle des Militärs, im Stadtzentrum von Saumur, teil. Zehn Nationen hatten eine Gruppe entsandt. Im Einzelvoltigieren gingen 38 Damen, darunter erstmals eine Voltigiererin aus Norwegen, und 24 Herren an den Start. Da es sich um „offene“ Europameisterschaften handelte, waren auch Voltigierer aus Übersee - aus USA, Argentinien und Australien - am Start.

 

In der Damenkonkurrenz führte an Nadia Zülow kein Weg vorbei. Von Anfang an setzte sich die deutsche „Volti-Queen“ an die Spitze des Feldes, auch wenn die erste Kür nicht ganz programmgemäß lief und einige Improvisation erfordert hatte. „Ich würde gerne einmal bei einem Championat in beiden Durchgängen die gleiche Kür machen, aber das klappt nie“, bedauerte sie. In der Finalkür voltigierte sie dann mit einer Leichtigkeit und Souveränität, die nicht zu überbieten war. Dafür zogen die Richter die Kürnote 9,120. Nach Bekanntgabe der Ergebnisse galt Nadias Zülows Dank zunächst Annika Speck (Neuss), die erstmals für sie bei einem Championat an der Longe von Rubin’s Universe stand. „Annika und ich haben gut zusammen gearbeitet“, bedankte sich die dreifache Europameisterin bei ihrer Longenführerin. Einziger Wermutstropfen: Auf das eigens für das Championat und diese Kür entworfene und genähte Kürtrikot musste Nadia Zülow verzichten, da das Richtergremium dieses als „nicht sportgerecht“ abgelehnt hatten. Hätte sie es trotzdem getragen, hätte sie eine Disqualifikation riskiert. Als „unverständlich und nicht im Sinne der Aktiven“ bezeichnete Equipechefin Andrea Schirmacher (Augsburg) diese Entscheidung. „Wenn dieses Trikot als nicht sportgerecht gilt, waren es mindestens 15 andere auch nicht“, bemängelte sie. Den Titel der Vizemeisterin sicherte sich wie schon bei den Weltmeisterschaften die Dänin Rikke Laumann Nielsen, die Bronzemedaille ging an die Französin Maud Bousignac-Dumont. Nicola Ströh (Hamburg), vorgestellt von Kirsten Graf (Bergisch Gladbach) auf Kolumbus, landete auf dem vierten Platz der EM-Wertung. „Nicola hat sehr gut voltigiert. Warum dann die Noten nicht so toll ausfielen, wissen wir nicht“, sagte dazu Andrea Schirmacher. Ines Jückstock (Hamburg), im vergangenen Jahr Dritte bei den WM in Spanien, zeigte zwei gute Pflichtdurchgänge, in der ersten Kür allerdings lief es nicht ganz „rund“. „Bei dieser Leistungsdichte beim Championat kann sich das keiner erlauben“, sagte dazu Andrea Schirmacher. Insgesamt belegte Ines Jückstock, die von ihrer Schwester Ruth Jückstock auf Westpoint vorgestellt wurde, Platz fünf der EM-Wertung.

 

Die Herrenkonkurrenz begann schlecht aus deutscher Sicht: Avalon, das Pferd von Tim-Randy Sia (Osnabrück), kam nicht durch die Verfassungsprüfung. Da Sia zu wenig Zeit blieb, um sich möglicherweise auf eines der anderen deutschen Voltigierpferde einzustellen, entschieden Ulla Ramge und Andrea Schirmacher gemeinsam mit allen Beteiligten, Ersatzmann Kay Sieben (Mainz) einzusetzen. Nach zwei guten Pflichtleistungen hatte der Mannschaftsweltmeister von 2002 allerdings Pech in der zweiten Kür, verpatzte seinen Flic-Flac-Abgang und musste, da die Kürzeit zu Ende war, das Pferd ohne wertbaren Kürabgang verlassen. Das kostete wertvolle Punkte. Am Ende landete er auf Platz sieben. „Wir sind zufrieden mit dem, was Kay hier gezeigt hat. Er war sehr gut, schließlich lastete auf ihm ein ungeheurer Druck. Da er ja kurzfristig eingesetzt wurde, konnte er sich im Gegensatz zu den anderen Voltigierern nicht von vorn herein auf das Championat einstellen“, zog Ulla Ramge Bilanz. Für den neuen Vize-Europameister Jan Bayer schloss sich in Saumur ein Kreis. Schon einmal war hier am Start - 1995 als EM-Ersatzvoltigierer im internationalen Rahmenwettbewerb – und wurde ebenfalls Zweiter. Seither sind acht Jahre vergangen, in denen er sich leistungsmäßig deutlich weiter entwickelt hat. Vor allem ist ihm gelungen, seine Nervosität in den Griff zu bekommen. „Ich habe mit Sven Henze und Aladin zwei, auf die mich immer verlassen kann. Da kann ich frei voltigieren und brauche mich nur auf meine Übungen zu konzentrieren“, begründete Bayer seinen Erfolg. „In diesem Jahr lief einfach alles gut, nach der Pflicht war ich vorn und musste nicht wie sonst oft in der Kür aufholen. So konnte ich ganz locker in die Kür gehen. Die Arena in Saumur hat mich einfach beflügelt. Dies ist meine erste Medaille bei einem Championat und darüber freue ich mich natürlich ganz besonders.“ Die Goldmedaille ging an den amtierenden Weltmeister und Titelverteidiger Matthias Lang aus Frankreich, der damit das Ende seiner Voltigierkarriere ankündigte. Eine Kür zu Filmmusiken („Der mit dem Wolf tanzt“) präsentierte Kai Vorberg, vorgestellt von Kirsten Graf auf Picasso, und sicherte sich dank Ausdrucksstärke und Ausstrahlung die Bronzemedaille.

 

Bis zum letzten Kürabgang um ihre Goldmedaille kämpfen musste die deutsche Mannschaft aus Mainz-Laubenheim. Denn bereits im ersten Durchgang erzielte die Konkurrenz aus der Schweiz in der Pflicht die bessere Note. Allerdings konnten die Laubenheimer diesen Rückstand in der Kür aufholen - trotz eines Absturzes. Souverän überspielte die Gruppe den fehlenden Kürblock, um dann wieder im Rhythmus ihrer Musik die Kür zu beenden. Die Schweizer Gruppe vom SC St. Gallen verringerte diesen Vorsprung jedoch im zweiten Pflichtdurchgang wieder, und so musste die Entscheidung in der letzten Kür fallen. Hier bewiesen die Laubenheimer ungeheure Nervenstärke und Souveränität und zogen ihre Kür, ein Gemeinschaftsprodukt von Longenführerin Hanne Strübel, der Gruppe und Ex-Europameister Thomas Föcking (Hofheim), fehlerlos durch. „Wir üben im Winterhalbjahr auf dem Holzpferd und probieren so lange herum, bis daraus eine harmonische Geschichte wird“, erklärte Hanne Strübel. „Dann wird auf dem Pferd geübt und auf den ersten Wettkämpfen die Kür präsentiert. Während der Saison werden immer wieder Kleinigkeiten verändert, bis dann so ein Werk entsteht, wie es in Saumur gezeigt wurde.“ Als die Mannschaft am Ende dann ganz oben auf dem Treppchen stand – vor den Gruppen aus der Schweiz und Polen, war die Mainzer Longenführerin froh, nochmals zum Championat gefahren zu sein. „Zu Saisonbeginn hatte ich mir vorgenommen, meine eigene Reiterei mehr in den Vordergrund zu stellen, und bin auf eigenen Wunsch aus dem Bundeskader ausgeschieden“, berichtete die ambitionierte Reiterin, die begeistert mit ihren Haflingern unterwegs ist. „Nach den guten Leistungen bei der Bundessichtung, beim ‚Preis der Besten’ in Wiesbaden und beim CVI Stadl Paura wurde unsere Gruppe dann aber für Saumur nominiert. Und darüber haben wir uns doch sehr gefreut und nochmals hart trainiert“, blickte sie auf das letzte halbe Jahr zurück. Maßgeblichen Anteil am Laubenheimer Erfolg hatte auch der 19-jährige Wallach Wanderer, der in Saumur wie am Schnürchen galoppierte und damit seinen Beitrag zur Goldmedaille leistete. Bereits 1995 verhalf er in Saumur der heutigen Physiotherapeutin der Voltigierer, Tanja Föcking (Mainz), geborene Benedetto, zur Goldmedaille und Ines Jückstock zur Bronzemedaille.                               K-E/Hb

 

 

Deutsche Meisterschaften Voltigieren

Unschlagbare Nadia Zülow / EM-„Revanche“ für Kai Vorberg / Sieg für Ingelsberg

 

Aachen (fn-press). Grandiose Stimmung herrschte bei den Deutschen Voltigiermeisterschaften in der Aachener Albert-Vahle-Halle und ließ die Voltigierer zu Höchstleistungen auflaufen. In dieser Halle wurden bereits 1999 die Deutschen Meisterschaften und 1997 die Europameisterschaften der Voltigierer ausgetragen. Am Finaltag war die Halle mit zirka 2.000 Zuschauern bis auf den letzten Platz besetzt. Für besondere Spannung sorgte der neue Austragungsmodus, der den seit 1963 unveränderten alten Ablauf der Meisterschaften ablöste. „Bisher stand am zweiten Wettkampftag, also Samstag, immer nur die Pflicht auf dem Programm. Das war für alle Beteiligten nicht zufriedenstellend“, erklärte Kersten Klophaus (Wermelskirchen), Sprecher des Fachbeirats Voltigieren der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) „Mit dem neuen Modus wollen wir Veranstaltung für die Aktiven und die Zuschauer attraktiver machen.“

Zu absolvieren waren erstmals drei statt bisher zwei Wertungsprüfungen, für die Einzelvoltigierer bestehend aus Pflicht und Kür am ersten, Technikprogramm an zweiten und Kürfinale am letzten Tag. Ganz neu war dabei das Technikprogramm, vergleichbar der aus dem Eiskunstlauf bekannten „Kurzkür“, bei dem fünf Pflichtelemente zu einer einminütigen Vorstellung verbunden werden. Bundestrainerin Ulla Ramge (Schwerte), deren Augenmerk stets in Richtung auf die internationale Entwicklung des Sports geht, begründete die Neuerung damit, dass „auf längere Sicht hin das Technikprogramm auch bei Championaten kommen wird. Und dann sind wir im Vorteil, wenn wir hier schon Erfahrungen gesammelt haben“. Auch bei den Aktiven und Zuschauern traf die Neuerung „voll ins Schwarze“. „Die Vorstellungen waren teilweise fast schöner als die eigentlichen Küren, da die Aktiven mehr in Ruhe gearbeitet haben und sich mehr auf die Gestaltung und Verbindung der Elemente konzentrieren konnten“, sagte Andrea Schirmacher (Augsburg), Mitglied des Fachbeirats Voltigieren. Die alte und neue Deutsche Nadia Zülow (Neuss) erklärte: „Ich finde das Technikprogramm Spitze, wir haben hier eine tolle Möglichkeit, Pflicht und Kür zu verbinden.“ Die deutsche „Volti-Queen“ beherrschte einmal mehr das Starterfeld in der Damenkonkurrenz. Souverän voltigierte sie in allen drei Wertungsprüfungen, ohne der Konkurrenz eine Chance zu lassen. In einem neuen „Outfit“ für Kür und Technikprogramm zeigte die Titelverteidigerin Voltigieren in Perfektion: Sprünge auf das und auf dem Pferd wechselten sich mit choreographisch gestalteten ausdruckstarken Elementen ab. Damit fügte die 26-jährige ihren drei Welt- und Europameistertiteln in Aachen den sechsten Deutschen Meistertitel hinzu. Nicola Ströh (Hamburg), die ewige Zweite, sicherte sich mit einer sehr schwierigen Kür ihre inzwischen vierte Silbermedaille. Ines Jückstock (Hamburg), Deutsche Meisterin 1999, die bereits seit 1995 auf diesem Spitzenniveau voltigiert, gewann zum dritten Mal Bronze. Auch wenn die drei Medaillenträgerinnen das übrige Feld mit deutlichem Vorsprung distanzierten, war die Bundestrainerin mit den Leistungen der insgesamt 31 Starterinnen zufrieden: „Bei den Einzelvoltigiererinnen haben wir gute Nachwuchstalente gesehen, nun gilt es, sie in der Winterpause zu fördern“, so Ulla Ramge. In der Herrenkonkurrenz dominierte der frischgebackene EM-Bronzemedaillengewinner Kai Vorberg aus Köln. „Hier hat alles gepasst. Ich freue mich, dass ich bei diesem Turnier endlich zeigen konnte, was wir über den Winter erarbeitet haben. Das Pferd ging an allen drei Tagen sehr gut“, freute sich der neue Deutsche Meister. Titelverteidiger Jan Bayer (Oldenburg) hatte sich beim Championat eine Fersenbeinprellung zugezogen und konnte daher nicht mit „voller Kraft“ voltigieren. Daher war der amtierende Vize-Europameister auch mit der DM-Silbermedaille in Aachen nicht unzufrieden. „Ich habe in diesem Jahr mein erfolgreichstes Voltigierjahr gehabt“, zog er Bilanz über die abgelaufene Saison. Tim-Randy Sia (Osnabrück), der wegen Ausfall seines Pferdes bei der EM in Saumur knapp seinen ersten Championatseinsatz verpasst hatte, avancierte in Aachen zum Publikumsliebling und sicherte sich hinter Vorberg und Bayer die Bronzemedaille.

 

Nicht nur die Einzelvoltigierer, auch die Gruppen waren vom neuen Austragungsmodus betroffen. So war ihr DM-Programm, auch mit dem Gedanken an die Belastung der Pferde, ebenfalls gestrafft worden. In der ersten Wertungsprüfung wurde nur die Pflicht gezeigt, wobei sich die Mannschaft des VV Ingelsberg, Weltmeister des Jahres 2000, mit einer homogenen Leistung an die Spitze des 24 Gruppen starken Feldes setzte. In der zweiten Wertung zeigten die Gruppen eine Kurzpflicht aus Aufsprung, Fahne, Schere, Stehen und zweiter Teil Flanke mit anschließender Kür. Hier dominierte die für ihre Kürstärke bekannte Mannschaft des Titelverteidigers und amtierenden Welt- und Europameisters Mainz-Laubenheim. Im Finaldurchgang wurde dann nur noch die Kür gezeigt. Beiden Spitzengruppen war klar, dass sich keine einen Fehler erlauben durfte. Und am Ende wurde es auch eng: Mit nur drei Tausendstel Vorsprung siegten die Ingelsberger vor der Mainzer Mannschaft in der Kürwertungsprüfung und damit zugleich in der Gesamtwertung. Das bedeutete den Titel für die Bayern und Silber für Mainz-Laubenheim. Die Bronzemedaille ging an die Mannschaft des VfR Essen, die sich in den letzten Jahren kontinuierlich gesteigert hat, und sich nun in diesem Jahr ihre erste Medaille holte.                         K/E/Hb

 

 


 
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Reining

 

 

Deutsche Meisterschaft Reining in Mannheim

Alexander Ripper holt sich den Titel

 

Mannheim (fn-press). Der Titel ist begehrt. Im Finale der Deutschen Meisterschaft Reining in Mannheim wurde hart um den Titelgewinn gekämpft. Und so erlebten die rund 2.000 Zuschauer ein hochspannendes Finale, das erst im Stechen entschieden wurde. Die Ritte von Jürgen Pieper (Hechingen) und Alexander Ripper (Fahrenbach-Fürth) waren angriffslustig geritten und überzeugten die drei Richter, so dass beide Reiter mit einem hohen Score von 220,5 Punkten belohnt wurden. Das hieß Stechen. Zuerst war Jürgen Pieper mit seinem sechsjährigen Quarter-Hengst GB Jac dran. Er überdrehte im Spin um ein Viertel. Das hieß drei Punkte Abzug (Penalties). Nach einem weiteren Fehler endete der entscheidende Ritt mit 212,5 Punkten. Nun war Alexander Ripper dran. Als hätte der zwölfjährige Palomino-Hengst Solanoswarelee Boy an dem tropisch heißen Sommertag noch nichts getan, lief er sauber und fehlerfrei das Pattern 10 zum zweiten Mal. Am Ende hieß es 217,5 Punkte und der neue Deutsche Meister Alexander Ripper. Jürgen Pieper wurde Vize-Meister. Die Bronzemedaille ging an den 30-jährigen Pferdewirt und Profitrainer Maik Bartmann (Osthofen), der das Semifinale mit dem von Helmut Schmaus-Gerstenberger zur Verfügung gestellten Quarter-Wallach Twist N Shout Whiz (214) gewonnen hatte.

 

„Ich bin überrascht. Ich wollte unter die ersten vier Reiter im Finale kommen. Und jetzt habe ich gewonnen“, freute sich der erst 22-jährige neue Deutsche Meister Reining. Im Semifinale hatte Alexander Ripper bereits auf Platz drei vorne gelegen – zusammen mit der Titelverteidigerin Agnes Ramme (Leiferde) und Henning Daude (Adelheidsdorf). Als weiterer Konkurrent um den Titel lag der erste Deutsche Meister von 2001, Grischa Ludwig (Bitz), vor ihm. „Es sollte im Finale also schwer werden“, war dem mehrfachen NRHA-Bronze-Trophy-Gewinner klar, der bereits im letzten Jahr die Bronzemedaille bei der DM gewonnen und auf sich aufmerksam gemacht hatte. Der gelernte Pferdewirt Zucht und Haltung sitzt schon lange im Westernsattel. Seit 2002 arbeitet er auf der eigenen Anlage in Fahrenbach-Fürth als Trainer – spezialisiert auf Reining. Der von ihm vorgestellte Solanoswarelee Boy gehört seinem Vater. Nachwuchs für weitere Championate steht auch schon im Stall. „Ich habe einen Vierjährigen, der in zwei Jahren so weit ist“, macht Ripper klar, dass er in der Reining auch in den kommenden Jahren in der Oberliga mitmischen will. Ganz oben darf er schon in zwei Wochen mitspielen. Der DOKR-Disziplinbeirat Reining berief ihn nach der DM, die auch letzte Sichtung für die erste Europameisterschaft Reining Ende August in Reggio Emilia/ITA war, in die EM-Equipe. Ebenso Jürgen Pieper. Der DM-Silbermedaillengewinner ist in Sachen Reiten ein sehr talentierter Spätstarter. Der 35-jährige stieg erst im Alter von 27 Jahren in den Sattel. Seine Erfahrungen als aktiver Kunstturner ließen ihn die neue Sportart schnell erlernen. Schon nach einem halben Jahr startete er auf seinem ersten Westernturnier. Heute betreibt der gebürtige Schwabe einen Trainingsstall in Hechingen. Nach dem Sieg im Equitana-Reining Cup in diesem Jahr setzte er mit dem zweiten Platz bei der DM seinen Erfolgen mit GB Jac noch einen drauf.

 

Die dritte verbands- und rasseübergreifende Deutsche Meisterschaft Reining, die erstmals in Mannheim und aus Anlass ihres 25. Verbandsjubiläums erstmals auch von der Ersten Westernreiter Union (EWU) ausgerichtet wurde, war ein voller Erfolg. „Sie ist wirklich schön gelaufen“, fasste Paul Kratschmer (Runkel-Schadek), Vorsitzender des Disziplinbeirates Reining des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), sein Urteil zusammen. Begeistert von den Reinern zeigte sich auch Peter Hofmann (Mannheim), Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und selber erfahrener Meisterschafts-Veranstalter auf dem Maimarktgelände in Mannheim, der stilecht sein Geschenk – einen Westernhut - zur Siegerehrung trug. Positiv fiel zudem die Bilanz von Kaderreiter und Aktivensprecher Kay Wienrich (Saverdun/FRA), der nicht mehr ins DM-Finale eingreifen konnte, da sein Pferd krank war, aus: „Die Reining-DM und ihr Stellenwert sind gut rübergebracht worden.“ Nur einen Verbesserungswunsch hatten die Reiter noch: Der Boden. Seine Qualität hatte zwischen dem ersten und letzten Go Round verloren. Er war rutschig geworden, so dass die Pferde im Stopp Probleme hatten. Entscheidend für den Erfolg der dritten DM war aber noch etwas anderes: Der neue Qualifikationsmodus. Bei der letzten DM hatten so wenig Reiter genannt, dass das Semifinale ausfiel und alle gleich im Finale starteten. Qualifiziert hatten sich damals genug. Nur standen ihnen die Pferde dann zur DM nicht mehr zur Verfügung. Anders als in den klassischen Disziplinen bilden die Profitrainer im Westernsport Pferde für Besitzer aus, die diese dann selber reiten und auf Turnieren reiten – showen - wollen. Deshalb sind die Pferde in der Regel nur kurze Zeit bei den Reitern. Aus diesem Grunde wurde nach der 2002er DM der Modus geändert. Die Reiter, nicht aber die Pferde müssen sich qualifizieren. Sie können bei der DM also ein Pferd ihrer Wahl reiten. Dadurch wurde die DM wiederbelebt, wie man in Mannheim sehen konnte. 22 Reiter hatten sich auf den insgesamt vier Qualifikationsturnieren für die DM empfohlen. Und 22 sind auch im Semifinale gestartet. Die besten Zehn kamen ins Finale. Ein echter Wettkampf und eine echte Auslese. Langsam aber sicher spricht sich herum, dass dieser Titel begehrenswert ist. Schließlich ist es ein über alle Westernverbände gehender Titelkampf. Bisher deklarierten die Westernverbände ihre reinen Verbandsmeisterschaften als Deutsche Meisterschaften, obwohl sich nicht alle (besten) Reiner Deutschlands verglichen. Und schließlich gab es noch ein zugkräftiges Argument für Mannheim. Erstmals war das nationale Championat mit einem in der Westernwelt konkurrenzfähigem Preisgeld dotiert.                                                             Bo

 

 

Reining-Equipe für EM in Italien nominiert

 

Mannheim (fn-press). Der Disziplinbeirat Reining des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat im Anschluss an die Deutsche Meisterschaft und letzte Sichtung in Mannheim folgende Reiterin und Reiter nominiert, die bei der ersten Europameisterschaft Reining, 28. bis 31. August in Reggio Emilia/Italien, die deutschen Farben vertreten werden: Maik Bartmann (Osthofen) mit Twist N Shout Whiz (Besitzer: Helmut Schmaus-Gerstenberg), Henning Daude (Adelheidsdorf) mit Pines Advocate , Jürgen Pieper (Hechingen) mit GB Jac, Agnes Ramme (Leiferde) mit Whiz a Gold (Besitzer: Dagmar Ramme), Alexander Ripper (Fahrenbach-Fürth) mit Solanoswarelee Boy (Besitzer: Georg Ripper) und Oliver Stein (Coesfeld) mit Enterprise Winder (Besitzer: Marion Thamm).                                                           Bo

A/B-Kader Reining wurde aktualisiert

 

Mannheim (fn-press). Im Anschluss an die Deutsche Meisterschaft Reining und letzte Europameisterschafts-Sichtung in Mannheim hat der Disziplinbeirat Reining des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) den Kader folgendermaßen aktualisiert: Mike Bartmann (Osthofen), Steffen Breug (Reichweiler), Henning Daude (Adelheidsdorf), Torsten Gärtner (Felsberg), Dr. Matthias Gräber (Weinheim), Philipp-Martin Haug (Buchholz), Nico Hörmann (Schwanewede), Grischa Ludwig (Bitz), Jürgen Pieper (Hechingen), Agnes Ramme (Leiferde), Alexander Ripper (Fahrenbach-Fürth), Silvia Rzepka (Neumitterndorf/AUT), Michael Saupe (Nordhalben), Volker Schmitt (Rhede), Martin Steck (Buch-Rennertshofen), Oliver Stein (Coesfeld), Torsten Tiemann (Bergen-Geyern) und Kay Wienrich (Saverdun/FRA). Neu im Kader sind Daude, Haug, Hörmann, Pieper, Ripper und Stein.                     Bo

 

 

Premiere Deutsche Jugendmeisterschaft Reining in Mannheim

Stefanie Meschonat ist erste Titelträgerin

 

Mannheim (fn-press). Der Name eröffnet eine neue Chronik: Stefanie Meschonat (Wehrheim) hat Geschichte in der Reining geschrieben. Sie ist die erste verbandsübergreifende Deutsche Jugendmeisterin (Score 204). In Mannheim richtete die Erste Westernreiter Union (EWU) die DJM-Premiere aus. „Ich kann es nicht fassen. Ich habe gewonnen. Eigentlich habe ich andere Reiter als Sieger vorne gesehen“, war die 18-jährige Gymnasiastin von ihrem Titelgewinn völlig überrascht. Dabei hatte sich die EWU-Verbands-Vizemeisterin von 2001 im Semifinale mit ihrem Pferd Hobby Chex Whiz immerhin als Dritte gegen insgesamt 36 Mitbewerber durchgesetzt. Als Favoritin galt den meisten jedoch Nina Lill, die mit Flo Lena CT das Semifinale gewonnen hatte und mit einem weiteren Pferd, Sunny Little Lena, als Zehnte und Letzte einen zweiten Startplatz im Finale hatte. Zwar wurde sie nicht deutsche Jugendmeisterin. Aber sie kam mit beiden Pferden im Finale auf Platz drei und holte quasi zwei Bronzemedaillen (Score zweimal 201). Auch eine ungewöhnliche Leistung, die für die Qualität der Reiterin spricht. Nicht minder überrascht und vollkommen glücklich endete die erste DJM für Lisa Büscher-Pfohl aus Meerbusch. Die erst 15 Jahre alte Schülerin wurde mit ihrem EK Peppy San Delta Vizemeisterin und gewann knapp hinter der Siegerin die Silbermedaille (Score 203,5).

 

Der Nachwuchs in der Dressur der Westernreiter trug sein erstes rasse- und verbandsübergreifendes Jugend-Championat im Rahmen der DM-Reining der Senioren aus. Vor nicht minder großem Publikum wie die „Großen“ zeigten die Jugendlichen bis 18 Jahre, was sie können. 2000 Zuschauer füllten die Ränge, um die Premiere zu erleben. 37 Starter im Semifinale bestätigten die neue Prüfung. „Das ist doch eine ganz wichtige Meisterschaft“, erklärte Lisa Büscher-Pfohl, warum die meisten der jungen Teilnehmer aufgeregt wie bei Olympischen Spielen waren. „Die DJM war eine gute Idee. Für den Anfang ist das gut gelaufen. Das Ganze ist aber noch ausbaufähig“, zog Aktivensprecher Kay Wienrich (Saverdun/FRA) anschließend Bilanz. „Vielleicht machen wir es so, dass sich die Jugendlichen wie die Senioren auch über bestimmte Prüfungen für die DJM qualifizieren müssen“, nannte Paul Kratschmer (Runkel-Schadek), Vorsitzender des Disziplinbeirates Reining des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR), eine mögliche Veränderung. Die Premiere war recht schnell aus der Taufe gehoben worden. Und so konnten die Westernverbände Jugendliche direkt fürs Semifinale nennen. Im nächsten Jahr wird es auf jeden Fall wieder eine DJM Reining geben. „Wir haben zum ersten Mal rasse- und verbandsübergreifend den Nachwuchs gesehen. Mit der DJM haben wir den Anfang gemacht, auch im Jugendbereich national die Voraussetzungen für die internationalen Reining-Strukturen des Weltreiterverbandes FEI zu schaffen. Unser Ziel ist es, einen Jugendkader aufzustellen und unseren Nachwuchs auch auf die entstehenden internationalen Jugend-Turniere und -Championate entsenden zu können“, blickte Paul Kratschmer in die Zukunft des Reining-Nachwuchses. Aussichten, die bei den Jugendlichen mit Freude gehört werden. „Ich bin sofort dabei“, sagte die neue Vizemeisterin dazu.                                                                                                    Bo

 

 

Reining-Aktiventreffen in Kreuth

 

Kreuth-Rieden (fn-press). Am Donnerstag, den 16. Oktober, findet während der Futurity in Kreuth-Rieden ein Aktiventreffen Reining statt. Dazu eingeladen sind Mitglieder des Reining-Kaders und interessierte aktive Reiner. Ausrichter des Aktiventreffens ist der Disziplinbeirat Reining des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). Die Information über die genaue Uhrzeit und den Sitzungsraum hängt während des Turniers auf der Meldestelle aus.                                                      Bo

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
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Distanzreiten

 

 

Distanzreiter-Equipe für EM aufgestellt

 

Göttingen (fn-press). Der Disziplinbeirat Distanzreiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat folgende Reiterinnen und Reiter nominiert, die bei der Europameisterschaft Distanzreiten am 18. bis 21. September in Punchestown/Irland die deutschen Farben vertreten werden: Bernhard Dornsiepen jun. (Menden) mit Nico, Dr. Monika Kröz (Lahntal) mit Reitar, Belinda Hitzler (Dillingen) mit Experiment, Susanne Kaufmann (Hohenstein) mit Fay el Rat, Stefan Zöller (Erlenbach) mit Khamir und Dr. Gabriela Förster (Naumburg) mit Non Such Zaim. Als erste Reserve wurde Ulrike Pottrick (Bad Lauterberg) mit El Encantador, als zweite Reserve Hilga Höfkens (Bottrop) mit Pamina benannt.                                   Bo

 

Longlist für WJM-Distanzreiten

 

Göttingen (fn-press). Der Disziplinbeirat Distanzreiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) hat folgende Reiterinnen auf die Longlist für die Jugend-Weltmeisterschaft Distanzreiten gesetzt, die vom 26. bis 28. September in Pratoni del Vivaro in Italien stattfindet: Joana Al Samarraie (Rotenburg) mit Tamunis, Kim Breuner (Balve) mit Nervus, Lisa Dahmen (Lebach) mit Momo, Josefine Doderer (Waldems) mit Gina, Katharina Feldmann (Plettenberg) mit Ricco, Lilian Lenartz (Hattingen) mit Anou, Verena Müller (Hattingen) mit Taurhyn und Alexandra Scharrer (Schwandorf) mit Valina.                                                                    Bo

 

CEI Göttingen: Arnolds an der Spitze der 120er Distanz

 

Göttingen (fn-press). Glühende Hitze, sengende Sonne: Witterung und Gelände forderten Reitern und Pferden beim internationalen Distanzritt in Göttingen alles ab. Besonnene Reiter und Tierärzte sorgten aber dafür, dass es kaum Ausfälle gab. „Ich freue mich, dass die Reiter so vernünftig geritten sind“, lobte Veranstalterin Dr. Juliette Mallison (Göttingen) ihre Teilnehmer. Den 120 Kilometer-Ritt (CEI**) gewann Melanie Arnold (Kirchheim/Teck) mit der Araberstute Nadira hauchdünn vor ihrer Schwester Sabrina und dem Araber Madaq. Beide ritten die Strecke in acht Stunden und 51 Minuten. Das entspricht einem Durchschnittstempo von 13,55 Stundenkilometern. Dritte wurde Klaudia Al Samarraie (Rotenburg) mit dem Shagya-Araber Ayman (9:38:59/12,44). Auch am Start war die Vorsitzende des Disziplinbeirates Distanzreiten des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) Beate Grün (Büdingen). Sie ritt die 120 Kilometer mit Arax in zehn Stunden und 35 Minuten (11,34) und wurde kurz hinter Hilga Höfkens (Bottrop) mit Pamina (11,34) Fünfte. Nur zwei der sieben Starter beendeten den Ritt nicht in der Wertung. Auch ein 160er wurde angeboten, der nur zwei Starter sah und den schließlich nur der Schweizer Urs Wenger mit Zialka beendete und gewann. Die 80 Kilometer-Distanz gewann WM-Reiterin Dr. Monika Kröz (Lahntal) mit ihrem Championatspferd Reitar. „Es war beeindruckend, wie gut die Pferde aussahen und wie toll sich die Helfer-Teams um ihre Reiter und Pferde gekümmert haben“, sagte FN-Präsidiumsmitglied Ingrid Thomsen (Kiel), die sich in Göttingen einen Einblick ins Distanzreiten verschaffte.                                                                                          Bo 

 

Annika Gärtner gewinnt CEI in Aigen-Schlägl

 

Aigen-Schlägl/AUT (fn-press). Am vergangenen Wochenende holte sich Annika Gärtner (München) auf ihrem Vollblut-Araberwallach Sparkfire den Sieg beim CEI** (102 Kilometer) in Aigen-Schlägl in Österreich. Mit einer Reitzeit von sieben Stunden und 37 Minuten lag sie vor den beiden Österreicherinnen Isabel Brand auf Mashid (7:56) und Angelika Rusche auf Rebecca (7:57). Die Deutsche Hedwig Körfgen (Oberzell) konnte ihr Pony Beka´s Tamara nach neun Stunden, 52 Minuten ins Ziel bringen.                                                                                                            IM

 

 


 
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Kurzmeldungen

 

 

TV-Tipps

 

Donnerstag, 21. August

·        Eurosport, 11 bis 12 Uhr: CSI Valkenswaard/NED

·        ARD, 15.15 bis 17 Uhr: EM Springen in Donaueschingen, 1. Wertung

Freitag, 22. August

·        ZDF, 15 bis 17 Uhr: EM Springen in Donaueschingen, Nationenpreis

Samstag, 23. August

·        SWR, 16.30 bis 17.30 Uhr: Großer Preis (Riders Tour) Donaueschingen

Sonntag, 24. August

·        ARD, 13.15 bis 15.10 Uhr: EM Donaueschingen, Finale

Samstag, 30. August

·        WDR, 14 bis 16.50 Uhr: Turnier der Sieger in Münster

Sonntag, 31. August

·        WDR, 14.20 bis 16 Uhr: Turnier der Sieger in Münster

Mittwoch, 3. September

·        Eurosport, 00.00 bis 1 Uhr: CSIO Gijon/ESP

Mittwoch, 10. September

·        Eurosport, 20.45 bis 21.45 Uhr: CSIO Rotterdam/NED

Freitag, 12. September

·        N3, 14.30 bis 16 Uhr: Internationales Dressurfestival Lingen

Samstag, 13. September

·        N3, 15.45 bis 17 Uhr: Internationales Dressurfestival Lingen

Sonntag, 14. September

·        N3, 14.45 bis 16 Uhr: Internationales Dressurfestival Lingen

Mittwoch, 17. September

·        Eurosport, 22 bis 23 Uhr: CSIO Spruce Meadows/CAN

Mittwoch, 24. September

·        Eurosport, 20.15 bis 21.15: CSIO Barcelona; 21.15 bis 22.15 Großer Preis Spruce Meadows/CAN

 

 

Pressekonferenzen

 

Stuttgart German Masters (19./23. November): am Samstag, 23. August, 12.30 Uhr, im Pressezelt der EM Donaueschingen; Anmeldungen und weitere Informationen: MPS, Telefon 0711/902340

„Poesia- die Nacht der Pferde“ im Rahmen der Pferd & Jagd in Hannover (27./30. November): am Dienstag, 26. August, 12 Uhr, auf dem Messegelände Hannover, Turmrestaurant „Panorama“; Anmeldungen und weitere Informationen: Fachausstellungen Heckmann, Fax 0511/9909570, E-Mail [email protected]

 

 


 
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Termine und Akkreditierungen

 

 

Riders Tour 2003                Kontakt: Kerstan MediaNetworking, Telefon 04307/827970, E-Mail [email protected]

Turnier der Sieger in Münster; 28./31. August            Kontakt: Claudia Hoffmann, Telefon 0251/696-589, E-Mail [email protected]

Bundeschampionate Warendorf; 3./7. September            Kontakt: FN-Öffentlichkeitsarbeit, Birgit Springmann, Telefon 02581/6362-190, E-Mail [email protected]; Internet  www.bundeschampionate.tv:p>

Bundeschampionat des Deutschen Fahrponys in Luhmühlen            Kontakt: Susanne Lubina, E-Mail [email protected]; Internet  www.can-fahren.de

Internationales Dressurfestival Lingen; 11./14. September            Kontakt: Escon Marketing, Michael Heinen, Telefon 04441/969-152 oder 0162/1010270, E-Mail [email protected]

Landesturnier Bad Segeberg/Schleswig-Holstein; 12./14. September            Kontakt: MediaNetworking, Telefon 04307/827970, E-Mail [email protected]

DM der Fahrer mit Behinderung in Gröditsch/Spreewald; 12./14. September            Kontakt: Roni Saig, Telefon 035476/6620, E-Mail [email protected]

WM Zweispännerfahrer in Jardy/FRA; 17./21. September                  Kontakt: A.S.O. Département média, Marie-Christine Lamy, Telefon 0033/1/41331480, Fax 0033/1/41331479, E-Mail [email protected]:p>

Baltic Horse Show Kiel; 10./12. Oktober             Kontakt: MediaNetworking, Telefon 04307/827970, E-Mail [email protected]; Internet  www.baltic-horse-show.de

euroclassics Bremen; 16./19. Oktober            Kontakt: Escon Marketing, Michael Heinen, Telefon 04441/969-152 oder 0162/1010270, E-Mail [email protected]

German Classics Hannover; 24./26. Oktober            Kontakt: MediaNetworking, Telefon 04307/827970, E-Mail [email protected]

Elitepreis Baden-Württemberg in Affalterbach; 31. Oktober/2. November      Kontakt: MediaNetworking, Telefon 04307/827970, E-Mail [email protected]

Internationale Oldenburger Pferdetage; 6./9. November            Kontakt: Escon Marketing, Michael Heinen, Telefon 04441/969-152 oder 0162/1010270, E-Mail [email protected]

CHI Berlin; 13./16. November            Kontakt: Escon Marketing, Michael Heinen, Telefon 04441/969-152 oder 0162/1010270, E-Mail [email protected]

Neustädter Pferdewoche in Neustadt-Dosse; 20./23. November            Kontakt: Björn Schröder, Telefon 030/84316770, E-Mail [email protected]

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 
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Ergebnisdienst

 

 


EM Voltigieren, Saumur/FRA; 7./10. August

Damen

Gold: Nadia Zülow (Glehn) mit Rubin’s Universe (Longenführerin Annika Speck); 8,763

Silber: Rikke Nielsen Laumann (DEN) mit Domingoi (Sarah Dahl Laursen); 8,526

Bronze: Maud Bousignac Dumont (FRA) mit Brion Babière (Frédérique Drefremont); 8,455

4. Nicola Ströh (Hamburg) mit Kolumbus (Kirsten Graf); 8,280

5. Ines Jückstock (Hamburg) mit Westpoint (Ruth Jückstock); 8,234

Herren

Gold: Matthias Lang (FRA) mit Farceur Brécéen (Marina Joosten Dupon); 8,715

Silber: Jan Bayer (Oldenburg) mit Aladin (Sven Henze); 8,480

Bronze: Kai Vorberg (Köln) mit Picasso (Kirsten Graf); 8,350

...

7. Kay Sieben (Mainz) mit Wanderer (Hanne Strübel); 8,002

Gruppen

Gold: Deutschland (RV Mainz-Laubenheim); 7,631

Silber: Schweiz (RC St. Gallen); 7,573

Bronze: Polen (KJ Aromer); 7,153

4. Schweden; 7,029


 

 

 


Vielseitigkeits-EM Junioren; Pardubice/CZE; 7./10. August

Mannschaftswertung

Gold: Italien, 157,4

Silber: Frankreich; 168,5

Bronze: Belgien; 173,1

4. Deutschland (Christine Seitz mit Amigo, Hauke-Christian Störtenbecker mit Galileo, Marie Kriegisch mit Hüpfender Stein und Marie-Louisa Meyer mit Bintang); 179,4

5.Polen; 195,5

Einzelwertung:

Gold: Christine Seitz (Sachsenheim) mit Amigo; 36,3 (Dressur 36,3/Gelände 0/Springen 0)

Silber: Amelie Billard (FRA) mit Guel de Lesvaniel; 40,00 (40,0/0/0)

Bronze: Leonie Dißmann (Calw) mit Santa’s Little Helper; 45,70 (45,70/0/0)

...

12. Matthias Mönckmeier (Edewecht) mit Bonito; 56,40 (52,4/0/4)

..

24. Hauke-Christian Störtenbecker (Sagau) mit Galileo; 65,10 (51,50/2,4/8)

...

41. Marie Kriegisch (München) mit Hüpfender Stein; 78,00 (42,8/32,2/4)


 

 

 


Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Vielseitigkeit/CIC** Ganderkesee; 8./10. August

Mannschaftswertung

Gold: Schleswig-Holstein (Peter Thomsen mit Kunta Kinte TSF, Malte Dohm mit Cayenne P, Inga Marie Höper mit Arranchino und Beeke Kaack mit Karana M); 134,3

Silber: Westfalen; 134,7

Bronze: Weser-Ems; 159,4

4. Rheinland; 183,7

5. Sachsen; 225,3

6. Berlin-Brandenburg: 310,4

CIC**-Wertung

1. Marc Fiege (Greven) mit Armani; 35,90 (Dressur 35,9/Gelände 0/Springen 0)

2. Dr. Kirsten Thomsen (Lindewitt) mit Kirschblüte; 38,20 (38,2/070)

3. Peter Thomsen (Lindewitt) mit Kunta Kinte TSF; 38,90 (34,9/4/0)

4. Frank Ostholt (Warendorf) mit Eos; 39,50 (39,5/0/0)

5. Elmar Rotthäuser (Buxtehude) mit Herbstplanet R; 42,60 (34,6/0/8)

 


 

 

 

 


WM junger Dressurpferde/CDI Verden; 7./10. August

Finale sechsjährige Pferde

Gold: Poetin, Brandenburger von Sandro Hit-Brentano II; 9,26 (Reiterin Kathrin Meyer zu Strohen, Hoya)

Silber: Painted Black, KWPN von Gribaldi; 8,54 (Reiterin Anky van Grunsven, NED)

Bronze: Rose Noir, Oldenburger von Royal Angelo I-Welt As; 8,50 (Reiterin Julia-Katharina von Platen, Wietze)

4. Dolany; Holsteiner von Donnerhall-Cor de la Bryere; 8,36 (Reiterin Christine von Oldershausen, Schenefeld)

5. Reduson’s Paster, KWPN von Jazz; 8,20 (Reiterin Madeleine Vrees, NED)

Finale fünfjährige Pferde

Gold: Fürst Heinrich, Westfale von Florestan I-Donnerhall; 9,30 (Reiter Holga Finken, Kirchwalsede)

Silber: Hilltop Rousseau, KWPN von Ferro; 8,84 (Reiterin Nicolette van Lierop, NED)

Bronze: FBW French Kiss, Baden-Württemberger von Florestan I-Donnerhall; 8,74 (Reiterin Katrin Burger, Straubenhardt)

4. Baroncelli, Hannoveraner von Bergamon-Matcho AA; 8,50 (Reiterin Susan Draper, Hemmoor)

5. Broholm’s Highlight, DK von Mid-West; 8,36 (Reiter Jim Rasmussen, DEN)

Grand Prix

1. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Wansuela suerte; 1.751

2. Martina Hannöver-Sternberg (Lütjensee) mit Inara; 1.626

3. Isabel von Wendorff (Schenefeld) mit Legacy I; 1.623

Grand Prix Kür

1. Isabel von Wendorff (Schenefeld) mit Legacy I; 74,40

2. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Wansuela suerte; 74,22

3. Marlies van Baalen (NED) mit Idocus; 72,82

Grand Prix

1. Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit Lesotho; 1.721

2. Edward Gal (NED) mit Gestion Lingh; 1.644

3. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Le Delon; 1.607

Grand Prix Special

1. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Le Delon; 1.765

2. Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit Lesotho; 1.756

3. Nicole Glaser-Käppeler (Pulheim) mit Aurigeno; 1.701


 

 

 


DM Reining; 8./10. August Mannheim

Gold: Alexander Ripper (Fahrenbach-Fürth) mit Solanoswarlee Boy; im Stechen Score 217,5

Silber: Jürgen Pieper (Hechingen) mit GB Jac; im Stechen Score 212,5

Bronze: Maik Bartmann (Osthofen) mit Twist N Shout Whiz; Score 214

4. Torsten Tiemann (Bergen-Geyern) mit Lil Dry Peppy; Score 212

5. Agnes Ramme (Leiferde) mit Whiz A Gold; Score 211

Deutsche Jugendmeisterschaften Reining; 8./10. August Mannheim

Gold: Stefanie Meschonat (Wehrheim) mit Hobby Chex Whiz; Score 204

Silber: Lisa Büscher-Pfohl (Meerbusch) mit EK Peppy San Delta; Score 203,5

Bronze: Nina Lill mit Sunny Little Lena und Flo Lena CT; Score jeweils 201

 

 


 

 

 


CIC***-W Strzegom/POL; 8./10. August

CIC***-W

1. Linda Algotsson (SWE) mit Stand by me; 39,8 (Dressur 39,8/Gelände 0/Springen 0)

2. Karen Donckers (BEL) mit Captain Nightcap; 40,8 (39,8/0/1)

3. Simone Deitermann (Saerbeck) mit Flambeau H; 43,0 (38,8/3,2/0)

..

7. Andreas Dibowski (Döhle) mit Little Lemon B; 61,6 (42,4/11,2/8)

8. Bernd Knorr (Crailsheim) mit Chrischona; 62,8 (49,2/5,6/8)

CIC**

1. Andrej Pasek (POL) mit Nocny Pan; 44,00 (44,0/0/0)

2. Pawel Soisak (POL) mit Weriusz; 55,50 (53,5/2,0/0)

3. Andreas Ostholt (Warendorf) mit Waldmeister FRH; 55,90 (44,7/11,2/0)


Reiterfestival Hagen a.T.W.; 7./10. August

Nationenpreis CSIOJ

1. Deutschland (Jan Sprehe mit Paganini, Henrike Konzag mit Ginster Noir, Thomas Weinberg mit Chanell, Felix Hassmann mit Queen Liesa); 4

2. Italien; 8

3. Schweiz; 12

Großer Preis CSIOJ

1. Faye Schoch (SUI) mit Tequi d’i; 0/0/39,41

2. Felix Hassmann (Lienen) mit Queen Liesa; 0/8/39,07

3. Charlotte Platt (GBR) mit Pauldarys Tigers Flight; 0/12/62,36

..

8. Jan Sprehe (Cloppenburg) mit Aperio; 4/84,7

...

10. Thomas Weinberg (Herzogenrath) mit Silwa Wapiti; 8/72,78

Masters der Landesverbände

1. Westfalen; 54

2. Rheinland; 55

3. Hannover-Bremen; 56

4. Weser-Ems; 57

5. Hessen; 68

Deutsches Berufsreiterchampionat Dressur

1. Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen); 3.707

2. Falk Rosenbauer (Tangstedt); 3.691

3. Insa Hansen (Hagen); 3.665

1. Qualifikation Grand Prix

1. Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen) mit De Niro; 1.725

2. Falk Rosenbauer (Tangstedt) mit Little Big Man; 1.639

3. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Woyczek; 1.604

4. Insa Hansen (Hagen) mit Insterburg; 1.591

5. Bianca Kasselmann (Hagen) mit Kranak; 1.584

2. Qualifikation Grand Prix Special

1. Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen) mit De Niro; 1.770

2. Insa Hansen (Hagen) mit Insterburg; 1.694

3. Falk Rosenbauer (Tangstedt) mit Little Big Man; 1.684

4. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Woyczek; 1.648

5. Bianca Kasselmann (Hagen) mit Kranak; 1.640

 


 

 


CSIO***** Dublin/IRL; 6./10. August

Nationenpreis

1. Frankreich; 8

2. Großbritannien; 9

3. Irland; 17

...

6. Deutschland; 24 (Rene Tebbel mit Farina 8/8; Franz-Josef Dahlmann mit Pikeur Carlo Cassini 13/4; Andreas Ripke mit Holsatia 4/0; Fritz Fervers mit Diabolo d’ysieux; 4/4)

Großer Preis

1. Wim Schröder (NED) mit Eurocommerce Montreal; 0/0/46,28

2. Billy Twomey (IRL) mit Luidam; 0/0/47,37

3. Rolf-Göran Bengtsson (SWE) mit Mac Kinley; 0/0/49,30

...

11. Fritz Fervers (Syke) mit Diabolo d’ysieux; 4/86,33


 

 


CSIO****-W Bratislawa/SVK; 7./10. August

Nationenpreis

1. Belgien; 4

2. Italien; 8

3. Schweiz; 8

...

5. Deutschland; 17 (Holger Wenz mit Racord M ¼; Sigmar Stroehmer mit San Juan; 4/-; Heiko Schmidt mit Ussul 0/4; Thomas Mühlbauer mit Asti Spumante 5/4)

Großer Preis

1. Niels Bruynseels (BEL) mit Domino de Fel; 0/0/40,18

2. Sigmar Stroehmer (Neustadt) mit San Juan; 0/0/43,18

3. Thomas Mühlbauer (Kötzting) mit Asti Spumante; 074/42,43


 

 

 

CSI-A La Coruna/ESP; 7./10. August

Großer Preis

1. Toni Hassmann (Lienen) mit Camirez B; 0/0/43,93

2. Robert Breul (FRA) mit Fidj d’Evordes; 0/0/47,41

3. Rossen Raitchev (BUL) mit Medoc; 0/0/51,89

...

6. Pia-Luise Aufrecht (Affalterbach) mit Hofgut Liederbach’s Ingmar; 078/48,56

CSI Kopenhagen/DEN; 7./10. August

Großer Preis

1. Henrik Steen Gundersen (DEN) mit Condios: 0/0/55,31

2. Sören von Rönne (Hamburg); 0/0/55,50

3. Tjark Nagel (Friedrichskoog) mit Kymba; 0/0/56,20

...

5. Stephanie Boniberger (Scheyem) mit Favoriet; 0/0/65,22

 

 


Fahrturnier in Viernheim; Hessische Meisterschaften Zweispänner; 8./10. August

Komb. Wertung Zweispänner (Pferde)

1. Thomas Scheiter (Leidersbach); 115,58 (Dressur 48,00/Gelände 62,58/Hindernisfahren 5)

2. Ewald Jakobi (Frankfurt); 127,41 (48,33/60,08/19) (1. Platz Landesmeisterschaften)

3. Sascha Jäger (Biblis); 127,49 (55,67/66,82/5)

Komb. Wertung Zweispänner (Pony)

1. Lars Heidotting (Emsdetten); 106,18 (50,00/56,18/0)

2. Rainer Ochs (Bruchköbel); 116,75 (62,00/54,50/0,25)

3. Hubert Maier (Waldmichelbach); 118,36 (55,33/62,78/0,25)


 

 

 


CEI** in Göttingen, 9. August

120 Kilometer

1. Melanie Arnold

(Kirchheim/Teck) mit Nadira, Reitzeit: 8 Stunden 51 Minuten 22 Sekunden, 13,55 Stundenkilometer Durchschnittstempo

2. Sabrina Arnold (Kirchheim/Teck) mit Madaq, 8:51:22, 13,55

3. Klaudia Al Samarraie (Rotenburg) mit Ayman, 9:38:59, 12,44

4. Hilga Höfkens (Bottrop) mit Pamina, 10:35:05, 11,34

5. Beate Grün (Büdingen) mit Arax, 10:35:05, 11,34

80 Kilometer

1. Dr. Monika Kröz (Lahntal) mit Reitar, 5:18:33, 15,07

2. Marjolein de Rooy (NED) mit Vajda, 5:44:59, 13,91

3. Jannet van Wijk (NED) mit Latino, 6:11:46, 12,91

4. Martina Stangier (Waldbröl) mit El Mashar, 7:14:07, 11,06

 

 

 


 

 

 

Fahrturnier in Nosswitz; Sächsische Meisterschaften Zweispänner; 8./10. August

1. Steffen Horn (Scharfenberg); 98,80 (Dressur 41,40/Gelände 57,40/Hindernisfahren 0) (1. Platz Landesmeisterschaften)

2. Ehrhardt Beck (Plohn); 126,10 (49,60/60,0/16,5)

3. Gerd Pohlers (Reinholdshain); 142,20 (47,80/89,40/5)

 

 

 

 


Fahrturnier in Marbach-Rielingshausen; Baden-Württembergische Meisterschaften Zweispänner; 8./10. August

Komb. Wertung (Pferde)

1. Erwin Somogyi (Lindau); 112,29 (Dressur 45,67/Gelände 64,62/Hindernisfahren 2) (1. Platz Landesmeisterschaften)

2. Franz Brauchle (Lauchheim); 119,20 (50,67/63,53/5)

3. Horst Schepper (Römerstein); 119,82 (48,67/66,15/5)

Komb. Wertung (Ponys)

1. Martin Münch (Sulzbach-Rosenberg); 115,70 (47,67/65,78/2,25)

2. Rolf Schmelzer (Mulfingen); 117,02 (59,00/57,52/0,5)

3. Dominique Stadtler (Breisach); 117,97 (55,67/56,80/5,5)

 

 

 


 


WM der Ponyfahrer Karlstetten/AUT; 13./17. August

Mannschaftswertung

Gold: Deutschland; 329,92 (Tobias Bücker, Elke Hillebrandt, Steffen Abicht, Peter Borgmann, Dirk Gerkens, Martin Thiemann)

Silber: NED; 383,62

Bronze: AUT; 400,43

Einzelwertung Pony-Vierspänner

Gold: Dirk Gerkens (Paderborn); 134,50 (Dressur 48,16/Gelände 69,34/Hindernisfahren 17)

Silber: Martin Thiemann (Saerbeck); 138,12 (55,62/77,60/5)

Bronze: Pjotr van der Heyden (NED); 142,08 (61,92/80,16/0)

 

 

 

 

 

 

Einzelwertung Pony-Zweispänner

Gold: Steffen Abicht (Bad Düben); 102,61 (37,76/64,85/0)

Silber: Josef Stickelberger (AUT); 122,47 (51,36/67,11/4)

Bronze: Peter Borgmann (Neuenkirchen); 122,48 (57,12/63,36/2)

4. Franz-Josef Lehmkuhl (Emsdetten); 125,02 (49,28/62,24/13,5)

Einzelwertung Pony-Einspänner

Gold: Tobias Bücker (Emsdetten) mit Danyloo; 106,29 (39,20/62,09/5)

Silber: Peter Koux (DEN) mit Taffy; 121,77 (51,80/65,97/4)

Bronze: Rudolf Pirhofer (AUT) mit El Chico; 122,73 (55,80/61,93/5)

...

9. Theo Bopp (Mainz) mit Wendy; 135,05 (61,00/69,05/5)

...

11. Elke Hillbrandt (Coesfeld) mit Dublin; 141,31 (56,80/72,51/12)


 

 


EM Dressur Hickstead/GBR; 13./17. August

Mannschaftswertung

Gold: Deutschland; 5.380 Punkte

Silber: Spanien; 5.101

Bronze: Großbritannien; 5.079

Einzelwertung

Gold: Ulla Salzgeber (Bad Wörishofen) mit Rusty; 244,092

Silber: Lisa Wilcox (USA) mit Relevant; 235,332

Bronze: Jan Brink (SWE) mit Bjorsells Briar; 230,070

4. Beatriz Ferrar-Salat (ESP) mit Beauvalais; 227,950

5. Heike Kemmer (Winsen) mit Bonaparte; 225,467

6. Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Piccolino; 224,938

...

16. Isabell Werth (Wedemark) mit Satchmo; 139,000


 

 

 


DM Vierspänner Riesenbeck; 14./17. August

Gold: Michael Freund (Dreieich); 126,40 (Dressur 39,68/Gelände 81,72/Hindernisfahren 5)

Silber: Christoph Sandmann (Lähden); 135,24 (42,72/84,52/8)

Bronze: Ludwig Weinmayr (Fischbachau); 139,36 (54,40/79,96/5)

4. Josef Zeitler (Starnberg); 143,38 (54,88/88,50/0)

5. Peter Tischer (Neu-Isenburg); 144,38 (54,72/84,66/5)

Mannschaftswertung – Länderpokal

1. Hessen; 270,78 (Michael Freund, Peter Tischer, Frank Kunz)

2. Bayern; 282,74 (Josef Zeitler, Ludwig Weinmayr)

3. Weser-Ems; 287,87 (Rainer Duen, Christoph Sandmann, Michael Swiezynski)

DM Einspänner Riesenbeck; 14./17. August

Gold: Klaus Tebbe (Neuenkirchen) mit Weltano; 110,76 (52,20/58,56/0)

Silber: Dieter Lauterbach (Herborn) mit Gilbert; 111.08 (49,00/61,08/1)

Bronze: Beate Susanne Kramer (Wedemark) mit Mia’s Joker; 111,82 (54,60/57,22/0)

4. Christoph Dieker (Gescher) mit Pascal; 111,90 (54,80/57,10/0)

5. Ulla Günther (Burgdorf) mit Graziela TSF; 115,74 (54,20/56,54/5)

CAI-A-2 Riesenbeck; 14./17. August

1. Sebastian Warneck (Nunsdorf); 112,58 (42,56/69,52/0,5)

2. Reinhard Burggraf (Geretsried); 116,06 (51,36/64,20/0,5)

3. Stefan Schottmüller (Kraichtal); 116,34 (43,84/72,50/0)

4. Jose Freixa (POR); 116,60 (47,36/69,24/0)

5. Siegfried Töpfer (Naumburg); 118,20 (43,36/69,34/5,5)


Deutsche Jugendmeisterschaften Aachen; 15./17. August

Dressur - Ponyreiter

Gold: Patricia Höhn (Worms) mit Konrad 339,39 Punkte nach drei Wertungsprüfungen

Silber: Katharina Winkelhues (Köln) mit Dressman 335,53

Bronze: Louisa Lüttgen (Kerpen) mit Dornik B 327,63

4. Stephanie Jansen (Korschenbroich) mit Golden Dancer 324,79

5. Lydia Camp (Geldern) mit Dulcia 316,52

Dressur - Junioren

Gold: Kristina Sprehe (Dinklage) mit Wyoming 328 Punkte

Silber: Dirk Viebrock (Harsefeld) mit Willy The Kid 317,70

Bronze: Andrea Timpe (Hattingen) mit Welttender 311,88

4. Kathleen Keller (Medingen) mit Florestan 308,09

5. Stephan Köberle (Reute) mit What’s Up 303,97

Dressur - Junge Reiter

Gold: Jessica Werndl (Aubenhausen) mit Bonito 330,70 Punkte

Silber: Nikolas Kröncke (Dorum) mit Cherokee 321,72

Bronze: Benjamin Werndl (Aubenhausen) mit Sam 321,32

4. Julia Beckfeld (Obrigheim) mit Victor B 321,17

5. Kira Kröncke (Dorum) mit Larso 318,16

Springen - Ponyreiter

Gold: Carlotta Steinbach (Ludwigshafen) mit Bubble Gum 237 Punkte

Silber: Tobias Thoenes (Uedem) mit Rivo 213

Bronze: Lukas Wilmsen-Himmes (Kranenburg) mit Mira 212

4. Daniel Oppermann (Hofgeismar) mit Grandios 209,5

5. Theresa Stehr (Schiffdorf) mit Bonito 209

Springen - Junioren

Gold: Tobias Rasbach (Kördorf) mit Little Actros 234 Punkte

Silber: Jan Sprehe (Cloppenburg) mit Aperio 223

Bronze: Philipp Schober (Rothenburg) mit Wächterin 220,5

4. Felix Hassmann (Lienen) mit B&H medicott Ibiza 218,5

5. Kathrin Müller (Arnsberg) mit Lionheart 213

Springen - Junge Reiter

Gold: Caroline Müller (Rottweil) mit Kyraleen 249,5 Punkte

Silber: Maximilian Ziegler (Meitingen) mit Sweet Girl 248,5

Bronze: Philip Rüping (Breitenburg) mit Rainbow 240

4. Jörne Sprehe (Fürth) mit Lady Weingard 238,5

5. Jennifer Kern (Pfungstadt) mit Hatschibuh 232

Voltigieren - Einzel Damen

Gold: Nadia Zülow (Glehn) mit Rubins Universe (Longenführerin: Annika Speck) 9,303

Silber: Nicola Ströh (Hamburg) mit Kolumbus (L.: Kirsten Graf) 8,936

Bronze: Ines Jückstock (Hamburg) mit Westpoint (L.: Ruth Jückstock) 8,701

4. Sylvie Barwig (Herrsching) mit Magic Dream (L.: Alexander Hartl) 8,365

5. Anja Barwig (Hersching) mit Magic Dream (L.: Alexander Hartl) 8,307

Voltigieren - Einzel Herren

Gold: Kai Vorberg (Köln) mit Picasso (Longenführerin: Kirsten Graf) 9,223

Silber: Jan Bayer (Oldenburg) mit Aladin (L.: Sven Henze) 8,898

Bronze: Tim-Randy Sia (Ostercappeln) mit Avalon (L.: Andrea Maringer) 8,832

4. Frederik Stoldt (Rellingen) mit Achensee (L.: Hannelore Strübel) 8,450

5. Kay Sieben (Mainz) mit Wanderer (L.: Hannelore Strübel) 8,303

Voltigieren - Gruppen

Gold: VV Ingelsberg mit Davidoff (Longenführer/in: Alexander Hartl) 8,580

Silber: Laubenheimer RV mit Wanderer (L.: Hannelore Strübel) 8,545

Bonze: VfRS Essen mit Tamino (L.: Annette Wiebels) 7,985

4. RSV Neuss Grimlinghausen mit Drambuie M (L.: Jessica Schmitz) 7,907

5. LRFV Horlofftal-Hungen mit Zar Ivan (L.: Ulla Dietz) 7,892


 

 

CIC*** Cavertitz; 16./17. August

1. Andreas Dibowski (Egestorf) mit Serve Well; 45,20 (Dressur 40,40/Gelände 2,80/Springen 2)

2. Ingrid Klimke (Münster) mit Robinson’s Concord 46,50 (38,50/0/0)

3. Enrique Sarasola (ESP) mitDope Doux; 53,90 (49,90/4/0)

4. Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan; 60,20 (47/1,20/0)

5. Peter Thomsen (Lindewitt) mit Bordou; 60,80 (49,60/11,20/0)

 

CSI***** Valkensward/NED; 14./17. August

Großer Preis

1. Samantha McIntosh (BUL) mit Hildon Fleche Rouge; 0/0/0/49,12

2. Thomas Velin (DEN) mit Equest Carnute; 0/0/0/49,31

3. Piet Raymakers (NED) mit Van Schijndel’s Kris; 0/0/0/56,48

...

9. Otto Becker (Steinfeld) mit Lando; 4/0/73,11

 

 

 

 

 


 


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