17.06.02 Hallo, seit geraumer Zeit verfolge ich nun schon die Artikel die Frau Krautwurst und ihre Pferde betreffen. Zuerst in der örtlichen Zeitung des Kreises Soest und dank deren Link-Hinweis nun auch unter › Pferdezeitung.com. Ich frage mich, ob irgendjemand, der hier seinen › Kommentar abgegeben hat, sich wirklich mal vom wie ja so oft beschriebenen "Zustand der Pferde" persönlich überzeugt hat (mit Ausnahme natürlich der Tierhilfe selber, die hier ja nur ihre Interessen vertreten wollen). Ich habe es getan, denn aus unserer Tageszeitung konnte ich entnehmen, daß Frau Krautwurst in meiner Nähe wohnt, und dank der Pferdezeitung hatte ich dann auch ihre E-Mail Adresse. Ich habe mir dann auch gleich die Mühe gemacht Frau Krautwurst persönlich anzuschreiben, denn ich bin der Meinung, daß man anhand von Fotos keine vernünftige Meinung vertreten kann. So kam es nach einigem Mail-Verkehr (Frau Krautwurst und ich waren uns vorher noch nie begegnet trotz der örtlichen Nähe) zu Besuchskontakten. Zuerst kam sie zu mir und hat sich meine bzw unsere Pferde angesehen, und anschliessend sind wir zu ihr gefahren und haben uns ihre Pferde angesehen, inclusive der beiden Tiere der Tierhilfe Lippe. Nun mal eine Frage an alle die hier negative Kommentare loswerden: Wer, der in einer solchen Lage wie der von Frau Krautwurst steckt, also vorgeworfen bekommt seine Tiere unsachgemäss zu behandeln, lädt eine wildfremde Person zu sich ein, um sich jederzeit vom Zustand der Tiere überzeugen zu können??? Ich hätte ja schliesslich auch ein "Spion" eines Tierschutzvereines, wenn auch nicht unbedingt aus Lippe sein können!!! Und nun meine Meinung dazu: Die Tiere, insgesamt sechs Pferde und Ponys in den unterschiedlichsten Altersklassen, sind weder unterernährt, noch stehen sie im Schlamm, noch sind sie verletzt oder sonstiges. Alle Pferde schieben einen kugelrunden Weidebauch mit sich herum, sind anhänglich, zutraulich, bis auf die chronischen Erkrankungen der Tiere aus Lippe körperlich fit und gesund. Ein Pferd, das so gehalten wird, wie die von Frau Krautwurst, kann glücklicher nicht sein und ich bin wirklich traurig, das ich meiner Stute und unserem Haflinger eine solche Haltung nicht ermöglichen kann. Frau Krautwurst hat auch jetzt bereits für den Winter vorgesorgt, es wurden ca 500 Ballen Heu frisch gepresst und eingelagert, so das die Tiere auch im Winter nicht fürchten müssen zu hungern. Jedes einzelne für sich ist etwas Besonderes und hat sich toll in die Herde eingefügt. Sei es nun Miterly, der "Haflinger" der Tierhilfe (deshalb in Klammern weil ich persönlich der Meinung bin das es sich hier um einen Kaltblutmix handelt), der die Leitung der Herde übernommen hat und sich absolut liebevoll um das 8 Monate alte Stutfohlen Vanny kümmert, oder auch Moritz (das Scheckpony der Tierhilfe) der über die Weide trabt wie ein junger Gott, trotz seiner Gelenksprobleme und allen wiehernd entgegen läuft. Solche Pferde sollen unglücklich sein? Ich bitte nun doch noch mal alle, insbesondere die Tierhilfe, über diese Sache nachzudenken, denn ich persönlich habe hier den Eindruck, das sich irgendwelche Leute schwer zu verwirklichen wünschen, und das es gar nicht mehr um das einzelne Tier geht. Wenn es das ist was Tierschutz bedeutet, dann ist das wirklich traurig. Wieviele Pferde stehen denn herum unter schrecklichsten Zuständen, kniehoch im Mist in dunklen Ställen und abgemagert bis auf die Knochen? Ist es nicht Priorität für Tierschützer oder solche die es vorgeben zu sein, sich um diese Kreaturen zu kümmern? Oder geht es hier einfach ums Prinzip? Geht es ums Geld? Oder geht es darum, zu testen, wie so ein sogenannter Schutzvertrag im Zweifelsfall greift? Alles Gründe, für die die Leute dessen Beweggründe sie sind sich zutiefst schämen sollten!!!! Gruß M.Jenschek
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