Es gibt sie doch noch! Eine der schönsten Pferderassen der Welt von Verena Scholian |
|
|
Vielversprechend war sie nicht, die Meldung aus Baku. Ja, natürlich gibt es noch Karabaghpferde, und dann wurde aufgezählt: hier eine Stute, dort eine oder auch zwei, da sogar mal vier.
Eine Person hat auch einen Deckhengst, Yashar, unser Kontaktmann in Baku, habe 22 Karabaghpferde, davon aus Regierungsbesitz etwa 6 Stuten, einige Nachzuchthengste und einen Deckhengst, und dann sei da auch noch eine Herde von etwa 120 Pferden in Regierungsbesitz etwa 350 km weit von Baku entfernt in Lanbaran, vielleicht dürften wir die auch mal sehen.
Mit diesen Auskünften machten wir uns auf den Weg. Wir: das waren zwei Karabaghpferdefans, Sandra aus der Schweiz und Verena aus Deutschland und Hans-Peter, eigentlich ein Schweizer Pferdefan von Kabardinern, aber mangels Kabardinern zur Zeit mit einer etwas klein geratenen Trakehnerstute beritten.
Schon die Suche nach günstigen und vertrauenerweckenden Luftlinien gestaltete sich schwierig: es gab schon Möglichkeiten Baku anzufliegen... eine davon: per Lufthansa von Basel - via Frankfurt � nach Baku. Also fuhr ich (Verena) erst mal mit der DB nach Basel.
Da dies eine separate Geschichte abgeben würden, bei der die Deutsche Bundesbahn nicht unbedingt eine rühmliche Rolle spielt, überspringe ich hier einen Tag und schildere einfach noch einen Tag mit Gurman, dem Karabaghwallach, der in der Schweiz, der nach einem Jahr Westerntraining bereits mit Feuereifer... nun ja, gedämpftem Feuereifer � er ist von der cleveren Sorte, die nichts überstürzt, dafür aber sehr korrekt und immer mit dem einen Ohr auf seinen Reiter hörend, die Westernlektionen abspult.... Einfach toll...
| |