[...] Übersetzung aus einem Buch von W. Lunn (Sohn von Major Villars Lunn), das 1855 herausgegeben wurde.
Gebäudeteil von Gut Knabstrup.
[...] Da die Pferde mit Farben wie die des Knabstruppers anscheinend in Mode gekommen sind, neigen viele dazu, jedes getigerte Pferd als gut anzusehen. Es ist zu befürchten, daß diese Mode eher dem Ansehen des Knabstruppers schaden wird, da Liebhaber eher viel Geld für das Fell als für das Pferd bezahlen. Fühlen sie sich später enttäuscht, geben sie zu Unrecht die Schuld an die Rasse. [...] Ihr Orientierungssinn, Orts- und Straßenkenntnis sowie auch die Liebe zu ihrem Heimatstall sind, glaube ich, größer als bei den meisten anderen Pferderassen.
[...] So ist bekannt, daß die Knabstrupper nicht gern zu Orten hingehen, wo sie wissen, daß die Versorgung nicht gut ist. [...]
Bei den Käufen nahm er (Major Villars Lunn) nicht allein Rücksicht auf das Äußere des Pferdes, sondern versuchte Stuten zu erwerben, die bei anstrengendem Gebrauch und strengen Herren gezeigt hatten, was sie aushalten konnten
[...] So hatte mein Vater sich eine einheitliche Pferdefamilie aufgebaut, als er 1812 von dem Metzger Flaebe in Holbaek eine Stute kaufte [...], die wegen ihrer unglaublichen Audauer geschätzt wurde. [...]
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