[...] Es war in Dänemark so weit gekommen, daß es keinen einzigen Reinzuchthengst (75 % Knabstrupperblut in der 3. Generation) mehr gab. Es scheint aber in dem sonst sehr kulturbewußten Volk eine Rückbesinnung in Gang zu sein, bei der die Züchter ihre Pferde als die einzigartigen Kulturdenkmäler erkennen, die sie sind.
In Anbetracht dessen, daß viele der in Dänemark unerwünschten, altmodischen Tiere mit hohem Knabstrupper-Blutanteil nach Deutschland exportiert wurden, sehe ich eine Möglichkeit in einer Zusammenarbeit zwischen Dänemark und Deutschland. Das Problem in Deutschland besteht eher darin, daß es keine Zuchtverband gibt, der sich seriös um den Knabstrupper bemüht. Bei einigen werden sie als zahlende Beifahrer geduldet, ohne daß die Zuständigen sich ernsthaft mit den Hintergründen dieser Rasse auseinander gesetzt haben. So sind die Zustände in Deutschland trotz einiger reingezogener Tier der alten Linien ebenfalls in einer bedrohten Situation. [...]
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