
| | | Heidi Keppel | | | | | Neujahrstipp Teil 4 Von › Heidi Keppel
In meinem letzten Tipp habe ich Ihnen bereits empfohlen, zum Wohle Ihres Pferdes der Naturmedizin eine Chance zu geben, auch wenn diese immer noch von vielen Tierärzten mit Skepsis und Ablehnung betrachtet wird. Selbstverständlich gibt es auch Fälle, in denen natürliche Heilmethoden ebenfalls keinen Erfolg versprechen, aber generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass vor allem die Homöopathie bezüglich ihrer Wirksamkeit der Schulmedizin kein bisschen nachsteht, sondern diese sogar oftmals übertrifft. Natürlich sollten aber auch sämtliche Naturheilverfahren nicht willkürlich nach eigenem Gutdünken angewandt werden, wenn man diesbezüglich nicht bereits über ausreichend Wissen verfügt. Es ist sicher besser, wenn man sich stets von kompetenten Tierheilpraktikern beraten lässt, die auch die Gefahren der einzelnen Mittel bestens kennen. Allerdings sei hier nochmals betont, dass auch in diesem Bereich blindes Vertrauen keineswegs angebracht ist. Ich habe dieses Problem bereits im Tipp der vorigen Woche angesprochen und möchte Sie nochmals im Namen Ihrer Pferde darum bitten, bei der Wahl eines Tierheilpraktikers genauso vorsichtig zu sein wie bei der Wahl eines Tierarztes oder Hufschmiedes. Am ehesten können Sie dabei noch guter Mundpropaganda vertrauen, doch selbstverständlich auch nur dann, wenn Sie diese von mehreren unabhängigen Seiten bekommen, denn einzelne Heilerfolge kann fast jeder Therapeut aufweisen. Bedeutend besser ist es aber, wenn Sie sich auf Ihr eigenes Urteil verlassen können, und dazu bedarf es erstens einer gewissen Menschenkenntnis und zweitens einiger Grundkenntnisse im jeweiligen Fachbereich, um die empfohlenen Behandlungsvorschläge kritisch unter die Lupe nehmen zu können. Aus diesem Grund würde ich auch jedem Pferdebesitzer raten, sich diesbezügliche Fachliteratur zuzulegen oder sich anderweitig – z.B. übers Internet – über die gängigsten Heilmethoden und Arzneien zu informieren. Wem dies zu aufwändig ist, dem kann ich in Kürze eine Fachbroschüre anbieten, die einen ersten Einblick in diese Materie liefert. Der Schwerpunkt ist darin deutlich auf die Homöopathie gelegt, aber Sie finden dort auch Informationen zu den Themen "Bachblüten" und "Heilkräuter". Der Titel der Broschüre lautet "Die natürliche Stallapotheke" und tatsächlich wäre der Besitz der darin genau beschriebenen Heilmittel für jeden Pferdehalter zu empfehlen, da er damit für jeden Notfall gerüstet wäre. Nach Rücksprache mit dem Tierheilpraktiker oder Tierarzt Ihres Vertrauens können Sie mit dieser Stallapotheke rasch die richtige Behandlung durchführen und somit in den meisten Fällen größere Probleme im Keim ersticken. Für jede Verletzung, Lahmheit oder andere akute Erkrankung gibt es passende Homöopathika oder auch Heilkräuter, und mit Hilfe meiner ausführlichen Erklärungen sollte die richtige Arzneimittelwahl auch Laien nicht sehr schwer fallen. Nähere Informationen zu dieser Broschüre, die voraussichtlich ab März erhältlich sein wird, werde ich in Kürze auf meiner Messeseite veröffentlichen, ich stehe Ihnen aber selbstverständlich für diesbezügliche Rückfragen auch per Mail ( › aon.913048352@aon.at) jederzeit zur Verfügung.
erschienen 27.01.2008
Siehe auch › Autoren-Messeseite
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