Wochenmagazin · Die ganze Welt der Pferde
12. Jahrgang · aktuell  Ausgabe 572

   Magazin 
    › Pferdemarkt    › Anzeigenmarkt    › Messe

 Archiv

 Pferd verkaufen

 Anzeige aufgeben

 Mediadaten

Hier       kostenlos und beliebig viel inserieren!

   Textwerbung 

  Westphalen: Rechtsanwalt Eduard Graf v. Westphalen
Nachruf auf Eduard Graf von Westphalen Der Mensch lebt und besteht nur eine kleine Zeit. Und ...
interessant: » brand eins: "Der Wind muss aus der Gesellschaft kommen"

 News: FN-aktuell vom 17.03.10
 Presse-Info: FEI / ...
 Ergebnisdienst


    Magazin: jeden Montag neu
Neu:   Die Freude am Reiten
Sitzschulung als Grundlage für alles

   

 ›RSS     Menü    Hilfe-FAQ    Login    Newsletter     Bücher    Notizen    Presse    Termine    Leserbrief 

 
  Heute neu
  Magazin 
  Pferdemarkt
  Anzeigenmarkt
  Messe
  Artikel
 Archiv
 Bachblüten
 Berichte
 Editorials
 Kunstgalerie
 Rasseportraits
 Rezensionen
 Tips
 Titelgalerie
 Zufallstitel
 Bildmaterial
 Bildschirmschoner
 Cartoons
 Comics
 Fotoalben
 Kalender
 Postkarten
 Poster
 Puzzles
 Informationen
 EWU-Presseticker
 FN-aktuell
 FN-Ergebnisdienst
 FN-Presseticker
 FN-Turniervorschau
 Leserbriefe
 Links
 Pferdenamen
 Presseinfos
 Suchstatistik
 Terminliste
 Terminkalender
 Zitate
 Besucheraktionen
 Anzeige aufgeben
 Kontaktformular
 Login
 Link eingeben
 Newsletter-Abo
 Notizen
 Pferd verkaufen
 Presseinfo neu
 Termin eingeben
 Hilfe + Antworten
 Einführung
 FAQ
 Übersicht
 Geschäftliches
 Autorenhinweise
 Bannerwerbung
 Bildwerbung
 Impressum
 Konditionen
 Kontaktformular
 Mediadaten
 Service
 Textwerbung
 
Buch-Rezension · Das athletische Pferd
 Menü Rezension
 Das athletische Pferd 
 Übersicht  Editorial   Suche
  Gesamttext   Druckversion   Lesezeichen
  Magazin
  Magazin

  vorige Rezension   Übersicht Rezensionen   nächste Rezension   Ausgabe 430

Becker, Horst

Das athletische Pferd
Stärken fördern - Schwächen korrigieren

17 cm x 24 cm, gebunden, farb. Abb., 160 Seiten
Brunsbeck, März 2007 · Cadmos Verlag
ISBN 978-3861274421


29,90 EUR      Bestellen

Zahlung per Lastschrift (Inland)
Wenn nichts anderes vermerkt ist, versenden wir versandkostenfrei.
Meist geht die Sendung (je nach Bestellzeitpunkt) noch am selben Tag raus.


Der Verlag sagt über das Buch:

Wenn bei der Dressurausbildung eines Pferdes Probleme auftreten, wird nach dem "Warum" leider nur selten gefragt. Genau dieser Frage geht Horst Becker in seinem neuen Buch nach − und zeigt Lösungswege auf, mit denen die Stärken eines Pferdes gezielt gefördert und seine Schwächen sanft und effektiv korrigiert werden können.

Besonderen Wert legt der Autor dabei auf eine Methode, die konsequent auf Gewalt und Zwangsmittel verzichtet, die vielmehr auf den Erkenntnissen der Anatomie, Physiologie und Bewegungsmechanik des Pferdes gründet und auf Vertrauensbildung aufbaut. Harmonie in der Bewegung ist das Ziel, das Becker bei der Dressurausbildung verfolgt und das sich nur erreichen lässt, wenn der Reiter schonend und mit Konzept vorgeht. Das Buch soll Reitern und Trainern eine Hilfe sein, ihre Pferde besser einschätzen zu können und somit erfolgreicher und ganz individuell auszubilden.


Rückentext

Systematisch, ganzheitlich, klassisch


Wenn bei der Dressurausbildung eines Pferdes Probleme auftreten, wird nach dem "Warum" leider nur selten gefragt. Genau dieser Frage geht Horst Becker in diesem Buch nach. Er zeigt Lösungswege auf, mit denen die Stärken eines Pferdes gezielt gefördert und seine Schwächen sanft und effektiv korrigiert werden können.

Besonderen Wert legt der Autor dabei auf eine Trainingsmethode, die auf Gewalt verzichtet und konsequent auf den Erkenntnissen der Anatomie und Physiologie des Pferdes aufbaut. Ziel seines Ausbildungskonzeptes ist Harmonie in der Bewegung, die sich nur erreichen läßt, wenn der Reiter schonend und mit Konzept vorgeht.

Aus den Inhalt:
  • Die Biomechanik des Pferdes
  • Balance vor Bewegung und nicht umgekehrt!
  • Aufbautraining an der Longe
  • Welches Pferd arbeite ich wie?
  • Versammlungsfähigkeit durch Seitengänge fördern
  • Der fliegende Galoppwechsel als wertvolles Werkzeug
  • Die Pirouette für die Biegung
  • Versammlung perfektionieren durch Piaffe und Passage

Horst Becker ist renommierter Dressurausbilder, Seminarleiter und Autor mehrerer Bücher und Filme, die sich mit dem pferdegerechten Training befassen.

Auf Kursen in ganz Europa widmet er sich der klassischen Dressur, der Arbeit an der Doppellonge und der Freiheitsdressur.

Horst Becker lebt in Stockelsdorf bei Lübeck.




» Cadmos Verlag





nächster Abschnitt:   Übersicht     Gesamttext     Druckversion



 
W. Popken im Fenster
Selbstportrait 08/2004
 
 
Meine Meinung zu dem Buch:
von   Werner Popken

Horst Becker ist ein großgewachsener Mann. Das wird auf dem Foto auf Seite 32 deutlich, das geradezu verblüffend wirkt. Es ist nämlich leicht von unten aufgenommen, und dadurch wirkt die Frau, die links neben dem Pferd steht, schon recht groß, das Pferd noch viel größer, und Horst Becker daneben geradezu wie ein Riese. Dieses Foto trägt folgende Unterschrift:

Zwei Reiter, ein Sattel? Bei so unterschiedlichen Körpergröße kann das nicht funktionieren.
a.a.O., Seite 32

Auf der gegenüberliegenden Seite werden diese beiden Reiter ausschnittsweise im Sattel gezeigt und die Auswirkungen eines nicht zum Reiter passenden Sattels auf den reiterlichen Sitz veranschaulicht. Fast alle Fotos dieses Buches stammen von Christiane Slawik, die Zeichnungen von Julia Denmann und Maria Mähler, und entsprechend professionell und perfekt ist die gesamte Ausstattung gedanklich wie man das vom Cadmos-Verlag gewöhnt ist.

Die Unterschriften zu den beiden Sitzbildern lauten:

Der Sattel muß nicht nur dem Pferd passen, sondern auch dem Reiter: Ein großer Reiter kommt auf einem zu kleinen Sattel automatisch in den Spreizsitz;...

... während ein kleiner Reiter in einem zu großen Sattel immer damit zu kämpfen hat, daß die Beine zu weit nach vorn rutschen.
a.a.O., Seite 33

Die Illustrationen zeigen sehr häufig Friesen und auch viele Andalusier; demgegenüber tritt das normale deutsche Warmblut ein wenig zurück - so jedenfalls mein Eindruck. Vielleicht liegt das aber nur daran, daß zufälligerweise einer der Meisterschüler einen Friesen hat und dieser extremen fotogen ist. Andalusier machen sich auf Fotos natürlich auch immer gut. Aber ich will mich nicht weiter mit Äußerlichkeiten aufhalten, sondern Ihnen eine Probe des Inhaltes geben, und dabei bleibe ich gleich bei der Seite mit den Sätteln, war man dort sehr schön den Stil und die inhaltliche Dichte und praxistaugliche Umsetzung des Autors beurteilen kann:

Auch dem Reiter muß ein Sattel passen: Nicht nur die Sitzgröße muß richtig gewählt sein, auch die Steigbügelaufhängung muß am richtigen Platz sitzen. Ich will Ihnen das an einem Beispiel näherbringen: Zwei Reiter, einer 165 Zentimeter groß, der andere 200 cm, haben jeweils einen für sich passenden Sattel. Wenn sie ihre Sattel tauschen, wird auch bei richtiger Bügellänge der großer Reiter im kleinen Sattel immer nach vorn fallen, während die Beine nach hinten rutschen. Der Spreizsitz ist die Folge.

Ein kleiner Reiter auf dem großen Sattel wird das Gefühl haben, als ob er auf einer Harley sitzt. Seine Beine werden immer nach vorn gleiten, weil die Steigbügelaufhängung zu weit vom Sitzpunkt entfernt ist. Diese Variante gibt es sehr häufig, und deshalb hat ein zu weit von liegendes Reiterbein nicht immer etwas mit dem Können zu tun, sondern oft mit dem Equipment. Wie beim Pferd sollen auch beim Reiter die Beuge- und Streckmuskeln in der Balance sein. Müssen Sie als Reiter ständig Ihr Bein wieder in die richtige Position zurücklegen, dann ist Ihre im Bein und Po befindliche Beugemuskulatur angespannt und die lockere Balance ist dahin. Das wirkt sich immer auf den gesamten Sitz aus, vor allem auf die Lockerheit im Sitz und die Ausdauer beim Reiten. Denn in diesem Fall wird auch Ihr Oberkörper eher immer nach hinten fallen, und Sie haben Mühe, lotrecht oder vorwärts zu sitzen. Wenn Sie es dennoch schaffen, kommt es nicht selten vor, das Sie sich am Sattel den Schambereich stoßen, was einem lockeren Sitz sicher nicht förderlich ist.

Das Teuflische ist: Durch Ihr falsches Sitzen entstehen ähnliche Probleme, als wenn der Sattel nicht paßt. Nur durch genaustes Hinsehen kommt man der Sache richtig auf den Grund.

Aber am Ende muß ich die Sattler aber auch etwas in Schutz nehmen: Wenn sich ein Pferd zum Beispiel bei einer groben oder unbeherrschen Reitweise nicht entspannen kann, zeigt der Rücken des Pferdes zwar die gleichen Druckspuren, als wenn der Sattel Probleme macht, doch diese stammen nicht ursächlich vom Sattel, sondern entstehen dadurch, daß die über dem langen Rückenmuskel liegenden Partien verspannt sind und so eine Art Rand um die Sattellage bilden. In beiden Fällen wird das Pferd den langen Rückenmuskel wegdrücken, und die typische Löcher im Rücken entstehen. Vom Reiter ausgelöst sieht man dieses Problem häufig bei Barockpferden, vor allem Andalusiern, da sie sowieso im Rücken- und Lendenbereich sehr empfindlich sind.

Und am Schluß möchte ich etwas zum Thema Gelkissen sagen: Wenn Ihr Pferd Unebenheiten im Rücken hat wie Narben, Pickel oder Ähnliches, dann ist ein Gelkissen empfehlenswert. Legen Sie es aber bitte niemals direkt auf die Haut, da der entstehende Hitze- und Feuchtigkeitsstau Erkrankungen der Haut sogar noch zusätzlich fördert. Deshalb sollten Sie das Gelkissen zumindest mit einem Überzug aus Stoff verwenden, der die Feuchtigkeit aufsaugt - besser noch wäre eine Satteldecke zwischen Gelkissen und Pferderücken. Ansonsten macht natürlich das Gelkissen einen zu hart gepolsterten Sattel weicher ... Aber ich frage mich, ob es nicht besser wäre, den Sattel weicher machen zu lassen. Denn mit einem Gelkissen sitzen Sie sozusagen auf Götterspeise, und so fühlen sich die Hilfen für das Pferd auch an, die Sie mit dem Sitz geben. Von Klarheit und Präzision kann man da wohl nicht mehr sprechen.
a.a.O., Seite 32-33

An diesem kleinen Beispiel dürfte deutlich geworden sein, daß der Autor sich klar und präzise ausdrückt und wertvolle Hinweise gibt. Dieser Auszug ist typisch. Auf jeder Seite dieses Buches erhalten Sie ähnlich substantielle und hilfreiche Aussagen; ein weiteres Beispiel aus dem Abschnitt "Welches Pferd arbeite ich wie?":

Der optimale Einstieg in die Reitstunde ist ausschlaggebend für den Erfolg. Grundsätzlich kommt es darauf an, was ich in einer Stunde erreichen und erarbeiten will. So löse ich auch das Pferd.

Ein Beispiel: Wenn ich ein nervöses und temperamentvolles Pferd vor mir habe, mit dem mich an der Verbesserung von Piaffe und Passage arbeite, dann steht ein ruhiges, aber kraftraubendes Aufwärmen auf dem Programm. Mit einem schweren, ruhigen Typ werde ich eher ein kräftesparendes, aber leicht hektisches Programm wählen. Es ist mir absolut unverständlich, daß es so viele Reitlehrer und Trainer gibt, die daß Warmreiten weder steuern noch beaufsichtigen. Ein Pferd muß in Stimmung sein - eingestimmt auf die Trainingseinheit! Das ist wichtiger, als das danach folgende Programm zu beaufsichtigen.
a.a.O., Seite 68

Wenn es Ihnen mit Gymnastizierung und Dressur ernst ist und Sie das Gefühl haben, Sie könnten noch etwas lernen, sollten Sie dieses Buch unbedingt kaufen und sorgfältig studieren. Ihre Praxis wird sich mit Sicherheit positiv verändern. Der Autor hat übrigens noch ein weiteres Buch im selben Verlag veröffentlicht: » Handbuch der Doppellongenarbeit, auf das er mit Recht verweist. Zu diesem Buch finden sich sehr positive Kritiken bei Amazon. Außerdem gibt es auch noch einen Lehrfilm: » Klassisches Reiten heute


erschienen 24.06.07




Becker, Horst

Das athletische Pferd
Stärken fördern - Schwächen korrigieren

17 cm x 24 cm, gebunden, farb. Abb., 160 Seiten
Brunsbeck, März 2007 · Cadmos Verlag
ISBN 978-3861274421


29,90 EUR      Bestellen

Zahlung per Lastschrift (Inland)
Wenn nichts anderes vermerkt ist, versenden wir versandkostenfrei.
Meist geht die Sendung (je nach Bestellzeitpunkt) noch am selben Tag raus.

  vorige Rezension   Übersicht Rezensionen   nächste Rezension   Ausgabe 430


Suche nach Bücher/Videos

Suche nur in Rezensionen

   


Eingabebeispiel: reitbeteiligung mainz = Suche nach reitbeteiligung und mainz
Nicht signifikante Suchbegriffe wie 'und' und solche mit weniger als 4 Zeichen werden ausgefiltert.


AddThis Social Bookmark Button


Buch-Rezension · Das athletische Pferd
 Menü Rezension
 Das athletische Pferd 
 Übersicht  Editorial   Suche
  Gesamttext   Druckversion   Lesezeichen
  Magazin
  Magazin



  Home     Anfang     Menü     Druckversion     Drucken     Empfehlen     als Startseite

   Magazin 
    › Pferdemarkt    › Anzeigenmarkt    › Messe

 Archiv

 Pferd verkaufen

 Anzeige aufgeben

 Mediadaten


 Anfang  Autorenhinweise  Mediadaten  Kontakt   ›Impressum  ›RSS  Konditionen     Leserbrief an die Redaktion  
Die Redaktion behält sich vor, Leserbriefe / E-Mails zu veröffentlichen. (Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie mit einer Veröffentlichung nicht einverstanden sind)

http://xmesse.de

 
» Workshop OOP
 
 
 

http://www.maxthon.com

 
» Maxthon
 
Die Adresse dieser Seite: pferdezeitung.com/Rezension/430
Es ist jetzt der 19.03.2010, 06:32, GMT +01:00
Konsequent in alter Rechtschreibung - ausgenommen Fremdautoren.
Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
Tip: Deutsch/Englisch-Übersetzung: » dict.cc


Lobback

 

  Peitschenmacher

 
 
 

Linsenhoff

 

  Ann Kathrin Linsenhoff

 
Zum  Pferd:  Pferde-Messe ·  Pferdemarkt ·  Pferdekauf ·  Pferdeverkauf
Verantw. im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Werner Popken
©1999-2010 · ISSN 1437-4528 · Statistik:  Übersicht
0049(0)5744-5115-74   0049(0)5744-5115-75   0049(0)151-2327 3955
ISIS Messe & Pferdeverlag · Hauptstr. 13 · 32609 Hüllhorst


  Ansorena · Galerie
 Galerie Was Sie von Roberto Ansorena erwarten können! Hinweis: Klick auf ein Kleinbild öffnet ein neues [...]

  Aus Ausgabe 572 unseres Wochenmagazins: Angebot der Woche 10-11
z.B.   Mähler/10-11: Rasputin Pferdeportraits nach Ihrer Fotovorlage Wenn Sie Ihr Pferd von mir portraitieren lassen, ...