Angebot für Kalenderwoche 08-34
Liebe große und kleine Leser,
das Leben ist voller Überraschungen und bietet vielfältige Möglichkeiten, zu lernen. Heutzutage lernt man ja nie aus, weil das Leben sich so schnell verändert, aber besonders die Jahre der Schulzeit dienen dem Lernen. Wie lernt man?
Zunächst muß man mit dem Lernstoff konfrontiert werden. Wer immer nur in seinem eigenen Umfeld sitzt, wird nie erfahren, was außerhalb passiert. Das Unbekannte mag den einen oder anderen reizen, aber im allgemeinen flößt es eher Angst ein. Um lernen zu können, muß man sich notgedrungen dem Neuen aussetzen und die dadurch ausgelöste Angst überwinden.
Angst ist ja nicht nur negativ. Eine ganze Industrie lebt zum Teil davon, Angst zu erzeugen - die Filmindustrie. Es ist allerdings ein Unterschied, ob man sich auf dem Sofa Angst einjagen läßt oder ob man sich der realen Angst in der Wirklichkeit stellt. Die Couch-Erfahrung wird vermutlich wenig für die Persönlichkeitsentwicklung bewirken. Eine reale Erfahrung läßt sich eben durch nichts ersetzen.
Deshalb muß man sich schon die Mühe machen und sich hinausbegeben in die weite Welt, wo die Gefahren lauern. Wie der nachfolgende Dankesbrief zeigt, kann das durchaus auch das Reiterhotel Vox sein. Gott sei Dank sind die Abenteurer dort nicht auf sich gestellt und können mit zuverlässiger Hilfe rechnen. Bei der Erkundung der Welt und der Gefahren darin darf man sich nämlich durchaus helfen lassen - der Qualität der gewonnenen Erfahrungen tut das keinen Abbruch.
Im Gegenteil: Derjenige, der seine Angst überwinden muß, ist nach getaner Arbeit sehr dankbar für die Hilfe, und kann den Lernerfolg sogar unmittelbar überprüfen, wenn er nämlich die sich stellenden Aufgaben anschließend ohne Hilfe und ohne Angst bewältigen kann.
Trotz manchmal geäußerter gegenteiliger Vermutung wollen Kinder und auch Erwachsene ja durchaus und gerne lernen - Lernen macht nämlich wirklich Spaß, und je größer die Schwierigkeit, die zu bewältigen war, desto größer der sich automatisch einstellende Lustgewinn. Deshalb: "Das hat mir sehr gut gefallen." Ob es sich dabei um körperliche oder intellektuelle oder sinnliche Erfahrungen handelt, ist übrigens unerheblich. Meistens ist es ohnehin ein Gemisch.
Eine nachhaltige Veränderung der Persönlichkeit drückt sich unter anderem dadurch aus, daß sich der Wunsch nach Wiederholung äußert. Aber schon die Unvergeßlichkeit eines Ergebnisses beweist die Nachhaltigkeit des Lernprozesses. Lernen heißt eben auch verändern, heißt aber vor allem: Sich das Leben in all seiner Vielfalt erschließen.
Ihre Familie Vox
| | Aus unserem Ordner mit Dankesbriefen | | |
| Dortmund, den 29.9.2000 Liebe Frau Vox!
Hoffentlich erinnern Sie sich an uns. Wir sind die Klasse 4a der Vincke Grundschule und wir waren vor drei Wochen bei Ihnen. Das hat uns sehr gut gefallen und wir schreiben Ihnen, weil wir uns bedanken wollen. Als erstes hatten wir alle Angst, nur einige Kinder nicht, aber Sie haben uns geholfen, keine Angst mehr zu haben. Jetzt habe ich gelernt, wie ich reiten soll, wie ich voltigiert muss und wie ich die Zügel halten muss. Das hat mir sehr gut gefallen. Liebe Frau Vox, grüßen sie Inge und Prinz von mir. Ich hoffe, dass ich wieder einmal bei Ihnen reiten kann.
Herzliche Grüße Ihre Violeta Gashi
Blaue Augen roter Mund. Liebe Frau Vox bleib gesund! |
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