| | Christine W. wieder vor Gericht | | | Ihr Name hat inzwischen bei Pferde- und Tierfreunden einen üblen Klang: Christine W. (60) aus Uetersen. Ihre Trainingsmethoden sind inzwischen im ganzen Norden - und weit darüber hinaus -berüchtigt. Inzwischen beschäftigt sie ausgiebig die Gerichte. Im September 2006 hat das Amtsgericht Norderstedt sie rechtskräftig zu zwei Jahren Berufs- und Tierhaltungsverbot verurteilt. Im September 2007 wurde sie vom Amtsgericht Plön zu einer Geldstrafe verurteilt, gegen die die Beschuldigte Berufung eingelegt hat. In Plön waren üble Trainingsmethoden bekannt geworden, die gegen alle Grundsätze einer artgerechten Tierhaltung verstoßen. Die Beschuldigte bestreitet allerdings alle Vorwürfe. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Kiel die vormalige Dressurreiterin - die Mitglied der Nationalmannschaft war - wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zwischen September 2006 und Juni 2007 in fünfzehn Fällen angeklagt. Nicht von dieser Anklage erfasst sind Vorgänge in Dänemark, wo die Beschuldigte trotz Berufsverbots wieder tätig gewesen sein soll. Das Fernsehen zeigte Video-Aufnahmen von brutalen Misshandlungen von Pferden durch Christine W. Im neuen Prozess ist das Medieninteresse derart groß, dass das Amtsgericht Kiel im Sitzungssaal des Landgerichts tagen muss. |
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