Persönliche Mitglieder Regionale Fachtagungen und Regionalversammlungen Neue Termine im April Warendorf (fn-press). Regionale Fachtagungen und Seminare zählen zum Angebot der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für ihre Persönlichen Mitglieder (PM). Eingeladen zu diesen Veranstaltungen sind alle Pferdesportinteressierten. Das sind die neuen Termine im April. Samstag, 19. April, in Ludwigshafen: Was ist Barockreiten? Auf vielen Shows ist das Reiten in barocken Kostümen mittlerweile fester Programmpunkt – aber ist Barockreiten wirklich nur das? Anne-Christine Wölert, eine der ersten FN-Trainer C mit Schwerpunkt klassisch-barocke Reiterei/Basissport, stellt in einer PM-Regionaltagung am Samstag, 19. April, im RFV Ludwigshafen das Barockreiten in allen Facetten vor. Der Bogen wird gespannt von der Geschichte der klassisch-barocken Reiterei und den Hofreitschulen bis zur heutigen Ausbildungs- und Prüfungsordnung sowie einem Vergleich der einzelnen Reitweisen. Danach stehen verschiedene Lektionen unter dem Sattel von der Zirzensik bis zur Hohen Schule sowie die Arbeit an der Hand und am Langen Zügel mit Reitern und Pferden auf dem Programm. Es werden die typischen Barockpferderassen, zum Beispiel Andalusier, Friesen, Lusitanos und Cruzados in Aktion gezeigt. Den Abschluss bildet eine Kostüm-Quadrille mit Elementen der Hohen Schule kombiniert mit zirzensischen Lektionen. Anne-Christine Wölert ist eine Schülerin des bekannten Ausbilders Richard Hinrichs, Vorsitzender des Bundesverbandes für klassisch-barocke Reiterei, und hat mit dem Friesenhengst Karlsson, den sie dreijährig bekam, mittlerweile Erfolge bis zur Klasse S auf Barockturnieren. Außerdem nahm sie an der Tournee der "Royal Horse Gala" teil. Die Regionaltagung beginnt um 11 Uhr und kostet 15 Euro pro Person inklusive eines Imbisses. Montag, 21. April, in Luhmühlen: Sicher und erfolgreich durchs Gelände Eine gute Ausbildung von Reiter und Pferd ist nach wie vor der wichtigste Faktor für einen sicheren (Gelände)-Ritt. Am Montag, 21. April, demonstriert Andreas Dibowski, einer der neun deutschen Olympiakandidaten in der Vielseitigkeit, am Beispiel verschiedener Reiter und Pferde den ausbalancierten Geländesitz und das richtige Anreiten von Einzelsprüngen und Kombinationen. Das Luhmühlener Trainingsgelände mit seiner Vielzahl an Geländesprüngen bietet beste Voraussetzungen, die unterschiedlichen Hindernistypen und deren besondere Aufgabenstellungen kennen zu lernen. Nach der praktischen Demonstration geht es anschließend in die nahe gelegene Sporthalle in Salzhausen. Hier dreht sich alles um das Thema Sicherheit. Denn je athletischer und gewandter ein Pferdesportler ist, desto geringer ist das Sturz- und Verletzungsrisiko. Dennoch: Stürze lassen sich nicht generell vermeiden, daher will auch das Fallen gelernt sein. Der Sportwissenschaftler und Championatsvoltigierer Dennis Peiler zeigt, wie’s geht. Am Beispiel verschiedener Nachwuchsreiter gibt er Tipps zum Koordinationstraining und zum richtigen Fallen und Abrollen am Boden, aus der Höhe und aus der Bewegung. Die Veranstaltung beginnt um 15 Uhr und kostet 18 Euro. Die Teilnahme kann Inhabern von Ausbilderlizenzen als Fortbildung mit vier Lerneinheiten anerkannt werden. Donnerstag, 24. April, in Vechta: Pferde für die WBO: Was bietet die deutsche Warmblutzucht? Seit Januar ist sie amtlich: Die Wettbewerbs-Ordnung (WBO) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) für Breitensportler und Freizeitreiter. Eine ungeahnte Vielfalt an Prüfungen und Aufgabenstellungen steht den Veranstaltern durch dieses Reglement offen und bietet Pferdesportlern aller Art ein breites Betätigungsfeld. Doch welche Chance haben auf diesem Markt das deutsche Reitpferd beziehungsweise -pony? Ist die WBO das alleinige Betätigungsfeld für Barockpferde, Haflinger und Westernrassen? Was hat die deutsche Warmblutzucht für diese Klientel zu bieten? Am Donnerstag, 24. April, stellen Dr. Roland Wörner (Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes) und Dr. Ludwig Christmann (Hannoveraner Verband) als Vertreter der Warmblutzüchter sowie Mareille Oellrich-Overesch (Pferdestammbuch Weser-Ems) als Vertreterin der Ponyzucht im Oldenburger Pferdezentrum in Vechta die Konzepte und Strategien ihrer Verbände vor, mit denen die Wünsche und Bedürfnisse von Breitensportlern und Freizeitreitern erfüllt werden sollen. Im Anschluss daran diskutieren die drei ihre Ideen sowohl im Podium als auch mit den Zuschauern. Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr und kostet 10 Euro pro Person inklusive eines Imbisses. Montag, 28. April, in Ansbach: Jungpferdeprüfungen / LPO 2008 Die neue LPO ist da und mit ihr eine Reihe von Prüfungsformen speziell für junge Pferde. Eine davon ist die Gewöhnungsprüfung, in der drei- und vierjährige Youngsters ihre ersten Turnierfahrungen sammeln können. Bewertet werden die altersgemäße Durchlässigkeit des Pferdes und dessen Gehorsam, die Rasse und disziplinspezifische Veranlagung spielen dagegen eine untergeordnete Rolle. Veränderungen gab es auch in der "klassischen" Reitpferdeprüfung: Hier werden maximal drei Pferde pro Gruppe im Rahmen von vorgegebenen Aufgaben vorgestellt, wobei die Beurteilung der Pferde mit einer zusätzlichen (sechsten) Einzelnote erfolgt. Neuerdings verpflichtend vorgeschrieben ist außerdem bei Dressurpferdeprüfungen der Klasse M die Bewertung in fünf Einzelnoten (Schritt, Trab, Galopp, Durchlässigkeit, Gesamteindruck). Wie genau die neuen Prüfungen ablaufen und wie sie bewertet werden, darüber informieren Reitmeister Martin Plewa und Olympiarichter Dr. Dieter Schüle am Montag, 28. April, im Reiterzentrum Franken in Ansbach. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr und kostet 20 Euro pro Person, für Jugendliche bis 18 Jahre 15 Euro, Kinder bis 12 Jahre ist die Teilnahme frei. Informationen und (schriftliche) Anmeldung: Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), Bereich Persönliche Mitglieder, 48229 Warendorf, Judith Köster, Telefon 02581/6362-246, Fax 02581/6362-100, E-Mail › jkoester@fn-dokr.de oder im Internet: » www.pferd-aktuell.de unter Termine und Veranstaltungen. pm/Hb |