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Mitteilung 15959


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Februar 2012
Mitteilung    15959 vom 08.02.12 Zucht FN-aktuell vom 08.02.12
FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit Susanne Hennig 02581/6362-190   E-Mail » Internet

Zucht

Neues Gutachten zum Schenkelbrand

„Die Ergebnisse unterstützen unsere Erfahrungen“

Elmshorn/Warendorf (fn–press). Ein neues Gutachten zum Schenkelbrand bei Pferden kommt zu dem Ergebnis, dass der Schenkelbrand als eine dauerhafte Kennzeichnungsmethode gewertet werden müsse, die der Transponder–Implantation überlegen sei. Das berichtete jetzt der Landwirtschaftsstaatssekretär Schleswig–Holsteins Ernst–Wilhelm Rabius bei einem Besuch des Holsteiner Verbandes in Elmshorn. Das Land Schleswig–Holstein hatte dieses Gutachten in Auftrag gegeben.

Staatssekretär Rabius fordert nun auf Grundlage der neuen Ergebnisse, die Möglichkeit der Pferdekennzeichnung mit Hilfe des Schenkelbrands beizubehalten. Er sagte, die Implantation eines Transponders solle der Regelfall sein, aber die Schaffung einer Ausnahmeregelung im Einklang mit dem geltenden EU–Recht bleibe das Ziel. „Es gibt aus Tierschutzgründen keine Bedenken gegen eine solche Ausnahmeregelung“, betonte Rabius. Er forderte Bundesländer, Bundesregierung und Bundestag auf, die Schaffung einer Alternativmethode zum Transponderimplantat zuzulassen. „Hierfür gibt es viele gute fachliche Gründe, ergänzend zur Bedeutung der äußeren Kennzeichnung für die Pferdezuchtverbände“, so der Staatssekretär. Erst kürzlich hatte die Landesregierung Schleswig–Holsteins eine Änderungsverordnung zur Viehverkehrsverordnung (VVVO) in den Bundesrat zur Kennzeichnung von Pferden eingebracht.

„Wir begrüßen die Initiative des Landes Schleswig–Holstein, dieses Gutachten erstellt zu haben und freuen uns, dass unsere Forderung den Schenkelbrand als alleinige Kennzeichnungsmethode zu erhalten, jetzt weiter wissenschaftlich untermauert wurde“, sagte FN–Präsident Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg). Die Pferdezuchtverbände und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) kämpfen seit einigen Jahren dafür, dass die bewährte Kennzeichnung mittels Schenkelbrand und Pferdepass erhalten bleibt. Unter anderem hatten Vertreter der deutschen Pferdezucht zuvor bereits mehr als 35.000 Unterschriften für den Erhalt des Schenkelbrandes an Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner übergeben. Die FN und die Pferdezuchtverbände fordern, dass in Deutschland das EU–Recht eins zu eins umgesetzt wird. Das bedeutet, dass der Schenkelbrand neben der Regelkennzeichnungsmethode mittels Transponder alternativ als alleinige Kennzeichnungsmethode in Deutschland bestehen bleibt.

Das Gutachten, das die Forderung nach Erhalt des Schenkelbrandes nun unterstützt, wurde von Professor Dr. Urs Schatzmann, der in der Schweiz als führender Veterinär im Bereich der Schmerzforschung beim Pferd gilt, erstellt. Unterstützung bekam er dabei von Professor Dr. Volker Steinkraus, Professor für Dermatologie der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg und ärztlicher Direktor des Dermatologikums Hamburg, den er für den Bereich der Histologie (Gewebewissenschaften) hinzugezogen hatte. Bei dem Vergleich der vorliegenden Forschungsresultate und Gutachten habe sich ergeben, dass sowohl der Schenkelbrand als auch die Injektion des Transponders zu Belastungen wie Angst, Erschrecken und kurzen Schmerzreizen beim Pferd führten. Diese Belastungen seien jedoch nicht messbar, differenzierbar und auch nicht objektivierbar, so die Gutachter. Weitere Untersuchungen an der Haut des Pferdes hätten ferner ergeben, dass beim Vergleich der beiden Kennzeichnungsmethoden auf feingeweblicher Ebene die strukturellen Veränderungen durch den Heißbrand gering und die der Transponder–tragenden Haut erheblich seien. „Wir sind froh, dass diese Ergebnisse unsere eigenen Beobachtungen und langjährigen Erfahrungen im Umgang mit dem Schenkelbrand belegen und dessen unbedenkliche Anwendung untermauern“, sagte Theo Leuchten (Ratingen), Vorsitzender des FN–Bereichs Zucht.

Das Gutachten kann im Internet unter » www.schleswig-holstein.de/UmweltLandwirtschaft/DE/UmweltLandwirtschaft_node.html heruntergeladen werden.        evw

Gemeindefinanzreformgesetz

Mehrwertsteuersatz für Pferde soll angehoben werden

Warendorf (fn–press). Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent für Pferde soll aufgehoben werden. Bereits ab 1. Juli soll der reguläre Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent gelten. Die Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP legten im Bundestag dafür einen Antrag zur Änderung des Umsatzsteuergesetzes vor, der an das Gemeindefinanzreformgesetz angehängt werden soll.

„Wenn die ermäßigte Mehrwertsteuer für Pferde aufgehoben wird, wird das für die deutsche Pferdezucht und den Pferdesport gravierende Folgen haben, befürchtet Theo Leuchten (Ratingen), Vorsitzender des Bereichs Zucht und Vizepräsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Hintergrund der Debatte um die ermäßigte Mehrwertsteuer ist, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) im Mai 2011 erklärt hatte, dass eine unterschiedlose Anwendung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes bei Pferden nicht mit europäischen Vorgaben vereinbar sei. Auch gegen die Niederlande, Österreich und Luxemburg kam es zu einem Urteil. Das Verfahren gegen Frankreich und Irland steht bis heute noch aus. „Wir hatten uns bereits im vergangenen Jahr an das Bundesministerium für Finanzen (BMF) und das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) gewandt und darauf hingewiesen, dass es eine zeitgleiche Umsetzung der Urteile in den betroffenen Mitgliedstaten geben muss und dass erst einmal abgewartet werden müsste, wie gegen Frankreich und Irland geurteilt wird“, erklärt FN–Präsident Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg). „Wir können die Eile nicht nachvollziehen.“

Seit dem Urteil kämpfen die Zuchtverbände und der Deutsche Bauernverband gemeinsam dagegen an und stimmen sich dabei auch mit den anderen betroffenen europäischen Mitgliedsstaaten ab. „Die Pferdezucht gehört originär zur klassischen landwirtschaftlichen Erzeugung, daher arbeiten FN und Bauernverband hier eng zusammen“, so Leuchten . „Wir haben dem BMELV und BMF schon frühzeitig Lösungswege aufgezeigt und haben die starke Zugehörigkeit  der Pferdezucht zur landwirtschaftlichen Erzeugung belegt“, ergänzt er.

Über das Gemeindefinanzreformgesetz, an das der Antrag zur Änderung der Umsatzsteuergesetzes angehängt werden soll, soll am 29. Februar im Finanzausschuss weiter beraten werden. Die Oppositionsfraktionen übten Kritik an dem Verfahren. So fragte die SPD–Fraktion, was Pferde mit den Gemeindefinanzen zu tun hätten. Auch die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen konnte nicht nachvollziehen, warum die Koalition die Mehrwertsteuer für Pferde in das Gemeindefinanzierungsgesetz packe.                                                                        

„Eine Neuregelung zum 1. Juli 2012 ist auch deshalb nicht sinnvoll, weil die Umsatzsteuer eine Jahressteuer ist. Änderungen sollten deshalb stets zu Beginn eines Jahres in Kraft treten“, erklärt Graf zu Rantzau. „Bauernverband und FN kämpfen jetzt weiter Seite an Seite und sind jetzt an die finanzpolitischen Sprecher der CDU/CSU–Fraktion und der FDP–Fraktion im Bundestag herangetreten, um für den Erhalt des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes für Pferde, die zur landwirtschaftlichen Erzeugung zuzurechnen sind, zu werben“, ergänzt Graf zu Rantzau.        evw


Zuchtverbände und Tierärzte fordern mehr Aufklärung zum Thema Röntgenklassen

Verden (fn–press). Die Einordnung von Röntgenbildern in verschiedene Röntgenklassen ist beim Pferdeverkauf seit Jahren gängige Praxis. Die Zuchtverbände, viele Tierärzte, Hengsthalter und Pferdebesitzer sind mit der Situation jedoch nur bedingt zufrieden, denn zunehmend gibt es Probleme und Uneinigkeit bei der Einstufung und Interpretation. Daher gab es jetzt eine Gesprächsrunde in Verden, um zu diskutieren, wie in Zukunft die Interpretation der Röntgenklassen für die praktische Anwendung verbessert werden kann. Dazu kamen Vertreter der Zuchtverbände, deren Kör– und Auktionstierärzte, Vertreter der Röntgenkommission, der Gesellschaft für Pferdemedizin, der Hengsthalter der Pferdefachanwälte und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) zusammen. Als gemeinsames Ziel wurde festgelegt, dass es eine bessere Aufklärung zum Thema Röntgenklassenbefundung und –bedeutung geben muss. Dabei sollen die Befunde im Zusammenhang mit der Prognose zur Nutzung und Gesunderhaltung der Pferde im Mittelpunkt stehen. Außerdem wurde die Möglichkeit diskutiert, eine Art zentrale Röntgenkommission oder –stelle zu erschaffen, zu der die Zuchtverbände oder Tierärzte Röntgenbilder zur gutachterlichen Befundung schicken könnten.                                evw


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