Fahren CAI Altenfelden/AUT Sieg für Reinhard Burggraf Altenfelden/AUT (fn-press). Mit einem Sieg bei den Zweispännern und vorderen Platzierungen bei den Vier- und Einspännern sind die deutschen Gespannfahrer vom internationalen Turnier im österreichischen Altenfelden zurückgekehrt. Zweispänner-Fahrer Reinhard Burggraf (Geritsried) siegte in der Kombinierten Wertung souverän vor der internationalen Konkurrenz. 46 Gespanne starteten in Altenfelden in der Kombinierten Wertung der Zweispänner. "Es war ein starkes Starterfeld", sagte Bundestrainer Eckhard Meyer (Hermannsburg). Burggraf hatte bereits mit dem Sieg in der Dressur den Grundstein für seinen Erfolg gelegt. Im Gelände kam er auf Platz zwei und im Hindernisfahren auf Platz fünf. Alle Bälle waren auf den Kegeln liegen geblieben, lediglich 1,95 Strafpunkte gab es wegen Überschreiten der erlaubten Zeit. Karin Schitterle (Ravensburg) belegte Platz sieben in der Kombinierten Wertung. In der Dressur lief es bei ihr nicht so rund, sie kam lediglich auf Rang 20. Dann fuhr sie stark im Gelände − Platz 5 − und kam im Hindernisfahren auf Rang vier mit 1,38 Zeitfehlern. Rainer Duen (Friesoythe) war bei den Vierspännern mit einem dritten Platz mit insgesamt 158,73 Punkten bester deutscher Fahrer (Dressur Platz vier, Gelände Platz sechs, Sieg im Hindernisfahren). Insgesamt starteten elf Gespanne in der Kombinierten Wertung. Es siegte der Schwede Tomas Eriksson mit 139,25 Punkten. Josef Zeitler (Starnberg) kam mit 164,76 Punkten auf Platz fünf. Zeitler hatte in der Dressur nur einen zehnten Platz belegt, gewann aber im Gelände und belegte im Hindernisfahren einen fünften Rang. "Die Dressur war aber enttäuschend", sagte Meyer zu diesem Ergebnis. Bei den Einspännern gewann der Pole Bartlomiej Kwiatek. Hier war Dieter Lauterbach (Herborn) mit einem dritten Platz in der Kombinierten Wertung bester Deutscher. Allerdings war das Gelände sehr anspruchsvoll und es gab viele Stürze. "Es war sehr schlechtes Wetter, der Boden war in den Hindernissen tief, viele lagen am Hang und es war sehr rutschig", sagte Meyer. Auch Mareike Harm (Negernbötel) hatte Probleme. Nach einem achten Platz in der Dressur, kam ihr Pferd im Gelände in Hindernis drei im Wasser ins Straucheln und stürzte. Das Pferd verletzte sich und sie musste aufgeben. "Die Veranstalter haben sich viel Mühe gegeben, aber es war schon eine anspruchsvolle Strecke, mit viel bergauf und bergab", so Meyers Fazit. ew CHIO Aachen Sechs Vierspänner-Fahrer nominiert Warendorf (fn-press). Die Fahrer, die beim CHIO in Aachen vom 26. Juni bis 5. Juli für Deutschland starten werden, stehen fest. Cheftrainer Ewald Meier (Meissenheim) darf neben den drei Viererzug-Fahrern für die Mannschaft noch drei weitere Einzelfahrer mitnehmen. Nominiert für die Mannschaft in Aachen sind aufgrund ihrer bisherigen Saisonleistung Christoph Sandmann (Lähden), Michael Brauchle (Lauchheim) und Christian Plücker (Waldeck). Als Einzelfahrer starten Rainer Duen (Friesothye), Dirk Gerkens (Paderborn) und Ludwig Weinmayr (Fischbachau). Zum ersten Mal in Aachen dabei ist in diesem Jahr Dirk Gerkens. "Nach Aachen wollen alle, der ist in die Luft gegangen vor Freude", sagte Meier. Beim CHIO Aachen starten im Nationenpreis sieben Teams und circa 25 Teilnehmer. Die Kombinierte Wertung für die Vierspänner-Fahrer beginnt am Mittwoch, 1. Juli, und Donnerstag, 2. Juli, mit der Teilprüfung Dressur, der ersten Wertung für die Mannschaften und für die Einzelfahrer. Am Samstag, 4. Juli, steht als zweite Wertungsprüfung das Gelände auf dem Programm. Entscheidend für den Sieg in der Kombinierten Wertung ist dann am Sonntag, 5. Juli, die dritte Teilprüfung, das Hindernisfahren. Bei Strafpunktgleichheit eines Teams oder eines Einzelfahrers entscheidet ein Stechen den Sieg. ew DM Zweispänner: In Nunsdorf geht es nicht nur um Medaillen Nunsdorf (fn-press). Der Märkische Reit- und Fahrverein Nunsdorf hat vom 10. bis 12. Juli die besten Zweispännerfahrer aus Deutschland zu Gast. Anlass ist die Deutsche Meisterschaft der Zweispänner Pferde. Nunsdorf richtet nach 2003 und 2007 zum dritten Mal eine Deutsche Meisterschaft für Zweispänner aus. 33 Gespanne haben ihr Kommen nach Nunsdorf in der Nähe von Berlin zugesagt. Dazu zählt auch die Argentinierin Amely Baronin von Buchholtz, die mit einer Sondergenehmigung bei diesem nationalen Turnier starten darf, aber nicht um den Titel des Deutschen Meisters mitfährt. "Wir hätten vielleicht gerne noch acht bis zehn Gespanne mehr gehabt, aber die Spitze ist auf jeden Fall da", sagt Turnierleiter Rudolf Temporini (Lautertal). Der ein oder andere habe vielleicht die weite Reise gescheut. Favorit auf den Titel des Deutschen Meisters ist Sebastian Warneck (Dabendorf), der amtierende Vize-Weltmeister und Mannschaftsweltmeister, der gleichzeitig Lokalmatador ist und für den gastgebenden Reit- und Fahrverein Nunsdorf fährt. Er hat mit deutlichem Vorsprung die bisherigen WM-Sichtungen in Biblis und Herford gewonnen. In Nunsdorf geht es aber nicht nur um Titel und Medaillen, sondern das Turnier ist zugleich auch die dritte Sichtung auf dem Weg zur Weltmeisterschaft. Die findet in diesem Jahr vom 20. bis 23. August im ungarischen Kecskement statt. Das heißt, dass nach den Turnieren in Biblis und Herford Cheftrainer Ewald Meier (Meißenheim) und Bundestrainer Eckhard Meyer (Hermannsburg) die möglichen Kandidaten ganz genau beobachten werden. "Die Favoriten auf ein WM Ticket sind zweifellos die Fahrer vom 'Gold-Team' von vor 2 Jahren in Polen mit Sebastian Warneck, Klaus Tebbe (Neuenkirchen) und Rudolf Huber (Stuhr) und im Moment sicherlich auch Reinhard Burggraf (Geretsried). Aber Voraussetzung ist immer, dass die Pferde gesund bleiben", erklärt Eckhard Meyer. Die vierte und letzte Sichtung findet vom 30. Juli bis 2. August im westfälischen Riesenbeck statt. Neben den Deutschen Meisterschaften geht es in Nunsdorf auch um den Titel des Landesmeisters der Zweispänner von Berlin-Brandenburg. ew Weitere Informationen unter » www.mrf-verein.de DM Pony-Fahrer: Minden-Kutenhausen richtet erstmals Titelkämpfe aus Minden-Kutenhausen (fn-press). Die Deutschen Meisterschaften der Ponys aller Anspannungsarten finden in diesem Jahr vom 16. bis 19. Juli zum ersten Mal in Minden-Kutenhausen statt. Veranstalter ist der Pferdezucht-, Reit- und Fahrverein Friedewalde. Zusätzlich gibt es eine FEI-Qualifikation für die Einspänner-Pferde. Insgesamt starten 84 Gespanne. Um den Titel des Deutschen Meisters kämpfen in der Anspannungsarten Pony-Einspänner 20 Fahrer, bei den Pony-Zweispänner 31 Fahrer und bei den Pony-Vierspännern 16 Fahrer. "Mit der Anzahl der Nennungen sind wir sehr zufrieden", sagt Turnierleiter Christof Weihe (Petershagen). Optimale Bedingungen für ein solches Championat seien in Minden-Kutenhausen gegeben. Die beiden Dressurplätze liegen direkt nebeneinander. Die Geländehindernisse sind für die Deutschen Meisterschaften zum Teil neu gestaltet worden und die Zuschauer können von zentralen Punkten das Geschehen überblicken. "Die 15 Kilometer lange Geländestrecke ist sehr pferdefreundlich, denn sie führt zu 90 Prozent über Graswege", erklärt der Turnierleiter. Die Deutschen Meisterschaften starten am Donnerstag und Freitag mit der Dressur, am Samstag ist Geländetag und das Hindernisfahren am Sonntag bringt dann die endgültige Entscheidung im Kampf um die Meisterschärpen. Neben den Titelkämpfen in der Deutschen Meisterschaft geht es in Minden aber auch um die Tickets für die Weltmeisterschaft, die in diesem Jahr vom 13. bis 16. August im westfälischen Greven stattfindet. Nach den Sichtungen in Emsdetten, Herford und Biblis müssen die Fahrer unter Beobachtung von Cheftrainer Ewald Meier (Meißenheim) und Bundestrainer Eckhard Meyer (Hermannsburg) noch einmal alles geben. Denn nach den Prüfungen in Minden kommt der Fahrausschuss zusammen und entscheidet, wer zur Weltmeisterschaft fährt. ew Weitere Informationen unter » www.kutschenzentrum.de |