Springen CSIO***** Rotterdam Deutsches Nationenpreisteam nur auf Platz sieben Rotterdam/NED (fn-press). Lediglich Platz sieben haben die deutschen Springreiter beim Nationenpreisturnier im niederländischen Rotterdam erreicht. Das Team um Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) leistete sich insgesamt 24 Strafpunkte. Die deutsche Equipe trat in der Besetzung Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate, Caroline Müller (Ootmarsum/Niederlande) mit Caretello, Gilbert Böckmann (Lastrup) mit No Father's Girl und Marcus Ehning (Borken) mit Leconte an. Als einziger deutscher Reiterin gelang Europameisterin Meredith Michaels-Beerbaum eine fehlerfreie Runde bei der wichtigsten Nationenpreisserie der Welt. Insgesamt gab es in dieser Nationenpreisprüfung zwölf fehlerfreie Ritte und nur die Irin Jessica Kürten blieb in beiden Runden strafpunktfrei. Die anderen deutschen Teamreiter kassierten in beiden Umläufen mindestens einen Abwurf, Marcus Ehning gab sogar in der ersten Runde auf. Den Sieg machten die Mannschaften aus Frankreich und den USA unter sich aus. Beide Teams hatten nach zwei Runden jeweils 13 Strafpunkte auf ihrem Konto, so dass zum dritten Mal in dieser Saison ein Stechen um den ersten Platz notwendig wurde. In einem spannenden Stechen, in dem Penelope Leprovost mit Jubilee D`Ouilly für Frankreich und Mclain Ward mit Sapphire für die USA an den Start gingen, leisteten sich beide Reiter keinen Abwurf. Am Ende erzielte die Französin mit 32,59 Sekunden die schnellere Zeit und sicherte ihrer Mannschaft den Sieg. Platz drei ging mit 16 Strafpunkten an die Niederlande. Im Meydan FEI Nations Cup liegt Deutschland nach vier Stationen mit 18,5 Punkten auf Rang vier hinter den führenden USA (29 Punkte), Frankreich sowie der Schweiz, die sich mit 21 Punkten den zwischenzeitlichen zweiten Platz teilen. Auch im mit 200.000 Euro dotierten Großen Preis mussten die deutschen Reiter anderen Nationen die vorderen Plätze überlassen. Einzige deutsche Springreiterin im Stechen war Caroline Müller mit Caretello, die mit vier Strafpunkten in 43,32 Sekunden den achten Platz belegte. Den Sieg machten zwei Schweizer Springreiter unter sich aus. Steve Guerdat war mit seinem Pferd Tresor V im Stechen nicht zu schlagen und sicherte ohne Fehler in 38,26 Sekunden die Siegprämie von 50.000 Euro. Platz zwei ging an seinen Landsmann Pius Schwizer mit Unique X Ch (0/40,75), gefolgt vom Niederländer Marc Houtzager mit Opium Vs (0/42,92) auf Rang drei. dp CSIO*** Drummen Deutschland Dritter im Nationenpreis Drummen/NOR (fn-press). Die deutsche Springreitermannschaft belegte im Nationenpreis beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO***) im norwegischen Drummen mit insgesamt 39 Strafpunkten nach zwei Umläufen trotz Handicaps einen dritten Platz. Nach dem Ausfall von Marc Bettinger (Mönchengladbach) mit Nouvelle de Sisse musste die deutsche Mannschaft lediglich mit drei Paaren an den Start gehen. Dennoch konnte sich das Team von Equipechef Dirk Schröder (Lentföhrden) hinter den Niederlanden (24 Strafpunkte) und Norwegen (26 Strafpunkte) auf dem dritten Platz behaupten. Für Deutschland gingen beim Nationenpreis von Drummen an den Start: Mike Patrick Leichle (Schnarup-Thumby) mit Rabenhofs Fenix (fünf Strafpunkte im ersten Umlauf und 13 Strafpunkte im zweiten Umlauf), Andre Schröder (Lentföhrden) mit Color of Love (fünf und null Strafpunkte ) und Thomas Kleis (Gadebusch) mit Caressina (in beiden Umläufen jeweils acht Strafpunkte). Den abschließenden Großen Preis sicherte sich die dänische Springreiterin Tina Lund. Im Stechen, das lediglich vier Paare aus dem Normalumlauf erreichen konnten, präsentierte Lund mit Zamiro in 36,17 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Tony Andre Hansen (Norwegen) mit seinem Olympiapferd Camiro (null Strafpunkte in 37,06 Sekunden) und Jennifer Fogh Pedersen (Dänemark) mit Rimini (vier Strafpunkte in 39,05 Sekunden). Bester deutscher Teilnehmer im Großen Preis war Tim Hoster, der mit JK Horsetrucks Top Secret im Normalumlauf vier Strafpunkte in 80,56 Sekunden zu verzeichnen hatte und damit Platz acht belegte. Auf den Rängen 23 und 24 landeten Thomas Kleis mit Carassina (acht Strafpunkte in 83,03 Sekunden) und Mike Patrick Leichle mit Rabenhofs Fenix (acht Strafpunkte in 86,59 Sekunden). T.H. CSIO*** Sopot Deutsche Springreiter Dritte im Nationenpreis / Rebecca Golasch gewinnt den Großen Preis Sopot/POL (fn-press). Beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO***) im polnischen Sopot hat die deutsche Mannschaft Platz drei belegt. Im Großen Preis hatte die frisch gebackene Meisterin der Springreiterinnen Rebecca Golasch (Glandorf) die Nase vorn. Mit einem Endergebnis von 16 Strafpunkten nach zwei Umläufen landete die deutsche Mannschaft gemeinsam mit der spanischen Equipe auf dem dritten Platz. Der Sieg ging an das dänische Team, das nach den beiden Umläufen mit der Mannschaft des Gastgeberlandes Polen mit jeweils zehn Strafpunkten gleich lag, aber im daraus notwendig gewordenen Stechen die besseren Karten hatte. Für Deutschland gingen in Sopot an den Start: Andre Thieme (Plau) mit Katie riddle (in beiden Umläufen jeweils vier Strafpunkte), Rebecca Golasch (Glandorf) mit Lassen Peak (vier und null Strafpunkte), Tim Rieskamp-Goedeking (Gehrde) mit Daphnee (acht Strafpunkte im ersten Umlauf / im zweiten Umlauf regelbedingt nicht gestartet) und Felix Hassmann (Lienen) mit Horse Gym's Carefina (null und vier Strafpunkte). Eberhard Seemann (Münster), der in Sopot seine Premiere als Equipechef sah, zeigte sich zufrieden: "Leider waren die insgesamt 16 Strafpunkte recht gleichmäßig auf die einzelnen Reiter des Teams verteilt. Sonst wäre vielleicht noch ein etwas besseres Endergebnis möglich gewesen." Den mit insgesamt 40.000 Schweizer Franken dotierten Großen Preis sicherte sich Rebecca Golasch. Die Deutsche Meisterin der Springreiterinnen lieferte mit Lassen Peak mit einer Nullrunde in nur 36,01 Sekunden im Stechen das beste Ergebnis ab. Siebter im Großen Preis wurde Felix Hassmann mit Horse Gym's Carefina. Das Paar hatte im Stechen vier Strafpunkte in 38,20 Sekunden zu verzeichnen. Zuvor hatte Felix Hassmann mit Lucas ein weiteres Springen für sich entscheiden können. In dieser Prüfung belegte Tim Rieskamp-Goedeking mit Abdullah Platz zwei. Bereits an den Vortagen hatte Tim Rieskamp-Goedeking mit Abdullah gleich zwei Springprüfungen für sich entscheiden können. Auch Derbyspezialist Andre Thieme gewann mit Caesar ein Springen. T.H. Matthias Granzow auf Platz sieben in Hickstead Hickstead/GBR (fn-press). Der Brite William Funnell hat das mit 120.000 englischen Pfund dotierte britische Springderby in Hickstead gewonnen. Funnell war der Einzige, der mit Cortaflex Mondrian den Parcours ohne Strafpunkte absolvierte. Mit vier Strafpunkten gemeinsam Vierte wurden William Whitaker (Großbritannien) mit Animation und Guy Williams (Großbritannien) mit Skip Two Ramiro. Einen Achtungserfolg für die deutschen Springreiter erzielte Matthias Granzow (Bützow) mit seiner Stute Antik. Das Paar, das beim diesjährigen Deutschen Springderby in Hamburg den zweiten Platz belegte, kam mit insgesamt zehn Strafpunkten auf den siebten Platz. Hendrik Sosath (Lemwerder) belegte mit Laokoon mit 28 Strafpunkten Rang 20. T.H. CSI***** Monte Carlo Richard Spooner gewinnt fünfte Etappe der Global Champions Tour Monte Carlo/MON (fn-press). Der amerikanische Springreiter Richard Spooner hat die fünfte Etappe der Global Champions Tour, der höchstdotierten Springserie der Welt, gewonnen. Beim Internationalen Springturnier (CSI*****) in Monte Carlo lieferte Spooner mit seinem elfjährigen Wallach Cristallo in beiden Umläufen fehlerfreie Runden ab und konnte im zweiten Umlauf mit 35,46 Sekunden die schnellste Zeit verbuchen. Für den Sieg durfte er sich über ein Preisgeld von 95.000 Euro freuen. Auf den Plätzen zwei und drei folgte mit Alvaro de Miranda mit AD Picolien Zeldenrust (null Fehler in beiden Umläufen / 36,85 Sekunden im zweiten Umlauf) und Rodrigo Pessoa mit Let's Fly (null Fehler in beiden Umläufen / 37,20 Sekunden im zweiten Umlauf) ein brasilianisches Doppelgespann. Die deutschen Teilnehmer konnten in den Kampf um die Spitzenplätze nicht eingreifen. Bester deutscher Reiter war Ulrich Kirchoff (Rosendahl) mit Carino auf Platz elf (insgesamt fünf Strafpunkte in beiden Umläufen). Auf Platz zwölf folgte Marcus Ehning (Borken) mit Leconte (null und acht Strafpunkte). Platz 15 sicherte sich Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Lavillon (insgesamt zwölf Strafpunkte). Auf den Rängen 24 und 26 landeten Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky und Daniel Deusser (Valkenswaard) mit Aboyeur W. In der Gesamtwertung der Global Champions Tour führt der Belgier Patrick McEntee mit 49 Punkten. Beste Deutsche ist Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit 34 Punkten auf Platz sieben. T.H. CSI*** Nörten-Hardenberg Goldene Peitsche für Anna-Maria Jakobs Nörten-Hardenberg (fn-press). Anna-Maria Jakobs (Diemelstadt) hat den Großen Preis um die Goldene Peitsche in Nörten-Hardenberg gewonnen und damit nach ihrem Erfolg in Mannheim bereits den zweiten Sieg in einem Großen Preis innerhalb von wenigen Wochen feiern können. Die Springreiterin zeigte mit ihrem Hengst Georgenhof`s Lausejunge in 38,60 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt im Stechen. "Er ist sehr gut mitgegangen und hat gezeigt, was er kann", freute sich Jakobs, die als dritte Frau den Großen Preis beim traditionsreichen Burgturnier gewinnen konnte. Hinter der 26-Jährigen kam die Niederländerin Sabrina Rijswijk mit Toscana als Zweitplatzierte ebenfalls fehlerfrei durch den Stechparcours, allerdings benötigte sie 39,85 Sekunden für ihren Ritt. Dritter wurde Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Chacco-Blue (0/39,90). Den Sieg im Championat von Nörten-Hardenberg einen Tag zuvor sicherte sich der Niederländer Wout-Jan van der Schans. Ohne Strafpunkte im Stechen in 39,55 Sekunden verwies er mit seinem Pferd P-Pilot Franz-Josef Dahlmann (Sendenhorst) mit ECL Lunatic (0/40,14) und Jürgen Kraus (Altfraunhofen) mit Rahmannshof's Bogeno (49,15) auf die weiteren Plätze. dp Nominierung D/C-Kader Ponyreiter Freudenberg (fn-press). Anlässlich der zweiten EM-Sichtung der Ponyreiter ist Sophie Schuster (Pöttmes) mit Spotlieght One in den D/C-Kader Springen Ponyreiter nachberufen worden. Hb EM Children Erste deutsche Children-Equipe nominiert Warendorf (fn-press). Drei Jahre lang haben die Deutschen nur zugeschaut. Jetzt sind sie mit dabei. Erstmals entsendet das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) eine deutsche Equipe zu den Springreiter-Europameisterschaften der "Children", also der Nachwuchsreiter von zwölf bis 14 Jahre. Aus den potenziellen Anwärtern, die sich einer der drei Sichtungen in Nussloch, Freudenberg und Neubeeren stellten, wurden jetzt fünf Paare für den Start im belgischen Moorsele (24. bis 26. Juli) nominiert. Dominierendes Paar der Sichtungsveranstaltung in Nussloch war Lara Frevel aus Bedburg. Die 14-Jährige blieb mit Carl in allen drei Springprüfungen fehlerfrei und sicherte sich in zwei davon die goldene Schleife. Nicht viel schlechter schnitt auch Kim-Carolin Müller (Niedereschach) ab. Sie war zwei Mal Zweite hinter Frevel und hatte mit Nirvana lediglich am ersten Tag einen Abwurf. Im westfälischen Freudenberg verstand es ein junger Reiter, die Arbeitsgruppe Nachwuchssport des DOKR-Springausschusses auf sich aufmerksam zu machen. Guido Klatte (Lastrup) siegte mit Belcam Altimate in den ersten beiden Prüfungen und landete mit einem Abwurf in der letzten Prüfung auf dem siebten Platz. Der vom Zuchthof Klatte in Klein Roscharden kommende Reiter macht es mit seiner Nominierung für die Europameisterschaften seiner Schwester Viktoria Klatte nach, die in diesem Jahr bei den Junioren-EM die deutschen Farben vertritt. Ein Sieg in der ersten und ein zweiter Platz in der dritten und letzten Prüfung gingen in Neubeeren auf das Konto von Julia Henning aus dem sächsischen Lengenfeld und Davinia. Am letzten Tag musste sie lediglich der Berlinerin Jessica Freye den Vortritt lassen, die mit Skatman im Stechen zwei Zehntel schneller war als ihre Altersgenossin. Freye, die sich von Tag zu Tag gesteigert hatte, belegte mit ihrem zweiten Pferd Alcoy Z am zweiten Tag außerdem Platz drei und wurde dafür ebenfalls mit einem Platz im ersten deutschen EM-Aufgebot belohnt. "Wir haben beim Osterlehrgang und bei den Sichtungen viele gute Paare gesehen, darunter auch echte Talente, die nicht nur reiterliches Können und trotz ihrer Jugend viel Erfahrung mitbringen, sondern auch den nötigen 'Parcoursinstinkt", sagte der zuständige Bundestrainer Lars Meyer zu Bexten (Herford). "Wir stehen in dieser Altersklasse ja erst am Anfang und wussten im Frühjahr noch nicht, was uns erwartet. Mit einem Nennungsergebnis von fast 80 Teilnehmern insgesamt in den drei Sichtungen können wir sehr zufrieden sein. Und wenn es sich erst einmal herumgesprochen hat, dass es diese EM gibt, werden es in den nächsten Jahren sicher noch mehr." Doch schon jetzt hätte der Bundestrainer gerne einige Paare mehr mit zur Europameisterschaft genommen. So zum Beispiel Finja Bormann (Harsum) mit A crazy Spirit, die in Neubeeren am ersten Tag Zweite wurde und in der zweiten Prüfung den Sieg davontrug. Am letzten Tag hatte die erst 13-jährige Reiterin allerdings einen kleinen Einbruch und musste drei Fehler in Kauf nehmen. Dank ihrer Leistungen gehört sie aber zu den potenziellen Kandidaten für den neu zu schaffenden "Children"-Kader, ebenso wie Jessica Karry (Hochheim) mit Lado, Jesse Luther (Wittmoldt/SHO) mit Bombay und Julia Niermann (Melle) mit Alexa S. Oder auch wie Lasse Mielke (Freudenberg), der nach einigen Anlaufschwierigkeiten, drei Fehler in der ersten Prüfung, am letzten Tag mit Garcello vor heimischen Publikum hinter der Britin Anne Wilks Zweiter wurde − und das bei erschwerten Wetter- und Bodenbedingungen. Er wurde als Reservist für die Europameisterschaften in Belgien nominiert. Hb |