Personalia Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande Hohe Auszeichnung für Ulrich Meyer zu Bexten Düsseldorf (fn-press). Für sein Engagement für Kinder ist der Herforder Ulrich Meyer zu Bexten mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland am Bande ausgezeichnet worden. Im Rahmen einer Feierstunde in der Düsseldorfer Staatskanzlei überreichte der nordrhein-westfälische Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers dem stellvertretenden Ausschussvorsitzenden Springen des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die hohe Auszeichnung. "Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, sagt bekanntlich der Volksmund," begann Rüttgers seine Laudatio. "Ulrich Meyer zu Bexten muss sehr glücklich sein, denn er hat Zeit seines Lebens im Sattel verbracht", so der Ministerpräsident weiter. Der 59-Jährige Landwirt begann seine reiterliche Laufbahn im Alter von zehn Jahren. In seiner Jugendzeit feierte er seinen größten sportlichen Erfolg 1967 mit dem Gewinn der Deutschen Juniorenmeisterschaft im Springen. Insgesamt 28 Teilnahmen bei Nationenpreisen kann der Herforder vorweisen, der seine größten reiterlichen Erfolge 1980 und 1982 mit Siegen im Großen Preis von Europa beim CHIO Aachen feiern konnte. Die Erfahrungen, die Meyer zu Bexten in seiner aktiven Laufbahn sammeln konnte, gibt er bis heute an die Jugend weiter. 1999 schuf er mit dem Jugendturnier German Friendships ein einzigartiges Nachwuchsturnier. "Schon früh vermisste er im Reitsport Nachwuchsturniere. Also entwickelte er ein Konzept für ein Benefiz-Turnier, bei dem ein ausländisches und ein deutsches Kind im Team die Springprüfungen absolvieren. Seine Erfahrungen im Kinderreitsport bringt er außerdem mit großem Engagement im Kinderkomitee des Weltverbands des Pferdesports ein", sagte Rüttgers. Der Ministerpräsident betonte weiter das Engagement des ehemaligen Nationenpreisreiters im Therapeutischen Reiten. "Das Glück kann man beim Reiten auf vielerlei Arten finden. Ulrich Meyer zu Bexten hat aber sein Glück auch in der breiten Förderung von Kindern und Jugendlichen gefunden. Dafür danken wir ihm und verleihen ihm heute den Bundesverdienstorden", beendete der Ministerpräsident seine Laudatio. dp Bundestrainer der Dressurreiter mit Behinderung verabschiedet Reiterkreuz für Franz-Martin Stankus Berlin-Frohnau (fn-press). Franz-Martin Stankus (Altenkrempe), hat nach knapp sechsjähriger Amtszeit seine Funktion als Bundestrainer der Dressurreiter mit Handicap aus persönlichen Gründen aufgegeben. Für seine Verdienste wurde er im Rahmen der Deutschen Meisterschaften der Dressurreiter mit Behinderung in Berlin-Frohnau mit dem Deutschen Reiterkreuz in Bronze der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) ausgezeichnet. Überreicht wurde die Auszeichnung von Dr. Sabine Staemmler-Kienzle (Köln), Vorstandsmitglied des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR). Der aus Sibstin stammende Berufsreitlehrer FN und Pferdewirtschaftsmeister Franz-Martin Stankus übernahm Ende 2003 das Amt des Bundestrainers der Dressurreiter mit Handicap. Seither konnten die deutschen Dressurreiter mit Behinderung bei Paralympics, Welt- und Europameisterschaften insgesamt 23 Medaillen gewinnen. Hervorzuheben sind vor allem die Paralympics in Hongkong 2008: Hier erzielte die deutsche Mannschaft unter Stankus' Leitung mit drei Gold-, einer Silber- und zwei Bronzemedaillen das beste Ergebnis seit Einführung des Pferdesports bei den Paralympics. Dirk-Michael Mülot (Langenberg), bisher als Co-Trainer für die Sichtung und das Training der Nachwuchsreiter verantwortlich, hat sich kurzfristig bereit erklärt, alle Aufgaben zu übernehmen, die mit der vom 19. bis 23. August in Kristiansand/Norwegen stattfindenden Europameisterschaft der Dressurreiter mit Handicap zusammenhängen. DKThR/Hb Graf-Landsberg-Velen-Medaille für Edla-Maria Menz Sebnitz (fn-press). Im Rahmen der Sächsischen Meisterschaften in Leipzig-Abtnauheim ist jetzt Edla Maria Menz (Sebnitz), langjährige Delegierte der Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Sachsen, mit der Graf-Landsberg-Velen-Medaille in Bronze ausgezeichnet worden. "Ihren Bemühungen ist es zu verdanken, dass die PM in Sachsen ihren Platz fanden, sich ständig weiterentwickelten und im Land auf sich aufmerksam machten." Mit diesen Worten bedankte sich Renate Herzog (Berlin), Mitglied im PM-Vorstand, bei der Richterin, Übungsleiterin und in jungen Jahren erfolgreichen Turnierreiterin für ihre Verdienste für den Pferdesport. Die heute 83-Jährige begann bereits im Alter von neun Jahren mit dem Reiten. Bis zum Tode ihres Mannes, Dr. Jürgen Menz, arbeitete sie in dessen Tierarztpraxis mit und war ab 1968 in der Staatlichen Tierarztpraxis als Helferin tätig; später als Angestellte in der chemischen und Kunststoffindustrie. Von 1965 bis 1988 war sie Vorsitzende des Kreisfachausschusses Pferdesport Sebnitz, von 1986 bis 1990 Mitglied im Bezirks-Fachausschuss Dresden, in dessen Kommission für Rechts- und Preisrichterwesen sie acht Jahre lang den Vorsitz führte. Nach der Wende übernahm sie den Vorsitz des Kreisreiterverbandes Sebnitz und ist Mitglied im Ausschuss Allgemeiner Pferdesport im Landesverband Sachsen. Nach erfolgter Kreisreform hatte Edla-Maria Menz von Januar 1996 bis zum Jahr 2002 den Vorsitz des Kreisreiterverbandes "Sächsische Schweiz" als Nachfolgeverband des KRV Sebnitz inne. Edla-Maria Menz ist seit 1991 Persönliches Mitglied; 1993 wurde sie zur PM-Delegierten in Sachsen gewählt. Hb CHIO Aachen Voltigierweltmeisterin Nicola Ströh aus dem Sport verabschiedet Aachen (fn-press/ALRV). Die zweifache Voltigierweltmeisterin Nicola Ströh (Hamburg) wurde im Rahmen des internationalen Voltigierturniers beim CHIO Aachen aus dem Sport verabschiedet. Am Anfang konnte sie die Tränen zurückhalten, als sie sich mit ihrer Longenführerin Jennifer Trampler (Hamburg) Arm in Arm ihre größten Erfolge auf der Leinwand anschaute. Gefasst sprach sie in Anwesenheit von FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau zu den zwölfhundert Voltigierfans. Sprach von Wehmut und davon, dass "das Voltigieren immer ein Teil von mir bleiben wird". Doch die offizielle Verabschiedung der zweifachen Weltmeisterin und Aachen-Siegerin 2008, Nicola Ströh, aus dem Turniersport beim CHIO Aachen nahm dann doch ein tränenreiches Ende. Als Kai Vorberg (Köln), seines Zeichens ebenfalls zweifacher Weltmeister, seinen selbst getexteten Abschieds-Song anstimmte und dazu auf dem Keyboard spielte, war "es vorbei mit der norddeutschen Coolness", meinte die Hamburgerin im Anschluss. "Kai hat scheinbar wirklich ein Talent dafür, mich zum Weinen zu bringen. Aber das ist ein ganz positives Traurigsein. Er ist einer meiner längsten Begleiter, und er war es, der mir den Siegeswillen beigebracht hat." Nach zahlreichen Verletzungen im Laufe der Karriere hatte sich die 28-Jährige Anfang 2009 dazu entschieden, ihre Laufbahn als amtierende Weltmeisterin zu beenden. Natürlich beim CHIO Aachen: "Das Turnier ist so perfekt organisiert und bietet unserem Sport eine tolle Bühne", sagte Ströh. "Hier hatte ich immer eine Gänsehaut." ALRV/dp Goldene Reitabzeichen im Juni Warendorf (fn-press). Ein ganzes Dutzend Goldener Reitabzeichen ist im Juni verliehen werden. Auf Grund ihrer Erfolge in der Dressur erhielten Elizabeth Eversfield (Hochheim/Landeskommission Hessen), Claudia Rassmann (Freiensteinau/Hessen), Johannes Rüben (Würselen/Rheinland), Barbara Schubert (Utting/Bayern) und Franz Trischberger (Lenggries/Bayern) "das Goldene". Herausragende Leistungen im Springen "vergoldeten" sich für Patrick Afflerbach (Königsbrunn/Bayern), Nanni Jennissen (Friedberg/Bayern), Dirk Klaproth (Kreiensen/Hannover), Markus Kölz (Winnenden/Baden-Württemberg), Stefanie Nos (Ortenberg/Hessen) und Sven Sudhölter (Steinhagen/Westfalen). Erfolge sowohl im Dressur-, als auch im Springsattel hat Rena Fraikin (Riedstadt/Hessen) vorzuweisen. Dafür gab es auch für sie das Goldene Reitabzeichen. Hb |