Personalia Deutsche Reit-Nationalmannschaft mit SportBild-Award ausgezeichnet "Die Goldenen Reiter" erhielten Preis für die "Beste Sportidee 2008" Warendorf (fn-press). Die deutsche Reit-Nationalmannschaft um Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike ist in Hamburg mit dem SportBild-Award 2008 für die beste Sportidee des Jahres ausgezeichnet worden. Gemeinsam mit dem Neue-Deutsche-Welle-Sänger Joachim Witt hatten die Olympiareiter im Frühsommer den 80er-Jahre-Ohrwurm "der goldene Reiter" in einem Hamburger Tonstudio mit verändertem Text neu aufgenommen. "Das hat uns das noch mehr motiviert, in Hongkong nach der Goldmedaille zu greifen. Dass wir nun für so viel Spaß noch einen Preis erhalten, ist doch eine fantastische Sache", freute sich "the flying dentist" Hinrich Romeike. Der Zahnarzt aus Nübbel nahm die Auszeichnung im Namen aller Reiter in Hamburg vom Chefredakteur der SportBild, Pit Gottschalk, entgegen. Die Produktion des Olympiasongs war Teil einer von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) und der Kölner Agentur MM Promotion initiierte und realisierte PR-Kampagne, mit der der Verband die nach Hongkong ausgelagerten Reiter schon vor dem Spielen medienwirksam in Szene setzte. Vorrangiges Ziel war es, den Pferdesport und die Reiter auch in nicht reitsport-affinen Medien zu platzieren. Erstmals vorgestellt wurde der Song Anfang Juli im Rahmen der Eröffnungsfeier des CHIO Aachen vor knapp 45.000 Zuschauern. "Der Olympia-Song war einfach mal was anderes für uns Reiter und es hat allen eine Menge Spaß gemacht", sagt Olympiasiegerin Nadine Capellmann (Würselen). Die CD mit dem Song von Joachim Witt und der Reit-Nationalmannschaft ist im Handel oder auf der eigenen Homepage unter » www.die-goldenen-reiter.com zu erwerben. Hb Hinrich Romeike mit Friedensreiterpreis geehrt Münster (fn-press). Im Rahmen des "Turniers der Sieger" in Münster ist Doppel-Olympiasieger Hinrich Romeike (Nübbel) am Freitag als "Horseman des Jahres" mit dem begehrten Friedensreiterpreis des Westfälischen Reitervereins ausgezeichnet worden. Die Verleihung des Friedensreiters, einer Abbildung einer historischen, aber auch symbolischen Figur, erfolgte im Rahmen eines feierlichen Festaktes durch den Vereinspräsidenten Hendrik Snoek. Der Friedensreiterpreis wurde 1986 vom Westfälischen Reiterverein ins Leben gerufen, um Persönlichkeiten zu ehren, die neben oder über ihre sportliche Leistung hinaus, für die Reiterei, für die Pferde und für das Ansehen und die Bedeutung des Sportes Außerordentliches geleistet haben. Die für Fairness eingetreten sind und sich über das normale Maß hinaus für den Pferdesport engagiert und - wie die Engländer sagen - Horsemanship gezeigt haben. Bereits im Jahr 2004 hatte die deutsche Vielseitigkeitsequipe, der in Athen die Goldmedaille "am grünen Tisch" aberkannt worden war, und damit auch Hinrich Romeike den Friedensreiterpreis erhalten. "Eigentlich kann jeder diesen Preis nur einmal bekommen", sagte Hendrik Snoek bei der Preisverleihung zu Hinrich Romeike. "Aber für Dich machen wir eine Ausnahme." Hb Reiterkreuz in Silber Leyenberg und Nolting ausgezeichnet Hongkong (fn-press). Im Rahmen eines Mannschaftsessens der deutschen Dressurreiter im Hongkong-Jockey Club bei den Olympischen Spielen haben FAZ-Journalist Hans-Joachim Leyenberg (Frankfurt) und Teamtierarzt Dr. Björn Nolting (Weilerswist) das Deutsche Reiterkreuz in Silber der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) erhalten. "Die Berichterstattung über die Reiterspiele in Hongkong ist also sein Beitrag zum Thema 'Rente ab 67', da er eigentlich das Rentenalter bereits erreicht hat. Zugleich sind die Reiterspiele sein letztes großes Sportereignis als FAZ-Redakteur", scherzte FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau bei seiner Laudatio für den Journalisten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. "Seine Berichte, Reportagen oder Kommentare zeichnen sich stets durch eine große atmosphärische Dichte und Nähe zum Thema aus. Er liebt das Detail. Bei aller Nähe ist er jedoch nie anbiedernd. Schon dies ist eine Kunst. In seiner Kritik zeichnet er sich durch seine Fähigkeit zur Analyse und Sachlichkeit aus. Deshalb ist seine Kritik, auch wenn berechtigt, nie verletzend oder ehrabschneidend", würdigte Rantzau die Arbeit Leyenbergs. Die journalistische Karriere des FAZ-Redakteurs begann 1966. Damals war er als Entwicklungshelfer in Afrika tätig und verfasste Berichte über Ghana. Den Weg in die Sportredaktion der FAZ fand er 1968 und schrieb zunächst über den Frankfurter Regionalsport. Erste Olympialuft als Journalist schnupperte er 1972. Neben den Großereignissen im Pferdesport berichtet Leyenberg vor allem über Boxen, Segeln, Fußball, Hockey und Eishockey. Ebenfalls mit dem deutschen Reiterkreuz ausgezeichnet wurde Tierarzt Dr. Björn Nolting. Seit 1990 betreut er die deutschen Springpferde bei internationalen Championaten, seit 2000 ist er auch für die Betreuung der Dressurpferde zuständig. "In seiner Zeit als Mannschaftstierarzt der deutschen Spring- und Dressurreiter hat Dr. Nolting bei zahlreichen Championaten große Herausforderungen unter nicht immer einfachen Rahmenbedingungen wie extremes Klima und Langstreckentransporte stets zum Wohl der deutschen Mannschaftspferde gelöst und damit einen nicht unerheblichen Anteil am Erfolg der Deutschen Reiterei gehabt", lobte der FN-Präsident den Fachtierarzt. Nolting betreibt eine Praxis in Weilerswist. Bereits vor und während seines Studiums absolvierte er diverse Praktika in Pferdekliniken. Als aktiver Reiter war Nolting in Dressur- und Springprüfungen bis zur Klasse M erfolgreich. Er unterstützte seinerzeit die spanischen und schwedischen Springpferde bei Olympischen Spielen. dp Goldene Reitabzeichen im August Warendorf (fn-press). Acht Goldene Reitabzeichen sind im August verliehen worden. Auf Grund ihrer Erfolge in der Dressur erhielten Boaventura Francisco Freire (Neu-Anspach/HES), Victoria Hörnke (Heusenstamm/HES), Katharina Schneider (Usingen/HES) und Stefanie Wittmann (Mönchengladbach/WEF) "das Goldene". Herausragende Leistungen im Springen "vergoldeten" sich für Walter Maucher (Illertissen/BAY), Ralf Prekel (Haselünne/WES), Oliver Ross (Morsum/HAN) und Esther Stürke (Hamburg/HAN). Hb |