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Mitteilung 11518


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Juli 2008
Mitteilung    11518 vom 09.07.08 Vielseitigkeit FN-aktuell vom 09.07.08
FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit Uta Helkenberg 02581/6362-190   E-Mail » Internet
 

Vielseitigkeit

CHIO Aachen

Deutschland gewinnt Nationenpreis/

Frank Ostholt wiederholt Vorjahreserfolg

Aachen (fn-press). Beim CHIO in Aachen haben die deutschen Vielseitigkeitsreiter ihren Vorjahreserfolg wiederholt. Erneut sicherte sich die Mannschaft von Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) den Sieg im Nationenpreis. Auch in der Einzelwertung der internationalen Drei-Sterne-Kurzprüfung (CIC***) blieb alles "beim Alten". Hier hatte erneut Frank Ostholt (Warendorf) mit Air Jordan die Nase vorn.

Bereits nach der Dressur setzte sich das deutsche Team an die Spitze, wobei Bettina Hoy (Gatcombe/GBR) das beste Ergebnis des Quartetts erzielte. In der Gesamtwertung musste das Quartett allerdings auf die aktuelle Luhmühlen-Siegerin verzichten, da sich Hoys Erfolgspferd Ringwood Cockatoo in der Springprüfung eine Prellung zugezogen hatte und daher vor dem abschließenden Geländeritt zurückgezogen wurde. Dennoch reichten die Ergebnisse von Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius Voigt-Logistik, Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Butts Abraxxas und Frank Ostholt mit seinem designierten Olympiapferd Mr. Medicott aus, um den Deutschen den Sieg zu sichern. Damit traten die Vielseitigkeitsreiter in die Fußstapfen der deutschen Voltigierer, Dressur- und Springreiter, die zuvor bereits "ihre" Nationenpreise in Aachen gewonnen hatten. Auf dem zweiten Platz landete die Mannschaft Schwedens, die ebenfalls mit potenziellen Olympiakandidaten bestückt war. Der dritte Platz ging an ein aus Olympia-Reservisten bestehende Team aus Großbritannien.

Auch in der Einzelwertung machten die deutschen Teilnehmer in der Soers eine gute Figur. Nach einem misslungenen Auftakt in der Dressur, als Air Jordan nach gutem Beginn in der Galopptour zeitweilig den Dienst versagte, konnte sich Frank Ostholt dank eines fehlerfreien Springens und der einzigen Geländerunde innerhalb der erlaubten Zeit auf den ersten Platz vorarbeiten (Endstand 50,2). Er überrundete damit den nach Dressur und Springen führenden Niederländer Tim Lips mit Blom’s Oncarlos. Die 23-jährige war die Überraschung der Aachener Vielseitigkeit. Er belegte hinter Ostholt Platz zwei (51,70) und erfüllte damit die Auflage des niederländischen NOKs, das einen Platz "unter den ersten Zwölf" für eine Olympianominierung des jungen Mannes gefordert hatte.

Um das endgültige "Go" für Hongkong ging es in Aachen auch für alle deutschen Paare. Nur wenig schlechter als mit Air Jordan schnitt Frank Ostholt in Aachen mit seinem Mannschafts- und designierten Olympiapferd Mr. Medicott ab. Lediglich vier Strafpunkte für einen Flüchtigkeitsfehler am letzten Hindernis des Springparcours und weitere vier für Zeitüberschreitung im Gelände mussten zum Dressurergebnis addiert werden, womit das Paar Platz drei belegte (54,1). Hinrich Romeike präsentierte seinen Schimmel in der Dressur zwar etwas artig. Beide glänzten aber wie gewohnt im Gelände (Romeike: "Marius ist im Gelände wie ein Jagdhund auf einer Blutspur") und auch Springen, wo Marius ein einziger Fehler unterlief. Diesen nahm sein Reiter sofort auf seine Kappe. "Da habe ich einfach eine falsche Distanz gesehen", so Romeike, der das CIC*** auf Platz fünf beendete. Die nach Dressur und Springen auf Platz zwei rangierende Ingrid Klimke verpasste etwaige Siegchancen durch eine Verweigerung im Gelände. Statt das schmale Bürstenelement im Wasser zu springen, rannte ihr Rappe FRH Butts Abraxxas daran vorbei. "Braxxi hat, glaube ich, gar nicht erkannt, dass das ein Sprung war", vermutete die dreifache Deutsche Meisterin, die am Ende auf Platz 18 landete (77,6). Ähnliches Pech hatte auch Peter Thomsen (Lindewitt) mit The Ghost of Hamish. Das Paar hatte sich dank einer souveränen Nullrunde im Springen auf Platz neun vorgearbeitet, fiel aber wegen eines Vorbeiläufers im Gelände auf Platz 26 zurück (99,30). "Peter wollte es vermutlich zu gut machen", sah Hans Melzer eine Erklärung für den Fehler des routinierten Vier-Sterne-Paare. Während es der nach Luhmühlen auf Platz fünf im Olympiateam gesetzte Reiter eher vorsichtig angehen ließ, ritten die Reservisten im Aachener Gelände "auf Angriff". Alle drei blieben auf der knapp 4.000 Meter langen im Gelände fehlerfrei und mussten nur einige Zeitstrafpunkte in Kauf nehmen. Am besten schnitt Andreas Dibowski (Egestorf) ab, der sich vom 13. Platz nach Dressur auf den vierten Platz in der Gesamtwertung vorarbeitete (54,70). Mit einer verbesserten Dressur und wie immer souveränen Nullrunde landete Anna Warnecke (Osnabrück) mit Twinkle Bee auf Platz 13 (67,4). Eine überzeugende Geländeleistung zeigte auch Beeke Kaack (Schmalensee) mit Sinjang, kam jedoch mit vier Abwürfen und Zeitfehlern im Springen nicht über Platz 22 hinaus.

Förmlich mit Lob überschüttet wurde einmal mehr Parcourschef Rüdiger Schwarz (Sassenberg) für seinen anspruchsvollen, aber fairen und flüssig zu reitenden Geländekurs. "Im letzten Jahr habe ich mich ein bisschen darüber geärgert, dass die Reiter dem Kurs so wenig Respekt gegenüber hatten." Das war in diesem Jahr anders. Allerorten wurde einem Dreieinhalb-Sterne-Kurs gesprochen. "Das Gelände soll den Reitern keine Angst, aber Respekt einflössen", so die Devise des Parcourschefs. Das Ergebnis: Die Reiter zollten den gestellten Aufgaben – viele schmale Sprünge und Rittigkeitsaufgaben – höchste Konzentration und begeisterten Tausende von Zuschauern durch harmonische und schöne Bilder in der Soers.                                 Hb

Weltcup Vielseitigkeit

Elmar Lesch gewinnt in Strezgom

Strzegom/POL (fn-press). Elmar Lesch hat mit Finch Hatton TSF die internationale Drei-Sterne-Kurzprüfung im polnischen Strzegom, zwölfte Station des Vielseitigkeits-Weltcups 2007/2008, gewonnen. Der Bavendorfer profitierte dabei vor allem von seiner Nullrunde im abschließenden Parcours sowie von den Springfehlern seiner Konkurrenz, die seinen Weg zur Spitze frei machten.

So hatte zunächst alles nach einem Sieg von Dirk Schrade (Warendorf) ausgesehen, der mit seinem WM-Pferd Sindy nach Dressur und Geländeritt das Starterfeld mit großem Abstand anführte. Vier Abwürfe und fünf Zeitstrafpunkte kosteten den gebürtigen Schwaben, der am selben Tag 30 Jahre alt wurde, jedoch den Sieg und damit ein ganz persönliches Geburtstagsgeschenk. "Das ist echt bitter für Dirk. Mit drei Abwürfen hätte er noch gewonnen - doch dann hat es ausgerechnet am letzten Hindernis noch mal geklappert", sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen). 13 Strafpunkte kassierte die Schwedin Sara Algotsson mit ihrem ehemaligen Championatspferd Robin de Bois in dem anspruchsvollen Weltcup-Parcours und fiel damit auf Platz drei zurück. Zwei Plätze gut machen konnte dagegen die ehemalige Deutsche Meisterin, EM-, WM- und Olympiateilnehmerin Marina Köhncke (Badendorf) mit Calma Schelly. Mit einem vierten Platz hat das Paar seine Drei-Sterne-Premiere erfolgeich absolviert. "Marina Köhncke, die sich ja schon offiziell aus dem 'großen Sport' verabschiedet hatte, feiert mit diesem Pferd gerade ihr Comeback", freute sich Hans Melzer.

Erfolgreichste deutsche Teilnehmer in der parallel ausgetragenen Drei-Sterne-Prüfung (CCI***) war die Frankenbergerin Janet Wiesner mit Horstfelde's Libero. "Das war wieder einmal vom Feinsten", lobte Hans Melzer das Paar, das gerade mit einem fünften Platz beim CIC*** Luhmühlen positiv aufgefallen war. Mit einem Endergebnis von 54,2 Minuspunkten belegte Wiesner in Strzegom Platz zwei vor dem Australier Andrew Hoy mit Master Monarch (56,5). Als Sieger des CCI*** ging der Britte Oliver Townend mit Clover Curtis hervor (45,4), der zuvor schon mit ODT Land Vision die Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) vor Hoy mit Grand Joca und Sara Algotsson mit Quite Easy für sich hatte entscheiden können. Beste Deutsche in dieser Prüfung war Anna Junkmann (Warendorf) mit Benjamin auf Platz vier.                                                                       Hb

Bundeswettkampf

Sieg für Mannschaft des LV Hannover

Westerstede (fn-press). Zum elften Mal hat eine Mannschaft des Landesverbandes Hannover den Bundeswettkampf der Vielseitigkeitsreiter gewonnen. Mit einem Endstand von 186,4 Minuspunkten lag das Quartett von Landestrainer Claus Erhorn (Salzhausen) nach Dressur, Geländeritt und Springen vor den Mannschaften aus Sachsen (196,6 Minuspunkte) und Bayern (208,6).

Zwölf Mannschaften gingen beim Bundeswettkampf 2008 an den Start, dessen Geschichte bis in die 1920er Jahr zurückgeht und der seit 1973 als nationale und seit 1998 als internationale Vielseitigkeitsprüfung ausgetragen wird. Gastgeber des Traditionsturnieres war wie vor rund 30 Jahren der RC Ammerland in Westerstede. Seit zwei Jahren ist die Teilnahme am Bundeswettkampf gehandicapt. Um vor allen Amateuren und Nachwuchsreitern einen Jahreshöhepunkt beziehungsweise ein "Sprungbrett" zu bieten, sind Angehörige des Bundeskaders ebenso vom Start ausgeschlossen, wie auch alle Reiter, die im aktuellen oder den letzten beiden Jahren ein Qualifikationsergebnis CIC*** oder höher erritten haben. So wurden die Hannoveraner Farben in Westerstede vertreten durch die ehemalige Ponyreiterin Alexa Schulte Westhof (18, Schneverdingen) mit Naraval, im vergangenen Dritte in der Bundeswettkampf-Einzelwertung, die Tierärztin Dr. Stefanie Spitzlei (39, Salzhausen) mit Carlotta, Christine Baumann-Heuer (36, Salzhausen) mit Dieter-Thomas sowie die gelernte Pferdewirtin Nadine Marzahl (25, Embsen), die mit Chanell das beste Einzelergebnis – Platz sieben – für ihre Mannschaft erritt. Während die Hannoveraner bereits zum 15. Mal bei einem Bundeswettkampf auf dem Treppchen standen, gelang es den Reitern aus Sachsen erstmals, sich in den Medaillenrängen zu platzieren. "Jetzt sind wir schon so lange dabei und endlich hat’s geklappt", freute sich Mannschaftsführer Matthias Schulz über den zweiten Platz seiner Reiter. Den "historischen" Erfolg erzielten Oliver Besecke (Merkersdorf) mit Melton, Michele Radzey (Augustusburg) mit Finley sowie Mareike und Jörg Christoph Daut aus Seeligstädt mit den Trakehner-Halbgeschwistern Feldmarshall v. Fierant xx beziehungsweise Feldstern DS v. Sir Shostokovich xx.

In der Einzelwertung des Bundeswettkampfes hatte Ina Tapken (Ganderkesee) mit London-Return vom gastgebenden Landesverband Weser-Ems die Nase vorn (Endstand 41,1), ihre Mannschaft belegte Platz vier (232,5). Die Weser-Emser Landestrainerin, die am vergangenen Woche noch ein Nachwuchsteam zur Goldenen Schärpe begleitet hatte, mischte beim Bundeswettkampf aktiv mit und überließ die Mannschaftsführung in Westerstede Simone Böckmann (Lastrup). Mit dem ursprünglich nach England und später an die Delmenhorster Sängerin Sarah Terenzi ("Sarah Connor") verkauften siebenjährigen Oldenburger London-Return v. Lifestyle übernahm die 39-Jährige bereits nach der Dressur die Führung und gab diese trotz geringer Zeitüberschreitung im Gelände nicht wieder ab. Auf den weiteren Plätzen landeten Judith Sommer (Immenhausen/LV Hessen) mit Pipers Promise (55,7), Jennifer Krüger (Mittenwalde/LV Berlin-Brandenburg) mit Fiasko (57,7), Sabine Noack (Wolnzach/LV Bayern) mit Lambada (59,5) und Georgine Scheidt (Leppin/Mecklenburg-Vorpommern), die mit Chili Chica (59,7) einen von nur zwei Nullrunden im Gelände vorlegte.

Der Sieg in der "offenen" Abteilung des CCI* ging ebenfalls nach Ganderkesee. Mit 41,90 Minuspunkten – nur wenig mehr als ihre Ausbilderin Tapken – landete Janna Horstmann mit Vivian auf Platz eins vor Johanna Wetjen (Rastede) mit Wild West Charly (45,4) und der Niederländerin Elaine Pen mit Starlight’s Rondeel (54,0).         Hb

EM-Formüberprüfung der Ponyreiter

Ben Leuwer gewinnt in Barwedel

Barwedel (fn-press). Ben Leuwer (Königswinter) ist der Sieger der letzten Formüberprüfung der Ponyvielseitigkeitsreiter in Barwedel vor den Europameisterschaften im Schweizer Avenches (23. bis 27. Juli). Der 16-Jährige überzeugte nicht nur in der Dressur, sondern auch mit fehlerfreien Runden im Gelände und Springen und sicherte sich damit seine dritte EM-Teilnahme in Folge. Auf den weiteren Plätzen folgten seine EM-Kolleginnen und bestätigten damit sowohl ihre Nominierung als auch ihre gute Form.

"Bei den ersten Sichtungen hat es bei Ben im Parcours noch etwas gehapert", sagte Bundestrainer Fritz Lutter (Warendorf), "daher hatten wir ihn auch nur unter Vorbehalt nominiert. Doch sowohl nach den letzten Trainings als auch jetzt nach Barwedel sind alle Bedenken ausgeräumt." Überzeugend wirkten in Barwedel auch seine Mitstreiterinnen. Pia Münker (15, Meerbusch) rangierte mit Biggi dank der besseren Dressur zunächst vor Leuwer, fiel jedoch mit einem Abwurf im Springen auf Platz zwei zurück. Dritte wurde Jenny Tönjes (Ganderkesee) mit Aircraft. Wie Leuwer verfügt auch die 16-Jährige über viel Championatsroutine und musste sich lediglich ein paar Zeitfehler im Gelände anrechnen lassen. Auf dem vierten Platz landete in Barwedel die 16-jährige Alina Meister (Löptin) mit Johnny Boy, die wie Pia Münker erstmals an einer Europameisterschaft teilnehmen wird.

Hinter den vier EM-Kandidaten – die fünfte Reiterin, Nina Stegemann (15, Westbevern) hatte für Barwedel "Dispens" vom Bundestrainer erhalten – ordnete sich die EM-Reservistin Carolin Thenhausen (16, Westergellersen) mit Celina WE ein. Dafür gab es für die 16-Jährige zusätzlich den Titel der Landesmeisterin. Acht Paare aus dem Verbandsbereich Hannover bewarben sich in Barwedel um diesen Titel. Doch nur zwei kamen ins Ziel. Neben Thenhausen auch der 14-jährige Frederic Meyer (Bremervörde) mit Pialotta, der Platz sechs belegte und damit zum Vize-Meister avancierte. "Dieses Ergebnis stimmt etwas bedenklich", so Fritz Lutter. "Wenn schon in einem so großen Verband wie Hannover, der für gute Nachwuchsarbeit bekannt ist, nur acht Ponyreiter an den Landesmeisterschaften teilnehmen, ist das bedauerlich. Es gibt aber immer mal schwache Jahrgänge. Dass aber nur zwei davon in der Lage sind, die gestellten Aufgaben zu bewältigen, das muss uns allen zu denken geben."                                                                                                                                        Hb

DM Schenefeld

Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Schenefeld (fn-press). Gut eine Woche nach Ende der Olympischen Spiele richtet sich die Aufmerksamkeit der deutschen Vielseitigkeitsfans auf Schenefeld, wo vom 28. bis 31. August im Rahmen der Weltcup-Qualifikationsprüfung die Deutsche Meisterschaft ausgetragen wird. Zur Vorbereitung auf das Großereignis hat der Elbdörfer und Schenefelder Reiterverein (ESVR) sein Organisationsteam verstärkt. So hat der Bielefelder Hans-Friedrich Nagel, selbst 1989 Deutscher Meister und langjähriger Veranstalter des Bielefelder Vielseitigkeitsturnieres, die Koordination aller Veranstaltungsbereiche übernommen, so dass sich Turnierleiter Hinrich Groth vorwiegend dem Gelände- und Parcoursaufbau widmen kann.

Sportlich gesehen wird es in Schenefeld wie schon in der Vergangenheit drei Prüfungen geben. Neben der Weltcupprüfung (CIC***-W) finden eine nationale Drei-Sterne- (CNC***) sowie eine Zwei-Sterne-Kurzprüfung (CIC**) statt. Ins Programm aufgenommen hat der ESVR außerdem eine Podiumsdiskussion am Freitagnachmittag. In Erinnerung an den tödlichen Unfall im vergangenen Jahr diskutieren hier Experten, Aktive und Zuschauer über das Thema "Sicherheit für Pferd und Reiter und Sicherheitsmanagement der Veranstalter".                                                                                                                               ESVRHb

DMM/EM-Sichtung/Rheinische Meisterschaften

Volles Programm in Hünxe

Hünxe (fn-press). Ein volles Programm hat sich der Reit- und Fahrverein Hünxe fürs kommende Wochenende vorgenommen. Hauptereignis des internationalen Vielseitigkeitsturnieres auf Gutshof "Glückauf" ist die Zwei-Sterne-Kurzprüfung, in deren Rahmen die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen wird.

Spannend wird das CIC** aber auch für die besten deutschen Junioren und Jungen Reiter, für die diese Prüfung als zweite Sichtung für die Europameisterschaften angesetzt wurde. Doch nicht nur auf den Auftritt der Nachwuchsreiter dürfen die Zuschauer gespannt sein. In Hünxe entscheidet sich auch, ob die deutschen Aushängeschilder der Vielseitigkeit, Bettina Hoy (Gatcombe(GBR) und ihr Schimmel Ringwood Cockatoo, grünes Licht für die Teilnahme an den Olympischen Spielen erhalten. Dies beschloss der DOKR-Ausschuss Vielseitigkeit nach dem vorzeitigen Ausscheiden des Paares beim CHIO Aachen. Hoy ist allerdings nicht die einzige Olympiakandidatin, die in Hünxe am Start erwartet wird. Viele ihrer Kollegen nützen die Chance, vor der Abreise nach Hongkong ihre Nachwuchspferde auf einem Turnier zu starten. Einen besonderen Reiz übt Hünxe auch auf die rheinischen Reiter aus: Sie reiten hier um den Titel des Landesmeisters.              Hb


 

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