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Mitteilung 11433


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Juni 2008
Mitteilung    11433 vom 25.06.08 Springen FN-aktuell vom 25.06.08
FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit Uta Helkenberg 02581/6362-190   E-Mail » Internet
 

Springen

Samsung Super League Rotterdam

Deutsche Springreiter gewinnen Nationenpreis

Rotterdam/NED (fn-press). Deutschland hat den Nationenpreis Springen im Rahmen der Samsung Super League in Rotterdam gewonnen. Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate, Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Coupe de Coeur, Marcus Ehning (Borken) mit Noltes Küchengirl und Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cornet Obolensky erlaubten sich lediglich sieben Strafpunkte in der Endabrechnung und verwiesen damit die Niederlande (10 Strafpunkte) und Belgien (18) auf die weiteren Plätze.

"Heute hatten die Reiter die ‚Zeit im Nacken’ sitzen. Viele Paare kassierten deshalb Zeitfehler", charakterisierte Bundestrainer Kurt Gravemeier (Sendenhorst) den Nationenpreis. So auch Meredith Michaels-Beerbaum, die mit Checkmate gleich als erste in den Parcours musste und einen Strafpunkt für Zeitüberschreitung verbuchte. Im zweiten Umlauf hatte sie keine Fehler. "Wir haben auch heute wieder gesehen, dass Meredith mit Shutterfly und Checkmate zwei Top-Pferde im Stall hat", zeigte sich der Equipechef zufrieden. Lobend äußerte sich Gravemeier vor allem über die Leistung von Coupe de Coeur und Ludger Beerbaum, die in beiden Umläufen als einziges deutsches Paar fehlerfrei blieben. "Sie werden immer stabiler, das waren zwei sehr gute Runden." Nur einen Zeitfehler kassierten auch Marco Kutscher und Cornet Obolensky, die zum zweiten Umlauf nicht mehr in den Parcours mussten, da Deutschland zu diesem Zeitpunkt bereits als Sieger des Nationenpreises fest stand. Das deutsche Streichergebnis lieferten im ersten Umlauf Marcus Ehning und Noltes Küchengirl mit neun Strafpunkten. In der zweiten Runde kamen sie auf fünf Strafpunkte.

Nach vier von acht Stationen in der Samsung Super League rangiert Deutschland mit 22 Punkten hinter den Niederlanden (23,5 Punkte) auf dem zweiten Platz. Belgien (19) nimmt den zwischenzeitlichen dritten Platz ein.                                                                                                                                         dp

CSIO Rotterdam

Zweiter Platz für Marco Kutscher im Großen Preis

Rotterdam/NED (fn-press). Der Riesenbecker Marco Kutscher hat im Großen Preis des Offiziellen Internationalen Springturnieres (CSIO) in Rotterdam/Niederlande den zweiten Platz belegt. Mit Cornet Obolensky knüpfte er an den guten Auftritt im Nationenpreis zwei Tage zuvor an und musste nur den Niederländer Albert Zoer mit Sam passieren lassen.

Zoer zeigte im Stechen den schnellsten fehlerfreien Ritt in 44,17 Sekunden und konnte sich über eine Siegprämie von 35.000 Euro freuen. Neben Zoer und Kutscher (0/44,65) gelang es im Stechen noch der drittplatzierten Laura Kraut (USA/0/44,78) mit Cedric und Ben Maher (GBR/0/45,51) mit Rolette fehlerfrei zu bleiben. Zweitbester deutscher Starter war Marcus Ehning (Borken), der mit Noltes Küchengirl (4/77,87) Platz zehn belegte.           dp

CSI***** Cannes

Meredith Michaels-Beerbaum eilt von Sieg zu Sieg

Nannes/FRA (fn-press). Nur eine knappe Woche nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft der Springreiter in Balve sicherte sich Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) beim Internationalen Springturnier (CSI*****) im französischen  Cannes auch die dritte Etappe der Global Champions Tour, der höchstdotierten Springserie der Welt.

Mit ihrem Erfolgspferd Shutterfly, mit dem sie Ende April auch das Finale im Weltcup Springen in Göteborg gewonnen hatte, blieb Meredith Michaels-Beerbaum in Cannes im Großen Preis in beiden Umläufen fehlerfrei und lieferte mit 40,74 Sekunden im zweiten Umlauf die schnellste Zeit ab. Lohn für diese Leistung: ein Preisgeld von 100.000 Euro. Das einzige Paar, das ebenfalls zwei Nullrunden vorweisen konnte, waren Edwina Alexander (Australien) und Isovlas Itot du Chateau. Die Vierte der Weltmeisterschaften 2006 in Aachen benötigte im zweiten Umlauf die Zeit von 43,74 Sekunden. Dritter wurde Robert Whitaker (Großbritannien) mit Lacroix. Nach vier Strafpunkten im ersten Umlauf (78,83 Sekunden) beendete das Paar die zweite Runde fehlerfrei. Zweitbester deutscher Reiter in Cannes war Marco Kutscher (Riesenbeck). Mit Montender kassierte der Doppel-Europameister des Jahres 2005 in beiden Umläufen jeweils vier Strafpunkte und belegte Platz 13.  T.H.

Max Kühner Dritter im Großen Preis beim CSI***** Neapel

Neapel /ITA (fn-press). Bester deutscher Reiter im Großen Preis beim Internationalen Springturnier (CSI*****) von Neapel war Max Kühner (München). In der mit insgesamt 130.000 Euro dotierten Prüfung belegte er mit Acantus GK Platz drei. Der Sieg im Großen Preis ging an den Schweizer Daniel Etter, der mit Peu a Peu beide Umläufe ohne Strafpunkte beendete und im zweiten Umlauf die Zeit von 44,16 Sekunden benötigte. Platz zwei ging an Giovanni Lucchetti (Italien) mit Boston (in beiden Umläufen ohne Strafpunkte / 46,74 Sekunden im zweiten Umlauf). Auch Max Kühner kam durch beide Runden ohne Hindernisfehler und benötigte im zweiten Umlauf 51.96 Sekunden, was ihm immerhin noch ein Preisgeld von 20.000 Euro einbrachte. Auf dem vierten Platz folgte sein Landsmann Toni Hassmann (Lienen) mit Queen Liesa (vier Strafpunkte im ersten und null Strafpunkte im zweiten Umlauf).       T.H.

CSIO**** Drammen

Wenig Glück für deutsche Reiter

Drammen/NOR (fn-press). Den Nationenpreis beim Internationalen Offiziellen Springturnier (CSIO****) im norwegischen Drammen (NOR) sicherte sich die niederländische Springreitermannschaft. Nach zwei Umläufen hatten sowohl das niederländische als auch das dänische Team über insgesamt acht Strafpunkte auf dem Konto, was ein Stechen nötig machte. Hier kam das niederländische Paar mit einer etwas schnelleren Nullrunde ins Ziel, was der Equipe den Sieg vor den Dänen einbrachte. Dritter wurde Schweden mit insgesamt zwölf Strafpunkten.

Wenig Glück hatte das deutsche Team, das auf dem siebten und letzten Platz landete. Für Deutschland gingen in Drammen an den Start: Dirk Ahlmann (Marl) mit Clintus (null Strafpunkte im ersten und acht Strafpunkte im zweiten Umlauf), Hergen Forkert (Bremen) mit Elton John (im ersten Umlauf ausgeschieden und acht Strafpunkte im zweiten Umlauf), Hilmar Meyer (Morsum) mit Luke (16 Strafpunkte im ersten Umlauf / im zweiten Umlauf nicht gestartet) und Dirk Schröder (Lentföhrden) mit Ontario (null Strafpunkte im ersten Umlauf / im zweiten Umlauf nicht gestartet).

Auch im Großen Preis fehlte den deutschen Paaren das notwendige Glück. Der Sieg ging an Tony André Hansen (Norwegen) mit Camiro, der die einzige fehlerfreie Runde im Normalumlauf ablieferte. Auf den Plätzen zwei und drei folgten David Simpson (Irland) mit Cruise With Me (ein Strafpunkt in 86,22 Sekunden) und Christian Anfinnsen Oien (Norwegen) mit Coulthard (ein Strafpunkt in 87,71 Sekunden). Bester deutscher Teilnehmer im Großen Preis von Drammen war Dirk Schröder. Er belegte mit Ontario Rang 13 (vier Strafpunkte in 85,64 Sekunden).     T.H.

Holger Wulschner sichert sich den Großen Preis in Nörten-Hardenberg:

Nörten-Hardenberg (fn-press). Der Große Preis beim Internationalen Springturnier (CSI***) in Nörten-Hardenberg sah auf den Spitzenplätzen ausschließlich deutsche Reiter. Acht Teilnehmer erzielten dank fehlerfreier Runden im Normalumlauf das Stechen. Den Sieg trug Holger Wulschner (Passin) davon. Mit dem zwölfjährigen Holsteiner Wallach Clausen lieferte er in 37,88 Sekunden die schnellste fehlerfreie Runde ab und durfte sich dafür über ein Preisgeld von 12.500 Euro freuen. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Carsten-Otto Nagel (Wedel) mit Corradina (null Strafpunkte in 39,18 Sekunden) und Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) mit Chacco-Blue (null Strafpunkte in 40,06 Sekunden). Erst auf dem vierten Platz folgte mit Rodrigo Pessoa (Brasilien) ein ausländischer Teilnehmer. Der Olympiasieger von 2004 blieb mit Let´s fly zwar ebenfalls fehlerfrei, benötigte allerdings 40,28 Sekunden zur Bewältigung des Stechparcours.                                                          T.H.

CSIOP Aach

Deutsche Ponyspringreiter für EM nominiert

Aach (fn-press). Beim CSIOP im badischen Aach hat das deutsche Team im Nationenpreis den fünften Platz belegt. Darüber hinaus konnte sich Maurice Tebbel (Emsbüren) mit Giovanni auf Platz sechs des großen Preises behaupten. Der Sieg ging in beiden Fällen in die Niederlande.

"Den zweiten Umlauf haben wir gewonnen", sagte Bundestrainer Peter Teeuwen (Hanstedt) augenzwinkernd. Hier blieben alle deutschen Paare bis auf Vanessa Borgmann (Wesel) mit Joldis Mara N fehlerfrei. Mit zwölf Punkten aus dem ersten Umlauf hatten Maurice Tebbel mit Giovanni (4 Strafpunkte), Laura Klaphake (Steinfeld) mit Jerome (4), Anna-Elisa Schäfer (Bürstadt) mit Mic Dundee The Gun (4) und Vanessa Borgmann (8) allerdings keine Chance mehr auf eine vordere Platzierung. Jeweils vier Strafpunkte brachten dagegen die Niederlande und Großbritannien aus beiden Umläufen mit und mussten damit ins Stechen, welches die Holländer dank der besseren Zeit für sich entschieden. Punktegleich Dritte mit jeweils acht Strafpunkte wurden die Teams aus Irland und Frankreich.

Das Duell Niederlande – Großbritannien setzte sich auch im Großen Preis fort. Auch hier war es mit Frank Schuttert und Golden Eye ein holländisches Paar, das sich im Stechen mit einer Zeit von nur 33,33 Sekunden gegen zwei britische Verfolger durchsetzen konnte: Pippa Allen mit Lindien de Here und James Smith mit Mr. Nice Guy. Aus den deutschen Reihen erreichte neben Maurice Tebbel auch Anna-Elisa Schäfer das Stechen (Platz zwölf). Vier weitere deutsche Reiter, darunter Vanessa Borgmann und Laura Klaphake mit Pepper Ann, aber auch Pia Gerhard (Coesfeld) mit Sunny, Gina-Sophia Giordani (Uedem) mit E.T. und die Preis-der-Besten-Siegerin Cassandra Orschel (Henstedt-Ulzburg) mit Kaiser Cash, verpassten mit einem Abwurf den Einzug ins Stechen. Letztere durfte sich allerdings am Freitag über eine vordere Platzierung im CSIOP freuen: Parallel zum Nationenpreis traten die Einzelreiter in einem Springen mit zwei Umläufen über den Parcours des Nationenpreises an, wobei Orschel neben dem Briten James Smith als Einzige das Stechen erreichte und Platz zwei belegte.

Das CSIOP in Aach war zugleich die letzte Sichtung für die Pony-Europameisterschaften in Avenches (24. bis 27. Juli). Nominiert wurden Laura Klaphake mit Jerome und Pepper Ann, Cassandra Orschel mit Kaiser Cash, Maurice Tebbel mit Giovanni und Pattie, Anna-Elisa Schäfer mit Mic Dundee The Gun sowie auf Grund der Vorleistungen Josch Löhden (Heeslingen) mit Bubbles Lollipop, der vor Ort in Aach kurzfristig wegen einer Fiebererkrankung ausfiel. Als erste Reserve wurde Gina-Sophia Giordani mit E.T. benannt, zweite Reserve ist Vanessa Borgmann mit Joldis Mara N.                                                                                                                  Hb


 

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