Fahren FEI-Seminar Fahren in Warendorf Warendorf (fn-press). Der Vergleich von Lektionen unter dem Sattel mit denen an den Leinen war eines der Topthemen des Fahrseminars des Weltreiterverbandes (Fédération Equestre Internationale, FEI), zudem sich rund 60 Richter und Trainer aus 16 Nationen trafen. Über drei Tage diskutierten die Fahrexperten bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf vor allem über die dressurmäßige Ausbildung und Bewertung des Fahrpferdes. "Damit das Pferd korrekt gefahren werden kann, muss es zuvor richtig geritten werden", so die Message von Referent Christoph Hess, Leiter der FN-Abteilung Ausbildung. An Hand der internationalen Dressuraufgaben für Fahrer in den verschiedenen Anspannungsarten wurden in Theorie und Praxis nicht nur die Problemlektion "Schulterherein" analysiert. Neben Christoph Hess führten die internationalen Fahrrichter Diana Brownlie aus Großbritannien und Dr. Klaus Christ (Lauingen) sowie Fahrlegende Michael Freund (Dreieich) durch das Programm. dp Sichtungsweg für Donau-Alpen-Pokal beginnt in Blievenstorf Blievenstorf (fn-press). Mit dem nationalen Fahrturnier in Blievenstorf vom 2. bis 4. Mai beginnen die Sichtungsveranstaltungen der verschiedenen Anspannungsarten für die bevorstehenden internationalen Großveranstaltungen. Der Höhepunkt der Zweispännerfahrer ist 2008 der Donau-Alpen-Pokal in Niederwil bei Andelfingen in der Schweiz vom 7. bis 10. August. Im WM freien Jahr ist der Donau-Alpen-Pokal die wichtigste internationale Veranstaltung für Zweispännerfahrer. Zwar hat er nicht den Status einer Welt- oder Europameisterschaft, nimmt aber bei den Zweispännerfahrern einen besonderen Stellenwert ein. Ausschließlich Fahrerinnen und Fahrer aus den Anrainerstaaten dürfen sich um die Teilnahme an dieser Veranstaltung bewerben. Ermittelt werden in der Schweiz die Einzel- und Mannschaftssieger. Das Turnier in Mecklenburg-Vorpommern ist die erste von vier Sichtungsstationen für den Donau-Alpen-Pokal. Für die Vierspännerfahrer ist die Veranstaltung in Blievenstorf keine Sichtung für die anstehenden Weltmeisterschaften im niederländischen Beesd vom 3. bis 7. September, dient aber als Einlaufprüfung und somit zur Überprüfung des aktuellen Leistungsstandes. Erwartet werden 30 Zweispänner und 16 Vierspänner, die sich am Freitag ab 8 Uhr der Dressurprüfung stellen, am Samstag ab 10 Uhr den Marathon antreten und am Sonntag ab 10 Uhr im Kegelparcours um den Sieg in der Kombinierten Prüfung wetteifern. dp |