FEI FEI verschärft Dopingregeln Vorläufige Suspendierung möglich Interlaken/SUI (fn-press). Anlässlich ihrer Frühjahrsitzung in Interlaken hat die Internationale Reiterliche Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) eine Verschärfung der Antidopingregeln im Pferdesport beschlossen. Danach führt eine dopingpositive A-Probe bei einer Medikationskontrolle des Pferdes ab sofort zu einer vorläufigen Suspendierung. Diese Verfahrensänderung gilt jedoch nur für das Vorhandensein von Dopingsubstanzen. Bei Fällen von im Wettkampf verbotener Medikation, die zahlenmäßig deutlich häufiger vorkommen als Dopingfälle, wird darüber nachgedacht, diese Regelung auch bei hochkarätigen Veranstaltungen wie Olympischen Spielen, Welt- oder Europameisterschaften anzuwenden. Dr. Hanfried Haring, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), sagte in einem ersten Statement zur Änderung des FEI-Reglements: "In Anbetracht der augenblicklichen Situation, in der sich nicht nur der Pferdesport, sondern der gesamte Sport aufgrund der aktuellen Dopingdiskussion befindet, ist das sicherlich eine richtige Entscheidung. Ich glaube auch, dass sich dadurch die Verfahren deutlich verkürzen werden. Auch auf nationaler Ebene hatten wir eine solche Maßnahme diskutiert, diese Lösung bis jetzt jedoch wegen des bestehenden internationalen Regelwerks nicht umgesetzt. Zur Zeit arbeiten wir daran, wie das nationale Regelwerk des Turniersports den veränderten internationalen Regeln angepasst werden kann." T.H. FEI spricht sich gegen Rollkur aus Interlaken/SUI (fn-press). Die Internationale Reiterliche Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) hat sich anlässlich ihrer Frühjahrssitzung in Interlaken erstmals gegen die Technik der Rollkur ausgesprochen, von der FEI auch als Hyperflexion bezeichnet. Gemäß einer Pressemeldung der FEI hat das FEI-Veterinärkomitee festgestellt, dass zwar keine klinisch nachweisbaren Nebeneffekte mit der Hyperflexion in Verbindung gebracht werden können, es aber ernsthafte Bedenken bezüglich des Wohlbefindens des Pferdes gibt, wenn diese Technik nicht korrekt angewendet wird. Die FEI verurteilt daher die Hyperflexion in allen pferdesportlichen Disziplinen als Beispiel von mentalem Missbrauch des Pferdes. Die FEI betont, dass sie diese Trainingsmethoden nicht unterstützt. T.H. |