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April 2008
Mitteilung    11238 vom 03.04.08 Vielseitigkeit FN-aktuell vom 03.04.08
FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit Uta Helkenberg 02581/6362-190   E-Mail » Internet
 

Vielseitigkeit

Weltcup Vielseitigkeit

Michael Jung und Miss Meller Nummer eins in Fontainebleau

Fontainebleau/FRA (fn-press). Der Sieg in der ersten Vielseitigkeit-Weltcupprüfung der Saison 2008 in Europa geht nach Deutschland. Im französischen Fontainebleau setzte sich Michael Jung (Horb) mit der Trakehner Stute Miss Meller TSF gegen die hochkarätige Konkurrenz durch. Mit einem Endstand von nur 45,4 Minuspunkten gewann Jung mit deutlichem Abstand vor Berenice Villoing (Frankreich) mit Djina (55,5) und Vize-Weltmeister Clayton Fredericks (Australien) mit Ben Along Time (56,6).

"Ich bin sehr erfreut, dass sich dieses Paar hier erfolgreich wieder im großen Sport zurückgemeldet hat", sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen) zum Sieg von Michael Jung und Miss Meller TSF. Die Stute aus der Zucht und im Besitz von Helga Schloemer (Kerpen) war nach einer verletzungsbedingten Pause im vergangenen Jahr nur in zwei kleineren Prüfungen vorgestellt worden. Für den Schwaben erwies sich der Ausflug nach Frankreich als recht "lukrativ". So konnte er nicht nur 7.500 Euro für den Weltcupsieg einstecken, sondern auch insgesamt 3.000 Euro Geldpreis für den ersten und zweiten Platz in der parallel ausgetragenen Ein-Stern-Prüfung (CCI*). Lediglich der Weltcup-Start mit seinem zweiten Pferd Birkhofs Grafenstolz TSF fiel für Jung nahezu "ins Wasser": Der Trakehner Hengst, der nach der Dressur noch auf Platz eins rangierte, strauchelte im Wasserhindernis, worauf der Reiter kurz darauf aus dem Sattel kam und auf eine Fortsetzung seines Rittes verzichtete. Nicht ganz nach Plan lief es in Frankreich auch für Dirk Schrade (Warendorf), einziger deutscher Olympiakandidat im Fontainebleau-Aufgebot. Mit der Stute Be my Guest, mit der er Anfang Mai den Start bei der berühmten Vier-Sterne-Prüfung in Badminton/Großbritannien plant, kassierte der gebürtige Schwabe gleich zu Beginn des Geländekurses einen Vorbeiläufer an einer Heckenkombination und hatte damit keine Aussicht mehr auf eine Platzierung.     Hb

Friedrich Otto-Erley offizieller Safety-Officer der FN

Warendorf (fn-press). Im Rahmen der Sicherheits-Diskussion im Vielseitigkeitssport hat der Weltreiterverband (FEI) die nationalen Pferdesportverbände aufgefordert, einen speziellen Sicherheitsbeauftragten als Mittler zwischen FN und FEI zu benennen. Vom Ausschuss Vielseitigkeit des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) wurde Friedrich Otto-Erley, Leiter der Abteilung Spitzensport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), mit diesem Amt betraut. "Im Wesentlichen beinhaltet das Amt keine Neuerungen. Das meiste von dem, was jetzt von der FEI gefordert wird, gehört bei uns schon seit Jahren zum üblichen Procedere", so Otto-Erley. Der Warendorfer verspricht sich von FEI-Aktivitäten allerdings eine – auch nationale – Aufwertung der im Jahr 2002 eingeführten Funktion des Vielseitigkeits-Sicherheitsbeauftragten sowie die Realisation eines Netzwerkes zur Sammlung relevanter Informationen und Daten rund um das Thema Sicherheit im Pferdesport – nicht nur in der Disziplin Vielseitigkeit.                                                                                                                    Hb

Goldene Schärpen: Ausschreibung nach LPO

Löningen-Ehren/Überherrn (fn-press). Die im Jahr 2008 eingeführten Veränderungen im Turniergeschehen haben auch Auswirkungen auf die "Goldenen Schärpen". Bislang Prüfungen der Kategorie C, werden die beiden Bundesveranstaltungen für vielseitige Nachwuchsreiter zu Pferde beziehungsweise "zu Pony" in diesem Jahr nach den Anforderungen der Leistungs-Prüfungs-Ordnung ausgeschrieben. Zugelassen sind Reiter der Leistungsklassen VS 6 beziehungsweise D5/6 und S5/6 mit im Turniersportregister eingetragenen und geimpften Pferden. Die Nennung erfolgt online über » www.neon.de oder per Post an den Veranstalter. "Da es sich bei den Teilnehmern an dieser Bundesveranstaltung in der Regel um junge Talente zu Beginn einer größeren Karriere handelt, haben wir uns entschlossen, die ‚Goldenen Schärpen’ als LPO-Prüfungen auszuschreiben und nicht nach der Wettbewerbs-Ordnung (WBO). Das hat auch den Vorteil, dass die Erfolge der Reiter jetzt offiziell in Warendorf registriert werden", sagt Friedrich Otto-Erley, Leiter der Abteilung Turniersport der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Die "Goldene Schärpe für Ponyreiter" findet vom 30. Mai bis 1. Juni in Löningen-Ehren/Weser-Ems statt, die "Goldene Schärpe Pferde" wird vom 20. bis 22. Juni in Überherrn/Saarland ausgetragen.           Hb


 

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