Vielseitigkeit Janet Wiesner gewinnt in Portugal erstes CIC* des Jahres Barroca d’Alva/POR (fn-press). Die grüne Saison hat begonnen. Bei frühlingshaften Temperaturen und Sonnenschein findet im portugiesischen Barroca d’Alva ein erstes Kräftemessen der Vielseitigkeitsreiter statt. Rund 180 Teilnehmer stark waren die beiden Einlaufprüfungen auf Ein-Stern- und Zwei-Sterne-Niveau, in denen sich die Deutsche Janet Wiesner (Frankenberg) mit Horstfeldes Libero (CIC*) und der Australier Andrew Hoy mit Peaceful Consort (CIC**) durchsetzen konnten. Der deutsche Olympiakandidat Andreas Dibowski (Egestorf) landete mit seine beiden Pferden, Euroridings Butts Leon und FRH Fantasia im Mittelfeld. "Ich bin im Gelände bewusst langsam geritten. Für mich ging es vor allem darum, die Pferde in ihrer ersten Prüfung in diesem Jahr auf kommende Aufgaben vorzubereiten", so Dibowski. Diese lassen auch nicht lange auf sich warten. Denn die Veranstaltung in Barroca d’Alva dauert noch an. Am zweiten Wochenende stehen für die aus 18 Nationen stammenden Teilnehmer weitere vier Hauptprüfungen – vom CCI* bis CCI*** - auf dem Programm. Hb Über Luhmühlen nach Hongkong Luhmühlen (fn-press). "Die Motivation ist bei uns allen riesig. Ganz egal, wer dann am Ende bei den Olympischen Spielen in Hongkong starten darf." Mannschaftsweltmeister Hinrich Romeike (Nübbel) brachte die Stimmung im deutschen Vielseitigkeitslager auf den Punkt. Bei einem Pressetalk in Lüneburg plauderte der nahezu vollständig versammelte Olympiakader über die Vorbereitungen auf das sportliche Großereignis in China. Für die deutschen Vielseitigkeitsreiter führt der Weg dorthin über Luhmühlen, wo vom 12. bis 15. Juli die internationale Vier-Sterne-Prüfung sowie – speziell für die potenziellen Olympioniken – die zur internationalen Drei-Sterne-Kurzprüfung aufgewertete Milford-Trophy stattfinden. Neu in Luhmühlen sind in diesem Jahr außerdem der Titelsponsor des CCI****, E.ON Avacon, sowie die Zeiteinteilung. Die Idee, die beiden Geländeprüfungen auf den Veranstaltungssamstag, 14. Juni, zusammen zu legen, kam bei den Kaderreitern gut an. "Das war immer schon ein logistisch schwieriges Problem", so Frank Ostholt, Leiter des Bundesleistungszentrums des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR). "So wird das für uns nun einfacher." C. Plaas/Hb |