Personalia Reitergrößen in der "Hall of Fame des deutschen Sports" Frankfurt am Main (fn-press). Dr. Reiner Klimke, Fritz Thiedemann und der Trabrennfahrer Hans Frömming sind die Vertreter des Pferdesports, die jetzt posthum in die "Hall of Fame des deutschen Sports" aufgenommen wurden. Dieser gehören seit 2006 bereits alle Preisträger der "Goldenen Sportpyramide", darunter auch Hans Günter Winkler (Warendorf), sowie Willi Daume und Josef Neckermann an. Jetzt hat eine 25-köpfige Jury mit Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble an der Spitze weitere 29 Mitglieder benannt, so dass die Zahl der Sportpersönlichkeiten auf insgesamt 40 angewachsen ist. Geplant ist, zukünftig drei neue Mitglieder pro Jahr zu benennen. Das Vorschlagsrecht dafür haben die Deutsche Sporthilfe, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Verband Deutscher Sportjournalisten. Eine offizielle Gründungsfeier der "Hall of Fame des deutschen Sports" findet am 6. Mai um 11 Uhr im Deutschen Historischen Museum Berlin statt. "Die Deutsche Sporthilfe will mit der ‚Hall of Fame des deutschen Sports’ die Geschichte des Sports lebendig halten. Sie will ein bleibendes Forum schaffen für die großen Sportlerinnen und Sportler unseres Landes, für Persönlichkeiten des Sports auch im ehrenamtlichen Bereich, für verdiente Mäzene und all die, die über die Generationen hinweg durch Leistung und Haltung im Sport Vorbild geworden sind", sagte Ann Kathrin Linsenhoff (Kronberg), Vorsitzende des Vorstands der Deutschen Sporthilfe. Dt. Sporthilfe/Hb Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) Fair Play-Trophy für Marcus Ehning Borken (fn-press). Mannschaftsolympiasieger Marcus Ehning (Borken) erhält in diesem Jahr die alljährlich vom Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) vergebene Fair Play-Trophy. Der 33-jährige Ehning hatte beim CHIO in Aachen 2007 mit einer ungewöhnlichen Geste auf den Sieg in einer hoch dotierten Prüfung verzichtet. Beim "Best of Champs" stoppte er freiwillig vor dem letzten Hindernis des Parcours und ermöglichte so ein Stechen. Bei der Prüfung mit Pferdewechsel hatte sein Hengst For Germany RD zuvor bei den Ritten mit Ehnings Konkurrenten mehrfach verweigert und Ehning damit einen unaufholbaren Vorsprung beschert. Anschließend verzichtete er auf seine Teilnahme am Stechen und begnügte sich mit dem dritten Platz. Der Preis des VDS wird Ehning am 7. April in Wuppertal übergeben. Laudator wird Hans Günter Winkler (Warendorf), der erfolgreichste Springreiter der Welt, sein. Die Fair Play-Trophy des VDS ging letztmalig 1995 an Pferdesportler. Damals hatte die deutsche Springreitermannschaft bei den Europameisterschaften in St. Gallen aufgrund der schlechten Bodenverhältnisse mit Rücksicht auf das Wohl ihrer Pferde auf eine Teilnahme an der EM verzichtet. T.H. Silbernes Reiterkreuz für Heinrich Kampmann Bremen (fn-press). Anlässlich des Internationalen Spring- und Dressurturniers in Bremen ist Heinrich Kampmann (Lingen), langjähriger Sponsor und Mäzen im Dressursport, mit dem Deutschen Reiterkreuzers in Silber ausgezeichnet worden. Der Unternehmer aus dem Emsland ist seit mehr als 20 Jahren ein großer Förderer des Pferdesports. Als Pferdebesitzer, Sponsor, Züchter, Hengsthalter und Turnierveranstalter hat er sich in besonderem Maße für den Dressursport eingesetzt und damit einen nicht unerheblichen Anteil an der positiven Entwicklung dieser Disziplin in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Bekannt geworden ist er unter anderem als Initiator und Veranstalter des internationalen Dressurturniers in Lingen sowie als Sponsor des Kampmann-Cups, einer der höchstdotierten Dressurserien der Welt. Über neun Jahre hinweg hat der Kampmann-Cup einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Popularität des Dressursports zu steigern und ihm zahlreiche neue Freunde zu gewinnen. T.H. Ingrid Thomsen wurde 70 Kiel (fn-press). Ingrid Thomsen (Kiel), langjähriges Präsidiumsmitglied der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), hat am 27. Februar 70. Geburtstag gefeiert. Die Jubilarin gilt als Verfechterin des Jugend- und Breitensports. Lange Jahre war sie stellvertretende Landesjugendwartin in Schleswig-Holstein und arbeitete mit im Ausschuss für internationale Jugendarbeit der Sportjugend. Das Landesbreitensportfestival Bad Segeberg ist zum großen Teil ihrer Initiative zu verdanken. 1992 wurde sie in den Vorstand des Landesverbandes Schleswig-Holstein gewählt und wurde 1996 stellvertretende Vorsitzende. In allen Funktionen setzte sich Ingrid Thomsen besonders auch für die Gleichstellung der Frauen ein. Dieses Engagement zeigte sie auch während ihrer zwölfjährigen Mitgliedschaft im FN-Präsidium (1993 bis 2005). 1989 erhielt sie die Sportplakette des Landes Schleswig-Holstein, 1990 das Deutsche Reiterkreuz in Silber, im Dezember 2002 das Verdienstkreuz am Bande. 2005 wurde sie für ihre besonderen Verdienste um den Pferdesport mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold geehrt. T.H. Sönke Sönksen wurde 70 Versmold (fn-press). Seinen 70. Geburtstag hat am 2. März Sönke Sönksen aus Versmold gefeiert. 1938 im schleswig-holsteinischen Mellendorf geboren und seit vielen Jahren im westfälischen Versmold beheimatet, gehörte er in den 70er Jahren zu den erfolgreichsten Springreitern Deutschlands. 1975 gewann er bei den Europameisterschaften der Springreiter in München die Bronzemedaille in der Einzelwertung und holte sich mit Alwin Schockemöhle (Mühlen), Hartwig Steenken (V) und Hendrik Snoek (Münster) den Titel. Ein Jahr später bei den Olympischen Spielen in Montreal errang er zusammen mit Alwin und Paul Schockemöhle (Mühlen) sowie Hans Günter Winkler (Warendorf) in der Mannschaftswertung die Silbermedaille. 25 Mal ging Sönksen in Nationenpreisen an den Start. Von 1992 bis 2001 arbeitete er als Trainer für das Deutsche Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) in Warendorf und begleitete rund 50 Mal deutsche Springmannschaften als Equipechef zu Championaten. Noch heute ist der "knorrige Holsteiner" als Equipechef bei zahlreichen Nationenpreisen im Einsatz. 2001 erhielt er für seine großen Verdienste um den Springsport das Deutsche Reiterkreuz in Silber. Hb Pit Krautwig wurde 65 Münster (fn-press). Seinen 65. Geburtstag feierte am 20 Februar Franz-Peter "Pit" Krautwig (Münster), langjähriger Marketing- und PR-Chef des westfälischen Pferdestammbuches und Organisationsleiter zahlreicher internationaler Turnierveranstaltungen. Der gebürtige Kölner ist seit mehr als 30 Jahren eine feste Größe in Pferdesport und Zucht. 1973 lernte Krautwig den Equitana-Erfinder Wolf Kröber (V) kennen und entwickelte für ihn ein Schauprogramm für die Weltmesse des Pferdes in Essen. Der gelernte Bankkaufmann, der später noch ein Studium der Betriebswirtschaft in Münster und Paderborn absolvierte, begann 1977 seine Tätigkeit als freier Mitarbeiter am Westfälischen Pferdestammbuch in Münster-Handorf. Zwei Jahre später folgte die Festanstellung als PR- und Marketingchef. In den vergangenen 30 Jahren hatte Pit Krautwig mit zahlreichen Innovationen im Marketing einen ganzen maßgeblich Anteil daran, dass sich die westfälischen Pferde zu einem weltweit nachgefragten Exportschlager entwickelten. Parallel dazu war er in der Leitung und Organisation zahlreicher nationaler und internationaler Turniere in Deutschland engagiert. So gehört er seit 1974 zur Turnierleitung des Turniers der Sieger in Münster und leitete 25 Jahre lang das Weltcup-Turnier in Berlin. Seit mehr als 20 Jahren ist er auch Leiter des Internationalen Spring- und Dressurturniers in Dortmund. Ebenfalls im Einsatz ist er beim Festhallenturnier in Frankfurt und dem Burgturnier in Nörten-Hardenberg. T.H. Goldene Reitabzeichen im Februar Warendorf (fn-press). Fünf Goldene Reitabzeichen sind im Februar auf Grund von Springerfolgen verliehen werden. Ausgezeichnet wurden Bastian Freese (Steinfeld/WES), Carsten Sandmann (Fresenburg/WES), Kai Scharffetter (Osterholz-Scharmbeck/HAN), Harm Sievers (Tasdorf/SHO) und Amke Stroman (Krummhörn/WES). Hb |