Dressur Weltcup Dressur Isabell Werth siegt in Neumünster Neumünster (fn-press). Isabell Werth (Rheinberg) hat die sechste und letzte Etappe der Westeuropaliga des Dressur-Weltcups beim Internationalen Spring- und Dressurturnier in Neumünster gewonnen. In der Grand-Prix-Kür erzielte die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt mit Warum nicht FRH 82,75 Prozentpunkte und verwies damit ihre Mitbewerber deutlich auf die Plätze. Platz zwei ging an Jan Brink (Schweden) mit Björsells Briar (78,50 Prozentpunkte). Knapp geschlagen auf dem dritten Platz landete der Däne Andreas Helgstrand mit Gredstedgards Casimir (78,30 Prozentpunkte). Zweitbester deutscher Teilnehmer war Hubertus Schmidt (Borchen-Etteln), der mit Wansuela suerte Platz sechs (72,25 Prozentpunkte) belegte. Auf Platz sieben folgte Klaus Husenbeth (Sottrum) mit Piccolino. Einzige deutsche Starterin beim Finale des Weltcups Dressur im niederländischen s`Hertogenbosch (27. bis 30. März) wird Isabell Werth sein. Die Vorjahressiegerin, die damit bereits automatisch für das diesjährige Finale qualifiziert war, gewann in der laufenden Weltcup-Saison insgesamt drei Qualifikationen. Damit liegt sie gleichauf mit ihrer niederländischen Dauerkonkurrentin Anky van Grunsven, die ebenfalls drei Siege in der Qualifikationstour verbuchen konnte. T.H. Weltrangliste Dressur Lausanne/SUI (fn-press). Unverändert zum Vormonat zeigt sich die Weltrangliste Dressur in den Spitzenplätzen. Hinter der mit IPS Salinero (2.243 Punkte) führenden Anky van Grunsven (Niederlande) belegt Isabell Werth (Rheinberg) mit ihren beiden Pferden Satchmo (2.149 Punkte) und Warum nicht FRH (2.112 Punkte) die Plätze zwei und drei. Auch Nadine Capellmann (Würselen) konnte mit Elvis VA (1.883 Punkte) als zweitbeste Deutsche ihren sechsten Platz halten. Einen Platz verloren hat Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg) mit Donatha S (1.733 Punkte), die auf Rang zehn liegt. T.H. Piaff-Förderpreis 2007 Auftakt in Warendorf Warendorf (fn-press). Der Piaff-Förderpreis geht in die achte Runde. Beim jüngsten Auswahllehrgang bewarben sich rund 30 Nachwuchsreiter (bis 25 Jahre) mit Grand-Prix-Ambitionen in Warendorf um einen Startplatz in der gleichnamigen Turnier-Serie. Das beste Ergebnis in der abschließenden Sichtungsprüfung erzielte Andrea Timpe (22, Hattingen). Mit einem Ergebnis von über 70 Prozentpunkten ließ die ehemalige Mannschafts-Europameisterin der Jungen Reiter mit ihrer Neuwerbung Rosselini die Konkurrenz hinter sich und konnte darüber hinaus mit ihrem bewährten Danny de Vito Platz sieben belegen. Für diese Leistung wurde die von Dolf-Dietram Keller (Bad Bevensen) trainierte Pferdewirtin gemeinsam mit 13 weiteren Paaren für die Teilnahme an der Serie ausgewählt: (alphabetisch) Karin Ammeling (Nordhorn/WES), Miriam Becher (Waldbröhl/RHL), Hedda Droege (Hagen a.T.W./WES), Julia Elsässer (Rottenburg/BAW), Marion Engelen (Kerken/RHL), Pia Bianca Grün (Neu-Isenburg/HES), Kathleen Keller (Bad Bevensen/HAN), Fabienne Lütkemeier (Paderborn/WEF), Viktoria Michalke (Isen/BAY), Jill Jessica Mieleszko (Paderborn/WEF), Kristina Sprehe (Dinklage/WES), Katharina Winkelhues (Köln/RHL) und Carolin Wittenborn (Ketsch/BAW). "Das Niveau ist jedes Jahr ein bisschen besser", äußerte sich Holger Schmezer (Verden) mit dem Ergebnis der Sichtungsprüfung zufrieden, die nach seiner Meinung den Trainingseindruck der Vortage wiedergab. Auch in diesem Jahr waren einige neue Paare am Start, darunter sehr junge Reiterinnen wie die beiden Mannschafteuropameisterinnen der Junioren, Victoria Michalke und Fabienne Lütkemeier, oder Karoline Kniha (München). Die 15-Jährige stellte in Warendorf den früher von Mannschaftsolympiasieger Martin Schaudt gerittenen Loesdau’s Loriot vor. "Damit haben wir eines der Ziele erreicht: Dass die Reiter schon früh den Weg in Richtung Grand Prix einschlagen", so Schmezer. "Früher haben die meisten erst nach der Junge-Reiter-Zeit angefangen, sich überhaupt mit dem Grand Prix zu befassen – und haben oftmals den Übergang nicht geschafft. Auf diese Weise haben wir damals viele Nachwuchstalente verloren." Inzwischen ist der Piaff-Förderpreis ein fester Bestandteil des deutschen Turnier- und Ausbildungskonzeptes geworden. "Als wir mit der Serie anfingen, hatten wir in Warendorf gerade einmal ein knappes Dutzend Paare am Start", erinnerte der Bundestrainer an die Anfänge des Piaff-Förderpreises. "In diesem Jahr waren es 52 angemeldete Pferde und 32 Paare in der Sichtungsaufgabe." Ermöglicht wurde und wird die Serie durch die Liselott-Schindling-Stiftung zur Förderung des Dressursports, deren Vorsitzender Klaus Rheinberger (Anspach) wie in jedem Jahr den Lehrgang von Anfang an verfolgte: "Es ist einfach schön, das Leuchten in den Augen der Jugendlichen zu erleben, wenn es hier gut geklappt hat", brachte der Dressur-Mäzen seine persönliche Freude an dieser Serie zum Ausdruck. Rheinberger weiß aber auch, dass der Piaff-Förderpreis nur der erste Schritt in die richtige Richtung ist. Das große Ziel, Eingang in den Großen Sport oder gar in den Championatskader zu finden, "bleibt schwer und hängt von vielen Faktoren ab." Zwei haben diesen Sprung bereits geschafft: Ellen Schulten-Baumer (Rheinberg), dreifache Gewinnerin des Piaff-Förderpreis-Finales in Stuttgart, startete im vergangenen Jahr bei den EM in Turin für Deutschland. Auch Carola Koppelmann (Warendorf), Finalteilnehmerin 2002, glückte jetzt der Einzug in den Championatskader. Und wer weiß, vielleicht gelingt es ja einem der diesjährigen Piaff-Förderkreis-Reiter, irgendwann in ihre Fußstapfen zu treten. Hb Piaff-Förderpreis-Termine 2008 Warendorf (fn-press). Vier Qualifikationsturniere umfasst die Piaff-Förderpreis-Serie im Jahr 2008. Die ersten Wertungsprüfungen finden im Rahmen des Dressur Special in Bad Salzuflen statt (10. bis 12. Mai). Weiterhin gastiert die Serie in Balve bei den Deutschen Meisterschaften (5. bis 8. Juni), in Aubenhausen (27. bis 29. Juni) sowie in Verden im Rahmen der Weltmeisterschaften der jungen Dressurpferde (1. bis 3. August). Im Oktober habe die Finalteilnehmer die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Speziallehrgangs auf den Serienabschluss in Stuttgart vorzubereiten. Wie in den Vorjahren findet das Finale im Rahmen der German Masters in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle statt (19. bis 23. November). Hb |