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Mitteilung 11058


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Januar 2008
Mitteilung    11058 vom 24.01.08 Personalia FN-aktuell vom 24.01.08
FN-Abt. Öffentlichkeitsarbeit Uta Helkenberg 02581/6362-190   E-Mail » Internet
 

Personalia

In eigener Sache

Neue Strukturen bei der FN

Warendorf (fn-press). Mit Beginn des neuen Jahres hat es bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) in Warendorf eine strukturelle Änderung der internen Organisation gegeben. Hierbei wurden die Aufgaben Marketing, Presse und Service in den neu zusammengesetzten Abteilungen "FN-Service" und  "Marketing und Kommunikation" gebündelt.

Die Leitung der Abteilung "FN-Service", die seit Anfang 2008 neben den Aufgabenbereichen "Erfolgsauskünfte von Reiter und Pferd", "Eintragung von Freizeitpferden", "Erstellung und Bearbeitung von Jahresturnierlizenzen", "Eintragung von Turnierpferden/-ponys" und "zentraler Informationsdienst" auch das "Veranstaltungsbüro" umfasst, liegt in den Händen von Carsten Rotermund. Der 32-jährige Warendorfer war bereits vier Jahre lang (1999 bis 2002) in der FN-Abteilung Jugend tätig, bevor er ein BWL-Studium in Münster antrat. Nach Beendigung seines Studiums kehrte er 2006 als Nachwuchsführungskraft mit Schwerpunkt Veranstaltungsmanagement zur FN zurück und trat noch im selben Jahr die Nachfolge des damaligen Leiters des Veranstaltungsbüros, Stephan Hellwig, an. Carsten Rotermund ist aktiver Springreiter mit Erfolgen bis zur Klasse M.

Die Leitung der neu geschaffenen Abteilung "Marketing und Kommunikation" hat der bisherige Abteilungsleiter Service, Georg Ettwig. Der 37-jährige Diplomkaufmann (FH), der Erfolge im Springsattel bis zur Klasse S aufweisen kann, war vor seiner Tätigkeit bei der FN als kaufmännischer Angestellter im Bereich Marketing und Vertrieb in einem Unternehmen im Reitplatzbau tätig. Bei der FN hatte er von 2001 bis 2006 zunächst Vermarktungsaufgaben inne. 2007 wurde er Leiter der Abteilung "Service" und übernahm zum 1. Januar 2008 die Abteilung "Marketing und Kommunikation", unter die künftig auch die bisherige Abteilung "Presse und Öffentlichkeitsarbeit" fällt. Deren bisheriger Leiter, Thomas Hartwig, der die FN zum 31. März verlässt, wird dem Verband auch weiterhin als externer Berater und Dienstleister für bestimmte Aufgaben der Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung stehen.                                                                                                           Hb

Jürgen Koschel gibt Traineramt ab

Hagen a.T.W. (fn-press). Jürgen Koschel (Hagen) legt sein Amt als Trainer der Schweizer Dressurmannschaft nieder. Der 61-Jährige, der das Team der Eidgenossen seit 2003 trainierte, reagierte damit auf die Absage des schweizerischen Pferdesportverbandes, mit einer Dressurequipe bei den Olympischen Spielen in Hongkong an den Start zu gehen. Ausgelöst worden war die Absage des Verbandes durch die Entscheidung der zur Zeit erfolgreichsten Dressurreiterin der Schweiz, Silvia Iklé, ihre beiden Spitzenpferde Salieri CH und Romario nicht in Hongkong starten zu lassen. Die Weltranglisten-Vierte gab als Begründung an, sie wolle ihren Pferden die Strapazen einer elfstündigen Flugreise sowie die klimatischen Bedingungen in Hongkong nicht zumuten. Als Reaktion auf diese Entscheidung hatte der Verband die Teilnahme seiner Equipe sowie von Einzelreitern ebenfalls abgesagt, da man ohne Silvia Iklé und ihre Pferde als Mannschaft zu geschwächt sei. Auf dieses Entscheidung des Verbandes legte Koschel, der mit der Equipe mit dem vierten Platz bei den Europameisterschaften des vergangenen Jahres die Olympiaqualifikation erreicht hatte, sein Amt als Trainer des Nationalkaders nieder.    T.H.

Gisela Hinnemann zur LSB-Vizepräsidentin Leistungssport gewählt

Neuss/Voerde (fn-press). Bei der Mitgliederversammlung des Landes-Sport-Bundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW) in Neuss ist Gisela Hinnemann (Voerde) zur Vizepräsidentin (Leistungssport) gewählt worden. LSB-Präsident Walter Schneeloch wurde im Amt des Präsidenten bestätigt. Gisela Hinnemann gehört seit 2006 als Vertreterin der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) dem Präsidialausschuss Breitensport/Sportentwicklung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) an. Die 57-jährige Mathematiklehrerin und ehemalige stellvertretende Bürgermeister von Voerde war von 2000 bis 2007 war Abgeordnete des Landtags Nordrhein-Westfalen (CDU) und Vorsitzende des Sportausschusses. Gisela Hinnemann ist seit 1972 verheiratet mit Reitmeister Johann Hinnemann und hat zwei erwachsene Kinder.                              Hb

Wir gratulieren

Die "Stimme des Pferdesports" wird 85

Kirchlinteln (fn-press). Am 5. Februar feiert mit Hans-Heinrich Isenbart (Kirchlinteln) eine der großen Persönlichkeiten des Pferdesports seinen 85. Geburtstag. Über fast sechs Jahrzehnte hinweg hat er als Rundfunk- und Fernsehkommentator, als Journalist und Turniersprecher Reitsportgeschichte miterlebt, aber auch mitgestaltet und wurde so zur "Stimme des Pferdesports."

Hans-Heinrich Isenbart wurde am 5. Februar 1923 als Sohn eines Offiziers und einer Kaufmannstochter aus Schleswig-Holstein in Wien geboren. Einer Familie mit Pferdepassion entstammend, entdeckte auch Hans-Heinrich Isenbart schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für die Pferde und blieb diesen sein Leben lang treu. Aufgrund seiner jüdischen Großmutter verwehrten ihm die Nationalsozialisten während des Dritten Reiches die in seiner Familie seit Generationen traditionelle Offizierslaufbahn. Der studierte Jurist und geprüfte Reitlehrer arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg als Politik- und Wirtschaftsjournalist und gehörte beim damaligen Nordwestdeutschen Rundfunk (NWDR) zu den Männern der ersten Stunde. Nach Redakteurstätigkeit beim NDR leitete er später die Abteilung Fernsehen bei Radio Bremen. Von 1974 bis 1987 übernahm er die Führung der ARD-Sportkoordination in München.

Die ersten Fernseharbeiten lieferte er 1956 von den Olympischen Reiterspielen in Stockholm. In den folgenden Jahrzehnten wurde er mit seinen Kommentaren von fast allen großen Reitsportveranstaltungen der Welt einem Millionenpublikum bekannt. Auch nach seiner Pensionierung im Jahr 1987 ist er ein gefragter Kommentator, Turniersprecher, Buchautor und Filmemacher rund um das Thema Pferd. Sein Video-Film  "Faszination Pferd" dokumentiert wie kaum eine andere Produktion aus diesem Bereich die Vielfalt und Faszination in der Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Seine Disziplin in der Vorbereitung und seine Fähigkeit den komplexen Pferdesport einer breiten Öffentlichkeit verständlich und zugleich dennoch faszinierend zu präsentieren, machen ihn auch heute noch zu einem Vorbild für jeden Journalisten, der über dieses Thema berichtet.

Vorbildlich ist auch seine Einstellung zum Pferd, die er eigentlich nie müde wird, zu verbreiten. Gäbe es eine Personifizierung des Begriffs Horsemanship, sie hieße wohl Hans-Heinrich Isenbart mit Namen. Für seine Verdienste um den Pferdesport wurde er von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) unter anderem mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold und der Ehrenmitgliedschaft im Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) ausgezeichnet.                                                                                                             T.H.

Vielseitigkeitslegende Herbert Blöcker wurde 65

Elmshorn/Neuendorf (fn-press). Am 1. Januar feierte Vielseitigkeits-Legende Herbert Blöcker (Neuendorf) seinen 65. Geburtstag. Vier Olympische Spiele hat der Berufsreiter, der von 1969 bis zum vergangenen Jahr für den Holsteiner Pferdezuchtverband tätig war, aktiv miterlebt. Sein größter Triumph war dabei der Gewinn der Silbermedaille im Jahr 1992 mit der Holsteiner Stute Feine Dame in Barcelona, insgesamt gewann Blöcker zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen bei Olympischen Spielen. Zudem holte er acht Mal Edelmetall bei Europameisterschaften und Weltmeisterschaften und wurde zwei Mal Deutscher Meister. 2002 nahm er an seinem letzten Championat teil, den WM im spanischen Jerez de la Frontera, musste allerdings vor dem Querfeldeinritt wegen einer Hufprellung seines Pferdes Chicoletto aufgeben.                                      Hb

Bundestrainer Ewald Meier wird 60

Meißenheim (fn-press). Der leitende Bundestrainer Fahren, Ewald Meier (Meißenheim), feiert am 30. Januar seinen 60. Geburtstag. Meier, einst erfolgreich in Springen und Dressur bis zur Klasse S unterwegs, übernahm 1989 zunächst das Amt des Bundestrainers der Zweispännerfahrer bevor er 1995 leitender Bundestrainer aller Fahrer am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) wurde. In seinem Amt als Bundestrainer führte er deutsche Fahrer zu 44 Medaillen bei internationalen Championaten. Vor seiner Trainerkarriere konnte der gelernte Gerber und Landwirt auf dem Kutschbock selbst zahlreiche nationale und internationale Erfolge erringen. 1984 und 1987 wurde er Deutscher Meister, 1981 und 1985 war er Deutscher Vizemeister, 1988 gewann er bei den Deutschen Meisterschaften die Bronzemedaille. Der Höhepunkt seiner aktiven Laufbahn als Fahrer war der sechste Platz in der Einzelwertung bei den Weltmeisterschaften der Viererzugfahrer 1986 in Ascot. Ewald Meier ist Richter, internationaler Parcourschef und Technischer Deligierter, 1998 wurde ihm der Titel "Fahrmeister" verliehen.   dp


 

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Der Herausgeber ist nicht verantwortlich für Leserbeiträge und die Inhalte externer Internetseiten.
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